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25.04.2020

tägliche News > April > 20.04.20 - 26.04.20
Gamander-Ehrenpreis
Der Gamander-Ehrenpreis, auch Männertreu, Frauenbiss, Katzenäuglein oder Wildes Vergissmeinnicht genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Wegerichgewächse.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Abszesse, Altersjucken, Ekzeme, Gicht, Hautprobleme, Husten,
Juckreiz, Leberprobleme, Magenprobleme, Nierenprobleme, Rheuma, Wunden, blutreinigend, harntreibend, schweißtreibend
wissenschaftlicher Name: Veronica chamaedrys
Pflanzenfamilie: Braunwurzgewächse = Scropholariaceae
Verwendete Pflanzenteile: blühendes Kraut
Sammelzeit: Mai und Juni
 
Beschreibung
Vegetative Merkmale
Der Gamander-Ehrenpreis wächst als ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 10 bis 30 Zentimetern. Sein „Wurzelwerk“ besteht im Wesentlichen aus sproßbürtigen Wurzeln. Am niederliegenden oder aufsteigenden, runden Stängel. laufen an jedem Internodium zwei einander gegenüberliegende weiße zottige Haarleisten (Trichome) herab. Sie entspringen an den Knoten zwischen der Basis beider Laubblätter. Die gegenständig angeordneten Laub-blätter sind sitzend. Die Blattspreite ist bei einer Länge von 2 bis 3 Zentimetern sowie einer Breite von 1 bis 3 Zentimetern herz-eiförmig, eiförmig oder breit-elliptisch. Die Blattoberseite ist meist fast kahl und die Blattunterseite vorwiegend auf den Nerven und am Rand behaart. Der Blattrand ist mehr oder weniger tief, oft unregelmäßig gekerbt bis gesägt; die Zähne sind stumpf bis abgerundet.
Generative Merkmale
Die Blütezeit liegt zwischen April bis Juli. Jeweils etwa 10 bis 20 Blüten stehen in seitenständigen, traubigen Blütenständen zusammen. Die Deckblätter sind länglich-lanzettlich. Der drüsig kurz behaarte Blütenstiel ist mehr oder weniger aufrecht und 4 bis 6 Millimeter lang. Die zwittrigen Blüten sind vierzählig mit doppelter Blütenhülle. Von den vier fein behaarten, länglich-lanzettlichen Kelchblätter sind die vorderen etwas größer als die hinteren. Die vier himmelblauen und dunkler geaderten Kronblätter sind etwas ungleich, daher ist die 10 bis 14 Millimeter breite Blütenkrone zygomorph. Der Schlund und die Kronröhre sind weiß. Bei den zwei Staubblättern sind Staubfäden sowie Staubbeutel blau. Die zweiklappige Kapselfrucht ist dreieckig-herzförmig. Die Griffel sind blau, so lang wie die Frucht und verdicken sich spitzenärts etwas. Die Narbe ist weißlich. Die Samen sind schüsselförmig und etwa 1 Millimeter lang.
Hahnenfuss t
 
Der Hahnenfuß ist eine verbreitete Pflanze auf Wiesen und Weiden. Auch als Gartenunkraut kommt er häufig vor. Seine leuchtend gelben Blüten glänzen wie lackiert und erfreuen jedes Kind, das im Hahnenfuß eine wunderschöne Blume erkennt. Doch leider enthält der Hahnenfuß Scharfstoffe, die ihn giftig machen. In der Pflanzenheilkunde kann man ihn daher kaum verwenden. Nur in homöopathischer Dosis findet er eine sichere Anwendung.

 
 
Steckbrief
 
Heilwirkung: Achtung! Leicht giftig. Nur niedrig dosiert, in Teemischungen, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Homöopathisch ab D3! Muskelschmerzen, Hautausschläge, Konjunktivitis
 
wissenschaftlicher Name: Ranunculus acris
 
Pflanzenfamilie: Hahnenfußgewächse = Ranunculaceae
 
andere Namen: Scharfer Hahnenfuß
 
Verwendete Pflanzenteile: Kraut
 
Sammelzeit: Sommer
 
 
Anwendung
         
Achtung!   Leicht giftig. Hahnenfuß nur   niedrig dosiert, in Teemischungen, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
       
 
Pflanzenbeschreibung
 
Vegetative Merkmale
 
Hahnenfußarten wachsen als einjährige oder ausdauernde krautige Pflanze. Die meisten Arten gedeihen terrestrisch, einige Arten als Sumpfpflanzen und wenige Arten als flutende Wasserpflanzen. Es können je nach Art knollige Speicherwurzeln, Rhizome, Stolonen oder eine knollige Stängelbasis ausgebildet werden. Der aufrechte, aufsteigende bis niederliegende, selten flutende Stängel ist meist beblättert. Die meist wechselständig, sowohl grundständig als auch am Stängel verteilt angeordneten Laubblätter können gestielt sein. Selten ist das oberste Blattpaar gegenständig. Der Blattstiel besitzt an seiner Basis eine Blattscheide. Die Blattspreite kann ungeteilt sein, meist ist sie mehr oder weniger tief geteilt. Der Blattrand ist glatt, gekerbt, gezähnt oder gesägt.
 
Blütenstand und Blüten
 
Die Blüten stehen einzeln oder zwei bis fünfzig in end- oder seitenständigen, einfachen oder verzweigten, bis zu 25 cm großen, zymösen Blütenständen zusammen. Es können kleine bis große laubblattähnliche Hochblätter vorhanden sein. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch. Der Blütenboden ist mehr oder weniger konvex. Der Blütenboden bildet manchmal, beispielsweise bei Ranunculus angustisepalus ein Androgynophor. Es sind meist fünf (drei bis sieben) freie, 1 bis 15mm lange Kelchblätter vorhanden, die meist grün, manchmal dunkelrot bis purpurfarben, gelb oder weiß sind; sie sind meist flach und meist schneller hinfällig als die Kronblätter. Sehr selten, bei Ranunculus angustisepalus besitzen die Kelchblätter Anhängsel, oder bei Ranunculus ficaria ist die Basis sackförmig. Die meist fünf (drei bis zehn) freien Kronblätter werden oft als Nektarblätter bezeichnet, sie sind genagelt, flach, mit einer Länge von 1 bis 26 mm lineal bis kreisförmig und besitzen an ihrer Basis eine Nektardrüse, die meist von einer Schuppe bedeckt ist. Die Nektarblätter sind oft gelb und durch Öltropfen in der äußersten Oberhaut innen lackglänzend, bei manchen Arten auch weiß, dann jedoch mit einem gelben Zentrum, sehr selten sind sie rot. Es sind meist viele, selten nur fünf bis zehn fertile Staubblätter vorhanden. Die meist vielen (4 bis 250) freien Fruchtblätter sind nur selten, beispielsweise bei Ranunculus podocarpus gestielt. Jedes Fruchtblatt enthält nur eine basale Samenanlage. Meist ist auch noch auf der Frucht ein Griffel erkennbar, selten ist keiner ausgebildet. Meist ist auf dem Griffel stigmatisches Gewebe verteilt, selten ist eine erkennbare Narbe ausgebildet.
 
Früchte und Samen
 
Es stehen viele Achänen zusammen. Die kugeligen, eiförmigen oder zylindrischen mehr oder weniger abgeflachten Achänen besitzen eine meist glatte, manchmal warzige oder stachelige Oberfläche und oft einen geraden oder gebogenen 0 bis 4,5 mm langen Fruchtschnabel (der haltbare Griffel), manchmal sind sie an der Naht gerandet oder kantig. Die Achänen sind meist grün, nur bei Ranunculus melanogynus sind sie schwarz. Die Samen besitzen viel Endosperm und einen kleinen Embryo.
 
Inhaltsstoffe und Giftigkeit
 
Alle Ranunculusarten sind giftig. Aufgrund ihres beißenden Geschmacks werden sie vom Vieh gemieden. Die Giftstoffe werden jedoch durch Trocknen abgebaut, so dass Heu, welches getrocknete Hahnenfuß-Arten enthält, unschädlich ist. Abgemähte Stängel können bei Kontakt Hautreizungen hervorrufen (Wiesendermatitis). Medizinisch angewendet wurden Hahnenfußgewächse aufgrund ihrer ätzenden Wirkung vor allem bei einigen Hauterkrankungen. Insbesondere Asiatischer Hahnenfuß, Scharfer Hahnenfuß, Brennender Hahnenfuß und Gifthahnenfuß wurden früher zur Behandlung von Feigwarzen, Hämorrhoiden und Hautgeschwüren eingesetzt.

Bachblüten
 
Ich bin zurückhaltend (34 Water Violet)
 
-        Diese Menschen sind sehr zurückhaltend      
 
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie aus sich herauskommen       
Bachblüten
 
Unerwünschte Gedanken oder Bilder drängen sich unaufhörlich ins Bewusstsein und man kann sie nicht abstellen (35 White Chestnut)
 
-        Diese Menschen haben unerwünschte Gedanken und Bilder die unaufhörlich ins Bewusstsein drängen und nicht abstellen können  
 
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie dies endlich abstellen       
Konservieren von Kräutern
 
-        Trocknen: Pilze und Bakterien wird durch die Trocknung der Nährboden entzogen
 
-        Einsalzen: Frische Kräuter werden feingeschnitten, mit Salz gut vermischt und in Gläser gefüllt
 
-        Kräutersalz: völlig trockene Kräuter werden in einem Mörser zusammen mit Salz zerstoßen, dann gesiebt und in einem Glas aufbewahrt
 
-        Einfrieren
 
-        Kräuteröl
 
-        Essig
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