Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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25.03.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > März > 25.03.19-31.03.19


SCHWARZNESSEL

Die Schwarznessel, auch Stink-Andorn und Schwarzer Gottvergess genannt, ist eine Pflanzenart in der  Familie der Lippenblütler. Von den weltweit etwa 31 Arten der Gattung Schwarznesseln kommt nur diese eine Art in  Mitteleuropa vor.

Steckbrief

Heilwirkung: Gicht, Hysterie, Menstruationsstörungen, Nervenstörungen, Rheuma, Schluckbeschwerden, Würmer, beruhigend, harntreibend, krampflösend, schmerzstillend, tonisierend
wissenschaftlicher Name:
Ballota nigra


Anwendung
Das Kraut der Schwarznessel wird zum Teil noch in der Volksheilkunde angewandt. Als leichtes Beruhigungsmittel bei krampfartigem Husten und Nervosität, wie zum Beispiel bei leichter Schlaflosigkeit. Des Weiteren bei nervösen Verdauungsbeschwerden und Magenkrämpfen. Die Wirkung der Droge wird als spasmolytisch und beruhigend beschrieben. Die traditionellen Anwendungen können jedoch nicht mit klinischen Daten belegt werden. Hauptinhaltsstoffe sind Ballotenol, die Flavonoide Apigenin, Luteolin, Scutellarein, ätherisches Öl, das für den charakteristischen, oft als widerlich beschriebenen Geruch der Pflanze verantwortlich ist, der Bitterstoff Marrubiin und diverse phenolische Verbindungen und Gerbsäuren wie Kaffeesäure, Ferulasäure. Der Gehalt an Marrubiin, das als spasmolytisch, schmerzlindernd und gastroprotektiv gilt, könnte für die beschriebenen Wirkungen bei Verdauungsbeschwerden verantwortlich sein.

Pflanzenbeschreibung
Erscheinungsbild und Blätter
Die Schwarznessel wächst als ausdauernde  krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von etwa 30 bis 100 Zentimeter. Dieser Hemikryptophyt ode Chamaephyt bildet ein kurzes, kriechendes Rhizom als Überdauerungsorgan. Sie entwickelt meist mehrere aufrechte oder aufsteigende, meist ästige Stängel. Die Sprosse sind in der Regel locker weich behaart, seltener fast zottig behaart oder fast kahl. Sie sind trübgrün und besonders im Herbst braunviolett angelaufen. Sie riechen unangenehm. Die mittleren Indernodien des Stängels sind etwa 5-12 Zentimeter lang. Die gegenständig am Stängel angeordneten Laubblätter sind gestielt. Der Stiel ist 0,5-3 Zentimeter lang. Die Blattspreite ist eiförmig bis fast kreisrund, 2-7 Zentimeter lang und 1,5-3,5 Zentimeter breit. Sie ist am Grunde schwach herzförmig, gestutzt oder keilförmig und ringsum fein gekerbt bis grob und oft unregelmäßig gesägt. Die Blattunterseite ist durch die stark hervortretenden Nerven runzlig. Die Blattspreite ist meist beiderseits behaart, oberseits aber oft verkahlend und etwas glänzend.
Blüten und Früchte
Die Blütens sind kurz aber deutlich gestielt und stehen meist in 4-10-blütigen, lockeren, oft kurz gestielten Cymen in den Achseln gewöhnlicher Stängelblätter. Die Vorblätter sind pfriemlich und halb so lang bis so lang wie die Kelche. Die zygomorphen Blüten besitzen eine doppelte Blütenhülle. Der Kelch ist röhrig-trichterförmig, flaumig bis seidig-zottig behaart, mit 10 kräftig vortretenden Nerven und 5 begrannten Zähnen. Die  Kronblätter sind bläulich-rot gefärbt. Neben vormännlichen Zwitterblüten kommen auch rein weibliche Blüten vor. Die Kronröhre ist gerade, sie tritt aus dem Kelchschlund hervor und besitzt am Grunde einen Haarring. Die Oberlippe ist elliptisch, wenig gewölbt und außen angedrückt weiß behaart. Die Unterlippe ist ebenso lang wie die Oberlippe; sie ist dreilappig mit verkehrt-eiförmigem, oft ausgerandetem oder schwach gezähneltem Mittellappen. Sie ist herabgeschlagen und weißlich gezeichnet. Die Staubblätter sind nur am Grund schwach behaart. Es werden Klausenfrüchte gebildet. Die Nüsschen sind eiförmig, 2 Millimeter lang und ziemlich glatt.




TABAK
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Der Tabak ist vor allem als Material für Rauchwaren bekannt. Die Pflanze ist tödlich giftig, wenn sie innerlich eingenommen wird. In homöopathischer Verdünnung kann sie jedoch ihre Heilkräfte entfalten. Ab D4 hilft der Tabak bei Herzenge und Migräne. Auch Missempfindungen wie Ameisenlaufen können gelindert werden. Man kann sie auch bei Seekrankheit und Schluckauf verwenden.
Tabak (veraltet Tobak) ist ein pflanzliches Produkt, das aus den Laubblättern von Pflanzen der Gattung Tabak hergestellt wird. Von den etwa 75 Arten dieser Gattung haben jedoch nur zwei Bedeutung für die Tabakproduktion: Der Virginische Tabak und der Bauern-Tabak. Die Nicotianaarten sind überwiegend in Südamerika heimisch, einige auch in Australien und Nordamerika. Zu den wichtigsten Bestandteilen des Tabaks zählen: Nicotin (ein farbloses, flüssiges Alkaloid), Ammonium, Cellulose und Protein. In geringen Mengen  auch Naturharz, Pflanzenwachs, Stärke, Zucker, Gerbsäure, Äpfelsäure, Zitronensäure, Oxalsäure und die anorganischen Inhaltsstoffe Nitrat, Kalium, Natrium, Calcium, Magnesium, Eisen und Chlor. Darüber hinaus reichert sich in den Blättern das radioaktive Element Polonium an. Obwohl noch nicht alle Stoffe bekannt sind, schätzt man, dass z. B. eine Zigarette und ihr Rauch etwa 6.000–12.000 chemische Substanzen enthalten. Wenngleich Tabakrauchen als gesundheitsschädlich eingestuft wird und die Tabakwerbung stark beschränkt ist, so ist die Tabakindustrie regional doch ein bedeutsamer Arbeitgeber und die Tabaksteuer eine wichtige Einnahmequelle zahlreicher Staaten.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Stark giftig. Nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden. Homöopathisch ab D4! Angina pectoris, Epilepsie, Migräne, Neuralgien, Paraesthesien, Schluckauf, Schmerzen, Seekrankheit
wissenschaftlicher Name: Nicotiana tabacum
Pflanzenfamilie: Nachtschattengewächse = Solanaceae
englischer Name: Tobacco
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe: Nikotin
Sammelzeit: Sommer

Anwendung
Achtung! Stark giftig.
Tabak nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.
Nutzung
Als amerikanische Pflanzenart wurde der Tabak seit jeher von vielen Indianerstämmen verwendet, allerdings weniger als Genussmittel, sondern eher im Rahmen spiritueller Rituale (wobei dies nicht für die sogenannte Friedenspfeife der Prärie-Indianer galt, in der Süßgras und Salbei verbrannt wurden). Er wurde gekaut, geschnupft, geraucht, gegessen, entsaftet, auf dem Körper verrieben, in Augentropfen und Körperpackungen verwendet.  Entweder wurde konzentrierter Tabaksaft von Schamanen als psychotrope (rauscherzeugende), sehr schnell wirkende Substanz verwendet, so etwa bei den Maya und den karibischen Stämmen; oder der Tabakrauch wurde in großen Mengen in den Magen geschluckt, da die halluzinogenen Alkaloide auf diese Weise Visionen hervorrufen können, wie bei einigen Regenwaldethnien in Amazonien.
Stämme nutzten den Tabak zur Behandlung von: Ohrenschmerzen, Schlangenbisse, Schnitte und Verbrennungen, Atemwegserkrankungen, Fieber, Nervöse Störungen, Blasenprobleme, Hauterkrankungen
Von der Existenz der Tabakpflanzen und deren Verwendung erfuhr die Alte Welt durch die Fahrten des Kolumbus nach Amerika. Der französische Gesandte in Portugal Jean Nicot sorgte für die Einführung des Tabaks als Heilpflanze in Frankreich, nach ihm wurde später der Gattungsname der Tabakpflanze „Nicotiana“ und gleichzeitig der wichtigste Inhaltsstoff Nikotin benannt. In Europa wurde der Tabak zunächst als Heilpflanze angebaut. Tabakblätter legte man auf offene Wunden und bei Magenbeschwerden sollte der Kranke Tabaksaft trinken. In einem Kräuterbuch aus dem Jahr 1656 ist über Tabak zu lesen: „Dieses Kraut reinigt Gaumen und Haupt, vertreibt die Schmerzen und Müdigkeit, stillt das Zahnweh, behütet den Menschen vor Pest, verjagt Läuse, heilet den Grind, Brand, alte Geschwüre, Schaden und Wunden“. Um 1650 hat „Der Große Kurfürst“ Friedrich Wilhelm in seinen menschenleeren Gebieten als Folge des Dreißigjährigen Krieges Hugenottenangesiedelt, die den Tabakbau in seinem Land einführten. Bereits 1666 betrieben eingewanderte Hugenotten in Mannheim Schnupf- und Kautabakgeschäfte. Ab 1688 breitete sich der Tabakanbau von der Pfalz und ab 1700 von der badischen Ortsgründung Friedrichstal über das Gebiet der Hardt zwischen Karlsruhe und Mannheim sowie das nördliche Deutschland aus. Die weltweite Rohtabakernte in 120 Staaten auf einer Anbaufläche von 4,1 Millionen Hektar betrug im Jahr 2000 rund 7,4 Millionen Tonnen. Der weltgrößte Tabakanbauer war mit 1,5 Millionen Hektar Anbaufläche und einem Produktionsanteil von 2,6 Millionen Tonnen China. In den Statistiken der FAO wird die Tabakanbaufläche 1961 mit 3,4 und 2010 mit 4,0 Millionen Hektar angegeben. Dies bedeutet einen Zuwachs von 17% bei einer Zunahme der Erdbevölkerung um 122%. Rein statistisch ist damit die Tabakanbaufläche die 1961 ca. 11 Quadratmeter pro Person betrug bis 2010 auf 5,8 Quadratmeter gesunken und hat sich dadurch im Verhältnis zur Erdbevölkerung halbiert.
Als Nutzpflanze für die Tabakproduktion haben derzeit (2013) nur zwei Arten wirtschaftliche Bedeutung, die zahlreiche Varietäten bilden und aus denen viele Sorten gezüchtet wurden. Die verbreitetste Art ist der Virginische Tabak, zu dem nahezu alle heute angebauten Sorten gehören. Die Tabakernte wird nach entsprechender Verarbeitung weit überwiegend für Zigaretten genutzt. In Deutschland waren bis Ende des 20. Jahrhunderts die Sorten „Friedrichstaler“, „Havanna“, „Geudertheimer“ und „Burley“ verbreitet. Dies sind dunkle Sorten, die für Zigarren und als Beimischung zu dunklen Zigaretten Verwendung fanden. Virginia ist eine aktuelle Sorte, die als Beimischung in helle Zigaretten-Marken verwendet wird. In Osteuropa wird außerdem noch Bauern-Tabak  angebaut und zu Machorkav erarbeitet. Die getrockneten, kurierten und gerebelten Tabak-Blätter (Rauchkraut) können in Tabakspfeifen oder gedreht als Zigaretten, Zigarillos und Zigarren geraucht werden. Das giftige Nikotin wird dabei zu großen Teilen verbrannt; nur ein geringer Anteil verdampft und wird inhaliert. Weniger verbreitet ist der Konsum in Form von Smokeless Tobacco, Snus, Kautabak und Schnupftabak. Der Konsum durch Inhalation, Schnupfen oder Kauen ist ebenfalls mit erheblichen gesundheitlichen Risiken verbunden, die von Herz-Kreislauf-Problemen über Durchblutungsstörungen und Impotenz bis hin zu verschiedensten Karzinomformen reichen können. Mehrere dieser Risiken sind auch mit dem Passivrauchen und Rückstandsrauchen verbunden. Der Konsum von Tabakwaren erhöht signifikant das Risiko einer Nikotinabhängigkeit. Wasserpfeifentabak besteht aus einer Mischung von Tabak und Feuchthaltemitteln (Glycerin und/oder Propylenglycol) und kann zudem auch aromatische Öle, Auszüge, Melassen oder Zucker enthalten oder mit Früchten aromatisiert sein.


BACHBLÜTEN
Weil man innerlich auf Distanz ist, wird man von anderen für eingebildet, überheblich oder arrogant gehalten (34 Water Violet)
- Diese Menschen sind innerlich auf Distanz, werden von anderen als eingebildet, überheblich oder gar als arrogant gehalten
- Mit der dementsprechender Bachblüte sind sie innerlich nicht mehr auf Distanz

BACHBLÜTEN
Man lebt in unpassenden beruflich oder privaten Verhältnissen (36 Wild Oat)
- Diese Menschen leben in einer unpassenden beruflichen oder privaten Verhältnissen
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie dort ausbrechen

ERNÄHRUNG
Gicht
Gicht ist eine Störung des Harnsäurestoffwechsels und eine typische Wohlstandskrankheit. Sie wird verursacht durch:
- Überernährung und ein zu viel Fleisch
- Verminderte Harnsäureausscheidung (z.B. erblich bedingt, Medikamente, Nierenerkrankungen, …)
- Vermehrter Abbau körpereigene Zellen (z.B. Tumorerkrankungen, Leukämie, Strahlentherapie)
- Zu viel Alkohol
- Zu wenig Bewegung


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