Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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25.05.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Mai > 20.05.19-26.05.19


WASSERMINZE

Die Wasserminze ist die milde Schwester der Pfefferminze und wird leichter vertragen als sie. Sie sieht ähnlich aus, riecht ähnlich aromatisch, jedoch etwas schwächer und ist wegen ihrer Milde eher als Haustee einsetzbar als ihre starkwirkende Schwester. Die Wasserminze wächst gerne an Ufern und war den Kelten eine wichtige Pflanze.
Die Wasserminze, auch Bachminze genannt, ist eine Pflanzen art in der Familie der Lippenblütler. Sie kommt in weiten Gebieten Europas vor.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Magenbeschwerden
Heilwirkung:
blähungstreibend, entzündungswidrig, Gallenfluss anregend, galletreibend, keimtötend, krampflösend, schmerzstillend, verdauungsfördernd
Anwendungsbereiche:
Appetitlosigkeit, Aromatikum, Blähungen, Brechreiz, Cholagogum, Durchfall, Erkältungskrankheiten,  Gallenbeschwerden, Karminativum,  Kopfschmerzen, Krämpfe, Magendarmkatarrh, Magenschmerzen, Menstruationsschmerzen, Schlaflosigkeit, schmerzhafte Regel, Übelkeit, Verdauungsprobleme
wissenschaftlicher Name:
Mentha aquatica
Pflanzenfamilie:
Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name:
Water Mint
volkstümlicher Name: Bach-Minze, Wasserminze, Wasser-Minze
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Kraut
Inhaltsstoffe:
ätherische Öle, Bitterstoffe, Enzyme, Gerbstoffe, Limonen, Menthofuran, Menthol, Pinen
Sammelzeit:
vor der Blüte
Nebenwirkungen:
Überdosierung: Erbrechen

Anwendung
Die Wasserminze wird bevorzugt als Tee eingesetzt. Minzöle dürfen bei Kleinkindern nicht im Bereich der Nase und Mund eingesetzt werden, da u.a. ein Atemstillstand ausgelöst werden kann.
Tee
2 Teelöffel getrockneter Wasserminzen-Blätter mit 250 ml kochendem Wasser übergießen, abdecken, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen. Hier hilft der Tee bei Magen- Darmbeschwerden, Kopfschmerzen und den anderen oben aufgelisteten Problemen.
Tee, äußerlich
Für die äußerliche Anwendung kann man den Teeaufguss für Bäder, Waschungen und Kompressen verwenden.
Frischblatt-Umschlag
Der kühlende und lokal betäubende Brei aus frischen zerquetschten saftigen Wasserminzeblättern hilft gegen Insektenstiche.
Öl-Einreibung
Einreibungen mit dem Öl helfen bei Neuralgien.
Trocken-Inhalation
Ein paar Tropfen ätherisches Öl auf ein Taschentuch getropft kann man bei Erkältungen inhalieren.

Geschichtliches
Minzen gehören zu den ältesten Heil- und Ritualpflanzen der Menschen. Heilige Pflanze der Druiden und war bei den Kelten Symbol für Reichtum und Glück. Medizinisch wurde sie bei den Kelten gegen Verdauungs- und Menstruationsproblemen genutzt.

Pflanzenbeschreibung
Die Wasserminze ist in Europa und Nordafrika heimisch. In anderen Gebieten wurde sie eingebürgert. Sie wächst als Sumpfpflanze bevorzugt an feuchten Standorten, z.B. an Ufern. Die mehrjährige und winterharte Pflanze wird zwischen 15 und 90 Zentimeter hoch. Im Frühjahr treibt die Wurzel zunächst Blätter aus. Die haarigen hellgrünen Blätter sind oval und fein gezähnt. Die Blätter stehen kreuzgegenständig am kantigen Stängel. Der Stängel ist meistens behaart und rötlich. Die Wasserminze riecht angenehm nach Pfefferminze, besonders wenn man leicht an den Blättern reibt. Die violetten Blüten erscheinen zwischen Juli und Oktober. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen.
Erscheinungsbild und Laubblatt
Die Wasserminze wächst als ausdauernde  krautige Pflanze, die Wuchshöhen von meist 20 bis 50 (10 bis 100) Zentimeter erreicht. An Land werden unterirdische und im Wasser auch oberirdische Ausläufer gebildet. Der aufrechte und meist verzweigte Stängel ist vierkantig. Die gegenständig am Stängel angeordneten  Laubblätter sind lang gestielt. Die einfache Blattspreite ist  eiförmig elliptisch, etwas derb und oft glänzend, mit gesägtem Blattrand. Es sind vier bis sechs Paare bogiger Fiedernerven vorhanden. Besonders die Blätter riechen beim Zerreiben nach Pfefferminz.
Blütenstand, Blüte und Frucht
Die Blüten stehen dicht in den Achseln der oberen Blätter in stehenden, locker übereinander angeordneten  Scheinquirlen und in einem endständigen kugeligen, kopfigen Teilblütenstand zusammen. Die Blüten sind  zygomorph und fünfzählig mit doppelter  Blütenhülle. Die fünf nur etwas ungleichen Kelchblätter sind teilweise röhrig verwachsen mit 13 Nerven und fünf lanzettlichen Kelchzähnen. Die fünf hellvioletten, rosafarbenen, fleischigrosafarbenen bis weißen Kronblätter sind unterschiedlich stark verwachsen und nur schwach zweilippig. Die Oberlippe ist meist so groß wie einer der drei Lappen der Unterlippe. Hierdurch scheint die Blüte fast regelmäßig vierspaltig. Von den vier geraden, fertilen Staubblättern sind zwei etwas länger. Das  Klausenfrüchtezerfallen in vier oben warzige Teilfrüchte.

Anbautipps
Die Pflanze wird über Wurzelteilung vermehrt. Die Wasserminze mag feuchten Boden. Der Standort sollte halbschattig bis sonnig sein. Die Pflanze kann einige Zentimeter unter Wasser angepflanzt werden, als Standort ist ein Gartenteichrand gut geeignet. Die Pflanze vermehrt sich über Wurzelausläufer von selbst.

Sammeltipps
Frische Wasserminzeblätter können ständig geerntet werden. Zum Trocknen: Die Stängel mit den Blättern kurz vor der Blüte bei gutem sonnigen Wetter ernten. Zügig bei maximal 35°C trocknen, anschließend die getrockneten Wasserminzeblätter von den Stängeln abstreifen. Die Blätter in geschlossenen Behältern lagern.




ALPEN-HECKENROSEN

Die in den Alpen heimische Wildrose ist ein bis zu 2 Meter hoher Strauch, der in den Bergen oft die Ränder von Mischwäldern ziert. Sie hat im Frühsommer leuchtend karminrosa Blüten, aus denen sich bis in den Herbst rote flaschenförmige Hagebutten entwickeln. Die wilde Alpen-Heckenrose wird in Gärten immer öfter als Zierpflanze gepflanzt. Die vitaminreichen Hagebutten dienen vielen Tiere als Nahrung, die Früchte lassen sich auch zu leckerer Marmelade oder Mus verarbeiten. In der Volksheilkunde werden die Blütenblätter und die Hagebutten ähnlich der  Hundsrose vor allem als harntreibendes Mittel und in Teemischungen eingesetzt.
Die Gebirgs-Rose, auch Alpen-Rose, Alpen-Heckenrose, Berg-Rose oder Hängefrucht-Rose genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der  Rosen innerhalb der Familie der Rosengewächse. Sie ist in den Gebirgen  Mittel-, Süd- und  Südosteuropas verbreitet. Die Alpen-Rose darf aber nicht mit der Alpenrose verwechselt werden.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Erkältungen, Grippe, Harntreibemittel
Heilwirkung:
antioxidativ, blutzuckersenkend, harntreibend, entzündungshemmend
Anwendungsbereiche:
Akne, Diuretikum, Durchfall, Erkältungen, Gastritis, Grippe, Harntreibemittel, Harnwegsbeschwerden, Hautpflege, Magenschleimhautentzündung, Nervenschwäche, Rheuma, Skorbut, Stärkung, Steinleiden
wissenschaftlicher Name:
Rosa pendulina L.
Pflanzenfamilie:
Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name:
Alpine Rose, Cinnamon rose
volkstümlicher Name:
Alpen-Hagrose, Alpen-Heckenrose, Alpenrose, Berg-Rose, Gebirgs-Rose, Hängen-de Rose
Verwendete Pflanzenteile:
Blütenblätter, Früchte
Inhaltsstoffe:
Äpfelsäure, ätherische Öle, Carotinoide, fettes Öl, Flavonoide, Gerbstoffe, Linolensäure, Linolsäure, Pektine, Rubixanthin, Vitamin-C, Zitronensäure
Sammelzeit:
Blütenblätter: Mai-Juli, Früchte: September-November

Anwendung
Die Hagebutten von Rosa pendulina finden in der  Volksheilkunde ähnliche Verwendung wie die Scheinfrüchte von  Hundsrose, Kartoffelrose und Weinrose. Sie enthalten Flavonoide, die Vitamine B1 und B2 sowie C (Ascorbinsäure),  Gerbsäuren,  Gerbstoffe,  Pektin, Saccharose,  Carotinoide (β-Carotin, wirksam als Provitamin A), Geraniol,  Saponine, bis zu 0,02 %  ätherisches Öl, Flavonolglykoside,  Anthocyane,  Vanillin und  Chinasäure. Sie werden als Nahrungsergänzungsmittel bei Vitamin-C-Mangel oder bei erhöhtem Bedarf, z. B. bei Erkältungskrankheiten eingesetzt. Die  Kommission E hat aufgrund des schnell abnehmenden Vitamin-C-Anteils in der Droge eine negative Monographie veröffentlicht, das  Europäische Arzneibuch fordert einen Mindestgehalt an Ascorbinsäure. Bei vorhandenen Nierensteinen sollten höhere Dosen vermieden werden.
Hagebutten-Tee
2 gehäufte Teelöffel getrockneter Hagebutten mit 250 ml kaltem Wasser ansetzen, abgedeckt zum Kochen bringen, dann noch 15 Minuten ziehen lassen, abseihen. Hilft gegen Erkältungen und wirkt leicht harntreibend.
Blüten-Tee
Die getrockneten Blüten werden vor allem Mischtees zur Aromatisierung beigemischt. Hebt die Stimmung und stärkt die Nerven.
Hagebutten-Maske
Hagebutten von den Kernen befreien und mit einem Mixstab pürieren, dieses Mus auf die Haut auftragen und etwa 30-60 Minuten wirken lassen. Hilft gegen Hautunreinheiten und glättet die Haut.
Rosenblüten-Joghurt
Man braucht etwa die doppelte Volumenmenge an Blütenblätter wie Joghurt. Zunächst die Blütenblätter pürieren und anschliessend sofort unter den Joghurt geben. Mit etwas Ahornsirup oder Honig süßen. Hebt die Stimmung, hilft gegen Stress, stärkt den Magen und das Herz.

Geschichtliches
Die vitaminreichen Hagebutten dienen seit der Steinzeit als Nahrungsmittel und werden auch heute noch zu Marmelade und Mus verarbeitet. Mittlerweile wird die Pflanze auch als Zierpflanze in Gärten und Parks gepflanzt.

Pflanzenbeschreibung
Die Alpen-Heckenrose ist in den Gebirgen von Mittel- und Südost-Europa heimisch. Sie wächst bevorzugt Hochstaudenfluren und Ränder von Mischwäldern. Der dauerhafte Strauch wird zwischen 50 und 200 Zentimeter hoch. Die Zweige können wenige bis keine Stacheln haben, die Stacheln sind gerade. Die Blätter sind etwa 9-13 cm lang und bestehen aus 9-11 Blättchen. Die Blättchen sind 2-6 cm lang. Die rosa bis dunkelroten Blüten erscheinen zwischen Juni und August. Die Blüten haben einen Durchmesser von etwa 5 cm. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen in Hagebutten. Die Hagebutten sind flaschen-förmig, orange bis rot und bis 2,5 cm lang, sie tragen am Ende noch die Kelchblätter. Die Gebirgs-Rose wächst als sommergrüner, gedrungener  Strauch mit locker verzweigten Ästen und erreicht Wuchshöhen von 0,5 bis 2 Metern. Die Zweige sind meist stachellos, nur im unteren Teil und an jungen Zweigen finden sich gerade, borstenartige Stacheln. Rosa pendulina ist winterhart bis −33 °C. Die 10 bis 12 Zentimeter langen Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die unpaarig gefiederte Blattspreite besteht aus sieben bis elf dünnen, 2 bis 6 Zentimeter langen Blättchen. Zur Blattspitze hin nimmt die Größe der einzelnen Blättchen deutlich zu. Der Blattrand ist zweifach drüsig gesägt. Die Blattoberseite ist matt bläulich grün, die -unterseite heller und spärlich behaart. Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli. Die  Blüten stehen fast immer einzeln. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter  Blütenhülle. Die einfachen  Kelchblätter sind nach dem Blühen (Anthese) auffällig aufgerichtet und fallen nicht vor der Fruchtreife ab. Die fünf rosafarbenen bis leuchtend dunkel-purpurroten  Kronblättersind in der Mitte heller. Die hängende Frucht (Hagebutte) ist bei einer Länge von bis zu 2,5 Zentimeter eiförmig bis länglich-flaschenförmig, selten kugelförmig und sie reift rot-orangefarben ab. Die Fruchtreife tritt ab August ein. Die Hagebutten werden von  Kolkraben,  Krähen,  Seidenschwänzen,  Tannenhähern,  Birkhühnern und  Füchsen gefressen.

Anbautipps
Alpen-Heckenrose ist nicht besonders anspruchsvoll, sie mag sonnige bis halbschattige Standorte. Sie eignet sich sehr gut als Hecke und zur Befestigung von Hängen. Die Pflanze gibt es preiswert (oft unter 3 Euro) in Baumschulen und Gärtnereien. Eigene Vermehrung ist über Stecklinge von Wildpflanzen möglich.

Sammeltipps
Die Blüten an luftiger Stelle im Schatten auf Papier ausgelegt trocknen oder direkt frisch verarbeiten. Die Hagebutten im ganzen trocknen oder aufschneiden und die Samen entfernen. Man kann die Trocknung der Hagebutten im Backofen o.ä. beschleunigen, sollte aber nicht über 40°C warm werden. Möchte man die Vitamine erhalten, so ist es besser die Früchte zu Marmelade oder Mus zu verarbeiten.



BACHBLÜTEN
Seelische Ermüdung durch jahrzehntelange Routineanforderung (17 Hornbeam)
- Diese Menschen haben eine seelische Ermüdung durch jahrzehntelange Routineanforderungen
- Mit der dementsprechender Bachblüte kann die seelische Ermüdung abgestreift werden


BACHBLÜTEN
Arbeitet lieber allein, andere mit seinem Arbeitstempo nicht mithalten (18 Impatiens)
- Diese Menschen arbeiten lieber alleine, da anderen mit ihren Arbeitstempo nicht mithalten können oder wollen
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie wieder mit ihren Mitmenschen zusammenarbeiten


ERNÄHRUNG
Nicht-physiologische Gründe zu Essen
Nach der körperlichen Faktoren, die das Essverhalten prägen, wollen wir im Folgende andere Einflüsse erörtern
- Emotion
Stress                     Langeweile                      Trauer, Ärger, Frust
- Genuss
- Gewohnheit
- Soziale Einflüsse
Familie              Peergroup


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