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Muira-Puama
Ptychopetalum olacoides ist eine Pflanzenart aus der Familie der Olacaceae in der Ordnung der Sandelholzartigen.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Libido anregend
wissenschaftlicher Name: Ptychopetalum oleacoides
Verwendete Pflanzenteile: Holz
 
Trivialname in unterschiedlichen Sprachen
Diese Art wird von den Indios als Muirapuama, in Englischer Sprache als Muira Puama und in Deutscher Sprache als Potenzbaum bezeichnet.
 
Nutzung
Ptychopetalum olacoides wird seit über 100 Jahren nach Europa exportiert. Aus dem Holz und den Wurzeln von Ptychopetalum olacoides (aber auch von anderen Ptychopetalum-Arten und von Liriosma ovata) wird die pharmazeutische Droge Muira puama lignum, das „Potenzholz“ gewonnen. Sie soll unter anderem aphrodisierend wirken, die Wirkung ist allerdings unbelegt.
 
Beschreibung
Ptychopetalum olacoides wächst als kleiner Baum, der Wuchshöhen von 5 bis 15 Metern und Stammdurchmesser von bis zu 25 Zentimetern erreicht. Die Laubblätter sind wechselständig an den Zweigen angeordnet. Die einfache Blattspreite ist bei einer Länge von 9 bis 11 Zentimetern sowie einer Breite von 2,5 bis 3 Zentimetern länglich-lanzettlich. Die Blattspreite ist frisch grau oder bereift und auf der Unterseite bis blaugrün.
Der Blütenstand ist traubig. Die weißen Kronblätter sind bei einer Länge von bis 1,3 Zentimetern länglich. Die länglich-elliptische Steinfrüchtesind anfangs grün, während der Reife über rosa nach lila-schwarz wechseln.

Pomeranzen
Die Bitterorange oder Pomeranze, auch Sevilla-Orange und Saure Orange ge nannt, ist eine Zitruspflanze. Ihre Frucht ist orangenähnlich, aber bitter und kleiner. Entstanden ist die Bitterorange vermutlich als Hybride zwischen Pampelmuse und Mandarine, wahrscheinlich im Süden Chinas.
Die Heimat der Pomeranzen ist heute nicht mehr feststellbar. Wahrscheinlich wuchsen die ersten Bäume mit der orangefarbenen Frucht in den südlichen, tropischen Gebieten des Himalaya oder in den Gebirgsregionen Chinas. Fest steht, dass der Baum seit mehr als 4000 Jahren vor allem wegen seiner aromatischen Frucht kultiviert wird.
Die aus den gleichen Elternarten entstandene süße Orange wird wegen ihrer gänzlich unterschiedlichen Verwendung von den Bitterorangen unterschieden. Während die Bitterorange spätestens im 11. Jahrhundert nach Italien gekommen ist, wurde die süße Variante erst im 15. Jahrhundert nach Europa eingeführt.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Appetitlosigkeit, Magensaft fördernd, beruhigend, kräftigend
wissenschaftlicher Name: Citrus aurantium
Verwendete Pflanzenteile: Unreife Früchte, Pomeranzenschale, ätherisches Öl
 
Verwendung
Aus der äußeren Fruchtschale wird Orangeat und aus der gesamten Frucht Orangenmarmelade hergestellt, wobei die äußere Fruchtschale abgeschält und zerkleinert (cut) dem Gelee beigegeben wird. Außerdem werden Schalen und Saft der Pomeranze für die Herstellung des Likörs Curaçao und der italienischen Bitterorangenlimonade Aranciata Amara benötigt. Die Chinottofrucht, vermutlich eine Varietät der Bitterorange, ist Basis für die Chinottolimonade; diese „italienische Cola“ gab ihrerseits das Vorbild für das maltesische Kinnie ab. Beide Produkt- bzw. Markennamen verweisen auf China als mutmaßliche Heimat der Ursprungspflanze.
Die Pomeranze liefert auch der Parfümerie gleich drei sehr wichtige Duftbausteine, die sich geruchlich deutlich voneinander unterscheiden:
Neroliöl aus den Blüten. Als Nebenprodukt der Wasserdampfdestillation fällt als Kondenswasser das sogenannte Orangenblütenwasser an.
Bitterorangenöl aus den Fruchtschalen. Wichtiger Duftbaustein in Eau de Cologne und vielen frischen „zitronigen“ Duftwässern.
Petitgrainöl Bigarade aus Blättern, Zweigen und den unreifen grünen Früchten. Als Nebenprodukt fällt das Eau des Brouts an.
In mittelalterlichen Duftrezepturen verwendete man auch ein wässriges Destillat aus den Blüten, das Aqua Naphae genannt wurde.
Synephrin ist ein in der Bitterorange vorkommender Stoff, der als Fatburner vermarktet wird. Es werden ähnliche Effekte wie bei dem pharmakologisch verwandten Ephedrinversprochen, die tatsächliche Wirksamkeit ist allerdings sehr umstritten.
Hesperidin wird aus der getrockneten Frucht mittels Auskochen mit Wasser und anschließender Extraktion mit Natronlauge gewonnen. Dieser Naturstoff dient als Ausgangsprodukt der Synthese von Diosmin, einem Wirkstoff für Arzneimittel des kardiovaskulären Systems.
Furanocumarine sind blutverdünnende Substanzen, welche die Haut lichtempfindlicher (Photosensibilisierung) machen. Daher kann es bei gleichzeitiger intensiver Einwirkung von UV-Licht (Sonnenstudio bzw. intensives Sonnenlicht) zu Hautreizungen führen. Zusätzlich sind auch in geringen Mengen Cumarine enthalten.
Die getrocknete Blütendroge wird als Geschmacks- und Geruchskorrigens in pharmazeutischen Zubereitungen, vor allem Tees eingesetzt.
 
Beschreibung
Die Bitterorange wächst als immergrüner, bis zehn Meter großer Baum mit einer runden Krone. Die Zweige sind in den Blattachseln mit Dornen besetzt, die meist dünn und kurz sind, an jungen, stark wachsenden Trieben aber auch fünf bis acht Zentimeter Länge erreichen können.
Die ovalen Blätter enden in einer etwas ausgezogenen, aber stumpfen Blattspitze und sind am Blattgrund abgerundet bis keilförmig zulaufend. Der Blattstiel ist zwei bis drei Zentimeter lang und deutlich herzförmig verbreitert (geflügelt): Die Breite beträgt nahe der Blattspreite ein bis zwei Zentimeter, zum Spross hin läuft die Verbreiterung keilförmig aus. Die Blätter enthalten Öldrüsen, der Geruch des Öls (Petitgrain) wird als angenehm empfunden.
Die weißen Blüten duften ebenfalls stark. Fünf bis zwölf Prozent der Blüten enthalten nur Staubgefäße, kein Gynoeceum.
Die Früchte sind rundlich, etwas abgeplattet, die im reifen Zustand leuchtend orange Schale ist dicker und unebener als die der Orange. Die äußere, farbige Schale lässt sich relativ leicht abschälen. Im Innern ist die Frucht in zehn bis zwölf Segmente eingeteilt, viele Sorten enthalten zahlreiche Samen. Das Fruchtfleisch ist sauer, die weiße Schicht unter der Schale (Mesokarp, Albedo) und die Häutchen um die einzelnen Segmente (Endokarp) schmecken bitter. Die zentrale Achse der Frucht ist zur Reifezeit meist hohl. Erntezeit im Mittelmeerraum ist Januar bis Februar.

Bachblüten
Ich kann keine Kritik vertragen (Chicory)
- Diese Menschen können überhaupt keine Kritik an sich vertragen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte werden sie wieder Kritikfähiger
Bachblüten
Man flüchtet sich bei Schwierigkeiten in unrealistische und illusionäre Vorstellungen (Clematis)
- Diese Menschen flüchten sich bei Schwierigkeiten in unrealistischen und illusionäre Vorstellungen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte flüchten sich diese Menschen bei Schwierigkeiten in keine unrealistische Vorstellungen
Tipps für Schwangere
Räumen sie Ammenmärchen aus, wie die Behauptung: „Schwangere muss für 2 Essen.“ Obst- und Reistage helfen, einer übermäßigen Gewichtszunahme entgegen zu wirken. Eine Schwangere ist keine Kranke!!! Das gilt auch für Stillende.
Eine erhöhte Sorge um die Gesundheit des Kindes und die eigene Gesundheit kann dazu führen, dass Schwangere zu viel des Guten tun. Eine vollwertige Kost nach den Empfehlungen der DGE versorgt in der Regel Mutter und Kind optimal!
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