Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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25.10.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Oktober > 21.10.19-27.10.19


NIESWURZ
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Die Nieswurz-Arten sind Pflanzen der mittleren Berghöhen, vor allem in den westlichen Alpen sind sie heimisch. Mitten im Winter blüht die Christrose (schwarze Nieswurz) mit großen Blüten, die an Anemonen erinnern. Die grüne Nieswurz blüht erst im Frühling. Alle Nieswurzarten sind stark giftig. Früher wurden die Niesreiz auslösenden Wurzeln gegen Geisteskrankheit und Herzschwäche eingesetzt, doch die Giftigkeit verhindert heutzutage ihre Verwendung, außer in homöopathischer Verdünnung. Die grüne Nieswurz ist eine Pflanze der mittleren Berghöhen, vor allem in den westlichen Alpen ist sie heimisch. Die grünen Blüten erscheinen zwischen März und April, also meist deutlich später als die der verwandten Nieswurze. Die ganze Pflanze ist stark giftig. Früher wurden die Niesreiz auslösenden Wurzeln gegen Geisteskrankheit und Herzschwäche eingesetzt, doch die Giftigkeit verhindert heutzutage ihre Verwendung, außer in homöopathischer Verdünnung.
Die Pflanzengattung Nieswurz, auch Christrosen, Schneerosen oder Lenzrosen genannt, gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse. Die 15 bis 25 Arten sind von Europa über Kleinasien bis Zentralasien und China verbreitet.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Stark giftig. Nur homöopathisch anwenden. Läuse
wissenschaftlicher Name: Helleborus viridis
Pflanzenfamilie: Hahnenfußgewächse = Ranunculaceae
englischer Name: Green hellebore
volkstümliche Namen: Bärenfuß, Feuerkraut, Feuerwurz, Läusekraut, Lenzrose, Schelmwurz, Teufelskraut, Wolfszahn, Wrangblume
Verwendete Pflanzenteile: Wurzeln, Wurzelstock
Inhaltsstoffe: Digitalis-Glykoside, Helleborein, Helleborin, Saponine, Cyclopamin

Anwendung
Unter den Nieswurz-Arten werden insbesondere die Christrose und ihre Sorten als Zierpflanzen verwendet. Als Art, die am besten auch Sonne und Trockenheit toleriert, gilt die Korsische Nieswurz mit ihren becherförmigen grünen Blüten. Mittlerweile wurden auch eine Reihe von Hybriden gezüchtet. Zu diesen gehört beispielsweise die Sorte Helleborus ‘Queen of the Night’, eine Kreuzung der Orientalischen Nieswurz und der Purpur-Nieswurz. Durch die Verwendung als Heilpflanzen wurden zwei Nieswurz-Arten in Mitteleuropa eingebürgert. Sowohl die Christrose als auch die Grüne Nieswurz wurden über Gartenabfälle verschleppt und siedelten sich in der freien Natur an. Die Grüne Nieswurz ist besonders im Alpenvorland in lichten Wäldern und an Weinbergrändern zu finden. Der erste schriftliche Nachweis stammt aus dem Jahre 1798.
Nieswurzen als Gift- und Heilpflanze
Nieswurz-Arten enthalten einige pharmakologisch wichtige und nutzbringende Inhaltsstoffe: Saponin und die Glykoside Helleborein und Hellebrin sind in der ganzen Pflanze zu finden. Helleborein hat Digitaliswirkung. Der Geruch der Inhaltsstoffe führt zu einem starken Niesreiz. Die Giftwirkung der Nieswurz-Arten, wozu in Antike und Mittelalter auch die Weiße Nieswurz (helleborus albus) gezählt wurde, war schon im Alter-tum bekannt. So wird berichtet, dass Solon während des Ersten Heiligen Kriegs im Jahre 600 v. Chr. einen Bach mit zerkleinerten Helleborus-Rhizomen vergiftete und damit die Bewohner von Krissa, die aus dem Bach tranken, durch Durchfall kampfunfähig machte. Auf die gleiche Episode bezieht sich auch Frontinus, der in seinen Stratagema von der Vergiftung der Einwohner von Krissa mit elleboro durch den Tyrannen Kleisthenes von Sikyon berichtet. Der von Plinius zitierte Herophilos von Chalkedon bezeichnete „helleborus“, vermutlich das Liliengewächs Weißer Germer, in einer militärischen Metapher als „starken Feldherrn“. Nieswurzen wurden auch in der Vergangenheit häufig als Heilpflanze verwendet, wie man aus den Erwähnungen bei Hippokrates, Hildegard von Bingen und anderen mittelalterlichen Quellen, Paracelsus, Hieronymus Bock, Pietro Andrea Mattioli und Christoph Wilhelm Hufeland schließen kann. Nach Demokrit half die Nieswurz gegen Torheit, die bei seinen Mitbürgern, den Abderiten weit verbreitet war. Als Heilpflanze wurde die Christrose seit dem 16. Jahrhundert in Gärten gezogen. Der dunkelbraune Wurzelstock wurde pulverisiert als Herzmittel und harntreibendes Medikament eingesetzt. Die Kräuterbücher des 16. und 17. Jahrhunderts wiesen auch auf die Giftigkeit der Pflanze hin und warnten vor Überdosierung. In Der Klosterjäger von Ludwig Ganghofer warnt der Titelheld einen Frater, dem er die Nieswurz bringen soll: „Zwei Tröpflein machen rot, zehn Tropfen machen tot.“ Die Verwendung als Niespulver verbietet die Bedarfsgegenständeverordnung.

Achtung! Stark giftig. Die Nieswurz wird nicht medizinisch angewendet

Aufgrund der Giftigkeit eignet sich die grüne Nieswurz nicht für die Behandlung mit der frischen Pflanze. Einige andere Nieswurzarten wurden früher gegen Herzschwäche und Wahnsinn eingesetzt. Die grüne Nieswurz galt jedoch als zu schädlich für die medizinische Anwendung. Sie wurde jedoch als äußerliches Mittel gegen Läuse und andere Insekten verwendet. Daher nannte man sie und ihre Schwester, die stinkende Nieswurz, auch Läusekraut. Obwohl eine homöopathische Anwendung der grünen Nieswurz denkbar wäre, wird sie im Allgemeinen nicht homöopathisch angewendet. Stattdessen ist ihre Schwester, die Christrose (schwarze Nieswurz) ein beliebtes homöopathisches Mittel. In der Volksheilkunde wird die grüne Nieswurz hin und wieder gegen Herzschwäche, Verstopfung, Epilepsie und psychische Probleme eingesetzt. Ihre Wirkung ist jedoch noch giftiger als die der schwarzen Nieswurz. Daher ist von der Anwendung der grünen Nieswurz stark abzuraten.

Giftwirkung
Bei Vergiftung mit der Nieswurz kommt es zu Erbrechen, Durchfall, Schwindel, Ohrensausen und Herzklo-pfen mit verlangsamten Puls. In schweren Fällen kann es zum Delirium bis hin zum Tod kommen. Im Vergiftungsfall sollte man sofort den Notarzt zu Hilfe rufen. Als Erste-Hilfe-Maßnahme sollte man Erbrechen hervorrufen und Aktivkohle geben. Nach dem Erbrechen kann ein starker Wermut-Tee zusätzlich helfen.

Pflanzenbeschreibung
Verwechslungsmöglichkeit
Hier werden Nieswurze der Gattung "Helleborus" beschrieben. Es gibt auch den weißen Germer, der auch "Nieswurz" genannt wird. Der Germer gehört jedoch zu einer ganz anderen Pflanzenfamilie. Beide Pflanzengattungen sind stark giftig.

Die grüne Nieswurz wächst vorwiegend in bergigen Gegenden. Man findet sie vorwiegend in den westlichen und südlichen Alpen. Dort gedeiht sie vorwiegend in lichten Wäldern der mittleren Höhen. In Gärten wird sie hin und wieder wegen ihrer interessanten grünen Blüten angepflanzt. Sie sind in Deutschland wildwachsend so selten, dass sie unter Naturschutz stehen. Die grüne Nieswurz ist winterhart und mehrjährig. Sie werden bis zu 25cm hoch. Die Blätter der Nieswurz sind groß, gestielt und gefingert. Die grüne Nieswurz blüht im Frühjahr mit grünen Blüten. Die Blütenfarbe hat ihr ihren Namen gegeben. Alle Teile der grünen Nieswurz sind stark giftig.
Vegetative Merkmale
Helleborusarten sind ausdauernde krautige Pflanzen, die meist Rhizome als Überdauerungsorgane ausbilden. Die relativ großen Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreite ist meist geteilt.
Generative Merkmale
An einem Blütenstand (es ist eine Zyme) befinden sich ein bis viele Blüten. Sie besitzen laubblattförmige Hochblätter. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch. Die Blütenfarben reichen von rot bis violett und weiß bis grün. Die fünf Kelchblätter sind groß und dekorativ in unterschiedlichen Farben und sind meist auch noch während der Fruchtreife vorhanden. Die 5 bis 15 Kronblätter sind klein. In jeder Blüte sind viele (30 bis 60) Staubblätter und zwei bis zehn freie Fruchtblätter vorhanden. Alle Arten sind giftig.



KONDURANGO


Der Kondurangostrauch ist eine Pflanzenart aus der Familie der Hundsgiftgewächse. Bestandteile der Pflanze werden traditionell als  Arzneimittel verwendet.

Steckbrief
Heilwirkung:
Appetitlosigkeit, Magensaft anregend, Rekonvaleszenz, Verdauungsschwäche
wissenschaftlicher Name:
Marsdenia cundurango
Verwendete Pflanzenteile:
Rinde

Anwendung
Der Kondurangostrauch findet in der Phytomedizin als  Bitterdroge Verwendung. Der  Rindenauszug  wird dabei als Stomachikum bei Appetitlosigkeit eingesetzt. Als gebräuchliche Einzeldosis wird ein Kaltwasserauszug von 1,5g der Droge auf 1 Teetasse angegeben. Bei unsachgemäßer Anwendung sind  Vergiftungserscheinungen möglich. Je nach Dosis reichen die Symptome von  Erbrechen und  Krampfanfällen bis hin zur  Lähmung des  Respirationszentrums. Erste Symptome treten bei subkutaner und  stomachaler Anwen-dung erst nach mehreren Stunden auf,  intravenös bereits nach einer viertel bis halben Stunde. Die letale Dosis für  Hunde und  Katzen wird mit 0,02 – 0,024 g Condurangin / kg Körpergewicht bei intravenöser Verab-reichung angegeben. Traditionell wurde die Pflanze von den  Ureinwohnern Südamerikas auch als  Heilmit-tel bei  Schlangenbissen verwendet.

Pflanzenbeschreibung
Die Pflanze wächst als Kletterstrauch und erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 9m bei einem  Stammdurchmesser von bis zu 60 cm. Der Stamm von älteren Exemplaren verholzt. Die  Rinde ist grau-braun mit stellenweise weißen Flecken.  Die  Blätter wachsen  kreuzgegenständig und sind  spießförmig. Sie sind stark behaart bei einer Länge von 8 – 10 cm und Breite von 5 – 8 cm.  Die  Blüten sind glockenförmig und 5-zählig. Aus ihnen entwächst eine  Balgfrucht deren  Samen mit Haarschöpfen versehen sind.  




BACHBLÜTEN
Man ist skeptisch, zweifelnd, pessimistisch, leicht entmutig (12 Gentian)
- Diese Menschen sind sehr skeptisch, verzweifelt, pessimistisch und sind leicht entmutigt
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie diese Sachen allmählich ablegen

BACHBLÜTEN
Man ist ohne Hoffnung, hat resigniert. „Es-hat-doch-keinen-Zweck-mehr" Gefühl (13 Gorse)
- Diese Menschen sind ohne jegliche Hoffnung, haben bereits resigniert und haben das Gefühl „Es-hat-doch-keinen-Zweck-mehr"
- Mit der dementsprechender Bachblüte bekommen sie wieder eine Hoffnung und die Resignation ist in weiter Ferne


ERNÄHRUNG
Lebensmittelauswahl beim Stillen – weniger geeignete Lebemsmittel
Milch- und Milchprodukte: Schlagobers, Rahm, Crème fraîche, Kondensmilch über 4% Fett, alle Rohmilchprodukte
Fleisch:  fettes Fleisch, Innereien, Fleischkonserven, rohes Fleisch
Fisch: Fischkonserven in Öl, Aal, Räucherfische, Brathering, Fischsalate, panierter, frittierter Fisch
Wurst/Wurstwaren: fette Wurstwaren, z.B. Salami, Koch- und Bratwürste, geräucherter Schinken, Fleischsalat
Käse: Käse, Doppelrahmkäse, Schnittkäse (Vollstufe)
Eier: Eigelb, roh


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