Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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25.09.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > September > 23.09.19-29.09.19


CAMPECHEHOLZ

Der Blutholzbaum, auch Blauholzbaum oder Campechebaum (weil er im Süden des Staates Campeche in Mexiko seinen Ursprung hat) genannt, ist eine Pflanzenart, die zur Unterfamilie der  Johannisbrotgewächse innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler gehört. Er ist in Zentralamerika und dem nördlichen Teil von  Südamerika sowie auf Karibischen Inseln heimisch. Er liefert das Blauholz (Campecheholz, Blutholz), das wichtigste von allen  Farbhölzern. In vielen tropischen Ländern ist diese Art eine  invasive Pflanze.

Steckbrief
Heilwirkung:
Durchfall
wissenschaftlicher Name:
Haematoxylon campechianum
Verwendete Pflanzenteile:
Kernholz

Anwendung
Ende des 19. Jahrhunderts begann man, Blauholz auch in den niederländischen Kolonien Ostindiens zu kultivieren. Die vom weißlichen  Splint befreiten großen Blöcke hatten außen eine dunkelblutrote bis braunrote Farbe, innen waren sie heller, rötlichbraun bis gelblichbraun, wurden an der Luft nach und nach dunkel-rot-braun. Das Holz ist hart und dicht, lässt sich schwer spalten und hat einen schwachen, entfernt  veilchenähnlichen Geruch und wirkt  adstringierend. Man unterscheidet das mexikanische Campecheholz oder Laguna-Campeche, Jamaikablauholz und Domingoblauholz; von Letzterem gibt es mehrere Sorten wie Monte-Christo-, Fort Liberte- und Aux CayesBlauholz. Martinique- und Guadeloupe-Blauholz werden als geringwertigere Sorten betrachtet. Der das Färbevermögen bedingende und in der  histologischen Technik viel verwendete Stoff des Blauholzes ist das Hämatoxylin; es bildet in reinstem Zustand fast farblose Kristalle, die aber an der Luft bald rötlich werden und schließlich in den eigentlichen Farbstoff, das Hämatein übergehen. Weil dieser Farbstoff in dem frisch zerraspelten Blauholz nur in geringer Menge vorhanden ist, lässt man die Späne an der Luft  fermentieren, wodurch diese die gewünschte Farbe entwickeln; die Späne besserer Qualitäten zeigen dann einen eigentümlichen metallischen gelblichgrünen Glanz. Einen wichtigen Handelsartikel bildete auch das aus dem Blauholz bereitete Blauholzextrakt, es wurde in fester Form über New York in Kisten von 50 bis 100 kg nach Europa eingeführt. Die beliebtesten Marken waren: Sanford, Aroma Mills, Boston und Gravesend Mills. Verwendung fand das Blauholz in der Färberei und Tintenfabrikation, zuweilen auch in der Medizin und als Nutzholz in der Kunsttischlerei.

Pflanzenbeschreibung
Erscheinungsbild, Holz, Rinde und Blatt
Der Blutholzbaum wächst als immergrüner Baum oder Strauch und erreicht Wuchshöhen von 3 bis 10 Meter. Er besitzt häufig bis zu 1,5 Zentimeter lange Dornen. Er besitzt ein rotes  Kernholz, daher der botanische Gattungsname und der deutsche Trivialname Blutholzbaum. Das  Holz riecht etwas nach Veilchen. Die  Borke ist hellgrau. Die weitgehend kahle Rinde der Zweige besitzt viele auffällige, kleine, weißliche  Lentizellen. Die wechselständigen oder in kleinen Bündeln zusammenstehenden Laubblätter sind etwa 1 cm lang gestielt und 2,5 bis 7,5 Zentimeter lang. Die Blattspreite ist ein- oder zweifach paarig gefiedert. Wenn sie zweifach gefiedert sind dann sind drei Paare Fiedern erster Ordnung vorhanden, das ist besonders bei den unteren Laubblättern so. Es sind ein bis fünf Paare Fiederblättchen vorhanden. Die Fiederblättchen sind bei einer Länge von meist 1 bis 2,4, selten bis zu 3 Zentimeter sowie meist einer Breite von 0,5 bis 1,4, selten bis zu 2,5 Zentimeter verkehrt-eiförmig mit keilförmiger Spreitenbasis und gerundetem bis tief ausgerandetem oberes Ende. Die dichte Blattnervatur verläuft schräg.
Blütenstand und Blüte
Die meist seitenständig auf einen kurzen Blütenstandsschaft stehenden,  traubige Blütenstände sind zwei bis 12 Zentimeter lang und enthalten dicht zusammenstehend viele Blüten. Der fadenförmige Blütenstiel weist eine Länge von 4 bis 6 Millimeter auf. Die duftenden, zwittrigen Blüten sind  radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf purpur-roten oder gelben, freien  Kelchblätter sind bei einer Länge von 3 bis 5 Millimeter länglich-lanzettlich mit spitzem oberen Ende. Die Blütenkrone besitzt einen Durchmesser von 12 bis 16 Millimeter. Die fünf gelben, freien  Kronblätter sind bei einer Länge von 5 bis 7 Millimeter schmal verkehrt-eiförmig bis länglich mit stumpfem oberen Ende. Die zehn, freien, gleichen  Staubblätter sind etwa gleich lang wie die Kronblätter. Die Staubfäden sind an ihrer Basis wollig behaart. Der dünne Griffel endet in einer winzigen Narbe.
Frucht und Same
Die  Hülsenfrüchte sind bei einer Länge 2 bis 6 Zentimeter und einer Breite von 0,8 bis 1,2 Zentimeter elliptisch-länglich mit spitzer Basis sowie weitgehend gerundetem bis stumpfem oberen Ende und enthalten zwei bis drei Samen. Die Fruchtschale ist dünn und fein geadert. Die hellbraunen Samen sind bei einer Länge von 3 bis 3,5 oder 7 oder Millimeter, einem Durchmesser von 2 bis 3 mm und einer Breite von 8 bis 9 Millimeter schräg länglich, nierenförmig und abgeflacht.




INGWER

Ingwer wird als Gewürz immer beliebter in Mitteleuropa, wahrscheinlich auch, weil die exotische Küche sich immer mehr verbreitet. In vielen Lebensmittelläden erhält man inzwischen schon frische Ingwerwurzeln. Aber nicht nur als exotisches Gewürz ist Ingwer geeignet, sondern auch als wertvolles Heilmittel. Seine besondere Fähigkeit ist die Beseitigung von Übelkeit.
Der Ingwer, auch Ingber, Imber, Immerwurzel, Ingwerwurzel genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Ingwer innerhalb der Familie der  Ingwergewächse. Der unterirdische Hauptspross des Ingwers, das Ingwer- Rhizom (auch Ingwerwurzelstock genannt), wird als Küchengewürz oder Arzneidroge verwendet; die pharmazeutische Bezeichnung für das Ingwer-Rhizom lautet Zingiberis rhizoma.

Steckbrief
Heilwirkung: Appetitlosigkeit, Magen stärkend, Magengeschwür, Übelkeit, Reisekrankheit, Seekrankheit, Reizmagen, Blähungen, Husten, schleimlösend,  Kopfschmerzen, Periodenkrämpfe
wissenschaftlicher Name:
Zingiber officinale
Pflanzenfamilie:
Ingwergewächse = Zingiberaceae
englischer Name:
Ginger
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel
Inhaltsstoffe:
Ätherische Öle, Zingiberen, Zingiberol, Gingerol, Shogaol
Sammelzeit:
Spätherbst

Anwendung
Die Ingwerwurzel hilft als Tee oder Tinktur gegen Appetitlosigkeit und Magenprobleme. Die Bildung der Verdauungssäfte wird angeregt. Obwohl Ingwer eine gewisse Schärfe besitzt, hilft er trotzdem bei Magengeschwüren. Besonders nützlich ist die Wirkung des Ingwers gegen Übelkeit. Er hilft vor allem auch gegen Reiseübelkeit und Seekrankheit. Nur gegen Schwangerschaftserbrechen sollte man den Ingwer nicht einsetzen. Bei akuter Übelkeit hilft es besonders gut, eine dünne Scheibe frischen Ingwers zu kauen. Auch gegen Krankheiten der Atmungsorgane hilft der Ingwer und außerdem gegen Menstruationsbeschwerden und Krämpfe, die auf Kälte zurückzuführen sind.
Als Nahrungspflanze
Als grünen Ingwer bezeichnet man die jung geernteten, milder schmeckenden Rhizome. Die Rhizome werden − vor allem in  Süd- und  Ostasien, und dort schon seit langer Zeit − als Gewürz und  Heilmittel (z. B. bei Husten) verwendet. Vor der Einführung der Chilischoten aus Amerika zu Beginn der Neuzeit war Ingwer neben Pfeffer in Ostasien meist das einzige verfügbare scharfe Gewürz. Ingwer hat eine anti bakterielle sowie  virustatische Wirkung, wirkt  antiemetisch (vor Erbrechen schützend), fördert die Durchblutung, steigert die  Gallensaft-Produktion. In Japan werden die besonders dicken Ingwerwurzeln von Rhizotomen geerntet, weil sie als Aphrodisiakum sehr begehrt sind. Je nach Produktionsmethode, Erntezeitpunkt und Zubereitungsart wird Ingwer ein mildes oder scharfes Gewürz. Ingwer ist auch als naturreines Pflanzengetränk (Ingwerpresssaft) erhältlich. Lebensmittelchemiker fanden heraus, dass der Ingwer enthaltene Scharfstoff Gingerol-6 Mundgeruch neutralisieren kann, indem es genau das Speichelenzym stimuliert, das Schwefelverbindungen zu lösen imstande ist.  
Gewürz
Ingwer zählt frisch wie auch getrocknet und gemahlen zu den bekannteren Küchenkräutern und Gewürzen. So zerreibt man beispielsweise ein geschältes Stück des Ingwer-Rhizoms auf der Küchenreibe und gibt es (kurz nach dem Kochen oder Braten) in Suppen oder auch auf Hühnchenfleisch. Er passt zu Geflügel und  Lamm sowie zu  Fisch und  Meeresfrüchten. Er dient pur oder in Mischungen (Curry, Chuneys, Marmeladen, Soßen) als Gewürz. Auch Lebkuchen, Printen, Milchreis, Obstsalat, Tee und fruchtige Kaltschalen werden mit gemahlenem Ingwer verfeinert.
Eingelegt
Ingwer-Pflaumen beziehungsweise Ingwer-Nüsse sind in Sirup eingelegte Stücke frischen Ingwers. Als weitere süße Ingwerzubereitungen gibt es  kandierten (auch mit  Schokolade überzogenen) Ingwer und die vor allem in Großbritannien beliebte Ingwerkonfitüre. Junge Ingwersprossen dienen in den Tropen gelegentlich als sehr würziges  Gemüse oder als  Würzkraut. Aus Japan stammt in Essig eingelegter Ingwer, der als  Gari zwischen unterschiedlichen Sushi-Gängen gegessen wird und als solcher in Sushi-Restaurants auf der ganzen Welt verbreitet ist.
Getränk
Ingwer wird häufig in der Getränke- (Ginger Ale,  Ingwerbier) und Lebensmittelindustrie verwendet. Ginger Ale ist eine alkoholfreie Limonade mit Ingwergeschmack, die vor allem um die Mitte des 20. Jahrhunderts beliebt war. Wegen seiner anregenden Wirkung auf die Schweißbildung ist Ingwer in heißen Ländern als Zu-satz in  Kaffee oder Tee beliebt. Auch reiner Ingwertee ist gebräuchlich.
Als Heilpflanze
Der „Ingwer-Wurzelstock" enthält einen zähflüssigen Balsam, der aus ätherischen Ölen und einem Scharf-stoffanteil, den Gingerolen und Shoagolen, besteht. Zubereitungen aus dem „Ingwer-Wurzelstock" werden  antioxidative,  antiemetische,  entzündungshemmende sowie anregende Effekte auf die  Magensaft-,  Speichel- und Gallenbildung sowie die Darmfunktion zugesprochen und daher insbesondere in der traditionellen asiatischen Medizin auch zur Behandlung von  Rheuma,  Muskelschmerzen oder  Erkältungen verordnet. Die Kommission E und die European Scientific Cooperative on Phytotherapy (ESCOP) befürworten die Anwendung von Ingwerwurzeln bei Magen-Darm-Beschwerden und gegen Übelkeit. Der Ingwer wurde vom NHV Theophrastus zur  Heilpflanze des Jahres 2018 gekürt.

Pflanzenbeschreibung
Ingwer wächst von Indien bis Malaysia, und auch in China wird er angebaut. Da der Ingwer in großer Menge als Gewürz gebraucht wird, wird er in Europa ausschließlich aus Anbaukulturen angeboten und nicht als Wildpflanze. Der vom Ingwer verwendete Pflanzenteil, der Wurzelstock, verbreitet sich waagrecht im Boden und verzweigt sich geweihartig. Aus dem Wurzelstock wächst ein Scheinstängel, der etwa einen Meter lang wird. Am Ende wächst auf dem Stängel eine zapfenartige Blütenähre, die grüne Deckblätter mit gelbem Rand hat. Darauf entfaltet sich eine orchideenähnliche Blüte in gelb, violett und braun. Im Herbst erntet man den Wurzelstock des Ingwers.
Vegetative Merkmale
Ingwer ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 50 bis über 150 Zentimetern erreicht. Der dicke Stängel und die langen Laubblätter geben der Pflanze ein schilfartiges Aussehen. Es wird ein verzweigtes  Rhizom als Überdauerungsorgan gebildet, das in der Erde horizontal wächst und innen gelblich und sehr aromatisch ist. Die Wurzeln werden entlang des Rhizoms als  Adventivwurzeln angelegt. Die mehr oder weniger zweizeilig angeordneten Laubblätter sind ungestielt. Die einfachen, parallelnervigen Blattspreiten sind 15 bis 30 Zentimeter lang und 2 bis 2,5 Zentimeter breit.
Generative Merkmale
Direkt aus dem Rhizom wird der Blütenstand gebildet; er besteht aus einem bis zu 25 Zentimeter langen Blütenstandsschaft, aus hellgrünen Hochblättern, die manchmal einen gelblichen Rand aufweisen, und vielen Blüten. Die zwittrigen  Blüten sind zygomorph und dreizählig. Die Blütenhülle ist nicht in Kelch und Krone gegliedert, sie ist ein zweikreisiges Perigon. Die drei äußeren Tepalen sind etwa 1 Zentimeter lang und spathaförmig. Die drei inneren Tepalen sind röhrig verwachsen; die gelblich grüne Kronröhre ist 2 bis 2,5 Zentimeter lang; die drei Kronblätter sind etwa 1,8 Zentimeter lang, das zusätzliche, kürzere „Kronblatt", das „Labellum" (die zwei petaloiden verschmolzenen Staminodien im inneren Staubblattkreis), ist dreilappig und rötlich gefärbt und hell gepunktet, die zwei kleinen, seitlichen Lappen des Labellums sind etwa 6 Millimeter lang. Das fertile Staubblatt im äußeren Kreis, gegenüber dem Labellum, ist dunkelviolett mit einem kurzen, rinnigen Staubfaden und einem etwa 9 Millimeter langen, lang gespornten Staubbeutel welche zusammen den Griffel umgreifen. Es sind im äußeren Staubblattkreis zwei petaloide Staminodien vorhanden. Drei Fruchtblätter sind zu einem unterständigen, dreikammerigen Fruchtknoten verwachsen. Der lange Griffel ist vorstehend. Es werden  Kapselfrüchte gebildet. Die schwarzen Samen sind von einem weißen Arillus umhüllt.



BACHBLÜTEN
Man tritt nicht für seine Interessen ein (4 Centaury)
- Diese Menschen treten nicht um ihre eigenen Interessen ein
- Mit der dementsprechender Bachblüte treten sie wieder für sich selbst ein  

BACHBLÜTEN
Man hat ständig etwas anzumerken, vorzuschlagen, richtig zu stellen (8 Chicory)
- Diese Menschen haben ständig etwas anzumerken, oder vorzuschlagen, aber auch immer etwas richtig zu stellen
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sich diese Menschen wieder zurücknehmen


ERNÄHRUNG
Veränderungen, die Auswirkungen auf die Nahrungsaufnahme im Alter haben
- Kaustörungen: mit zunehmenden Alter, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit von Zahnprothesen. Die dadurch ein wesentlicher Risikofaktor für Mangelernährung
- Vermindertes Durstempfinden: mit zunehmenden Alter lässt das Durstempfinden nach, wodurch es zu Austrocknungszuständen kommen kann
- Bewegungseinschränkungen: Bewegungseinschränkung der Arme, Hände und Finger tragen zu einer verminderter Nahrungsaufnahme bei


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