Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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25.05.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > April > 22.04.19-28.04.19


KNOBLAUCHRAUKE

Die Knoblauchsrauke ist eine verbreitete Pflanze aus der Familie der Kreuzblütler. Sie fällt auf durch ihr Knoblauchsaroma. Dadurch ist sie ein Wildgemüse, das auch nach dem zeitigen Frühjahr, wenn die Bärlauch-Saison vorbei ist, noch mit diesem würzigen Geschmack verwöhnen kann. Außerdem hat die Knoblauchsrauke einige Heilwirkungen sowohl für die Atmungsorgane als auch gegen Wunden.
Die Knoblauchsrauke, auch Knoblauchskraut, Lauchkraut, Knoblauchhederich genannt, ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Kreuzblütengewächse gehört. Sie ist in Europa weit verbreitet. Die Trivialnamen beziehen sich auf den Knoblauchduft, der beim Zerreiben der Blätter entsteht.

Steckbrief
Heilwirkung:
antibakteriell, schweißtreibend, Asthma, Bronchitis, Husten, Skorbut, Wunden, Würmer
wissenschaftlicher Name:
Alliaria officinalis
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Sammelzeit:
Sommer

Nutzung

Die Knoblauchsrauke hat im Mittelalter und der frühen Neuzeit eine gewisse Rolle als Gewürzpflanze gespielt und geriet, als Gewürze preisgünstiger und damit für alle Bevölkerungsschichten erschwinglich wurden, als solche zunehmend in Vergessenheit. Ähnlich wie beim Bärlauch entdeckt die moderne Kräuterküche allmählich die Knoblauchsrauke in zunehmendem Maße wieder. Allerdings lässt sich die Knoblauchsrauke nicht so vielfältig verwenden wie der Bärlauch, da ihre Geschmacksstoffe flüchtiger sind.
Die Knoblauchsrauke als Heilpflanze
Die Knoblauchsrauke wurde früher zu Heilzwecken verwendet. Sie wirkt antiseptisch, leicht harntreibend und schleimlösend. Man sagt ihr darüber hinaus auch antiasthmatische Eigenschaften nach. In der Volksmedizin wurden aus den Blättern Breiumschläge zur Behandlung von Insektenstichen und Wurmerkrankungen hergestellt.
Verwendung als Gewürz
Knoblauchsrauke wurde schon vor 4000 v. Chr. im  Mesolithikum als Gewürz benutzt, wie Phytolithen an Scherben von Tontöpfen aus  Neustadt in Holsteinan der Ostsee und  Stenø in Dänemark zeigen. Damit ist die Knoblauchsrauke das älteste bekannte einheimische Gewürz. Im Mittelalter wurde die Knoblauchsrauke mit ihrem pfeffrig-knoblauchartigen Geschmack vor allem von der ärmeren Bevölkerung genutzt, die sich die teuren Gewürze nicht leisten konnte. Sie wurde im Mittelalter aus diesem Grund sogar in Gärten angebaut. Zum Essen werden die Blätter von April bis Juni gesammelt. Der Engländer  John Evelyn, der 1699 ein Kochbuch "Acetaria, a Discourse on Sallets" schrieb, nannte die Pflanze unter anderem "Jack-by-the hedge" – was als Hinweis auf ihre Häufigkeit zu verstehen ist – sowie "Alliaria" und "sauce alone". Des Weiteren wies er darauf hin, dass die Pflanze viele wertvolle medizinische Eigenschaften habe und "besonders von Leuten auf dem Lande als Salat gegessen werde, wo sie wild unter Bänken und Hecken wachse". Auch heute werden die jungen Blätter der Knoblauchsrauke in England noch häufig für Sandwichfüllungen verwendet. Der scharfe Geschmack der Knoblauchsrauke ist auf ätherische Öle und das  Glukosid  Sinigrin zurückzuführen, das den Glukosiden ähnelt, die in anderen Mitgliedern der Kohlfamilie zu finden sind. Beim Kochen verflüchtigt sich allerdings der pfeffrig-knoblauchartige Geschmack. Knoblauchsrauke muss daher Speisen in rohem Zustand beigegeben werden. Die moderne Kräuterküche hat die Knoblauchsrauke wiederentdeckt und mischt die feingehackten Blätter in Salatsoßen und Quark- oder Frischkäsemischungen. Darüber hinaus werden die geschmacksintensiven Blüten verwendet, um salzige Sorbets und Salate zu dekorieren. Die schwarzen Samen der Knoblauchsrauke lassen sich ähnlich wie Pfefferkörner verwenden und haben einen sehr scharfen Geschmack.

Beschreibung
Erscheinungsbild und Blatt
Die Knoblauchsrauke ist eine  zwei- bis  mehrjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 100 Zentimetern erreicht. Sie besitzt eine lange Pfahlwurzel. Der Stängel ist schwach vierkantig, im basalen Bereich entwickelt er eine schwache Behaarung. Die lang gestielten, nierenförmigen Grundblättersind am Rand buchtig gekerbt. Die Stängelblätter sind wechselständig angeordnet. Sie weisen eine herzförmige Blattspreite mit gebuchtetem Rand auf.
Blütenstand und Blüte
Die Knoblauchsrauke blüht von April bis Juli. In einem endständigen, traubigen Blütenstand sitzen viele Blüten. Die zwittrigen  Blüten sind, wie für Kreuzblütler typisch, vierzählig sowie 5 bis 8 Millimeter groß. Die vier Kronblätter und vier weißen Kelchblätter sind frei. Die Blüten besitzen sechs  Staubblätter, von denen die zwei seitlichen deutlich kürzer sind. Am Blütenboden, am Grund der Staubblätter, sind ringförmig die Nektardrüsen angeordnet. Der Fruchtknotenist grün und schlank und durch eine Scheidewand in zwei Fächer geteilt.
Frucht und Samen
Der befruchtete Fruchtknoten entwickelt sich zu einer Schote von drei bis sieben Zentimetern Länge. Die Schote ist dünn, im unreifen Zustand grün und mit nur zwei Millimetern Durchmesser nicht wesentlich dicker als der vormalige Blütenstiel. Sie enthält in jedem der zwei Fächer sechs bis acht Samen, die jeweils nur etwa drei Millimeter lang und ausgereift von schwarzbrauner Farbe sind. Mit zunehmender Reife verändert sich aufgrund des dann stattfindenden Austrocknungsprozesses die Farbe der Schote von grün zu hellbraun. Ist die Schote voll ausgereift, reißen die beiden Fruchtklappen von unten nach oben allmählich auf und fallen schließlich ab. Die Samen werden dabei noch nicht verstreut. Sie sind mit kurzen Stielen an der Scheidewand der Schote befestigt.



LAMINARIA

Laminaria ist eine Braunalgen-Gattung aus der Ordnung der Laminariales. Die Arten bilden ausgedehnte  Tangwälder an den Küsten von Nord- und Südatlantik und Nordpazifik. Sie werden zur Gewinnung von  Alginat wirtschaftlich genutzt. Die Sektion Phykologie der Deutschen Botanischen Gesellschaft hat im Jahre 2007 die Gattung Laminaria zur ersten  Alge des Jahres gekürt.  

Steckbrief
Heilwirkung:
Quellstifte für chirurgische Zwecke (früher)
wissenschaftlicher Name:
Laminaria clustoni
Verwendete Pflanzenteile:
Stiele

Nutzung

Laminariaarten besitzen eine große wirtschaftliche Bedeutung als Lieferant von  Alginat. In Europa werden dazu meist natürliche Bestände abgeerntet. Im Jahr 2005 wird für Norwegen eine Produktion von 154.000t angegeben und für Frankreich etwa 75.000t. Weitere Inhaltsstoffe aus Laminarien werden vielseitig verwendet, beispielsweise für Kosmetik, für Nahrungsergänzungsmitel, als Heilmittel, als Zusatz zum  Tierfutter sowie als  Dünger. Da Laminaria sehr saugfähig ist und sich beim Aufsaugen von Flüssigkeiten infolgedessen stark ausdehnt, wird sie in Stäbchenform in der Frauenheilkunde verwendet, um bei bestimmten Prozeduren, z. B. Kürettagen, die Cervix zu öffnen. Außerdem können Laminarien zur biologischen Sanierung bei Verschmutzung oder  Eutrophierung eingesetzt werden, oder um die  Erosion von Küsten zu verringern. Auch als Bioreaktor in der molekularen Biotechnologie oder als  nachwachsender Rohstoff (Brennstoffersatz) können sie genutzt werden.

Pflanzenbeschreibung
Merkmale
Die Laminaria-Sporophyten sind über ein Meter große, mehrjährige Seetange, die ein Alter von zwei bis 18 Jahren erreichen können. Sie gliedern sich in ein Haftorgan, einen Stiel und eine blattartige Fläche. Das Haftorgan ist gewöhnlich verzweigt, seltener scheibenförmig oder rhizomartig. Der im Querschnitt runde oder abgeflachte Stiel kann innen mit Mark erfüllt oder hohl sein. Bei einigen Arten sind im Stiel  Jahresringe zu erkennen. Das Phylloid ist entweder ganzrandig und ungelappt, oder es besitzt einen deutlichen zentralen Strang, oder ist unvollständig in fingerartige Segmente zerteilt. Die Blattfläche ist meist glatt, manchmal mit beulig-blasiger oder kräuseliger Oberfläche, und weist weder eine Mittelrippe noch Längsrippen auf.
Laubwechsel
Die Blattfläche wird in jedem Jahr von der Basis her erneuert. Bereits im Winter werden dazu die im alten Laub gespeicherten Reservestoffe in die Wachstumszone am Übergang zum Stiel verlagert. Mit zunehmendem Licht wächst dort im Frühling ein neues Phylloid heran, dem das vorjährige Blatt anfangs noch aufsitzt. Bei einigen Arten wird das alte Blatt als ganzes abgestoßen, bei anderen degeneriert es allmählich an den Enden.
Gewebetypen
Laminaria-Sporophyten besitzen verschiedene differenzierte Gewebe: ein zentrales Mark (fehlend im Haftorgan), eine parenchymatische Rinde und das äußere Meristoderm, das sowohl  photosynthetischaktiv ist als auch die Funktion eines Bildungsgewebes hat. Im Mark verlaufen echte  Leitungsbahnen, in denen die Photosyntheseprodukte transportiert werden. In der Rinde von Stiel und Phylloid kommen vernetzt t Schleimkanälevor, die bei einigen Arten in  Sekretionszellenan der Oberfläche münden.


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ERNÄHRUNG
Eiweißquellen pflanzlichen Ursprungs
Besonders eiweißreich sind Hülsenfrüchte und deren Produkte wie Tofu, Tempeh, Lopino, Miso und Sojasauce. Weizengluten oder auch Seitan genannt, ist ebenfalls ein pflanzliches Eiweißprodukt, das sich immer größerer Beliebtheit erfreut und auch Vollkornweizen oder aus Dinkel hergestellt wird.


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