Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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25.02.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Februar > 25.02.19-03.03.19


KIRSCHE

Leckere Kirschen kennt fast jeder, sind sie doch ein süßes Symbol des Hochsommers. Die schönste Zeit des Frühlings wird durch die zauberhaften Kirschblüten eingeläutet, die in Japan ganze Volksscharen in die Parks locken. Kirschen sind nicht nur wohlschmeckend, sondern auch gesund und regen den Stoffwechsel an. Dass aber auch die Stiele der Kirschen eine Heilwirkung haben, denn sie können Husten lindern, weiß kaum jemand. Wenn man das zum ersten Mal erfährt, muss man unwillkürlich an die zahlreichen Kirschstiele denken, die man im Laufe seines Lebens achtlos fortgeworfen hat.
Die Sauerkirsche oder Weichselkirsche, in Altbayern, Österreich und der Schweiz oft kurz Weichsel genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Rosengewächse. Sie wird als  Obstbaum genutzt.

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend, blutbildend, harntreibend, Husten, Fieber, Durchfall, Ödeme, Nervosität
wissenschaftlicher Name:
Cerasus vulgaris, Prunus cerasus, Cerasus avium, Prunus avium
Pflanzenfamilie:
Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name:
Cherry
volkstümliche Namen:
Vogelkirsche, Süßkirsche, Sauerkirsche, Weichselkir-sche, Morellen
Verwendete Pflanzenteile:
Früchte, Kerne, Stiele
Inhaltsstoffe:
Alantoin, Amygdalin, Asparagin, Vitamin C, Cyanidin, Methyl-salicylat
Sammelzeit:
Juni und Juli

Anwendung
Im Altertum galten Kirschen als nützlich bei Störungen der Darmfunktion. Sauerkirschen enthalten die Vitamine A, B1, B2, C und E, sowie nennenswerte Mengen an Kalium und Folsäure. Darüber hinaus sind Sauerkir-schen eine reichhaltige Quelle an Anthozyanen 1 und 2. Diese rot-violetten Pflanzenfarbstoffe können dazu beitragen die Enzyme Cyclooxigenase 1 und 2 in unserem Körper zu hemmen, welche mit dem Auftreten von Entzündungen und Schmerzen in Verbindung gebracht werden. Außerdem sollen Sauerkirschen in der Lage sein den Harnsäurewert im Körper zu senken, indem sie die Ausscheidung ankurbeln. Dadurch und dank der entzündungshemmenden Wirkung können Sauerkirschen in der Gichttherapie und bei Hyperurikämie eingesetzt werden. Auch bei Arthritis und anderen entzündungsbedingten Erkrankungen haben sich Sauerkirschen als wirksam erwiesen. Allgemein scheint das entzündungshemmende Potential der Sauerkirsche für einen positiven Nutzen im Rahmen der Bekämpfung von Gefäßerkrankungen zu sorgen. Speziell im Falle des sogenannten metabolischen Syndroms und damit bei abdomineller Fettleibigkeit, Bluthochdruck, niedrigem HDL-Cholesterin, Fettstoffwechselstörungen und Typ-2 Diabetes mellitus konnten vielversprechende Ergebnisse erzielt werden. Weitere Studien deuten auf ein allgemein hohes Potential von Sauerkirschen zur Senkung von oxidativem Stress hin. Des Weiteren stellen Sauerkirschen eine der wenigen Quellen von natürlichem Melatonin dar. Melatonin wird im menschlichen Körper in der Zirbeldrüse produziert und reguliert den Schlaf-Wachrhythmus. Ein Mangel kann dementsprechend zu Schlafstörungen führen. Sauerkirschen können bis zu 13,5ng Melatonin pro Gramm enthalten. Besonders die Sorte Montmorency zeichnet sich z. B. gegenüber der Sorte Balaton durch einen etwa sechsfachen Melatoningehalt aus. Daraus resultierend wird der Sauerkirsche eine positive Wirkung bei Schlafstörungen nachgesagt. Sauerkirschsaft kann bei regelmäßigem Verzehr durch ungewohnte sportliche Belastung entstandenen Muskelkater und Muskelerschöpfung reduzieren und helfen belastungsinduzierte Entzündungen im Respirationstrakt zu vermeiden. Darüber hinaus scheinen Sauerkirschen einen positiven Einfluss auf die Knochendichte und damit auf die Osteoporose-Prävention zu haben. Auch im Rahmen der Schlaganfall-Prävention konnten in Studien vielversprechende Ergebnisse im Zusammenhang mit Sauerkirschen und den in ihnen enthaltenen Anthozyanen erzielt werden. In zwei unabhängigen Studien wurden außerdem durch einen kombinierten Einsatz von Sauerkirschen und essentiellen Fettsäuren, bzw. durch extrahierte Sauerkirsch-Anthozyane (Cyanidin-3-O-glucosid) positive Resultate in Bezug auf Alzheimer und eine allgemein neuroprotektive Wirkung erzielt.
Kirschen
Die häufigste Anwendung der Teile des Kirschbaums ist natürlich das Essen der Früchte. Sie enthalten Vitamine und sekundäre Pflanzenwirkstoffe, aber nur wenig Fett und Eiweiß, was sie als Diätfrucht geeignet macht. Der Genuss der Früchte regt Verdauung und Harnorgane an und stärkt den Stoffwechsel. Herz- oder Magenkranke können die Kirschen als Kompott essen, dann sind sie leichter verdaulich und es kommt auch nicht zu Blähungen, die das Zwerchfell nach oben drücken könnten.
Kirschstiele
Die Stiele der Kirschen helfen, als Tee zubereitet, gegen hartnäckigen Husten. Der Schleim in den Atmungsorganen wird gelöst und kann leichtert abgehustet werden. Außerdem kann man Kirschstieltee bei Blutarmut verwenden.
Kirschkerne
Die getrockneten Kerne der Kirschen kann man mahlen und zusammen mit Wein einnehmen. Sie stehen in dem Ruf, Nieren- und Blasengrieß lösen zu können.
Harz
Das Harz, das nach dem Beschneiden von Kirschbäumen ausfließt, kann man in Wein einlegen oder als Tinktur zubereiten. Man kann diese Zubereitungen bei chronischen Husten einnehmen.

Pflanzenbeschreibung
Die Sauerkirsche kann als Busch,  Strauch oder  Baum wachsen und erreicht Wuchshöhen von 1 bis zu 10 Metern. Als Baum weist sie eine lockere, rundliche Krone auf. Ihre Äste sind abstehend und hängen oft über. Die  Rinde ist rötlichbraun, glänzend und hat große  Lentizellen. Später entwickelt sich eine Ringelborke. Junge Zweige sind dünn und kahl. Die Langtriebe besitzen eine Endknospe. Kurztriebe entspringen gehäuft an den Enden der Langtriebe. Die  Laubblätter sind 5 bis 12cm lang, 4 bis 6cm breit, elliptisch-eiförmig und meist zugespitzt; ihre Oberfläche ist glänzend und etwas lederig. Die Unterseite weist lediglich an den Nerven eine schwache Behaarung auf, der Blattrand ist fein und oft doppelt gesägt. In der Knospenlage sind die Blätter gefaltet. Der  Blattstiel ist 1–3cm lang und kann Drüsen aufweisen. Die Blüten der Sauerkirsche sind zu zweien bis vieren in sitzenden Dolden angeordnet. Die Knospenschuppen bleiben bis nach dem Verblühen an den Dolden vorhanden. Die inneren Knospenschuppen sind aufrecht. Am Grund der Dolden befinden sich wenige, kleine Laubblätter. Die Blüten erscheinen zeitgleich mit den Blättern. Der  Blütenstiel ist 2–4cm lang, kahl und abstehend. Die Blüten haben einen Durchmesser von 2–2,5cm. Der Blütenbecher ist breit glockenförmig und kahl. Die Kelchblätter sind kahl, bräunlich und in der Regel fein gezähnt. Die Kronblätter sind weiß, 10–13mm lang, ganzrandig und fast kreisrund. Die ungefähr 20 gelben Staubblätter sind ein bisschen kürzer als die Kronblätter. Die  Steinfrucht der Sauerkirsche hat einen Durchmesser von 15 bis 20 mm und ist mehr oder weniger kugelig, geringfügig höher als breit, kahl, unbereift und hell- bis schwarzrot. Das Fruchtfleisch schmeckt säuerlich und ist rot gefärbt oder ungefärbt. Der Steinkern ist bis zu 10 mm lang, kugelig bis eiförmig, stumpf und glatt. Ihre Blütezeit reicht von April bis Mai.
Es gibt mehrere Arten von Kirschbäumen, die Sauerkirsche, die fast nur kultiviert vorkommt, die Süß- oder Vogelkirsche, deren wilde Form mit kleinen Früchten es immer noch in lichten Wäldern gibt und die als kultivierte Form in Gärten dicke, süße Früchte trägt. Kirschbäume werden bis zu 20m hoch. Je nach Gegend erscheinen die weißen Blüten im April oder Mai. Die Blüten haben fünf Blütenblätter und umhüllen oft die ganzen Zweige des Baumes mit duftigem Weiß. In Japan ist die Zeit der Kirschblüte ein wichtiges Volksfest und auch andernorts gilt die Kirschblüte als Beginn des Frühlings. Gegen Ende der Blütezeit entfalten sich auch immer mehr Blätter, die spitz-oval sind. Die Kirschen sind im Juni oder Juli reif und hängen hell- oder dunkelrot meist in Zweiergruppen von den Zweigen.




MYRRHE

Myrrhe ist das aromatische Gummiharz von mehreren Arten der Gattung Commiphora aus der Familie der  Balsambaumgewächse, in erster Linie Commiphora myrrha. Dieser bis zu drei Meter hohe, dornige Strauch wächst in  Somalia. Andere Myrrhe produzierende Arten gedeihen in  Südarabien.

Steckbrief
Heilwirkung:
Husten, Bronchitis, Mundschleimhautentzündung, Zahnfleischentzündung
wissenschaftlicher Name:
Commiphora molmol
Pflanzenfamilie:
Balsambaumgewächse  = Burseraceae
Verwendete Pflanzenteile:
Gummiharz

Anwendung
Räucherwerk
Myrrhe wird ähnlich wie  Weihrauch als  Räucherwerk verbrannt.
Medizin
Als  Myrrhentinktur (oft in Mischung mit  Ratanhia tinktur) hat Myrrhe heute  pharmazeutische Bedeutung bei  Entzündungen der Mundschleimhaut: Sie ist desinfizierend, zusammenziehend und fördert die Narbenbildung, darüber hinaus besitzt sie  blutstillende Wirkung. Sie wirkt auch  Krampflösend, wird also auch bei Darmerkrankungen eingesetzt: Die alte Heilpflanze setzt den Spannungszustand der „glatten" Darmmuskulatur herab; dadurch verringert sich die Zahl der Darmkontraktionen, Darmkrämpfe werden gelindert. Außerdem reduziert Myrrhe im Darm entzündungsfördernde Prozesse und besitzt die Fähigkeit, dort die Bildung freier Radikale zu vermindern und somit das antioxidative Schutzsystem zu verstärken. Kombiniert mit anderen Heilpflanzen wie Kaffeekohle und Kamille ist eine noch größere antientzündliche Wirkung zu beobachten. Innerlich angewendet wirkt sie ebenso bei Bronchitis wie bei Darmentzündungen. Die Anwendung erfolgt durch Zerkauen (bitter) oder Einnahme von Myrrhepräparaten in Tablettenform. In Kombination mit Kaffeekohle und Kamille wird Myrrhe sowohl bei den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen Colitis ulcerosa oder  Morbus Crohn als auch beim Reizdarmsyndrom angewendet und wissenschaftlich erforscht: Eine klinische Studie hat gezeigt, dass diese pflanzliche Therapie zur Erhaltung der schubfreien Phase bei Colitis ulcerosa vergleichbar wirksam ist wie die Standardtherapie mit  Mesalazin. Weiter dokumentierte eine Multi-Center-Studie die Wirksamkeit bei Darmerkrankungen mit akutem bzw. chronischem  Durchfall. Besonders wirksam war die pflanzliche Dreierkombination bei Reizdarmpatienten mit  Blähungen und Durchfall.



BACHBLÜTEN
Beginnst mit guten Vorsätzen, gibst aber schnell auf, wenn es schwierig wird (1 Agrimony)
- Diese Menschen beginnen mit sehr guten Vorsätzen, geben jedoch zu schnell auf, wenn Schwierigkeiten auftauchen  
- Mit der dementsprechender Bachblüte ziehen sie ihre Vorsätze von Beginn bis zum Ende durch  

BACHBLÜTEN
Plötzliche auftretende Angstzustände beim Allein sein oder wann man unter Menschen ist (2 Aspen)
- Diese Menschen haben ganz plötzlich auftretende Angstzustände, wenn sie alleine sind oder unter Menschen  
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie diese Angstzustände zu Leibe rücken  


ERNÄHRUNG
Definition von Sport und Bewegung
Ganz allgemein umfasst der Begriff der „körperlichen Aktivität" jede durch Kontraktion, der Skelettmuskulatur hervorgebrachte Bewegung, die mit einem erhöhter Energieverbrauch einher geht. Bei körperlicher Aktivität sind große Muskelgruppen beteiligt Grundvoraussetzung für ein Training ist die Fähigkeit der körperlichen Anpassung. Unser Körper reagiert auf (Trainings-)Reize und ist der Lage, entsprechende Veränderungen in unseren Organen und Stoffwechselprozessen zu erreichen = Leistungsfähigkeit. Darunter fallen u.a. die Herz-Kreislauf- und die Leistungsfunktion, die Muskulatur, die Stoffwechselfunktionen und natürlich auch die body composition (Körperfettabbau und Muskelaufbau).


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