Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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25.02.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Februar > 19.02.18-25.02.18


HABICHTSKRAUT

Von Ferne ähnelt das Habichtskraut dem Löwenzahn, doch wenn man nährer kommt, sieht man die anders geformten Blätter und rauheren Stängel. Ist das Habichtskraut schon als Pflanze eher unbekannt, so ist seine Heilwirkung noch unbekannter. Am verbreitetsten ist noch die angebliche Fähigkeit des Habichtskrautes die Sehkraft zu stärken, so dass man scharf sehen kann wie ein Habicht. Die Verwendung als Mittel gegen Hals- und Mundentzündungen steht jedoch auf solideren Füssen, denn das Habichtskraut wirkt adstringierend und entzündungshemmend.
Die Habichtskräuter bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Korbblütler. Die Gattung umfasst sehr viele Arten mit zahlreichen Unterarten, die teilweise sehr schwer zu bestimmen sind. Durch unterschiedliche Fortpflanzungs- und Kreuzungsmöglichkeiten ist auch die Einordnung schwierig.

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend, beruhigend, blutbildend, entzündungshemmend, harntreibend, schleimlösend, schweißtreibend, tonisierend, Rachenentzündung, Halsentzündung, Mundschleimhautentzündungen, Darmschleimhautentzündung, Durchfall, Leberbeschwerden, Magenschleimhautentzündung, Blasensteine, Nierensteine, Herzschwäche, Kreislauferkrankungen, Wassersucht, Ödeme, Stärkung der Sehkraft, Menstruationsbeschwerden
wissenschaftlicher Name:
Hieracium pilosella
Pflanzenfamilie:
Korbblütler = Asteraceae
englischer Name:
Mouse-ear Hawkweed
volkstümliche Namen:
Felsenblümeli, Langhaariges Habichtskraut, Kleines Mauseohr, Mausröhrchen, Mausohr-Habichtskraut, Nagelkraut
Verwendete Pflanzenteile:
Blühendes Kraut
Inhaltsstoffe:
Ätherische Öle, Bitterstoff, Flavone, Flavonoide, Gerbstoff, Gerbsäure, Schleim, Umbelliferon
Sammelzeit:
Mai bis Oktober

Anwendung
Innerlich
Durch die adstringierenden und entzündungshemmenden Eigenschaften des Habichtskraut, kann man es als Tee zum Spülen, Gurgeln und Trinken bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum verwenden. Diese Wirkung ist recht mild. Auch bei Durchfall kann man den Habichtskrauttee verwenden. Die Volksheilkunde verwendet das Habichtskraut auch bei andere Beschwerden des Verdauungsapparates. Außerdem soll es das Herz stärken und bei Wasseransammlungen helfen.
Augenstärkung
Traditionell gilt das Habichtskraut als augenstärkend und soll die Sehkraft stärken. Angeblich verdanken die Habichte dem Habichtskraut ihre scharfen Augen, was der Pflanze ihren Namen eingebracht hat. Mit dem frischen und abgekühlten Tee kann man die Augen spülen und waschen.

Pflanzenbeschreibung
Das Habichtskraut wächst auf trockenen Wiesen, in Waldlichtungen und an Feldrändern. Das mehrjährige Kraut gehört zur Familie der Korbblütler, zu der auch Kamille, Ringelblume und Löwenzahn gehören. Das kleine Habichtskraut wird bis zu 30cm hoch. Es bildet am Boden eine Blattrosette mit lanzettlichen Blättern. Unterseits sind die Blätter weißfilzig und oben hellgrün mit vereinzelten Borsten. Auf den kahlen Stängeln blühen zwischen Mai und Oktober gelbe Korbblüten, die den Blüten des Löwenzahns stark ähneln. Sie sind nur etwas kleiner. Manche Habichtskräuter sehen dem  Pippau ähnlich.
Vegetative Merkmale
Die Habichtskraut-Arten sind meist ausdauernde  krautige Pflanzen, die je nach Art Wuchshöhen von, selten 5 bis, meist 20 bis 150 Zentimetern erreichen. Sie bilden meist  Pfahlwurzeln, manchmal bilden sie Ausläufer (Stolonen). Die einfachen oder verzweigten Stängel sind meist aufrecht. Die gestielten oder ungestielten Laubblätter stehen oft in grundständigen Rosetten zusammen und sind an den Stängeln verteilt. Die Blattspreiten sind einfach bis fiederteilig. Die Blattränder können glatt oder gezähnt sein.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Mai bis August. Die körbchenförmigen  Blütenständestehen manchmal einzeln oder meist in verzweigten Gesamtblütenständen. Die Blütenkörbchen weisen einen Durchmesser von 3 bis 9 (selten bis mehr als 12) Millimetern auf. Die 5 bis 21 (selten bis mehr als 40) Hüllblätter stehen in mindestens zwei Reihen. Der Blütenstandsboden ist flach. Die Blütenkörbchen enthalten nur sechs bis über 150 Zungenblüten. Die Farbe der fünfzipfeligen Zungenblüten ist meist gelb, manchmal weiß oder gelblichweiß, selten orangefarben. Die Achänen sind meist rotbraun oder schwarz mit meist zehn Rippen. Der Pappus besteht aus 20 bis 80 weißen Borstenhaaren, die mehr oder weniger gleich oder ungleich sind; sie können in ein, zwei oder mehr Reihen stehen.



KAWA-KAWA


Kava, auch Kava-Kava (Kawa-Kawa) oder Rauschpfeffer genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung  Pfeffer in der Familie der Pfeffergewächse. Aus Pflanzenbestandteilen (meist getrocknet und pulverisiert) wird ein traditionelles Getränk des  westpazifischen Raumes hergestellt, das vor allem als  Zeremonialgetränk bei religiösen und kulturellen Anlässen konsumiert wird.

Steckbrief
Heilwirkung:
Hautpilze, Schlaflosigkeit, Wechseljahresbeschwerden, beruhigend, krampflösend, tonisierend
wissenschaftlicher Name: Piper methysticum
Verwendete Pflanzenteile: Wurzelstock

Zubereitung und Anwendung

Kava wird traditionell auf verschiedene Arten in vielen Kulturen des  westpazifischen Raumes konsumiert, so zum Beispiel in Polynesien, Vanuatu, Melanesien und Teilen von Micronesien und Australien, wird jedoch auch in vielen westlichen Kulturen als  Medizin oder als Genussmittel konsumiert.
Traditionelle Anwendung und Zubereitung
Traditionell werden frische oder getrocknete Bestandteile der Kava-Wurzel mit  Wasser aufgegossen. Meist wird zur Gewinnung der Wurzelstock des Rauschpfeffers  zu einem feinen Pulver zerrieben oder in einem  Mörser zerstoßen; manchmal werden auch Pflanzenteile gekaut und in ein Gefäß gespuckt. Wird die ganze Pflanze bei der Herstellung verwendet und geknetet, enthält das Kava-Getränk später auch ein speichelflussförderndes Enzym. In manchen Kulturen wird es hingegen auch frisch gekaut, welches einen stärkeren Effekt hervorruft. Frisches Kava gilt gegenüber getrocknetem, industrieverarbeitetem Kava als potenter. Die Potenz hängt von Sorte und Kultivation ab. Es wird sowohl mit heißem als auch kaltem Wasser konsumiert. Oft wird Kava aus halbierten Kokosnussschalen getrunken. Der Geschmack ist leicht scharf; das eigentliche Aroma hängt stark davon ab, ob zur Herstellung frische oder getrocknete Pflanzen verwendet wurden. Die Farbe ist grau bis grünlich. In den traditionellen Gesellschaften Polynesiens, Mikronesiens und auch Melanesienswar und ist der Konsum von Kava in der Regel reine Männersache, auch wenn es in touristisch gut erschlossenen Gebieten auf Tahiti, Fidschi oder Guam auch bei rein folkloristischen Anlässen männlichen wie weiblichen Gästen angeboten wird. Auf Hawaii wurden rund 30 verschiedene Kavasorten für medizinische, religiöse, politische, kulturelle und soziale Zwecke von allen sozialen Klassen genutzt – sowohl von Männern als auch von Frauen. Kava hatte dort eine ähnliche Rolle wie  Bier als Feierabendgetränk zum Entspannen und Lockern von Muskeln. Auch unruhigen Kleinkindern wurde Kava verabreicht, um sie zu beruhigen und besser schlafen zu lassen. Auf vielen austronesischen Inseln war das gemeinschaftliche Kavatrinken eine ursprünglich sehr intime und religiöse Zeremonie. Auf  Nauru wurde sie als Initiationsritual für junge Männer genutzt. Auch heute noch spielt das Kava-Ritual auf Nauru eine wichtige, meist festliche Rolle. Auf Vanuatu wird Kava nachts an einem Ort namens „nakamal" („Ort des Friedens") getrunken. Männer trinken Kava dort aus  Muscheln oder leeren Kokosschalen; Frauen war der Genuss von Kava ursprünglich verboten. In der traditionellen Medizin wird eine andere Kavasorte bei  Fieber,  lt Asthma und Schmerzen aller Art verabreicht. In Deutschland wurde Kava-Wurzelstockextrakt bis 2002 zur Behandlung von leichten allgemeinen Angstzuständen eingesetzt. Handelsnamen waren Antares, Neuronika, Kavaratiopharm, Kavosporal forte oder Kavatino. Auf Pohnpei, einer mikronesischen Insel, wird Kava unter dem Namen Sakau aus Kokosnussschalen konsumiert. Vor allem im zeremoniellen und rituellen Bereich ist die Pflanze bedeutend. Neben der Konsumption stellt auch die Produktion des Extraktes eine wichtige soziale Handlung dar. Davon abgesehen findet man auf Pohnpei zahlreiche öffentliche Sakau-Bars.
Moderne Anwendung
Heutzutage wird es auch über das Ursprungsgebiet von Kava hinaus konsumiert – als  Medizin oder als  Genussmittel. So finden sich zum Beispiel Kava-Bars in vielen US-Staaten. Hierbei werden üblicherweise weiterhin nur Produkte konsumiert, die aus der Wurzel gewonnen werden – so zum Beispiel Wurzelpulver oder Extrakte. Es wird sowohl mit Wasser aufgegossen oder mit Milch o. Ä. konsumiert. Oft wird Lecithin hinzugefügt, um eine bessere Auflösung der Kavapyrone in Wasser zu erreichen. Es wird auch als Softdrink vertrieben, so in Rzo in Hawaii (ausgesprochen „rizzo") oder Bula in den USA. Das mit seiner beruhigenden Wirkung beworben Getränk „Lava Cola" (auch genannt Kava Cola) ist seit 2009 im pazifischen  Vanuatu und anderen Ländern erhältlich.

Pflanzenbeschreibung

Die Kava ist mit dem Schwarzen Pfeffer verwandt und ähnelt diesem sowohl im Habitus als auch im pfefferartigen Geschmack. Die Kava erreicht als  immergrüner Strauch Wuchshöhen bis etwa 3 Meter. Sie hat herzförmige, bis 20cm große  Blätter und wurmförmige Blütenstände. Die Pflanze bildet nur selten weibliche Blüten; diese bleiben auch bei Handbestäubung durch den Menschen steril. Die Pflanze wird ungeschlechtlich vermehrt.



BACHBLÜTEN
Man erwartet von seiner Umgebung volle Zuwendung (8 Chirocry)
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Diese Menschen erwarten von ihrer Umgebung vollste Zuwendung und fordern es sogar
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen sich diese Erwartung zurücknehmen


BACHBLÜTEN
Man ist mit den Gedanken ganz wo anders (9 Clematis)
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Diese Menschen sind mit den Gedanken komplett wo anders, aber nur nicht in der Gegenwart
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen mit den Gedanken in der Gegenwart bleiben


ERNÄHRUNG
Was ist in Nahrungsmittel enthalten?
Hauptbestandteile unserer Nahrung werden auch als Nährstoffe bezeichnet und können nach unterschiedlichen Gesichtspunkten eingeteilt werden:
Makronährstoffe
à energieliefernde Nahrungsbestandteile: Kohlenhydrate, Fette/Lipide, Eiweiß/Proteine und (Alkohol)
Wasser
à liefert zwar keine Energie, ist aber essentiell für den Körper und muss in ausreichender Menge aufgenommen werden

Mikronährstoffe à keine energieliefernde Nahrungsbestandteile: Vitamine und Mineralstoffe (Mengenelemente und Spurenelemente)

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