Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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26.01.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Jänner > 22.01.18-28.01.18

SARSAPARILLE      

Die Stechwinden, auch Sarsaparille oder Sassaparille genannt, sind eine Pflanzengattung in der Familie der  Stechwindengewächse. Die etwa 300 Arten sind fast weltweit verbreitet.

Steckbrief
Heilwirkung:
Nicht überdosieren! Gicht, Juckreiz, Rheuma, Schuppenflechte, blutreinigend
wissenschaftlicher Name:
Smilax regelii
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel
 
Nutzung

Lebensmittelindustrie
In Südostasien gibt es das Getränk Sarsi, das mithilfe des Pflanzenextrakts hergestellt wird.
Naturheilkunde
Die Droge unter dem Namen Sarsaparille, Radix Sarsaparillae aus den unterirdischen Pflanzenteilen von beispielsweise Smilax regelii und Smilax medica fand früher Verwendung in der Behandlung von  Syphilis. Vereinzelt noch beispielsweise als „Blutreinigungsmittel", harn- und schweißtreibendes Mittel, bei chronisch-entzündlichen Hauterkrankungen. Homöopathisch wird Sarsaparilla noch gelegentlich verwendet. Die enthaltenen Saponine sind für unerwünschte Wirkungen wie Magen- und Nierenreizungen verantwortlich. Keine der Wirkungen ist wissenschaftlich belegt.

Beschreibung
Erscheinungsbild und Blätter
Stechwinden-Arten wachsen als Spreizklimmer und mit Ranken kletternde oder – weniger oft – als fast aufrechte, manchmal ausdauernde immergrüne Pflanzen. Viele Arten verholzen und sind Sträucher, selten  Halbsträucher. Als Überdauerungsorgane werden meist kurze, starke, dicke Rhizome gebildet. Es wer-den mehr oder weniger stark verholzende, oft ziemlich lange und mehr oder weniger stark verzweigte, meist stachelige Sprossachsen (Name!) gebildet. Oft sind als Kletterhilfe auch die Blätter bestachelt. Die meisten Arten sind zweihäusig. Die wechselständig und manchmal zweizeilig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die meist im unteren Bereich schmal geflügelten Blattstiele besitzen eine  Abszissionszone (Stelle an der das Blatt abgeworfen wird) zwischen geflügeltem und oberem Bereich. Die einfachen Blattspreiten sind meist eiförmig bis lanzettlich und besitzen oft gerundeten oder spießförmigen Spreitengrund. Zwischen den drei bis sieben bogig verlaufenden Hauptnerven ist eine deutliche Netznervatur vorhanden. Oft sind an der Basis des Blattstieles zwei Ranken vorhanden.
Blütenstände und Blüten
Die Blütenstände stehen seitenständigen in laubblatt- oder schuppenartigen Tragblättern auf Blütenstandsschäften, die manchmal an ihrer Basis ein schuppenähnliches Prophyll besitzen. Der rispige,  ährige oder traubige Gesamtblütenstand enthält ein bis selten drei mehr oder weniger kopfigen  doldigen  Teilblütenständen. Stechwinden-Arten sind zweihäusig getrenntgeschlechtig. Die relativ kleinen, eingeschlechtigen Blüten sind dreizählig. Die zwei × drei meist frei-en, relativ kleinen  Blütenhüllblätter sind grünlich bis weiß. In den männlichen Blüten sind zwei Kreise mit je drei freien Staubblättern vorhanden; selten acht oder mehr Staubblätter vorhanden. Die Staubblätter sind an der Basis der Blütenhüllblätter inseriert. Die Staubbeutel besitzen meist nur eine Theka. Drei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen dreikammerigen Fruchtknoten verwachsen. Die Fruchtknotenkammern enthalten jeweils ein bis zwei  Samenanlagen. Auf einem sehr kurzen bis kaum erkennbaren Griffel sitzen drei Narben vorhanden. In den weiblichen Blüten können bis zu sechs  Staminodien vorhanden sein.
Früchte und Samen
Die bei Reife roten bis schwarzen Beeren enthalten meist ein bis zwei, selten bis zu drei Samen. Die dunkelbraunen Samen sind glatt und glänzend.



TONCABAUM     

Der Tonkabohnenbaum, auch Toncabaum oder Sarrapia genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Dipteryx in der  Unterfamilie der Schmetterlingsblütler innerhalb der Familie der  Hülsenfrüchtler. Sie kommt im nördlichen Südamerika vor. Ein Anbau erfolgt in Südamerika, auf  Trinidad und im tropischen  Afrika. Die Samen dieser Art werden Tonkabohnen genannt und in der Küche verwendet; es finden sich auch die Bezeichnungen oncabohnen, Tongobohnen oder Tonkobohnen. Falsche Tonkabohnen stammen von Taralea oppositifolia (kleiner Tonkabaum), Taralea cordata, diese sind kleiner. Auch sogenannte punktierte Tonkabohnen Dipteryx punctata sowie Dipteryx rosea und Dipterix polyphylla, Dipteryx alata liefern cumarin Bohnen. Als Tonkabohnenersatz gelten auch die Samen von Amburana cearensis. Das Holz wird als Cumarú oder Brasilianisches Teakholz bezeichnet und ist sehr begehrt.
Das Wort „tonka" ist aus der Galibi (Carib) Sprache entnommen, die von den Eingeborenen von Französisch-Guayana gesprochen wird; es erscheint auch in Tupi, einer anderen Sprache derselben Region, wie der Name des Baumes. Der alte Gattungsname, Coumarouna, wurde von einem anderen Tupi-Namen für "Baum", „cumarú", gebildet.

Steckbrief
Heilwirkung:
Fieber, Herzschwäche, Husten, Verdauungsfördernd, anregend, blutverdünnend, entzündungshemmend, krampflösend
wissenschaftlicher Name:
Dipteryx odorata
Verwendete Pflanzenteile:
Samen

Verwendung
Tonkabohnen
Tonkabohnen haben einen süßlichen, leicht bitteren der  Vanille ähnlichen Geschmack und werden deshalb als Vanilleersatz verwendet. Als Gewürz werden sie sehr sparsam in Desserts verwendet, die häufig auf  Mohn oder Kokos basieren, ebenso nutzt man sie in Gebäck. Die Tonkabohnen als Gewürz sind von der Spitzengastronomie wiederentdeckt worden. Sie sind sehr hart und werden am besten mit einer  Muskatreibe abgerieben oder 1–2 Bohnen mit einem Liter Milch ca. 10 Minuten gekocht und über Nacht stehen gelassen. Für Desserts auf Sahne- oder Milchbasis werden die Bohnen etwa zehn Minuten ausgekocht (sie können bis zu zehnmal verwendet werden). Ebenso können sie auch in  Rum eingelegt werden. Wegen des Gehalts an  Cumarin (zwei bis drei Prozent), das im Verdacht steht, krebserregend zu sein, ist der Gebrauch zurückgegangen. Auch wird daraus Tonkabohnenöl hergestellt. Die Verwendung der Tonkabohne zur Zubereitung in Lebensmitteln war in Deutschland ab 1981 zeitweise verboten. Seit 1991 existiert dieses Verbot in eingeschränkter Form. Die Verwendung der Tonkabohne ist nur erlaubt, wenn die zulässigen Höchstwerte für Cumarin in der zubereiteten Speise nicht überschritten werden. Cumarin gehört als  Toxin laut  Aromenverordnung EG 1334/2008 zu den Stoffen, die  Lebensmitteln nicht als solche zugesetzt werden dürfen und unterliegt bestimmten Höchstmengen, wenn es von Natur aus in Aromen oder Lebensmittelzutaten mit Aromaeigenschaften vorkommt. Die zulässigen Höchstmengen liegen je nach Art des Lebensmittels zwischen 5 mg/kg bei  Dessertspeisen und 50 mg/kg bei traditionellen und/oder saisonalen  Backwaren, bei denen  Zimt in der  Kennzeichnung angegeben ist. Die Höchstgrenzen gelten für Cumarin als Aromastoff in Lebensmitteln, nicht jedoch bei der Verwendung als  Riechstoff, wie beispielsweise in Parfums oder Kerzen.
In den  Vereinigten Staaten von Amerika ist die Verwendung der Tonkabohne in Lebensmitteln durch die Food and Drug Administration untersagt. Die Tonkabohnen finden neben der Zubereitung von Lebensmitteln und Speisen bei der Herstellung von  Parfüms ihre Verwendung, der duftende Extrakt der Tonkabohne wird durch Alkoholextraktion der getrockneten Bohnen gewonnen. Dem Duft der Tonkabohne wird eine  hypnotische, erotisierende Wirkung nachgesagt, er findet häufig bei der Herstellung von Herrenparfums und der  Aromatisierung von  Tabak Verwendung.
Die Bohnen können auch als  Räuchermittelverwendet werden, sie werden frisch zu Pulver zermahlen und Räuchermischungen in kleinen Mengen beigegeben. Beim Verbrennen verströmen die Tonkabohnen einen süßlich-würzigen Duft (ähnlich wie Mandel und Vanille).
Im frühen 19. Jahrhundert entdeckte  Alexander von Humboldt, dass die Wäsche in Venezuela wunderbar duftete, weil man in  Caracas die Bohnen zwischen die Wäsche legt, damit sie einen angenehmen Duft erhält.
In Südamerika werden ihr große magische und heilende Kräfte zugesprochen, als Schutzamulett gegen Krankheiten, in der Geldbörse für Wohlstand und Erfolg sowie zur Erfüllung von Wünschen.

Beschreibung
Vegetative Merkmale
Der Tonkabohnenbaum wächst bis zu 25–30 Meter hoch, mit einem Stammdurchmesser von bis zu einem Meter. Die Baumrinde ist anfänglich glatt und fleckig, später furchig und gräulich, während das Holz rötlich-braun ist. Er bevorzugt schattige Standorte mit hoher Luftfeuchtigkeit, er toleriert nährstoffarme, durchlässige Böden, gedeiht aber am besten auf humusreichen Böden. Er ist eine  Calcifuge (Kalkmeider) und bildet  Brettwurzeln.
Generative Merkmale
Der Baum hat unpaarig gefiederte, bis 20 cm lange und 8 cm breite Blätter, mit drei bis sechs eiförmig bis elliptischen, gelegentlich ungleichen, ledrigen, glänzenden und dunkelgrünen Blättchen. Die vielblütigen, rispigen Blütenstände sind etwa 5–9 cm lang. Die kleinen, duftenden, weiß, rosa und zwittrigen Schmetterlingsblüten sind zygomorph mit zwei bräunlichen, flügeligen Kelchblättern. Die Staubblätter sind zweibündelig verwachsen und Dipteryx odorata wird von Insekten bestäubt. Jede entwickelte eiförmige bis ellipsoide, anfangs grüne, später bräunliche, glatte Steinfrucht von 5–10 cm Länge und 3–6cm Breite, enthält einen mandelförmigen, harten, ledrig-holzigen, rötlich-braunen, rund 3–5cm langen und 1–2cm breiten Samen der in einem faserigen Perikarp liegt. Der Kern besteht aus zwei ölhaltigen, cremefarbenen Kotyedonen zwischen welchen Cumarin-Schichten lagern. Das wenige, gelbe Fruchtfleisch ist klebrig und geschmacklos, mit schlechtem Geruch. Der getrocknete, dunkelbraune bis schwarze Samen mit einer schrumpeligen Oberfläche wird als Tonkabohne bezeichnet. Tonkabohnen sind hocharomatisch, duften süß und erinnern im Aroma an Vanille und  Waldmeister.
Die schlimmsten Schädlinge sind die Fledermäuse, aber auch Vögel (Papageien), weil sie das breiige Fruchtfleisch fressen, allerdings dient dies auch gleichzeitig der zoochoren Verbreitung der Samen. Einige bekannte Pilze können zu Problemen führen: Anthostomella abdita, Diatrype ruficarnis, Macrophoma calvuligera und Myiocopron cubense. Die Samen können nicht gekeimt werden wie die meisten Regenwaldsamen, sie sind nur eine kurze Zeit lebensfähig und haben keine „Ruheperiode". Eine Vermehrung wird durch  Marcottage, Knospen und Stecklinge erreicht.



BACHBLÜTEN
Gibt schnell nach, um des lieben Frieden willen (4 Centaury)
-
Diese Menschen geben in allem sehr schnell nach, nur um den Frieden zu behalten
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen einmal auf ihren Standpunkt bleiben, auch
 wenn es einmal den Frieden bricht


BACHBLÜTEN
Ich fühle mich verletzt (8 Chicory)
-
Diese Menschen fühlen sich sofort verletzt und angegriffen  
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie dieses Gefühl des Verletzt sein allmählich ablegen


ERNÄHRUNG
Convenience Food
Convenience (engl. Bequemlichkeit, Komfort) Food nimmt den Konsumenten einen Teil der Zubereitungsarbeit. Man spricht auch von Fertig- oder Halbfertigprodukten. Die klassischen Fertigprodukte muss man nur öffnen und erwärmen. Halbfertigprodukte sind z.B. geschälte Tomaten aus der Dose.


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