Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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25.08.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > August > 19.08.19-25.08.19


KALISAYA
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Der Kalisayabaum gehört zur Gattung der Chinarinden-Bäume. Er ist in Südamerika heimisch. Weil die Heilwirkung der Chinarinden-Baumarten sehr ähnlich ist, wird ein Großteil der handelsüblichen Chinarinde aus dem Kalisaya Baum gewonnen. Chinarinde ist ein traditionelles Heilmittel gegen Fieber, insbesondere gegen Malaria. Auch in der Homöopathie spielt die Chinarinde eine wichtige Rolle.
Die Pflanzengattung Chinarindenbäume gehört zur Familie der Rötegewächse. Die etwa 23 Arten sind ursprünglich in Zentralamerika (Costa Rica, Panama) und im westlichen Südamerika (Bolivien, Kolumbien, Ecuador, Peru, Venezuela, Brasilien) verbreitet. Sie gedeihen in den Bergregionen. Einige Arten und Hybriden werden in tropischen Gebieten zur Gewinnung des vor allem als Malariamittel bekannten  Chinins weltweit angebaut.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Fieber
Heilwirkung:
betäubend, fiebersenkend, krampflösend, schmerzstillend, wehenfördernd
Anwendungsbereiche:
Magenprobleme, Malaria, Muskelkrämpfe, Wadenkrämpfe
wissenschaftlicher Name:
Cinchona calisaya
Pflanzenfamilie:
Rötegewächse = Rubiaceae
englischer Name:
Cinchona, Quina
andere Namen:
 Chinarinde, Chinarindenbaum, Gelbe Königsrinde, Jesuitenrinde, Kardinalspulver
Verwendete Pflanzenteile:
Rinde
Inhaltsstoffe:
Chinin, Chinidin, Alkaloide, Bitterstoffe, Harze

Anwendung
Aus Chinarinde (auch Cinchonae cortex oder Fieberrinde genannt) können  bitter schmeckende Präparate hergestellt werden. Alexander von Humboldt nannte 1808 in seinen Ansichten der Natur neben Quina, als Bezeichnung für Chinarinde auch Cascarilla fina de Loxa und erwähnte die besondere Qualität der aus dem Städtchen  Loxa stammenden Rinde der von ihm Cinchona Condaminea genannten Baumart.
Die Verarbeitung der Rinde
Der Chinarindenbaum stammt ursprünglich aus den Bergregionen des nördlichen Südamerikas und wird vor allem in Indien und im Kongobecken kultiviert. Die Rinde des Gelben Chinarindenbaumes wurde früher wegen des darin enthaltenen Chinins als Medikament gegen Malaria und Fieber genutzt. Der Wirkstoff wurde erstmals im Jahre 1820 durch  Pierre Joseph Pelletier und  Joseph Bienaimé Caventou isoliert. Neben Chinin, das industriell extrahiert wird, ist auch Chinidin und Cinchonidin enthalten. Nicht alle Arten der Gattung der Chinarindenbäume enthalten den Wirkstoff jedoch gleichermaßen. Niederländer versuchten auf Java Cinchona calisaya anzubauen, während die Engländer in Indien versuchten, Cinchona succiruba zu kultivieren. Bei beiden Arten erwies sich jedoch, dass ihre Rinde den Wirkstoff nicht in einem ausreichenden Maße enthält, um eine Extraktion wirtschaftlich zu rechtfertigen. Cinchona ledgeriana dagegen hat eine Rinde, die durchschnittlich 13 Prozent Chinin hat. Sie wurde nach dem fehlgeschlagenen Versuch mit Cinchona calisaya von den Niederländern auf Java in Plantagen angebaut. Das aus der Rinde gewonnene Chinin hatte bis nach dem Zweiten Weltkrieg große wirtschaftliche und medizinische Bedeutung. Das  Kina-Büro wachte seit 1922 über die Kontrolle und Förderung der Chinarindenproduktion, der Verteilung der Kontingente auf die Mitgliedsstaaten sowie die Aufrechterhaltung der Preisstabilität. Vor dem Zweiten Weltkrieg wurden jährlich 1500 Tonnen Chinin produziert. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Vernichtung von Chinarindenbaumplantagen zum Kriegsmittel. So fällte die japanische Armee zum Beispiel 20.000 Hektar der Chinarindenplantagen auf Java, sodass sich die Suche nach synthetisch hergestellten Ersatzstoffen verstärkte. Das ähnlich wirkende, aber mit schweren Nebenwirkungen einhergehende Atebrin war bereits 1928 durch die deutsche Firma  I.G. Farbenhergestellt worden. Chloroquin und  Primaquin waren die ersten synthetisch erzeugten Wirkstoffe gegen die Malaria, die das natürlich erzeugte Chinin seit dem Zweiten Weltkrieg ablösten. Aus dem Roten Chinarindenbaum wird ein Arzneimittel bei Verdauungsbeschwerden wie  Blähungen gewonnen. Außerdem kann der gewinnbare rote Farbstoff in seiner Wirkung ähnlich wie der  Naturfarbstoff Henna verwendet werden. Früher war die Chinarinde des Kalisaya-Baums zusammen mit anderen Chinarindenbäumen ein wichtiges Fiebermittel, sogar das einzige, das zuverlässig gegen Malaria half. Heutzutage spielt die Chinarinde in der Pflanzenheilkunde jedoch praktisch keine Rolle mehr. Vereinzelt kann man die Rinde der Kalisaya noch in Magentee-Mischungen finden.
Homöopathie
In der Homöopathie spielt die Chinarinde jedoch eine wichtige Rolle, allerdings eher die Art China officinalis als der Kalisaya-Baum. Samuel Hahnemann entdeckte anhand der Wirkung der Chinarinde das Wirkprinzip der Homöopathie, weshalb die Chinarinde zum Verständnis der Homöopathie sehr wichtig ist. In niedrigen Potenzen (D3 bis D6) wird das Mittel China gegen Fieber verwendet.
Nebenwirkungen / Giftwirkung
In höheren Dosierungen wirkt die Kalisayarinde giftig. Es kommt zu Schwindel, Benommenheit, Schlafsucht, Übelkeit, Erbrechen, Zittern und Unruhe. Man spricht auch von einem Chininrausch. Manche Menschen reagieren schon bei kleinsten Chinin-Mengen mit diesen Rauschsymptomen. Es kann dann auch zu Nesselsucht (Hautausschlag), Ödemen und kleinen Hautblutungen kommen. Schwangere, stillende Mütter und Kinder sollten keine Chinarinden-Präparate zu sich nehmen, weil die Nebenwirkungen zu stark ausgeprägt sind.

Geschichtliches
Der Name der Gattung Cinchona (Chinarindenbäume) stammt vermutlich vom Wort "kina-kina", was in der Quechua-Sprache "Rinde der Rinden" bedeutet. Mit dem Land China hat der Name nichts zu tun. In ihrer Heimat Südamerika wurden die Chinarinden-Bäume schon seit langer Zeit als Heilmittel gegen Fieber verwendet. Die europäischen Einwanderer erfuhren von der Heilkraft der Chinarinde und verwendeten sie fortan auch gegen Fieber, vor allem bei Malaria. Alexander von Humboldt schreibt 1808 ausführlich über die Chinarinde und ihre Heilkraft. Wegen der guten Wirkung gegen Fieber und Malaria wurde die Chinarinde fortan auch in Zentralafrika, Indonesien und Indien angebaut. Im Jahr 1820 isolierte die Forscher Pelletier und Caventou den Wirkstoff der Chinarinde. Mehrere der Chinarindenbäume eignen sich zur Gewinnung der medizinischen Chinarinde. Der Kalisaya-Baum ist zwar nicht die offizielle Chinarinde, die auf den Namen  Cinchona officinalis getauft wurde, aber seine Rinde wird häufig für das medizinische Produkt "Chinarinde" geerntet. Erst nach dem zweiten Weltkrieg verlor die Chinarinde an Bedeutung, weil dann auch andere Mittel bei Fieber und Malaria entwickelt wurden. In Getränken wie Bitter Lemon und Tonic Water sind geringe Mengen Chinin enthalten. Auch manche Magenbitter enthalten Chinin.

Pflanzenbeschreibung
Kalisaya ist in Südamerika heimisch, vor allem in Ecuador, Bolivien und Peru. Der Kalisaya-Baum kann sehr hoch werden. Er wächst bevorzugt im Bergland, wo er an kargen Standorten auch manchmal ein Strauch bleibt. Seine Rinde ist borkig, im unteren Bereich gelblich bis hellbraun, an den Zweigen eher rötlich. Die Blätter sind länglich, auf der Oberseite dunkelgrün glänzend und im Licht bläulich schimmernd und auf der Unterseite hellgrün. Die rosafarbenen Blüten stehen in Rispen. Sie wachsen einzeln an kleinen Stielen und haben jeweils fünf Blütenblätter, die zusammengewachsen sind. Aus den Blüten entwickeln sich kleine Kapselfrüchte.
Erscheinungsbild und Blätter
Cinchona-Arten wachsen selten als  Sträucher, meist als  Bäume. Die  Borke ist meist deutlich bitter. Bei den abgeflachten Knospen sind die Nebenblätter aufrecht und aneinander gedrückt. Die kreuzgegenständig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind gestielt. Die Blattspreite ist einfach. Es sind meist gut entwickelte Domatien an den Laubblättern vorhanden. Die interpetioaren oder nur kurz um den Zweig verwachsenen  Nebenblätter sind zungenförmig bis verkehrt-eiförmig und ganzrandig; sie fallen ab.
Blütenstände und Blüten
Endständig und oft auch in den Blattachseln der obersten Laubblätter stehen über einem Blütenstandsschaft die zymösen oder rispenförmigen  Blütenstände in denen viele Blüten und  Tragblätter enthalten sind. Die gestielten, duftenden  Blüten sind zwittrig,  radiärsymmetrisch, fünfzählig mit doppelter  Blütenhülle. Die fünf  Kelchblätter sind verwachsen. Die fünf gelben, rosa-, purpurfarben bis roten oder manchmal weißen  Kronblätter sind stielteller- oder trichterförmig verwachsen. Der Kronschlund ist innen kahl oder flaumig behaart und die Kronröhre ist außen oft deutlich fünfrippig. Die fünf Kronlappen besitzen dicht bewimperte bis zottig behaarte Ränder. Es ist ein Kreis mit fünf fertilen  Staubblättern vorhanden; sie sind in der Kronröhre inseriert und überragen die Kronröhre nicht oder höchstens etwas. Die kurzen bis gut ausgebildeten Staubfäden sind kahl. Zwei Fruchtblätter sind zu einem unterständigen, zweikammerigen Fruchtknoten verwachsen. In jeder Fruchtknotenkammer befinden sich viele Samenanlagen in zentralwinkelständiger Plazentation. Der Griffel endet in zwei Griffelästen mit jeweils einer kopfigen bis linealen Narbe.
Früchte und Samen
Die eiförmigen bis zylindrischen oder ellipsoiden  Kapselfrüchte sind meist septicidal und öffnen sich mit zwei Klappen von ihrer Basis aus; manchmal sind die Kapselfrüchte durch ein Septum loculicidal und dann öffnen sie sich vom oberen Ende ausgehend. Die steif papierartigen bis holzigen Kapselfrüchte besitzen oft Lentizellen, sind vom haltbaren Kelch umgeben und enthalten viele Samen. Die mittelgroßen Samen sind ellipsoid bis spindelförmig und etwa abgeflacht. Die Samen besitzen am Rand einen häutigen Flügel. Die Samen enthalten ein fleischiges Endosperm und die zwei Keimblätter (Kotyledonen) sind eiförmig.




LAPACHO


Die Innenrinde des Lapachobaums war ein Allroundheilmittel der Inkas. Auch die heutigen Einheimischen Südamerikas verwenden Lapacho gegen allerlei Krankheiten. Erst in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts wurde Lapacho auch von den Forschern und Medizinern des Abendlandes entdeckt. In Europa ist Lapacho weitgehend unbekannt, aber in Nordamerika ist er ein Modeheilmittel. Manche preisen Lapacho als eine Art Wundermittel, das sogar Krebs bekämpfen kann, andere vermuten beim Lapachotee eine reine Placebowirkung. Die Wirkung gegen Krebs ist sehr umstritten, denn die Innenrinde des Lapachobaums enthält zwar Wirkstoffe, die gegen Krebs helfen können, aber wenn man Lapachotee ausreichend stark dosieren würde, damit diese Stoffe wirken könnten, würde man unter sehr starken Nebenwirkungen leiden. Seine Förderung des Immunsystems und die antibakterielle Wirkung sind weniger umstritten. Daher ergibt sich auch ohne die Hoffnung auf Hilfe bei Krebs ein reiches Einsatzspektrum für den Lapacho.
Handroanthus impetiginosus, rosa ipê, rosa Lapacho oder rosa Trompetenbaum ist ein einheimischer Baum der Familie Bignoniaceae der Amerikas, der von Nordmexiko Süd bis Nordargentinien verbreitet ist. Lapacho ist der Nationalbaum von Paraguay, und es ist auch ein gewöhnlicher Baum in der argentinischen nordöstlichen Region sowie im südöstlichen Bolivien. Nach Angaben der Ureinwohner von Trinidad und Tobago ist dieser Baum nicht in Trinidad heimisch, sondern wird eingeführt. Es ist eine auffällige und bekannte Spezies mit einer langen Geschichte der menschlichen Nutzung. Folglich hat es eine Reihe von lokalen Namen: ipê-cavatã, ipê-comum, ipê-reto, ipê-rosa, ipê-roxo-damata, lapacho negro, pau d'arco-roxo, peú-va oder piúva . Das Holz wird manchmal als " Brasilwood" gehandelt , was sich auf den nicht verwandten Pernambuco-Baum (Caesalpinia echinata ) bezieht .

Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Immunsystem steigernd
Heilwirkung: fungizid, antiviral, antibakteriell, entzündungshemmend, tonisierend, schweißtreibend, schmerzstillend, beruhigend, blutdrucksenkend, harntreibend
Anwendungsbereiche: Erkältungen, Grippe, Malaria, Verdauungsschwäche, Insektenstiche, Wunden, Herpes, Schuppenflechte, Psoriasis, Gesichtsrose, Erysipel, Gürtelrose
wissenschaftlicher Name: Tabebuia avellanedeae
Pflanzenfamilie: Trompetenbaumgewächse = Bignoniaceae
englischer Name: Lapacho
volkstümlicher Name: Iperoxo, Pau d'arco, Taheebo
Verwendete Pflanzenteile: Innenrinde
Inhaltsstoffe: Lapachol, Kalium, Calcium, Eisen, Barium, Strontium, Jod, Bor

Anwendung
Handroanthus impetiginosus, sowie andere Arten dieser Gattung, sind Bäume, die natürlicherweise in der Wildnis von zentralen bis südamerikanischen Wäldern vorkommen. Es wird auch als verwendete Honigpflanze und weit gepflanzt als Zierbaum in Landschaftsgärten, öffentlichen Plätzen und Boulevards aufgrund seiner eindrucksvollen und bunten Aussehen wie Blumen. Bekannt und beliebt ist es der Nationalbaum von Paraguay. Es ist auch als Straßenbaum in Städten Indiens, wie in Bangalore gepflanzt. Die innere Rinde von Handroanthus impetiginosus wird in der traditionellen Medizin verwendet.  Es wird getrocknet, geschreddert und dann gekocht, wodurch ein bitter bräunlich gefärbter Tee entsteht, der als Lapacho oder Taheebo bekannt ist. Der unangenehme Geschmack des Extraktes wird vermindert, wenn er in Pillenform oder als Tinkturen genommen wird . Lapachorinde wird typischerweise während der Grippe und kalten Jahreszeit und zur Erleichterung des Raucherhustens verwendet. Es funktioniert offenbar durch die Förderung der Lunge zu expectorate und frei tief eingebetteten Schleim und Verunreinigungen während der ersten drei vor zehn Tagen der Behandlung. In der Ethnomedizin spielt Lapacho eine wichtige Rolle für mehrere südamerikanische indigene Völker. In den vergangenen Jahrzehnten durch verwendet wurde herbalists als allgemeines Tonikum, Immunstimulans, und adaptogen. Es wird in der Kräutermedizin für Darm-Candidiasis verwendet.  Der Hauptwirkstoff Lapachol erwies sich jedoch als toxisch genug, um Föten bei trächtigen Ratten abzutöten und das Gewicht der Samenbläschen bei männlichen Ratten in Dosen von 100mg/kg Körpergewicht zu reduzieren. Dennoch hat Lapachol starke antibiotische und desinfizierende Eigenschaften und ist möglicherweise besser für tropische Anwendungen geeignet. Lapachol induziert bei Ratten genetische Schäden, insbesondere klastogene Wirkungen.  Beta-Lapachon hat eine direkte zytotoxische Wirkung und den Verlust von Telomerase - Aktivität in Leukämiezellen in vitro. Die ethnomedizinische Anwendung von Lapacho und anderen Handroanthustees ist in der Regel kurzfristig, um akute Beschwerden loszuwerden, und nicht als allgemeines Stärkungsmittel. Nützlichkeit als ein kurzzeitig antimikrobielles und desinfizierendes Expektorans, z.B gegen PCP bei AIDS-Patienten, ist noch wissenschaftlich zu erforschen. Handroanthus impetigino-sus innere Rinde scheint anti-Helicobacter pylori- Aktivität zu haben und hat einige Auswirkungen auf andere menschliche Darmbakterien.   
Bei der innerlichen Anwendung der Lapachoinnenrinde sollte man vorsichtig sein. Man sollte Lapachotee nicht überdosieren und nicht länger als sechs Wochen am Stück trinken. Schwangere sollten auf Lapachotee verzichten und ihn nur äußerlich anwenden. Für den Tee kocht man 2 TL Rinde auf 1 Liter Wasser für fünf Minuten. Anschließend lässt man den Tee noch eine Viertelstunde ziehen. Von diesem Tee trinkt man 1 Liter pro Tag (maximal 6 Wochen, dann 4 Wochen Pause). Die äußerliche Anwendung ist zeitlich nicht begrenzt. Man kann Lapachotee für Waschungen und Bäder nehmen oder saubere Tücher als Kompressen in den Lapachotee einweichen. Lapacho eignet sich auch für die Anwendung als Tinktur. Die Lapachotinktur kann man innerlich und äußerlich anwenden.
 
Pflanzenbeschreibung
Der Lapachobaum wächst in den Regenwäldern von Argentinien, Paraguay, Brasilien und anderen südamerikanischen Ländern. Er ist ein immergrüner Baum mit roten oder violetten Blüten. In manchen Gegenden kann er bis zu 700 Jahre alt werden. Geerntet wird der innere Teil der Rinde. Der Rest der Rinde sollte nicht verwendet werden, da er nicht so wertvolle Wirkstoffe enthält. Nach der Ernte wächst die Rinde des Lapachobaums relativ schnell wieder nach. Der Baum erleidet also keinen dauerhaften Schaden. Der rosa Lapacho ist ein ziemlich großer Laubbaum , dessen Stämme manchmal 8 dm breit und 30 m hoch sind. Normalerweise ist ein Drittel dieser Höhe Stamm, und zwei Drittel sind die längeren Zweige. Es hat einen großen, globous, aber oft spärlich Baldachin. Der Baum hat eine langsame Wachstumsrate. Blätter sind gegenüberliegend und gestielt, 2 bis 3 Zoll lang, elliptisch und lanzettlich , mit leicht gezackten Rändern und gefiederten Venen. Die Blätter sind handförmig mit gewöhnlich 5 Blättchen verbunden. Seine Rinde ist bräunlich grau, zäh und schwer zu schälen. Das Holz ist von angenehmer gelblicher Farbe, kaum verknotet und sehr zäh und schwer (0,935 kg/dm³). Es ist reich an Tanninen und daher sehr resistent gegen Wetter und Sonne. Es ist nicht sehr nützlich für Möbel, da es so schwer ist, mit der Hand zu arbeiten. Es kann als Balken gefunden werden oder andere strukturelle Anwendungen wo erforderlich im Freien erfüllen. In der südlichen Hemisphäre blüht zwischen Juli und September rosa Lapacho, bevor die neuen Blätter erscheinen. In der nördlichen Hemisphäre wie Indien ist die Blütezeit Dezember bis Januar, nachdem die Blätter vergossen sind. Die Blume ist groß, röhrenförmig, ihre Krone ist oft rosa oder magenta, obwohl außergewöhnlich gesehen weiß, etwa 2cm lang. Es gibt vier Staubblätter und eine Staminode. Die Frucht besteht aus einer schmalen, dehiszenten Kapsel, die mehrere geflügelte Samen enthält. Die Blüten sind für Bestäuber leicht zugänglich. Einige Kolibris - z. B. schwarze Jakobsmuschel und schwarzköpfige Mango - scheinen sie den Blüten anderer Handroanthus- Arten vorzuziehen, während sie für andere wie den Streifenstarter sogar eine Art sind Hauptnahrungsquelle.


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ERNÄHRUNG
Chemische Konservierungsstoffe
Das Lebensmittelgesetz erlaub den Zusatz bestimmter chemischen Konservierungsstoffe, um den Lebensmittelverderb zu verhindern.
Die Kenntlichmachung der verwendeten Konservierungsstoffe ist vorgeschrieben.
Chemische Konservierungsstoffe
- Werden eingesetzt, um den Lebensmittelverderb zu verhindern
- Sind bei Anwendung anderer Konservierungsverfahren z.B. Zuckern, Säuern, sie oder bei entspechender Lagerung


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