Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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25.06.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Juni > 24.06.19-30.06.19


ACKER-SKABIOSE

Die in Europa und Asien heimische Acker-Skabiose wächst bevorzugt auf nährstoffreichen Wegrändern und Wiesen. Die Knospen der Blüten sehen etwas bizarr aus, woran man die Witwenblume gut von anderen Pflanzen unterscheiden kann. Die rosafarbenen Blüten sind weniger auffällig. Früher war die Acker-Skabiose eine angesehene Heilpflanze. Man versuchte sogar, sie gegen die Pest und Epilepsie einzusetzen. Heutzutage ist die Ackerskabiose als Heilpflanze eher unbekannt, obwohl sie eine günstige Wirkung auf die Atmungsorgane und die Haut ausüben kann.

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend, blutreinigend, harntreibend, Halsentzündung, Husten, Infektionen, Epilepsie, Hautprobleme, Flechten, Furunkel, Pickel, Seborrhoisches Ekzem
wissenschaftlicher Name:
Knautia arvensis
Pflanzenfamilie:
Kardengewächse = Dipsacaceae
englischer Name:
Field Scabious
volkstümliche Namen:
Feld-Witwenblume, Acker-Witwenblume, Wiesen-Knautie, Wiesen-Witwenblume, Wiesenknautie, Witwenblume
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Inhaltsstoffe: Bitterstoff, Gerbstoff, Gerbsäure
Sammelzeit:
Sommer

Anwendung
Blattextrakte wurden früher bei Hauterkrankungen und Ekzemen verwendet. Die Medizin verwendet die Pflanze bei den genannten Indikationen nicht, da keine Wirksamkeit nachgewiesen werden konnte. Die  Homöopathie sieht Entzündungen der Atemwege und Verdauungsschwäche als Anwendungsgebiete. Man kann die getrocknete Ackerskabiose als Tee trinken oder als selbstgemachte Tinktur einnehmen.

Pflanzenbeschreibung

Die Ackerskabiose ist eine häufige Wiesenpflanze in Mitteleuropa.
Vegetative Merkmale
Die Ackerwitwenblume ist eine sommergrüne,  ausdauernde  krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 80 Zentimetern erreicht. Es ist ein Rhizom als Überdauerungsorgan vorhanden. Ihr Stängel ist rückwärts mit steifen Härchen versehen. Die gegenständigen Laubblätter sind meist fiederspaltig und erscheinen matt graugrün. Es sind keine Nebenblätter vorhanden.
Generative Merkmale
In rau behaarten, leicht gewölbten, köpfchenförmigen Blütenständen, die eine gemeinsame Hülle umgibt, sind keine Spreublätter enthalten. Die Blütenköpfchen enthalten bis zu 50 Blüten. Neben Pflanzenexemplaren mit zwittrigen Blüten gibt es auch rein weibliche Exemplare; es liegt also Gynodiözie vor. Die  Blüten sind vier- oder fünfzählig. Ihr Kelch ist mit acht bis 16 Borsten versehen. Die Kronblätter sind zu einer bis zu 9 Millimeter langen Kronröhre verwachsen, die in vier oder fünf Kronzipfel endet. Es sind zwei bis vier freie Staubblätter vorhanden. Der Pollen ist rötlich. Der Griffel endet in zwei Narben. Der unterständige, einfächrige Fruchtknoten enthält nur eine  Samenanlage. Die Achänen besitzen einen bleibenden Kelch.



BOCKSHORNKLEE

Ursprünglich kommt der Bockshornklee aus Indien, wo er schon im Altertum hoch geschätzt wurde. Die Benediktinermönche haben ihn bei uns eingeführt und in ihren Klostergärten angebaut. Die Samen des Bockshornklee helfen bei der Stärkung von Menschen in der Rekonvaleszenz oder mit Untergewicht. Äußerlich kann man ihn gegen Entzündungen und Eiterungen der Haut verwenden, beispielsweise bei Furunkeln oder offenen Beinen.

Steckbrief
Heilwirkung: Appetitlosigkeit, blutbildend, entzündungswidrig, schleimlösend, Anregung der Milchsekretion, Husten, Bronchitis, Halsschmerzen, Blasenentzündung, Allgemeinschwäche, Magerkeit, Rekonvaleszenz, Verdauungsstörungen, Bluthochdruck, Furunkel, Abszesse, aufgesprungene Hände und Lippen, Offene Beine, Geschwüre, Lymphdrüsenschwellungen, Östrogen Dominanz
wissenschaftlicher Name:
Trigonella foenum-graecum
Pflanzenfamilie:
Schmetterlingsblütler = Faboideae
Verwendete Pflanzenteile:
Samen
Inhaltsstoffe:
Schleimstoffe, Saponin, Flavonglykosid, Bitterstoff, Eisen, Phosphor, ätherisches Öl
Sammelzeit:
Juni bis August

Anwendung
Vom Bockshornklee wird vor allem der Samen verwendet. Man kann ihn als Tee kochen und trinken. Dann stärkt er den Appetit und das Allgemeinbefinden und wirkt Untergewicht entgegen. Auch bei Erkrankungen der Atmungswege oder des Verdauungsapparates setzt er seine entzündungswidrigen und schleimlösenden Fähigkeiten ein. Äußerlich kann man den Tee als Kompresse oder die gekochten und zerstampften Samen als Breiumschlag auf die erkrankten Stellen legen. Der Bockshornklee fördert das Reif werden von Furunkeln und die Abheilung verschiedener Hauterkrankungen. Vor allem in der kühlen Jahreszeit wird Bockshornklee auch gerne in Form von Keimsprossen gegessen. Er ist dann eine angenehm frische Würze und wirkt kräftigend und blutreinigend.
Küche
Im Nahen Osten, in Nordafrika und in Spanien wird Bockshornklee als Nahrungsmittel oder Futterpflanzeangebaut und geröstet, gekocht oder frisch verzehrt. Darüber hinaus wird er als Gewürz verwendet, beispielsweise werden die Samen – wie auch Schabzigerklee – in Südtirol als Brot- oder Käsegewürz verwendet. In der indischen Küche finden sowohl die Samen, mitunter als Bestandteil von Currypulver, als auch die frischen oder getrockneten Blätter Verwendung in zahlreichen Zubereitungen. Bockshornklee ist Bestandteil der  türkischen Gewürzpaste Çremen, die u. a. die Trockenfleischspezialität
Pastýrmaummantelt. Die Keimlinge werden als würzende Zutat Salaten beigemischt oder als Sprossengemüse verzehrt.
Neuzeitliche Medizin
In einer Doppelblindstudie mit 50 Parkinsonpatienten konnte unter der Behandlung mit einem Bockshornkleeextrakt ein signifikanter Rückgang einzelner Symptome festgestellt werden. Die beteiligten Wissenschaftler vermuten, dass Bockshornklee möglicherweise die Schädigung dopaminerger Nervenzellen verzögern kann. Bockshornklee enthält die Aminosäure Histidin, die angeblich Leberschädigungen entgegenwirken soll. Als Aufguss ist er vor allem in China, Indien und Tibet bekannt. Er wird dort als Hustenmittel und zur Reinigung der Atemwege eingesetzt. Zudem enthält er Diosgenin (s. a. Dioscorea villosa), ein Wirkstoff, der möglicherweise gegen  Dickdarmkrebs eingesetzt werden kann. In Indien wird der Bockshornkleesamen als Aromatikum, Carminativum, Tonikum und Aphrodisiakum und ein Aufguss bei  Pocken zur Kühlung eingesetzt. Bockshornkleesamen werden in der Pflanzenheilkunde bei leichterem oder als Begleitmedikation auch bei schwererem  Diabetes mellitus eingesetzt. Bockshornkleesamen sind als Teebeutel, als Pulver oder als fertige Auflagen erhältlich. Darüber hinaus gibt es im Handel Nahrungsergänzungsmittel mit Bockshornkleesamenpulver oder Bockshornkleesamenkonzentrat.

Beschreibung
Der Bockshornklee wächst als einjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis zu 80 Zentimeter erreicht. Sie bildet eine lange  Pfahlwurzel und faserige Seitenwurzeln aus. Die aufrechten, runden Stängel sind verzweigt. Die kleeartigen Laubblätter sind in Blattstiel und geteilter Blattspreite gegliedert. Die Blattstiele sind 6 bis 15 mm lang. Die drei gleichen, länglich-verkehrt-eiförmig, eiförmigen bis länglich-elliptischen Blättchen weisen eine Länge von 1,5 bis 4 cm und eine Breite von 0,4 bis 1,5 cm auf. Die Ränder der Blättchen sind von der Hälfte an bis zu den Enden gesägt. Die einfachen, häutigen  Nebenblätter sind mit der Basis des Blattstieles verwachsen. Die Blütezeit reicht von April bis Juli. Die Blüten stehen einzeln oder in Paaren an kurzen Stielen in den Blattachseln. Die zygomorphen Blüten sind klein mit doppelten  Perianth. Der behaarte Kelch ist 7 bis 8 mm lang. Die 13 bis 18 mm langen Blüten kronblätter sind cremefarben bis hell gelblich-weiß und am Grunde hellviolett. Das behaarte Fruchtblatt enthält viele Samenanlagen. Der Bockshornklee bildet lange, schmale, hornförmige Hülsenfrüchte, die eine Länge von 7 bis 12 cm und eine Breite von 0,4 bis 0,5 cm aufweisen. Sie gaben der Pflanze den Namen. In ihnen befinden sich 10 bis 20 Samen. Die harten, länglich-eiförmigen Samen sind von einer zähen Haut umgeben und in der Farbe ockergelb bis hellbraun, manchmal auch mit leicht rötlichen oder grünlichen Schattierungen und weisen eine Länge von 3 bis 5 mm und einen Durchmesser von 2 bis 3 mm auf. Beim Zerreiben der Samen verströmen diese einen intensiven Geruch. Die Früchte reifen von Juli bis September. Die gesamte Pflanze hat einen starken Geruch. Der Bockshornklee bevorzugt Standorte mit viel  Sonnenlicht und eher  lehmigem Boden. Er toleriert auch eine hohe  Bodenversalzung und Trockenheit.



BACHBLÜTEN
Man ekelt sich vor sich selbst: Hautausschläge, Schweißfüßen, Pickel, Warzen o.ä. (10 Crab Apple)
- Diese Menschen ekeln sich, vor ihnen Selbst, bei Hautausschlägen, Schweißfüße, auch sogar bei Pickel Warzen
- Mit der dementsprechender Bachblüte ekeln sie sich vor diese Sachen nicht mehr  


BACHBLÜTEN
Ich bin verbittert (15 Holly)
- Diese Menschen Sind deren öfteren verbittert
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie die Verbitterung hinter sich bringen


ERNÄHRUNG
Definition und Aufgaben der Ernährung - Grundbegriffe
Unter dem Begriff Ernährung verbinden wir die Aufnahme von Nahrung, d.h. die Zufuhr von Festen und flüssigen Lebensmittel. Neben dem Sauerstoff sind Essen und Trinken absolut lebensnotwendig für unseren Organismus und dessen Stoffwechsel. So können wir ca. 3 Minuten ohne Sauerstoffaufnahme überleben. Wenige Stunden bis zu maximal 3 Tage können wir abhängig von unseren körperlichen Konstitution und unsere Reserven ohne Wasser, bis zu 3 Wochen und mehr ohne Nahrung auskommen.


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