Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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25.05.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > April > 23.04.18-29.04.18

JUDENDORN

Die Chinesische Jujube, auch Chinesische Dattel (oder Kumul-Dattel), Rote Dattel oder Azufaifa genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Kreuzdorngewächse. Sie stammt aus Nord- und Nordostchina und wird heute weltweit kultiviert. Sie bringt kleine, ovale und essbare Früchte hervor.

Steckbrief
Heilwirkung:
Bronchitis, Husten, beruhigend
wissenschaftlicher Name:
Zizyphus jujuba
Verwendete Pflanzenteile:
Früchte

Nutzung

In China wurden sie bereits im Shennong ben cao jing unter dem Namen Zao als wichtige Arzneidroge beschrieben. Dort, und davon abgeleitet in der weiteren Tradition, wurde den Jujubefrüchten zugeschrieben, dass sie die Verdauung kräftigen, nach überstandener Krankheit die Gesundheit festigen und bei regelmäßiger Einnahme lebensverlängernd wirken.
In der koreanischen Küche werden die Früchte Daechu genannt und für Tees und für die  Hühnersuppe Samgyetang verwendet. In der taiwanischen Küche werden die Früchte ebenso für Suppen und Tees verwendet. Bereits in der Antike gelangte die Jujube ins Mittelmeergebiet.  Plinius berichtete über sie:
Gleichfalls fremd sind die Brustbeeren und die Tuberes, welche beide erst kürzlich, diese aus Afrika, jene aus Syrien nach Italien gekommen sind. Sextius Papinius, den ich als Consul gekannt habe, brachte sie zuerst zu uns in den letzten Lebensjahren des Kaisers Augustus und ließ sie im Lager auspflanzen. Sie gleichen mehr den Beeren als den Äpfeln, dienen aber den Wällen zur großen Zierde, denn sie reichen jetzt schon bis an die Dächer."

Die positive Wirkung der Jujubenfrüchte auf die Brust und auf die Lungen wurde erstmals von Gargilius Martialis beschrieben und später von  arabischen Autoren bestätigt.
Im 16. Jahrhundert waren die Früchte in Mitteleuropa bekannt als „Brustbeerlein" (Hieronymus Bock) oder „Rot-Brust-Beerlin" (Clusius und  Dodoens). Bei  Krünitz sind ausführliche Informationen über rote, schwarze und weiße Brustbeeren zu finden. Heute gilt die Jujube im Mittelmeergebiet, Südosteuropa und Kleinasien als eingebürgert, in Mitteleuropa gedeiht sie nur in Gebieten mit Weinbauklima, ihre Früchte reifen dort nur in Jahren mit vielen warmen Sommertagen. Besonders bekannt für die Ernte von "Brustbeeren" (ital. = giuggiole) ist das oberitalienische Städtchen  Arquà Petrarca bei Padua, in dem einmal jährlich im Herbst die "Festa delle Giuggiole" stattfindet. Dort werden verschiedene Produkte aus den Früchten hergestellt, wie etwa Schnäpse und Konfitüren. In getrockneter Form dienen die Früchte als  Brusttee bei Erkältungen; aus diesem Grunde sind sie bei Apothekern häufig auch als Brustbeere bekannt.

Beschreibung
Die Chinesische Jujube ist ein  Baum oder seltener ein  Strauch, der Wuchshöhen bis zu 10 Meter erreicht. Er ist lang und kurz bedornt oder ohne Dornen und lang verzweigt. Die  Borke ist braun bis grau-braun. Die Rinde junger, biegbarer Zweige ist purpurn-rot oder auch schon grau-braun und weich. Die Nebenblätter sind zu zwei Dornen umgebildet oder fehlen ganz. Lange Dornen sind gerade und bis zu 3 Zentimeter lang. Kurze Dornen entwickeln sich an älteren Zweigen und sind umgebogen. Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli, die  Fruchtreife von August bis Oktober.
Blätter
Die wechselständigen Laubblätter sind 1 bis 6 Millimeter lang gestielt, an Jungtrieben auch bis zu 1 Zentimeter lang. Sie sind obseits kahl und unterseits spärlich behaart. Die eiförmigen bis eilanzettlichen, elliptischen oder rundlichen  Blattspreiten sind hellgrün und oberseits dunkelgrün. Sie sind zwischen 3 und 7 Zentimeter lang und 1,5 bis 4 Zentimeter breit und 3-nervig, papierartig mit leicht ungleicher, abgerundet bis stumpfer Basis. Der Blattrand ist fein gezähnt und die Spitze abgerundet bis stumpf, seltener spitz oder bespitzt.
Blütenstände und Blüten
Die Blüten stehen einzeln oder zu zweit bis acht in achselständigen, kurz gestielten zymösen Blütenständen. Die Blütenstiele sind zwischen 2 und 3 Millimeter lang. Die zwittrigen Blüten sind fünfzählig, kahl und von gelb-grüner Farbe. Der Diskus ist dick, fleischig und fünflappig. Die Kelchblätter sind breieiförmigen sowie mittig, adaxial gekielt und rundspitzig. Die spatel- und kapuzenförmigen, schmalen Kronblätter sind alternierend zu den Kelchblättern angeordnet und etwa so lang wie die  Staubblätter die am Rand des Diskuses sitzen. Der Fruchtknoten ist halboberständig und leicht in den Diskus eingesenkt. Der zweiästige  Griffel ist bis etwa zur Hälfte gespalten.
Früchte und Samen
Es werden rote bis rot-purpurne Steinfrüchte gebildet. Sie sind länglich bis schmal-eiförmig und zwischen 2 und 3,5 Zentimeter lang sowie 1,5 bis 2 Zentimeter im Durchmesser. Das  Mesokarp ist fleischig und dick. Es schmeckt mild-süß oder leicht säuerlich. Der hellbraune, runzlige Stein ist an beiden Enden spitzig bis abgerundet. Er enthält zwei Kammern und ist ein- oder zweisamig. Die orange-braunen Samen sind abgeflacht-elliptisch und etwa 1 Millimeter lang und 0,8 Millimeter breit.




KNOBLAUCHRAUKE


Die Knoblauchsrauke ist eine verbreitete Pflanze aus der Familie der Kreuzblütler. Sie fällt auf durch ihr Knoblauchsaroma. Dadurch ist sie ein Wildgemüse, das auch nach dem zeitigen Frühjahr, wenn die Bärlauchsaison vorbei ist, noch mit diesem würzigen Geschmack verwöhnen kann. Außerdem hat die Knoblauchsrauke einige Heilwirkungen sowohl für die Atmungsorgane als auch gegen Wunden.
Die Knoblauchsrauke, auch Knoblauchskraut, Lauchkraut, Knoblauchhederich genannt, ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Kreuzblütengewächse gehört. Sie ist in  Europa weit verbreitet. Die Trivialnamen beziehen sich auf den Knoblauchduft, der beim Zerreiben der Blätter entsteht.

Steckbrief
Heilwirkung:
antibakteriell, schweißtreibend, Asthma, Bronchitis, Husten, Skorbut, Wunden, Würmer
wissenschaftlicher Name:
Alliaria officinalis
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Sammelzeit:
Sommer

Nutzung

Die Knoblauchsrauke hat im  Mittelalter und der frühen Neuzeit eine gewisse Rolle als Gewürzpflanze gespielt und geriet, als Gewürze preisgünstiger und damit für alle Bevölkerungsschichten erschwinglich wurden, als solche zunehmend in Vergessenheit. Ähnlich wie beim Bärlauch entdeckt die moderne Kräuterküche allmählich die Knoblauchsrauke in zunehmendem Maße wieder. Allerdings lässt sich die Knoblauchsrauke nicht so vielfältig verwenden wie der Bärlauch, da ihre Geschmacksstoffe flüchtiger sind.
Die Knoblauchsrauke als Heilpflanze
Die Knoblauchsrauke wurde früher zu Heilzwecken verwendet. Sie wirkt  antiseptisch, leicht harntreibend und schleimlösend. Man sagt ihr darüber hinaus auch antiasthmatische Eigenschaften nach. In der  Volksmedizin wurden aus den Blättern Breiumschläge zur Behandlung von Insektenstichen und Wurmerkrankungen hergestellt.
Verwendung als Gewürz
Knoblauchsrauke wurde schon vor 4000 v. Chr. im  Mesolithikum als Gewürz benutzt, wie Phytolithen an Scherben von Tontöpfen aus  Neustadt in Holsteinan der Ostsee und  Stenø in Dänemark zeigen. Damit ist die Knoblauchsrauke das älteste bekannte einheimische Gewürz. Im Mittelalter wurde die Knoblauchsrauke mit ihrem pfeffrig-knoblauchartigen Geschmack vor allem von der ärmeren Bevölkerung genutzt, die sich die teuren Gewürze nicht leisten konnte. Sie wurde im Mittelalter aus diesem Grund sogar in Gärten angebaut. Zum Essen werden die Blätter von April bis Juni gesammelt. Der Engländer John Evelyn, der 1699 ein Kochbuch "Acetaria, a Discourse on Sallets" schrieb, nannte die Pflanze unter anderem "Jack-by-the hedge" – was als Hinweis auf ihre Häufigkeit zu verstehen ist – sowie "Alliaria" und "sauce alone". Des Weiteren wies er darauf hin, dass die Pflanze viele wertvolle medizinische Eigenschaften habe und "besonders von Leuten auf dem Lande als Salat gegessen werde, wo sie wild unter Bänken und Hecken wachse". Auch heute werden die jungen Blätter der Knoblauchsrauke in England noch häufig für Sandwichfüllungen verwendet. Der scharfe Geschmack der Knoblauchsrauke ist auf ätherische Öle und das  Glukosid  Sinigrinzurückzuführen, das den Glukosiden ähnelt, die in anderen Mitgliedern der  Kohlfamilie zu finden sind. Beim Kochen verflüchtigt sich allerdings der pfeffrig-knoblauchartige Geschmack. Knoblauchsrauke muss daher Speisen in rohem Zustand beigegeben werden. Die moderne Kräuterküche hat die Knoblauchsrauke wiederentdeckt und mischt die feingehackten Blätter in Salatsoßen und Quark- oder Frischkäsemischungen. Darüber hinaus werden die geschmacksintensiven Blüten verwendet, um salzige Sorbets und Salate zu dekorieren. Die schwarzen Samen der Knoblauchsrauke lassen sich ähnlich wie Pfefferkörner verwenden und haben einen sehr scharfen Geschmack.

Beschreibung
Erscheinungsbild und Blatt
Die Knoblauchsrauke ist eine zwei- bis mehrjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 100 Zentimetern erreicht. Sie besitzt eine lange Pfahlwurzel. Der Stängel ist schwach vierkantig, im basalen Bereich entwickelt er eine schwache Behaarung. Die lang gestielten, nierenförmigen Grundblätter sind am Rand buchtig gekerbt. Die Stängelblätter sind wechselständig angeordnet. Sie weisen eine herzförmige Blattspreite mit gebuchtetem Rand auf.
Blütenstand und Blüte
Die Knoblauchsrauke blüht von April bis Juli. In einem endständigen, traubigen Blütenstand sitzen viele Blüten. Die zwittrigen  Blüten sind, wie für Kreuzblütler typisch, vierzählig sowie 5 bis 8 Millimeter groß. Die vier Kronblätter und vier weißen Kelchblätter sind frei. Die Blüten besitzen sechs  Staubblätter, von denen die zwei seitlichen deutlich kürzer sind. Am Blütenboden, am Grund der Staubblätter, sind ringförmig die Nektardrüsen angeordnet. Der Fruchtknotenist grün und schlank und durch eine Scheidewand in zwei Fächer geteilt.
Frucht und Samen
Der befruchtete Fruchtknoten entwickelt sich zu einer  Schote von drei bis sieben Zentimetern Länge. Die Schote ist dünn, im unreifen Zustand grün und mit nur zwei Millimetern Durchmesser nicht wesentlich dicker als der vormalige Blütenstiel. Sie enthält in jedem der zwei Fächer sechs bis acht Samen, die jeweils nur etwa drei Millimeter lang und ausgereift von schwarzbrauner Farbe sind. Mit zunehmender Reife verändert sich aufgrund des dann stattfindenden Austrocknungsprozesses die Farbe der Schote von grün zu hellbraun. Ist die Schote voll ausgereift, reißen die beiden Fruchtklappen von unten nach oben allmählich auf und fallen schließlich ab. Die Samen werden dabei noch nicht verstreut. Sie sind mit kurzen Stielen an der Scheidewand der Schote befestigt.


BACHBLÜTEN
Ich habe eine Abscheu vor Schmutz und Schweiß (10 Crab Apple)
-
Diese Menschen haben eine Abscheu vor jeglichen Schmutz und auch vor Schweiß  
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diesen Abscheu allmählich ablegen


BACHBLÜTEN
Ich bin mutlos (11 Elm)
-
Diese Menschen sind oftmals sehr mutlos
- Mit der dementsprechenden Bachblüte werden sie mutiger


ERNÄHRUNG
Ursachen Durchfall
- Bakterien – klassische Lebensmittelvergiftung
- Infektion mit Viren und Parasiten
- Fremdartige Keime in fremden Ländern bei Fernreisen
- Streß oder Angst
- Ungewohnte Nahrung (z.B. sehr scharfes Essen, zu viel Kirschen – Steinobst, Trockenpflaumen)
- Diätprodukte mit Zuckeraustauschstoffe


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