Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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26.01.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Januar > 21.01.19-27.01.19


PFEFFER

Pfeffer ist das bekannteste und beliebteste exotische Gewürz. Früher wurde Pfeffer sogar in Gold aufgewogen, so wertvoll war er. Der Pfeffer schmeckt nicht nur scharf würzig, sondern er regt auch die Verdauung an, was ihn zu einer Heilpflanze macht.
Der Pfefferstrauch, auch Schwarzer Pfeffer oder kurz Pfeffer genannt, ist eine Pflanzenart aus der  Familie der Pfeffergewächse. Die Früchte werden wegen des darin enthaltenen Alkaloids Piperin als scharf schmeckendes Gewürz verwendet. Zur Unterscheidung von ähnlichen Gewürzen spricht man auch vom echten Pfeffer. Die Früchte des Schwarzen Pfeffers (botanischer Name) sind nicht immer schwarz. Je nach Erntezeitpunkt und weiterer Behandlung haben die Pfefferkörner verschiedene Färbungen: grüner Pfeffer, schwarzer Pfeffer, weißer Pfeffer, roter Pfeffer.

Steckbrief
Heilwirkung:
Fieber, Halsentzündung, Magenschwäche, verdauungsfördernd
wissenschaftlicher Name:
Piper nigrum
Pflanzenfamilie:
Pfeffergewächse = Piperaceae
englischer Name:
Pepper
Verwendete Pflanzenteile:
Früchte

Anwendung
Als Heildroge dienen die ausgewachsenen, aber noch grünen, ungeschälten und getrockneten Früchte. Nach einer Behandlung mit kochendem Wasser werden sie in der Wärme getrocknet und werden dabei dunkel. Wirkstoffe sind: Scharf schmeckende Säureamide, vor allem  Piperin;  ätherisches Öl mit  Limonen,  Sabinen, Caryophyllen und auch  Safrol. Anwendung: Der scharf brennende Geschmack des Pfeffers kommt über die Erregung von Wärme- und Schmerzrezeptoren zustande. Reflektorisch werden Speichel- und Magensaftsekretion angeregt, ebenso die Ausschüttung der Verdauungsenzyme. Pfeffer hat daher eine deutlich appetitanregende und verdauungsfördernde Wirkung, die aber in Arzneimitteln außer in Tonika in Europa kaum noch eingesetzt wird.

Pflanzenbeschreibung
Die Pfefferpflanze ist eine ausdauernde, verholzende  Kletterpflanze, die an Bäumen emporwächst und rund zehn Meter hoch werden kann. In der Kultur hält man die Pflanze üblicherweise auf einer Höhe von 3 bis 4 Metern. Die kleinen, unauffälligen Blüten stehen in ca. 10 Zentimeter langen Ähren mit 50 bis 150 Einzelblüten, die bei kultiviertem Pfeffer, anders als bei Wildsorten, zum größten Teil (bis zu 90 Prozent)  zwittrig sind. Nach der Befruchtung entwickeln sich in typischerweise 8 bis 9 Monaten reife Früchte (Steinfrucht). Von einer Pfefferpflanze kann zweimal jährlich Pfeffer geerntet werden; die Pflanzen bleiben bis zu 30 Jahre ertragreich.
Verbreitung
Die ursprüngliche Heimat dieser Pflanze ist  Indien, speziell die  Malabarküste. Im Zuge der Ausbreitung der indischen Kultur nach Südostasien gelangte der Pfefferanbau vor ca. 1000 Jahren in das heutige  Indonesien und Malaysia. Die größten Anbauländer von Pfeffer sind Vietnam, Indonesien, Indien, Brasilien und  Malaysia. Weltweit werden etwa 200.000 Tonnen Pfeffer jährlich produziert, wobei jedoch starke jährliche Schwankungen auftreten. Der Wert einer gesamten Jahresweltproduktion von Pfeffer wird auf 300 bis 600 Millionen US-Dollar geschätzt.




SARSAPARILLE

Die Stechwinden, auch Sarsaparille oder Sassaparille genannt, sind eine Pflanzengattung in der Familie der   Stechwindengewächse. Die etwa 300 Arten sind fast weltweit verbreitet.

Steckbrief
Heilwirkung:
Nicht überdosieren!  Gicht, Juckreiz, Rheuma, Schuppenflechte, blutreinigend
wissenschaftlicher Name:
Smilax regelii
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel

Anwendung
Lebensmittelindustrie
In  Südostasien gibt es das Getränk Sarsi, das mithilfe des Pflanzenextrakts hergestellt wird.
Naturheilkunde
Die Droge unter dem Namen Sarsaparille, Radix Sarsaparillae aus den unterirdischen Pflanzenteilen von beispielsweise Smilax regelii und Smilax medica fand früher Verwendung in der Behandlung von  Syphilis. Vereinzelt noch beispielsweise als „Blutreinigungsmittel", harn- und schweißtreibendes Mittel, bei chronisch-entzündlichen Hauterkrankungen. Homöopathisch wird Sarsaparilla noch gelegentlich verwendet. Die enthaltenen Saponine sind für unerwünschte Wirkungen wie Magen- und Nierenreizungen verantwortlich. Keine der Wirkungen ist wissenschaftlich belegt.

Pflanzenbeschreibung
Erscheinungsbild und Blätter
Stechwinden-Arten wachsen als Spreizklimmer und mit Ranken kletternde oder – weniger oft – als fast aufrechte, manchmal ausdauernde immergrüne Pflanzen. Viele Arten verholzen und sind  Sträucher, selten  Halbsträucher. Als Überdauerungsorgane werden meist kurze, starke, dicke  Rhizome gebildet. Es wer-den mehr oder weniger stark verholzende, oft ziemlich lange und mehr oder weniger stark verzweigte, meist stachelige  Sprossachsen (Name!) gebildet. Oft sind als Kletterhilfe auch die Blätter bestachelt. Die meisten Arten sind zweihäusig. Die wechselständig und manchmal zweizeilig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die meist im unteren Bereich schmal geflügelten Blattstiele besitzen eine  Abszissionszone (Stelle an der das Blatt abgeworfen wird) zwischen geflügeltem und oberem (distalem) Bereich. Die einfachen Blattspreiten sind meist eiförmig bis lanzettlich und besitzen oft gerundeten oder spießförmigen Spreitengrund. Zwischen den drei bis sieben bogig verlaufenden Hauptnerven ist eine deutliche Netznervatur vorhanden. Oft sind an der Basis des Blattstieles zwei  Ranken vorhanden.
Blütenstände und Blüten
Die Blütenstände stehen seitenständigen in laubblatt- oder schuppenartigen Tragblättern auf Blütenstandsschäften, die manchmal an ihrer Basis ein schuppenähnliches  Prophyll besitzen. Der rispige,  ährigeoder  traubige Gesamtblütenstand enthält ein bis selten drei mehr oder weniger kopfigen  doldigen  Teilblütenständen. Stechwinden-Arten sind zweihäusig getrenntgeschlechtig. Die relativ kleinen, eingeschlechtigen Blüten sind dreizählig. Die zwei × drei meist freien, relativ kleinen Blütenhüllblätter sind grünlich bis weiß. In den männlichen Blüten sind zwei Kreise mit je drei freien Staubblättern vorhanden; selten acht oder mehr Staubblätter vorhanden. Die Staubblätter sind an der Basis der Blütenhüllblätter inseriert. Die Staubbeutel besitzen meist nur eine Theka. Drei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen dreikammerigen Fruchtknoten verwachsen. Die Fruchtknotenkammern enthalten jeweils ein bis zwei  Samenanlagen. Auf einem sehr kurzen bis kaum erkennbaren Griffel sitzen drei Narben vorhanden. In den weiblichen Blüten können bis zu sechs  Staminodien vor-handen sein.
Früchte und Samen
Die bei Reife roten bis schwarzen Beeren enthalten meist ein bis zwei, selten bis zu drei Samen. Die dunkel-braunen Samen sind glatt und glänzend.



BACHBLÜTEN
Ich bin ein nachgiebiger Mensch (4 Centaury)
- Diese Menschen geben zu schnell nach
- Mit der dementsprechender Bachblüte werden sie nicht mehr so schnell nachgeben  

BACHBLÜTEN
Du legst übertriebenen Wert, auf die Meinung anderer Menschen (5 Cerato)
- Diese Menschen legen einen übertriebenen Wert auf Meinungen der anderen, als auf die eigene Meinung
- Mit der dementsprechender Bachblüte legen sie zwar schon Wert auf die Meinung anderer, jedoch nicht mehr so viel


ERNÄHRUNG
Süßes, Knabbereien, alkoholische Getränke
Es handelt sich hier um „Genussmittel". Wer gelegentlich ein wenig davon genießt, darf das ohne schlechtes Gewissen machen. Wer aber diese Ebene der Ernährungspyramide weglässt, hat nichts zu befürchten – wir brauchen nichts davon.


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