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Xanthium
Xanthium ist eine Klettenart, auch Spitzklette genannt. Bei Hautkontakt mit dieser Pflanze können Ausschläge entstehen, insofern ist sie leicht giftig. Tiere können sogar eine Herzlähmung erleiden, aber für Menschen besteht keine gefährliche Vergiftungsgefahr. Die Wirkstoffe der Spitzklette wirken antibakteriell und fungizid (gegen Pilze). Wegen der hautreizenden Eigenschaften wird von der Verwendung jedoch abgeraten.
Die Spitzkletten sind eine Pflanzengattung aus der Unterfamilie der Asteroideae innerhalb der Familie der Korbblütler.
 
Steckbrief
Heilwirkung: antibakteriell, fungizid
wissenschaftlicher Name: Xanthium strumarium
englischer Name: Broad cocklebur
volkstümlicher Name: Spitzklette
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe: Xanthumin, Xanthinin, Xanthin, Xanthanol, Kaffeesäure, Carboxyatractylosid
Sammelzeit: Juli bis Oktober
 
Anwendung
Xanthium wird nicht angewendet.
Nutzung
Von manchen Arten können die grünen Pflanzenteile und die Samen roh oder gekocht gegessen werden. Manche Arten werden medizinisch genutzt.
 
Pflanzenbeschreibung
Xanthium-Arten wachsen meist als einjährige krautige Pflanzen, die Wuchshöhen von 10 bis über 200 Zentimeter erreichen. Die aufrechten Stängel sind verzweigt. Die meist wechselständigen (zwei bis sechs können auch gegenständig sein) Laubblätter sind gestielt und einfach bis gelappt. Der Blattrand ist glatt bis gezähnt. Xanthium-Arten sind einhäusig getrenntgeschlechtig. Die diskus-förmigen, kleinen, körbchenförmigen Blütenstände stehen selten einzeln, meist in verzweigten Gesamtblütenständen zusammen. Die Blütenkörbe enthalten nur Blüten eines Geschlechtes. Die männlichen Blütenkörbchen sind tellerförmig abgeflacht, weisen einen Durchmesser von 3 bis 5 mm auf, enthalten 6 bis 16 Hüllblätter in ein bis zwei Reihen und 20 bis über 50 funktional männliche Blüten mit weißlichen, trichterförmigen, fünflappigen Blütenkronen. Die Staubfäden sind verwachsen. Die weiblichen Blütenkörbchen weisen während der Blütezeit einen Durchmesser von 2 bis mehr als 5 mm auf und später als Fruchtkörbchen weisen sie einen Durchmesser von 6 bis über 20 Millimeter auf. Ihre 30 bis über 75 Hüllblätter stehen in sechs bis über zwölf Reihen; ihre Spitzen sind mehr oder weniger gekrümmt und bilden während der Fruchtreife harte Dornen. Die weiblichen Blütenkörbchen enthalten nur zwei Blüten ohne Kronblätter. Die schwarzen Achänen besitzen keinen Pappus und werden in den dornigen, zweikammerigen Fruchtkörbchen (es sind in diesem Fall die Diasporen), den „Kletten“, verbreitet. Sie nutzen den Kletteffekt, indem sie am Fell vorbeistreifender Tiere oder an Treibgut hängen bleiben und so ausgebreitet werden.
Die Spitzklette wächst an Wegrändern, Ufern und auf Schuttplätzen in Europa und Westasien. Die einjährige Pflanze wird knapp einen Meter hoch und hat behaarte Stängel. Die Blätter sind dreieckig und herzförmig gezackt. Die Blüten sind klettenartig.

Yohimbe
Der Yohimbe ist ein im tropischen Westafrika (Kamerun, Kongogebiet) beheimateter, immergrüner Baum aus der Familie der Rötegewächse. Er wird bis zu 30 Meter hoch.
Der Yohimbe (Corynanthe johimbe; Syn.: Pausinystalia johimbe) ist ein im tropischen Zentralafrika, Kamerun, Gabun und Kongogebiet, bis Nigeria, beheimateter Baum aus der Familie der Rötegewächse.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Blutdruck senkend, Potenz steigernd
wissenschaftlicher Name: Pausinystalla yohimba
Verwendete Pflanzenteile: Rinde
 
Anwendung
Ethnomedizinische Verwendung
Die indigene Bevölkerung Westafrikas setzen Auszüge der Yohimberinde seit langem als Aphrodisiakum und Potenzmittel ein. Einerseits soll es den Geschlechtstrieb verstärken, andererseits gegen organisch verursachte Erektionsstörungen wirken. Die Massai benutzen Yohimbe bei ihren Initiationsriten. Dabei werden Yohimbe-Rinde und Wurzelstücke einer Acokanthera-Art in frischem Rinderblut gekocht. Nach der Einnahme kommt es zu epilepsieartigen Starrkrämpfen. Zudem durchleben die Konsumenten grauenvolle Horrorvisionen und Angstzustände, was gelegentlich zu Selbstverletzungen, Amokläufen und Todesfällen führt.
Verwendung in der westlichen Medizin
Yohimberinde wird als Ausgangsstoff für die industrielle Gewinnung des Arzneistoffes Yohimbin verwendet. Yohimbinhaltige Tabletten werden zur Behandlung von Erektionsstörungen verwendet, bis in die 1980er Jahre wurde auch Bluthochdruck mit Yohimbin behandelt. Die für den Inhaltsstoff Yohimbin festgestellten Effekte auf die Potenz sind jedoch nicht für die Anwendung von Yohimberinde bzw. deren Zubereitungen beschrieben worden und können somit nicht übertragen werden. Yohimberinde ist als lose Teedroge in Apotheken erhältlich. Die früher in Deutschland käuflichen Fertigarzneimittelmit Extrakten der Yohimberinde zur Potenzsteigerung hingegen gibt es nicht mehr im Markt; die Kommission E hat für Yohimberinde eine Negativmonografie ausgestellt aufgrund der unzureichend belegten Wirksamkeit und des nicht abschätzbaren Nutzen-Risiko-Verhältnisses. In den USA sind pharmazeutische Extrakte aus der Yohimberinde, auch in Kombination mit anderen Pflanzenauszügen, frei verkäuflich und werden in Health Food Stores angeboten.
 
Beschreibung
Pausinystalia johimbe wächst als immergrüner Baum und wird selten mehr als 30 Meter hoch. Der Stammdurchmesser erreicht etwa 50–60 Zentimeter. Brettwurzeln werden keine gebildet, aber der Stamm ist an der Basis geriffelt. Die relativ glatte Borke ist feinrissig bis leicht furchig und bräunlich.
Die einfachen, kurz gestielten und kahlen, ledrigen Laubblätter sind zu dreien in Wirteln angeordnet. Der sehr kurze Blattstiel ist bis 5–8 Millimeter lang. Die ganzrandigen Blätter sind verkehrt-eiförmig, -eilanzettlich oder spatelförmig, an der Spitze sind sie rundspitzig bis bespitzt, spitz. Sie sind 13–47 Zentimeter lang und 5–18 Zentimeter breit, die Blattbasis ist keil- bis leicht herzförmig. Die Nebenblätter sind abfallend.
Es werden end- oder achselständige, größere und kahle Rispen mit einem deririppigen Stiel gebildet. Die meist fast sitzenden Blüten sind in kompakten Gruppen am Ende der Seitenäste angeordnet. Die zwittrigen und duftenden, sehr kleinen Blüten sind meist fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Sie sind erst weiß dann gelb und zuletzt rötlich bis violett. Der kleine, behaarte Kelch ist kurz becherförmig mit minimalen Zähnchen oder Läppchen. Die Krone ist verwachsen, mit einer innen haarigen, basal verengten und oberseits becherförmig aufgeweiteten, etwa 2–3 Millimeter langen Kronröhre, die kurzen, gezähnten Kronlappen sind aufrecht, mit einem langen, 2–2,5 Zentimeter langen und linealischen, fädigen Anhängsel. Die Staubblätter sind sitzend, unten in der Kronröhre angeheftet. Der zwei- bis dreikammerige Fruchtknoten ist unterständig mit kurzem, eingeschlossenen Griffel mit einer zweilappigen Narbe. Es ist ein kleiner Diskus vorhanden.
Es werden kleine, vielsamige, etwa bis 16 Millimeter lange, verkehrt-eiförmige bis längliche, septizide, braune Kapselfrüchte gebildet, die sich vierteilig öffnen. Die kleinen, etwa 8–12 Millimeter langen, flachen und einseitig geflügelten Samen besitzen einen dünnen, häutigen Flügel.

Bachblüten
Zunächst ist man grundsätzlich skeptisch (Gentian)
- Diese Menschen sind anfangs skeptisch eingestellt
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie das skeptische ablegen
Bachblüten
Man neigt dazu, gefühlsmäßig zu übertreiben, macht aus Mücken Elefanten (Heather)
- Diese Menschen neigen sehr dazu, gefühlsmäßig zu sehr übertreiben, machen gerne aus der Mücke einen Elefanten
- Mit der dementsprechenden Bachblüte machen sie gefühlsmäßig keinen Elefanten aus einer Mücke
Die 10 Regeln der DGE
„vollwertiges Essen und Trinken nach den 10 Regeln der DGE“
-        Vielseitig essen
-        Reichlich Getreideprodukte und Kartoffeln
-        Gemüse und Obst – nimm „5 am Tag“
-        Täglich Milch und Milchprodukte, 1-2x in der Woche Fisch,  Fleisch, Wurstwaren sowie Eier in Maßen
-        Wenig Fett und fettreiche Lebensmittel
-        Zucker und Salz in Maßen
-        Reichlich Flüssigkeit
-        Schmackhaft und schonend zubereiten
-        Sich Zeit nehmen und genießen
-        Auf das Gewicht achten und in Bewegung bleiben
-        Chronische Entzündungen (Herdgeschehen: Zähne, Mandeln) müssen vorher behandelt werden
-        Drogenmissbrauch, Alkoholismus
-        Magen- oder Zwölffingerdarm
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