Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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25.07.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Juli > 22.07.19-28.07.19


AUGENTROST

Der Augentrost ist die klassische Heilpflanze für Probleme mit den Augen, die auch schon von unseren Vorfahren für diesen Zweck eingesetzt wurde. Nicht nur für die Augen, auch für Schnupfen, sogar bei Heuschnupfen und Krankheiten des Verdauungssystems ist der Augentrost sehr hilfreich. Es gibt viele Arten des Augentrostes und alle haben eine ähnliche Heilwirkung.
Augentrost ist eine Pflanzengattung in der Familie der Sommerwurzgewächse. Die über 350 Arten sind fast weltweit verbreitet, mit einem Schwerpunkt auf der  Nordhalbkugel.

Steckbrief
Heilwirkung:
 Augenringe, Bindehautentzündungen, Gerstenkorn, Lidrandentzündung, Überanstrengung der Augen, Heuschnupfen, Schnupfen, Husten, Grippe, Verdauungsbeschwerden, Völlegefühl, Belegte Zunge,  Kopfschmerzen, Migräne, Schlaflosigkeit
wissenschaftlicher Name:
Euphrasia officinalis
Pflanzenfamilie:
Braunwurzgewächse = Scropholariaceae
englischer Name:
 Eyebright
volkstümliche Namen:
Augendank, Lichtkraut, Weihbrunnkessel
Verwendete Pflanzenteile:
Blühendes Kraut
Inhaltsstoffe:
Glykosid Rhynanthin, ätherisches Öl, fettes Öl, Harz, Bitterstoffe, Zucker, Salze, Euphratansäure, aromatische Substanzen
Sammelzeit:
Juli bis Oktober

Anwendung
Der Gemeine Augentrost wurde früher medizinisch und wird heute noch in der Alternativmedizin verwendet. Mit Kompressen aus einer Abkochung des Augentrostes kann man entzündliche Augenkrankheiten behandeln, z.B. Bindehautentzündung. Innerlich als Tee eignet sich Augentrost auch gegen Schnupfen, Kopfschmerzen, Völlegefühl und die anderen Einsatzzwecke, die nichts mit den Augen zu tun haben.

Pflanzenbeschreibung
Der Augentrost wächst in Mitteleuropa auf Wiesen, an trockenen Ufern und in lichten Wäldern. Die Pflanze ist einjährig und wird etwa 15cm hoch. Im oberen Bereich verästelt sich die Pflanze. Die Blätter des Augentrostes wachsen gegenständig und sind eiförmig gezähnt. Seine Blüten erinnern ein wenig an Augen, was im Rahmen der alten Signaturenlehre ursprünglich den Bezug zu Augenproblemen aufgezeigt hat und auch bei der Namensgebung beteiligt war. Die Farben der Blüten sind weiß, violett und gelb gemustert. Der Augentrost ist ein Halbschmarotzer, denn er hat Saugwurzeln, die aus den Gräsern der Umgebung Mineralien saugen. Die Euphrasia-Arten wachsen als einjährige bis ausdauernde  krautige Pflanzen. Die  Laubblättersind gegenständig angeordnet. Die Euphrasia-Arten sind  Halbschmarotzer, die mit Hilfe von  Saugwurzelndem  Xylem der Wirtswurzeln Wasser und Nährsalze entziehen. Sie können im Gegensatz zu anderen Halbschmarotzern auch leben, ohne zu parasitieren. Die Samen keimen nur im chemischen Einflussbereich des Wirts.




BREITWEGERICH

Der Breitwegerich ist der Bruder des  Spitzwegerichs und kann auch ähnlich verwendet werden wie dieser. Im Gegensatz zu seinem Bruder wächst der Breitwegerich häufig direkt auf den Wegen und nicht nur an ihren Rändern, denn er lässt sich nicht davon abschrecken, wenn viele Menschen auf ihn treten. Als verbreiteter Wegbegleiter der Wanderer kann er ihnen auch gute Dienste leisten, denn wenn die Füße schmerzen und Blasen drohen, kann man die breiten Blätter des Breitwegerichs pflücken, mit einem Stein etwas platt walzen und als Einlage in den Schuh legen. Die Füße werden es danken, denn der Saft des Breitwegerichs wirkt kühlend und wundheilend. Auch gegen Schnitt- und Kratzwunden kann man zerdrückte Blätter des Breitwegerichs schon unterwegs auflegen und so die Heilung beschleunigen. Als Tee wirkt der Breitwegerich gegen Husten und Halsschmerzen und kann auch Beschwerden der Verdauungsorgane lindern.
Der Breitwegerich oder Breit-Wegerich geschrieben, bzw. Große Wegerich ist eine Pflanzenart, die zur Familie der  Wegerichgewächse gehört. Er ist eine inzwischen weltweit verbreitete Pflanzenart und wächst an Straßen, Wegen, Plätzen, Weiden, Wiesen und Äckern. Andere Trivialnamen für diese Pflanzenart sind: Breitblättriger Wegerich, Großer Wegerich, Wegebreit, Wegeblatt, Wegtritt, Wegetrene, Rippenblatt, Saurüssel, Mausöhrle, Arnoglosse, Ackerkraut.

Steckbrief
Heilwirkung:
abschwellend, adstringierend, blutreinigend, blutstillend, entzündungshemmend, harntreibend,
Husten, Bronchitis, Keuchhusten, Asthma, Halsentzündung, Appetitlosigkeit, Verdauungsschwäche, Magenschleimhautentzündung, Durchfall, Würmer, Blasenschwäche, Wunden, Geschwüre, Mückenstich, Wunde Füße
wissenschaftlicher Name:
Plantago major
Pflanzenfamilie:
Wegerichgewächse = Plantaginaceae
englischer Name:
Greater Plantain
volkstümliche Namen:
Breiter Wegerich, Großer Wegerich
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter
Inhaltsstoffe:
Alantoin, Alkaloid, Bittere Glykoside, Bitterstoff, Gerbstoff, Gerbsäure, Salizylsäure, Schleim
Sammelzeit:
Sommer

Anwendung
Medizinische Wirkung
Der Breitwegerich ist ein verbreitetes Volksheilmittel. Er enthält Schleimstoffe (Polysaccharide), Iridoid-Glykoside, besonders  Aucubin, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Polyphenole, und andere Wirkstoffe. Der Saft, bzw. Brei aus den Blättern wirkt  entzündungshemmend und fördert die Wundheilung. Neuere Studien verweisen auch auf eine mögliche antivirale und immunmodulatorische Wirkung von Plantago major. Der Saft wurde volkstümlich eingesetzt bei Magenschleimhautentzündung, Magen- und Darmgeschwüren, Durchfall, Reizdarm, Blutungen der Harnwege, Atemwegskatarrh und Insektenstichen aller Art. Eine Wirksamkeit in diesen Anwendungsgebieten ist nicht ausreichend belegt.

Pflanzenbeschreibung
Der Breit-Wegerich wächst als ausdauernde  krautige Pflanze und erreicht eine Wuchshöhe zwischen 3 und 25cm. Sie bildet ein Rhizom als Überdauerungsorgan. Die in einer grundständigen Blattrosette angeordneten  Laubblättern sind löffelförmig und handtellergroß. Die einfache Blattspreite ist eiförmig bis elliptisch und kahl bis dicht, kurz behaart. Die Blütezeit reicht von Juni bis Oktober. Endständig auf einem blattlosen Blütenstandsschaft, der etwa so lang oder kürzer als die Laubblätter und höchstens zweimal so lang wie der Fruchtstand ist, steht aufrecht ein  ähriger Blütenstand. Die Blüten sind geruchlos. Die grünlichen bis weißlichen Staubfäden sind etwa 2 mm lang und die verkehrt-herzförmigen Staubbeutel sind etwa so lang wie breit. Der Pollen wird durch Windbestäubung verbreitet. Die Frucht enthält meist 6 bis 30, selten bis zu 46 Samen.  



BACHBLÜTEN
Du kannst nicht verzeihen, bist unversöhnlich (38 Willow)
- Diese Menschen können einfach nicht verzeihen, sind unversöhnlich
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie wieder verzeihen und sind wieder versöhnlicher


BACHBLÜTEN
Seine eigene Sorgen und seine innere Ruhelosigkeit verbringt man hinter einer Maske von Witz und Heiterkeit. Motto: immer nur lächeln (1 Agrimony)
- Diese Menschen verstecken ihre Sorgen und innere Ruhelosigkeit hinter einer Maske von Witz und Heiterkeit, mit dem Motto, immer nur lächeln
- Mit der dementsprechender Bachblüte verstecken sie nicht mehr ihre Sorgen und Ruhelosigkeit  


ERNÄHRUNG
Lebensmittelgruppe Süßungsmittel
- Zucker
- Weitere Süßungsmittel
Dicksäfte, Agavendicksaft, Zuckerrübensirup, Ahornsirup, Stevia
- Zuckeraustauschstoffe
Fruchtzucker, Sorbit, Mannit, Xylit, Lactit, Maltit
- Süßstoffe
Auesulfamat K, Aspartom, Cyclamat, Nechesperidin DC, Saccharin, Thaumatin, Sucralose
- Honig


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