Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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25.06.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Juni > 25.06.18-01.07.18


GOLDMOHN
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Der Goldmohn ist eine gelb blühende Mohnpflanze aus Kalifornien, die dort auf großen Flächen wild wächst. Sie ist die Staatsblume Kaliforniens. Bei uns findet man den Goldmohn als Zierpflanze in Gärten. Der Goldmohn ist aber nicht nur eine sehr schöne Zierpflanze, sondern auch eine Heilpflanze, die seit tausenden von Jahren gegen Schmerzen und Schlafstörungen eingesetzt wird. Der alternative Name Schlafmützchen passt doppelt, einmal als Mittel gegen Schlafstörungen und zum anderen sieht die geschlossene Blüte wie eine altertümliche Schlafmütze aus.
Der Kalifornische Mohn, auch Goldmohn, Kalifornischer Kappenmohn oder Schlafmützchen genannt, ist eine  Pflanzenart aus der Familie der Mohngewächse. Ihren Ursprung hat diese Art in Kalifornien und anderen südwestamerikanischen Bundesstaaten. Inzwischen ist sie auch in Australien, Südafrika und Europa verbreitet. Sie ist  Giftpflanze des Jahres 2016.  

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Volksheilkunde: Schlafstörungen, Schmerzen, Unruhe
Heilwirkung:
Volksheilkunde: analgetisch, angstlösend, antidepressiv, anxiolytisch, ausgleichend, beruhigend, betäubend, harntreibend, krampflindernd, schlaffördernd, schmerzlindernd, schweißtreibend, sedativ, spasmolytisch
Anwendungsbereiche: Volksheilkunde: Angstzustände, Bettnässen, depressive Verstimmungen, Einschlafstörungen, Gallenerkrankungen, Inkontinenz, Läuse, Lebererkrankungen, nervöse Übererregbarkeit,
Neuropathien, Schlaflosigkeit, Schlafstörungen, Schmerzen, Unruhe, Zahnschmerzen, Homöopathie: Schlafstörungen
wissenschaftlicher Name: Eschscholzia californica Cham.
Pflanzenfamilie:
Mohngewächse = Papaveraceae
englischer Name:
California poppy
volkstümlicher Name:
Eschscholtzia, Goldmohn, Kalifornischer Kappenmohn, Kalifornischer Mohn, Schlafmützchen
Verwendete Pflanzenteile:
oberirdisches blühendes Kraut, Pflanzensaft
Inhaltsstoffe: Aporphin-Alkaloide, Allocryptopin, Bitterstoffe, Californidin, Escholzin, Flavonoide, Glykoside, Isochinolone, Protopin, Rutin, Xanthophylle
Sammelzeit:
Juni-Oktober
Kontraindikation:
Schwangerschaft, Stillzeit

Anwendung
Die Blätter des Kalifornischen Mohns wurden von den amerikanischen Ureinwohnern für medizinische und spirituelle Zwecke genutzt. Insbesondere wurde er als Schlaf- und Beruhigungsmittel sowie als mildes Schmerzmittel verwendet. Die abgekochten Blüten wurden gegen Läuse in die Haare gerieben. Die Frauen der Cahuilla sollen die Pollen als Kosmetika verwendet haben. Die Inhaltsstoffe finden heute vorwiegend in der Pflanzenheilkunde und  Homöopathie Verwendung. Trotz der nahen Verwandtschaft zum  Schlafmohn hat Eschscholzia eine deutlich andere Wirkung auf das Zentrale Nervensystem. Der Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel der Europäischen Arzneimittelagentur hat das Kraut des Kalifornischen Mohnes als traditionelles pflanzliches Arzneimittel bei leichten Symptomen von mentalem Stress sowie als Schlafmittel bewertet.  Dass der Kalifornische Mohn auch für die moderne Pharmaindustrie von Interesse ist, zeigt die Patentanmeldung der Firma  Boehringer Ingelheim zur Nutzung als pharmazeutische Droge zur Behandlung von Depressionen. Der Goldmohn ist oft ein Bestandteil von Fertigarzneimitteln und gibt es auch als Tinktur.
Tee
2TL getrocknetes Kraut mit 250ml kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen. Hilft bei Schmerzen, Schlaflosigkeit und nervöse Übererregbarkeit. Gegen Einschlafstörungen, etwa 1-2 Stunden vor dem Schlafengehen eine Tasse trinken. Maximal 2-4 Tassen pro Tag.
Extrakt
3-4x täglich 1ml. Hilft bei Schmerzen, Schlaflosigkeit und nervöse Übererregbarkeit.
Abkochung
5TL getrocknetes Kraut mit 500ml kaltem Wasser ansetzen und zum Kochen bringen, noch 15 Minuten ziehen lassen, abseihen. Lauwarm hilft diese Abkochung äußerlich gegen Läuse.
Frischsaft
Der frische Saft hilft gegen Zahnschmerzen.
Homöopathie
Die Zubereitung (Eschscholtzia californica D2) aus dem frischen blühenden Kraut hilft gegen Schlafstörungen.

Geschichtliches
Die Ureinwohner von Nordamerika nutzen den Goldmohn schon seit tausenden von Jahren, vor allem als mildes Schmerzmittel und für spirituelle Zwecke. In Europa wird die Pflanze erst seit etwa Ende des 19. Jahrhundert genutzt. Beliebt ist der Einsatz bei Kindern. Mittlerweile findet sich der anspruchslose Goldmohn aber mehr als schöne und anspruchslose Zierpflanze in den Gärten.

Pflanzenbeschreibung
Der Goldmohn ist im Westen von Nordamerika heimisch. Er wächst bevorzugt auf felsigen, sandigen und trockenen Standorten. Die ein-/zweijährige manchmal dauerhafte Pflanze wird zwischen 25-60cm hoch. Die bläulich-grünen Blätter sind gefiedert. Die gelborangen Blüten erscheinen zwischen Juni und Oktober, Durchmesser etwa 4-5cm. Aus den Goldmohnblüten entwickeln sich bis in den Spätherbst die Samen. Die Samen befinden sich in Kapseln. Es gibt etwas 10 Unterarten.
Merkmale
Der Kalifornische Mohn ist eine kahle, einjährige oder  ausdauernde  krautige Pflanze, die Wuchshöhen bis zu 60cm erreicht. Er hat aufstrebende, verzweigte, an der Basis leicht verholzte  Stängel. Er bildet eine tiefe Pfahlwurzel. Die in einer grundständigen Rosette stehenden Laubblätter sind grau-grün, dreifach fiederteilig in viele feine, lineare Segmente mit stumpfen Spitzen unterteilt und bis zu 14cm lang. Er bildet end- oder blattachselständig jeweils eine, auf langen Stielen aufrecht sitzende, erst fast kugelförmige, später kegelförmige Blütenknospe. Die untertassenähnlichen radiärsymmetrischen Blüten erreichen einen Durchmesser von 2-12cm. Die Basis der Blüte, der Blütenboden, verfügt über einen ausgeprägten erweiterten Rand. Darüber stehen zwei  Kelchblätter und die vier leuchtend gelben bis orangefarbenen (selten auch weißen oder rötlichen), sich überlappenden Kronblätter. Meistens haben die Kronblätter einen orangefarbenen Fleck an der Basis. Die beiden Kelchblätter umschließen anfangs die Blüte vollständig in Form einer altertümlichen Schlafmütze, sie werden beim Aufblühen der Kronblätter abgestreift und fallen als Ganzes ab. Daher auch der Name Schlafmützchen. Um den oberständigen, aus zwei fadenförmigen Fruchtblättern bestehenden Fruchtknoten herum sitzen dicht die vielen Staubblätter. Die Blütezeit reicht von Juli bis September. Die Samen reifen von August bis September. Es werden lange dünne, fast zylindrische, in der Mitte etwas verdickte, bis zu 10cm lange Schoten gebildet. Die kahlen, einkammerigen Schoten haben zehn Längsrippen und öffnen sich nach der Reifung an zwei Seiten der Länge nach. Aus der Schote werden dann zahlreiche, netzförmig gemusterte, braune bis schwarze, elliptische Samen von 1,5-1,8mm Länge entlassen.

Anbautipps
Anspruchlos. Im Frühling oder Herbst direkt an den gewünschten Standort aussäen. Der Standort sollte trocken und sonnig sein. Der Goldmohn entwickelt sich schnell bis zur Blüte. Die Vorzucht in Töpfchen lohnt nicht, da die Wurzeln sehr empflindlich sind. Daher auch das Unkraut in der Nähe der Freilandpflänzchen früh entfernen.

Sammeltipps
Das oberirdische Kraut während der Blüte sammeln. Bündeln und an einem luftigen und schattigen Ort trocknen.




HAUHECHEL

Die Hauhechel ist ein kleiner Strauch aus der Familie der Hülsenfrüchte und ein gefürchtetes Unkraut. Ihre rosafarbenen Blüten sind eine Zierde der Wiesen, wo sie wachsen. Doch die Dornen pieksen schmerzhaft, wenn man ihnen zu nahe kommt. Die Wurzel der Hauhechel wird zur Blutreinigung bei Frühjahrs- und Schlankheitskuren verwendet. Auch gegen Blasenentzündung und Nierensteine wird sie häufig eingesetzt. Besonders geeignet ist eine kurze Teekur zur Durchspülung bei entzündlichen Harnwegen. Die Wurzeln haben je nach Boden stark schwankende Mengen an Inhaltsstoffen, teilweise bleibt sogar die erwünschte Wirkung aus, wenn die Wurzel keine Saponine enthält.
Hauhecheln sind eine  Pflanzengattung in der Unterfamilie Schmetterlingsblütler innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler. Das Hauptverbreitungsgebiet der etwa 88 Arten ist der  Mittelmeerraum.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Aquaretikum, Diuretikum, Entwässerungsmittel, Harntreibendes Mittel
Heilwirkung:
antibakteriell, antiphlogistisch, aquaretisch, blutreinigend, entwässernd, entzündungshemmend, harntreibend, östrogen, steinlösend
Anwendungsbereiche:
Pflanzenheilkunde: Blasenkatarrh, Diuretikum, Nierenbeckenentzündung, Harngrieß, Vorbeugung gegen Harnsteine, Volksheilkunde: Bauchwassersucht,  Blasenentzündung, Blasenkatarrh, Blasenschwäche, Blasensteine, Blasengrieß, Diuretikum, Ekzeme, Feigwarzen, Gelenkrheuma, Gicht, Harnröhrenentzündung, Harngrieß, Harnsteine, Hautprobleme, Herpes simplex, Herpes zoster, Mundgeruch, Nierenbeckenentzündung, Nierenentzündung, Nierengrieß, Nierensteine, Rheuma, Wassersucht, Zahnschmerzen, Homöopathie: Nierenerkrankungen, Harnwegserkrankungen
wissenschaftlicher Name:
Ononis spinosa
Pflanzenfamilie:
Hülsenfrüchtler = Fabaceae
englischer Name:
Rest-Harrow
volkstümlicher Name:
Aglakraut, Aglarkraut, Dornige Hauhechel, Eindorn, Einhagel, Eselskraut, Frauenkriegswurzel, Frauenstreit, Gundeldorn, Hachelkraut, Harnkrautwurzel, Hasenblume, Hasenöhrle, Haudornwurzel, Hauhechel, Hechelkrautwurzel, Heckelkraut, Heudorn, Heuhechel, Höhldorn, Hofdorn, Hohachel, Huldorn, Katzenspeer, Lahmdorn, List, Listendorn, Ochsenbrech, Ochsenbruch, Ochsenkraut, Pflugsterz, Questenkraut, Questenkrautwurzel, Schafhechel, Schafhechle, Schmalhef, Stachelkraut, Stachelkrautwurzel, Stallchrut, Stallkrautwurzel, Triefkraut, Weiberklatsch, Weiberkrieg, Weiberzorn, Weichsen, Wetzsteinkraut, Witschge, Witwerdörn, Wiwkrut
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Blüten, junge Triebe, Wurzel
Inhaltsstoffe:
Ätherische Öle, Anethol, Carvon, fettes Öl, Flavonglykoside, Flavonoide, Formononetin, Genistein, Gerbstoffe, Glykoside, Gummi, Harz, Isoflavonide, Menthol, Onocerin, Ononin, Orocol, Phytosterin, Saponine, Sitosterin, Trifolirhizin, Triterpene, Zitronensäure
Sammelzeit:
Kraut: Juni und Juli, Wurzel: September bis November
Nebenwirkungen: Bei hohen Dosen: Hämolyse (Auflösung der roten Blutkörperchen)
Wechselwirkungen:
keine bekannt
Kontraindikation:
Ödeme durch Minderfunktion von Herz oder Nieren

Anwendung

Die Hauhechelwurzel kann man frisch oder getrocknet als Tee oder in Teemischungen zur Blutreinigung und Förderung des Stoffwechsels einsetzen. Da sich der Körper besonders schnell an die harntreibende Wirkung anpasst, kann man die Wurzel nur für ein paar Tage anwenden. Sobald die Wirkung nachlässt ist eine 1-2 wöchige Pause nötig, damit die Wurzel wieder wirken kann.
Wurzel-Tee
2TL Hauhechelwurzelstücke mit 250ml kaltem Wasser übergießen und 10 Stunden stehen lassen. Dann abgedeckt nur ganz kurz aufkochen und anschließend abseihen. Sobald der Tee lauwarm ist: ungesüßt trinken. 2TL Hauhechelwurzelstücke mit 250ml Dazu muss ausreichend Wasser (etwa 2l/Tag) getrunken werden. Regt Harn- und Stoffwechseltätigkeit an.
Blüten-Tee
1-2TL der Blüten mit 250ml heißem Wasser übergießen, abdecken und ein paar Minuten ziehen lassen. Hilft gegen geschwollene Beine.
Mundspülung
Einen Wurzelabsud mit Essig gekocht, hilft als warme Mundspülung gegen Zahnschmerzen.
Umschläge
Einen Wurzelabsud mit Essig gekocht, hilft als Umschlag gegen schorfige Wundkrusten.
Einreibung
Einen Wurzelabsud mit Wein gekocht, hilft als Einreibemittel gegen Wadenkrämpfe.
Kraut
Das zerkleinert und zerquetschte Kraut hilft als Auflage bei Ekzemen, Hautausschlägen und Hautjucken.
frische Wurzel
Ein kleines Stückchen frische Wurzel kauen hilft gegen Zahnschmerzen.
junge Triebe
Die sehr jungen dornenfreien Triebe kauen hilft gegen Mundgeruch. Die jungen Trieben können auch eingemacht und später gegen Mundgeruch eingesetzt werden.
Homöopathie
Verarbeitet wird die oberirdische frische Pflanze zur Blütezeit, eingesetzt gegen Nierensteinkoliken, Nierengrießbildung und Wassersucht.
Anthroposophische Homöopathie
Verarbeitet wird der unterirdischen und angetrocknete Teil der Pflanze zur Blütezeit. Wird mit anderen Mitteln kombiniert.
Weitere Informationen
Hauhechelwurzelpulver in Tee und Salben: Über die blutreinigende Wirkung hilft sie auch bei Hautkrankheiten und rheumatische Beschwerden.

Geschichtliches
Schon im Altertum wurde die Hauhechelwurzel zur Blutreinigung, gegen Blasen- und Nierensteine und viele andere Krankheiten genutzt. Schon einige Jahrhunderte vor Christi Geburt wurde die Hauhechel von Theophrast beschrieben. Allerdings dürfte die beschriebene Hauhechelart eine andere als die Dornige Hauhechel gewesen sein. In Deutschland fand die Dornige Hauhechel im 16. Jahrhundert ihren Einzug in die Kräuterbücher, z.B. im Kreutterbuch von Leonhart Fuchs. Als Zauberkraut setzte man es auch zum Schutz des Viehs ein. Bis zur modernen Landwirtschaft ein gefürchtetes Unkraut, da die stabile Wurzel jeden Pflug stoppte und die Dornen Mensch und Tier verletzten.

Pflanzenbeschreibung
Die Dornige Hauhechel ist in Osteuropa heimisch und winterhart. Sie wächst bevorzugt auf sonnigen, sandigen und trockenen Wiesen, Brachland und Wegrändern. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 30 bis 60 Zentimeter hoch. Die Blätter sind gefiedert und etwa 3 cm lang. Die rosa Blüten erscheinen zwischen Juni und August Aus den Hauchechelblüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen. Die Samen befinden sich in behaarten Samenhülsen. Der oberirdische Teil der Pflanze stirbt bei Frost ab. Die stabilen Wurzelstöcke mit verzweigten Pfahlwurzeln erreichen eine Tiefe von etwa 1 Meter. Die Wurzel ist außen graubraun bis schwarzbraun und im Innern weiß. Es gibt verschiedene Hauhechelarten.
Erscheinungsbild und Blätter
Bei Ononisarten handelt es sich um selten einjährige oder meist ausdauernde krautige Pflanzen, manchmal auch kleine Sträucher. Oft sind die oberirdischen Pflanzenteile drüsig bis klebrig behaart, was bei den  Hülsenfrüchtlern eher die Ausnahme ist. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind gestielt. Die  Blattspreiten sind meist dreiteilig. Von den gezähnten Teilblättchen ist das mittlere meist gestielt und die seitlichen ungestielt. Selten besteht die Blattspreite aus nur einem Teilblatt oder es sind sogar mehr als nur ein Paar seitliche Teilblätter vorhanden. Die zwei  Nebenblätter sind mit den Blattstielen verwachsen.
Blütenstände und Blüten
Bei vielen Arten stehen die Blüten einzeln oder bis zu dritt in den Blattachseln, es können aber euch deutliche endständige, traubige oder rispige  Blütenständeausgebildet sein, die aber nicht so kompakt sind wie bei vielen Kleearten. Trag- und Deckblätter sind winzig oder fehlen. Die Blüten sind sitzend oder lang gestielt. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf ungleichen  Kelchblätter sind verwachsen. Die Blüten kronblätter sind meist gelb, manchmal rot, rosa bis lila oder weißlich. Die Fahnen sind genagelt. Die Schiffchen sind schnabelartig verschmälert. Es sind zehn  Staubblätter vorhanden. Alle  Staubfäden sind röhrig verwachsen. Das einzelne lineallängliche oder eiförmige  Fruchtblatt enthält zwei bis viele  Samenanlagen.

Anbautipps
Die Dornige Hauhechel ist als gefürchtetes Unkraut sehr pflegeleicht. Man sollte sich gut überlegen die Dornige Hauhechel im eigenen Garten anzubauen, ist die Pflanze nur mit hohem Aufwand durch Ausgraben der tiefen Wurzel oder starker Dauerdüngung wieder loszuwerden. Aus Wurzelstücken und Wurzelresten kann sich wieder eine neue Pflanze entwickeln, daher kann die Pflanze über Wurzelteilung vermehrt werden, am besten im Herbst. Im Frühling die Samen aussäen. Ein Anbau im Topf bring nur bei entsprechend tiefen Töpfen eine gute Wurzel hervor, das Kraut und Blüte wächst auch in kleinen Töpfen recht gut. Der Standort sollte sonnig sein. Der Boden sollte durchlässig, kalkhaltig, trocken und sandig sein, wächst auch auf lehmigem Boden. Wenig düngen und nur bei großer Trockenheit gießen

Sammeltipps
Die Wurzel wird im Frühling oder Spätherbst geerntet. Mit Hilfe von Spitzhaue/Spitzhacke wird die Wurzel in schweißtreibender Arbeit aus dem Boden gegraben. Dabei sollte man darauf achten, dass man sich nicht an den Dornen verletzt, da diese schwer heilende Wunden verursachen. Wurzel reinigen. Dicke Wurzelteile der länge nach halbieren, dünne Wurzeln können direkt getrocknet werden. Die Wurzel stinkt. Zum Trocknen die Wurzeln an Bindfäden aufreihen und an einem luftigen, warmen und trockenen Ort aufhängen, ideal ist ein luftiger Dachboden. Die Wurzeln können auch in kleine Stücke geschnitten werden und im Backofen oder Trockengeräte bei niedriger Temperatur (40 °C) getrocknet werden. Die Wurzelstücke insektensicher, trocken und lichgeschützt lagern. Gut gelagerte Wurzelstücke halten etwa 4-5 Jahre. Bei dem Ernten von Blüten und Blättern auf die Dornen achten.



BACHBLÜTEN
Ich bin schnell aufgeregt (Impatiens)
-
Diese Menschen sind sehr schnell aufgeregt
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Aufregung eindämmen

BACHBLÜTEN
Ich habe Angst, abgelehnt zu werden (Larch)
-
Diese Menschen haben Angst, von ihren Mitmenschen abgelehnt zu werden
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Angst abgelehnt zu werden

ERNÄHRUNG
Gründe des Vegetarismus
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Tiere haben ein Recht auf Leben. Töten ist Unrecht
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- Der Anblick von toten Tieren erregt Ekel
- Ernährungsphysiologische Motive: die erhöhte Zufuhr von tierischem Eiweiß und Fett fördert
 ernährungsbedingte Krankheiten


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