Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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25.07.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Juli > 24.07.17-30.07.17


KLEINBLÜTIGES WEIDENRÖSCHEN

Das kleinblütige Weidenröschen ist ein unscheinbares, mehrjähriges Kraut, das beim Auftreten in Gärten wohl meistens als Unkraut betrachtet wird. Als Heilpflanze war es lange Zeit weitgehend unbekannt, bis Maria Treben vor einigen Jahrzehnten seine heilkräftige Wirkung auf die Prostata bekannt machte. Seitdem ist das kleinblütige Weidenröschen eine sehr beliebte Heilpflanze geworden, denn gegen Prostatabeschwerden sind nicht viele Kräuter gewachsen.
Das Kleinblütige Weidenröschen ist eine Pflanzenart aus der Gattung Weidenröschen innerhalb der Familie der Nachtkerzengewächse. Es ist vor allem wegen seiner angeblichen Wirkung bei  Prostataleiden bekannt.

Steckbrief
Heilwirkung:
antibakteriell, entzündungshemmend, Prostatabeschwerden, Blasenkrankheiten, Nierenkrankheiten
wissenschaftlicher Name:
Epilobium parviflorum
Pflanzenfamilie:
Nachtkerzengewächse = Onagraceae
englischer Name:
Willowherb
andere Namen:
Froweblüemli
falsche Schreibweisen:
Weideröschen
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Inhaltsstoffe:
Beta-Sitosterin, Flavonoide, Tannide
Sammelzeit: Juli bis September

Anwendung
In der Volksheilkunde schreibt man dem Kleinblütigen Weidenröschen einen günstigen Effekt bei Prostataleiden zu. Seltener wird auch berichtet, dass es bei Blasen- und Nierenerkrankungen helfe. Wissenschaftliche Versuche haben gezeigt, dass ein Extrakt aus der Pflanze antibakteriell wirkt und das Wachstum von Escherichia coli hemmt.
Das Weidenröschen war als Heilpflanze nahezu unbekannt, bis  Maria Treben es in ihren Schriften und Vorträgen bekannt machte.
Prostata
Die Hauptwirkung des Weidenröschens ist sein günstiger Einfluss auf die Prostata. Laut Maria Treben kann man das Weidenröschen gegen Prostata-Vergrößerung und Prostata-Entzündung verwenden. Sogar gegen Prostatakrebs soll es helfen, worauf man sich natürlich nicht verlassen sollte. Bei so schweren Erkrankungen sollte man auf den Rat des Arztes hören.
Harnorgane
Auch gegen Beschwerden der Harnorgane soll das Weidenröschen helfen.
So kann man es gegen Blasenentzündung versuchen.
Tee
Für einen Weidenröschen-Tee übergießt man einen gehäuften Teelöffel des Weidenröschen-Krautes mit einem Viertel Liter kochendem Wasser und lässt ihn fünf Minuten ziehen. Von diesem Tee trinkt man zwei Tassen pro Tag, je morgens und abends eine Tasse.
Küche
Die jungen Blätter des Weidenröschens kann man auch als Salat oder Gemüse verwenden. In manchen Gegenden werden sie auch als Schwarztee-Ersatz genutzt.

Geschichtliches
In Europa wurde das Weidenröschen früher verwendet, um den Blitz abzu-wehren. Es gehörte auch zu den Bettstrohkräutern, die Wöchnerinnen nach der Geburt in die Matratze gestopft wurden, um das Befinden von Mutter und Kind zu verbessern. Ende des 19. Jahrhunderts (n. Chr.) war das Weidenröschen anscheinend noch in regelmäßigem Gebrauch als Heilpflanze, denn da-mals wurde es in Kräuterbüchern aufgeführt. Aber dann geriet es hierzulande völlig in Vergessenheit, bis Maria Treben es in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts aus der Versenkung holte. Anschließend wurde es zu einem belieb-ten Modeheilkraut. In manchen Indianer-Stämmen Nordamerikas benutzten die Schamanen das Weidenröschen zusammen mit anderen Pflanzen zum Räuchern oder Rauchen, um in eine Trance zu geraten, die ihnen bei der Heilung von Krankheiten helfen sollte.

Pflanzenbeschreibung
Das kleine Weidenröschen ist in den gemäßigten Zonen in Europa und Nordamerika heimisch. Es wächst bevorzugt an Ufern, in Auwäldern und Waldlichtungen, aber auch in Gärten und auf Schuttplätzen. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 60cm hoch. Sie überwintert mit einer bodennahen Rosette. Aus der Rosette wächst ein runder Stängel, an dem längliche Blätter wachsen, deren Rand leicht gezähnt ist. An der Spitze der Stängel erscheinen ab Juli winzige hellrosafarbene Blüten mit vier Blütenblättern, die in der Mitte eingekerbt sind. Die Blüten wachsen in Traubenform auf schmalen Schoten. Später springen die Schoten auf und entlassen Samen, die an baumwollartigen Fasern wachsen, ins Freie.
Vegetative Merkmale
Das Kleinblütige Weidenröschen ist eine  ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 18 bis 100 (bis 160) Zentimetern erreicht. Die Sprossachse verzweigt sich im oberen Teil, der untere Teil ist zottig und grau gefärbt. Im oberen Teil der Sprossachse mischen sich kurze, drüsige Haare zwischen die Zotten. Die  Laubblätter sind nicht gestielt und stehen wechselständig. Sie sind schwach gezähnt, mit 15 bis 60 Zähnen pro Seite, und abstehend behaart. Seltener sind die Blätter an der Pflanzenbasis kurz gestielt, der Blattstiel ist aber nie länger als 3 Millimeter. Die Blattform ist schmal elliptisch bis schmal lanzettlich, sie werden zwischen 3 und 12 Zentimetern lang und 0,5 bis 2,5 Zentimeter breit. Die Basis ist abgerundet, die Spitze angeschärft.
Generative Merkmale
Der Blütenstand und die zwittrigen, radiärsymmetrischen Blüten stehen aufrecht. Die Blütenhülle ist vierzählig. Die Blüten sitzen an 0,5 bis 1,8cm langen Blütenstielen. Die  Kelchblätter sind zwischen 2,5 und 6 Millimeter lang und gekielt. Die Kronblätter sind 4 bis 8,5 Millimeter lang. Die Blütenfarbe variiert von hellrosa bis dunkelpurpurn. Die Narbe ist vierteilig. Jede Blüte trägt acht  Staubblätter. Der Fruchtknotenist unterständig und sehr lang und schmal. Die 3 bis 7 Zentimeter lange  Kapselfrucht ist flaumig behaart oder sehr selten kahl. Nach der Reife springen die Früchte an vier Seiten sehr leicht auf und geben frei. Die braunen bis schwarzen  Samen haben einen Durchmesser von 0,8 bis 1,1 Millimetern und tragen auffällige Samenhaare. Die Blütezeit liegt zwischen Juni und September. Die Früchte sind reif zwischen Juli und Oktober.

Zottiges Weidenröschen
Es gibt etliche Weidenröschen-Arten. Diejenigen mit kleinen, hellrosanen Blüten wirken ähnlich wie das eigentliche kleinblütige Weidenröschen. Andere Arten, wie beispielsweise das abgebildete zottige Weidenröschen, wirken nicht positiv auf die Prostata. Sie haben jedoch eine adstringierende Wirkung. Das zottige Weidenröschen wächst gerne an Ufern von Flüssen und Seen. Es hat relativ große und dunkelrosane Blüten.

Sammeltipps
Man sammelt das blühende Kraut ohne Wurzel. Dazu schneidet man das Kraut dicht über dem Boden ab. Man kann es zu Sträußen bündeln und an einem luftigen Ort trocknen lassen.




SCHWARZE KÖNIGSKERZE


Die Schwarze Königskerze sieht nicht so finster aus wie sie heißt. Majestätisch wächst sie kerzengrade bis zu 1,4 m nach oben, und blüht auf einem Großteil ihrer Höhe mit leuchtendgelben runden Blüten mit einem violetten Tupfer im Blütenzentrum. Sie ist, wie ihre Schwestern, eine wichtige Heilpflanze bei Husten, vor allem bei Reizhusten. Hauptsächlich werden die Blüten in Tees verwendet, aber auch die Blätter können eingesetzt werden.
Die Schwarze Königskerze, auch Dunkel-Königskerze genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der  Königskerzen.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Heiserkeit, Husten
Heilwirkung:
antiviral, entzündungshemmend, harntreibend, kreislaufanregend, reizmildernd, schweißtreibend
Anwendungsbereiche:
Atemwegserkrankungen, Blasenerkrankungen, Erkältung, Falten, Frostbeulen, Grippaler Infekt, Grippe, Hautentzündungen, Heiserkeit, Husten, Katarrh, Magen-Darm-Beschwerden, Nierenerkrankungen, Prellungen, Rheuma, Warzen
wissenschaftlicher Name:
Verbascum nigrum
Pflanzenfamilie:
Braunwurzgewächse = Scrophulariaceae
englischer Name:
Dark Mullein
volkstümlicher Name:
Dunkle Königskerze, Dunkles Wollkraut, Schwarze-Königskerze
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten
Inhaltsstoffe:
Ätherische Öle, Aucubin, Catapol, Flavonoide, Iridoidglykoside, Kaffeesäure, Phenolcarbonsäuren, Phytosterole, Schleimstoffe, Stero-le, Triterpensaponine, Verbascosaponin, Verbascosid
Sammelzeit:
Juni-Oktober

Anwendung

Meistens wird die Schwarze Königskerze Hustenteemischungen beigefügt. In diesen Mischungen mildern sie den Hustenreiz und wirken auswurffördernd. Auch pur, also ohne andere Hustenkräuter kann man sie im Tee trinken. Dazu bereitet man einen  Aufguss. Eine verdünnte  Tinktur kann man gegen Magen-Darm-Katarrhe einsetzen. Äußerlich kann man die Schwarze Königskerze als Ölauszug in Salben und Cremes anwenden, hilft gegen Falten, Hautentzündungen und Prellungen.

Geschichtliches
Königskerzen sind schon seit Jahrtausenden ein beliebtes Heilmittel und Zauberkraut, vor allem schützen die Königskerzen gegen Unheil. Wurde auch zum Färben von Stoffen und Haaren benutzt. Heute neben vielseitigem Heilmitteln auch als schön blühende Zierpflanze in Naturgärten immer beliebter.

Pflanzenbeschreibung
Die Schwarze-Königskerze ist in ganz Europa heimisch, aber selten. Sie wächst bevorzugt in Waldlichtungen, an Wegen und auf Dämmen und Schutt. Die zweijährige Pflanze wird zwischen 60 und 140 Zentimeter hoch. Im Frühjahr treibt die Wurzel zunächst Blätter aus. In Bodennähe wächst dann eine Blattrosette. Erst im zweiten Jahr wächst dann der Stängel, der nach oben kantig wird. Die Blätter sind unten herzförmig und gestielt. Die Blätter werden nach oben immer kleiner, länglicher und ungestielt. Die gelben Blüten erscheinen zwischen Juni und Oktober. Die Blüten haben einen Durchmesser von etwa 18 bis 25 cm und violetten Staubfäden. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen in Kapseln.
Vegetative Merkmale
Die Schwarze Königskerze ist eine  mehrjährige oder zweijährige  krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 50 bis 120, manchmal bis 150 Zentimetern erreicht. Der  Stängel ist nach oben scharfkantig und oft dunkelrot überlaufen. Die Laubblätter sind unterseits graufilzig, oberseits – im Gegensatz zu vielen anderen Verbascum-Arten – jedoch fast kahl und dadurch frisch-grün wirkend. Die grundständigen Laubblätter sind meist langgestielt, am  Grund herzförmig und ungleichmäßig gekerbt, die mittleren Stängelblätter sind einfach gekerbt und  länglich eiförmig.
Generative Merkmale
Im verlängerten, drüsenlosen Blütenstand sitzen in ähnlich angeordneten Knäueln die Blüten. Der Blütenstand ist ährenförmig und unverzweigt, höchstens am Grund können einige wenige seitliche Trauben entspringen. Die längsten Blütenstiele sind jeweils doppelt so lang wie der Kelch. Die zwittrigen Blüten besitzen eine doppelte Blütenhülle. Die gelbe, am Grund oft rot gefleckte Blütenkrone ist außen dicht behaart und hat einen Durchmesser von manchmal über 2 Zentimetern. Die  Staubfäden sind purpurviolett wollig behaart. Die Blütezeit reicht von Mai bis Oktober.

Anbautipps
Im Herbst direkt an den gewünschten Standort aussäen, eine Umpflanzung vertragen Königskerzen nicht. Der Standort sollte warm und sonnig sein. Der Boden sollte sandig und mager sein. Wenn die Königskerze den Standort mag, braucht sie keine Pflege. Königskerzen vertragen keine Düngung.

Sammeltipps
Da die Pflanze relativ selten ist, sollte sie nicht in der freien Natur gesammelt werden. Gesammelt werden die Blüten ohne Kelch/Kelchblätter, wichtig ist, dass die Staubblätter/Staubgefäße erhalten bleiben. Am besten an einem sonnigen Tag am späten Vormittag sammeln, nachdem die Morgenfeuchtigkeit verdunstet ist. Auf keinen Fall dürfen die Blüten feucht sein. Nachmittags sollte man nicht sammeln. Die Blüten müssen zügig im luftigen Schatten getrocknet werden, auch im Backofen ist die Trocknung möglich, die Temperatur darf nicht über 50°C sein. Nach dem Trocknen nur die gelben Blüten nutzen, die zu braunen Blüten werden aussortiert. Die getrockneten Blüten müssen vor Feuchtigkeit geschützt gelagert werden. Schon geringe Feuchtigkeit sorgt für Schimmel.



BACHBLÜTEN
Du musst alles ganz genau machen, sonst fühlst du dich unrein: Perfektionszwang (10 Crab Apple)
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Diese Menschen müssen immer alles ganz genau haben und machen, ansonsten fühlen sie sich unrein. Sie
 haben einen Perfektionszwang
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diesen Perfektionszwang allmählich ablegen


BACHBLÜTEN
Man fürchtet, verrückt zu werden, durchzudrehen, in einer Nervenheilanstalt zu müssen (6 Cherry Plum)
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Diese Menschen glauben oder befürchten verrückt zu werden bzw. durchzudrehen und dadurch auch in
 eine Nervenheilanstalt zu müssen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Befürchtungen ankämpfen und kommen davon los


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