Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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24.12.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Dezember > 24.12.18-30.12.18

WINTERGRÜN

Wintergrün ist eine  Gattung wintergrüner krautiger Pflanzen aus der  Familie der  Heidekrautgewächse. Früher wurden sie als eigene Familie Wintergrüngewächse behandelt, heute werden sie zu der Unterfamilie Monotropoideae gerechnet. Nach der Eigenschaft, im Winter nicht die Blätter einzuziehen, wird die Gattungn Wintergrün genannt. Man zählt dazu weltweit 35 Arten. Wintergrün, genannt auch Birnkraut, ist nicht zu verwechseln mit dem  Wintergrünstrauch.

Steckbrief
Heilwirkung:
Diabetes, Epilepsie (beruhigend), Geschwüre, Harnsteine, Nierenprobleme, Prostataentzündung, Rheuma, Verstopfung, Wassersucht, Wunden, harntreibend, Ödeme
wissenschaftlicher Name:
Pirola umbellata
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Sammelzeit:
Juni bis August

Anwendung
Die Pyrola-Arten und ihre Verwandten enthalten das (giftige) Glycosid  Arbutin, welches abgebaut wird und im Harn das desinfizierende Hydrochinon bildet. Aus diesem Grund wurden sie in der Volksmedizin zur Behandlung von Blasenleiden eingesetzt. Wintergrün ist auch eine geschmacksgebende Zutat zum amerikanischen  Root-Beer.

Pflanzenbeschreibung
Wintergrüngewächse sind ausdauernde, kleinwüchsige krautige Pflanzen, deren Blätter in Rosetten an-geordnet sind. Die Blätter sind derb und wintergrün. Die zwittrigen  Blüten sind  radiär oder glockig gewölbt und vier- bis fünfzählig. Sie besitzen 8 bis 10 Staubblätter ( Antheren) und einen oberständigen  Fruchtknoten, aus dem Kapselfrüchte entstehen. Wie alle Heidekrautartigen produzieren auch die Pyrola-Arten ihren Pollen in Antheren, welche sich an  apikalen Poren öffnen. Der Pollen selbst wird in  Tetraden gebildet und ist klebrig, da er durch Insekten, vor allem  Fliegen, verbreitet werden soll. Die Blüten werden im Sommer gebildet und die zahlreichen kleinen Samen im Herbst aus den unscheinbaren Samenkapseln entlassen. Zudem kommt es zur vegetativen Vermehrung durch Ausläufer. Sowohl für die Keimlingsentwicklung als auch für die Nährstoffversorgung spielen Wurzelpilze (Mykorrhiza) eine entscheidende Rolle.



BERUFKRAUT


Das einjährige Berufkraut ist in Europa ein relativ häufiges "Unkraut", das das Auge mit zahlreichen weiss-gelben Blüten erfreut, die an Gänseblümchen erinnern, mit dem Unterschied, dass das einjährige Berufkraut einen guten Meter hoch wird. Ursprünglich kam es als Zierpflanze aus Nordamerika und hat sich aus den europäischen Gärten davongestohlen und auch in der freien Natur breit gemacht. Als Zierpflanze ist es inzwischen fast verschwunden, doch wildwachsend ist es längst heimisch geworden. Als Heilpflanze ist das einjährige Berufkraut kaum bekannt, wohl weil man Zierpflanzen kaum Heilkräfte zutraut. Wenn man aber genauer nachforscht, entdeckt man durchaus Heilwirkungen beim einjährigen Berufkraut. Seine Hauptfähigkeiten liegen in der Linderung von Erkältungskrankheiten. Früher wurde das einjährige Berufkraut auch als Zauberpflanze zum Schutz kleiner Kinder eingesetzt.
Die Berufkräuter bilden eine  Pflanzengattung in der  Familie der  Korbblütler. Die fast weltweit bis zu 400 Arten sind vorwiegend in den gemäßigten Gebieten der  Nordhalbkugel und vor allem in Nordamerika (173 Arten) verbreitet. In Mitteleuropa heimisch sind nur neun Arten.

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend, harntreibend, schleimlösend, schweißtreibend, tonisierend, Husten, Erkältungen, Halsentzündungen, Mundschleimhautentzündungen, Fieber, Rekonvaleszenz, Durchfall, Nierenschwäche, Rheuma,  Gicht, Ödeme, Hautentzündungen, Ekzeme
wissenschaftlicher Name:
Erigeron annuus
englischer Name:
Eastern Daisy Fleabane
volkstümlicher Name:
Feinstrahl, weißes Berufkraut, (chinesisch: Yinianpeng)
Verwendete Pflanzenteile:
blühendes Kraut
Inhaltsstoffe:
Gerbstoffe, Gerbsäuren, Bitterstoffe
Sammelzeit:
Juni bis Oktober

Anwendung
Einige Sorten werden als  Zierpflanzen verwendet. Sie bevorzugen zumeist geschützte, sandige Standorte. Das einjährige Berufkraut gilt als Unkraut, denn sogar seinen Ruf als Zierpflanze in Gärten hat es verloren und kommt nur noch verwildert vor. Als Heilpflanze ist es nahezu unbekannt, denn als eingewanderte Pflanze hat es in Europa noch keine klassische Heilkräuter-Tradition. Die Heilwirkungen des einjährigen Berufkrauts sind auch so mild, dass es sich als Heilkraut nicht unbedingt aufdrängt. Und da es Europa ursprünglich als Zierpflanze erobert hat, hat man auch kaum nach Heilwirkungen gesucht. Aber es hat durchaus einige Heilwirkungen. In der chinesischen Heilkunde wird das auch erkannt, und auch manche Stämme der amerikanischen Ureinwohner nutzen das einjährige Berufkraut als Heilpflanze.
Erkältungskrankheiten
Dank seiner schleimlösenden, adstringierenden, tonisierenden und schweißtreibenden Eigenschaften kann man das einjährige Berufkraut gegen die ganze Palette der Erkältungskrankheiten einsetzen. Dazu trinkt man einen Tee aus dem blühenden Kraut (ganze Pflanze). Es löst den Schleim bei Husten und fördert das Schwitzen, um die Wirkung des Fiebers zu verbessern, sodass Erkältungen besser ausheilen. Außerdem kann es Entzündungen des Rachens und des Mundraumes lindern. Jedoch ist die adstringierende Wirkung des einjährigen Berufkrauts sehr mild. Es gibt also erheblich wirksamere Kräuter für diese Aufgaben, z.B. Salbei. Nach einer Erkältung oder Grippe kann man das einjährige Berufkraut zur Stärkung des Allgemeinbefindens verwenden.
Durchfall
Das einjährige Berufkraut kann durch seine adstringierenden Eigenschaften gegen Durchfall helfen.
Stoffwechsel-Wirkung
Da das einjährige Berufkraut harntreibend wirkt, stärkt es die Nierentätigkeit. Durch die gesteigerte Ausscheidung eventueller Giftstoffe kann man das einjährige Berufkraut gegen Rheuma und Gicht einsetzen.
Äußerlich
Zur äußerlichen Anwendung kann man einen Tee aus dem einjährigen Berufkraut als Waschung, für Bäder und Umschläge gegen Hautprobleme einsetzen. Man kann es beispielsweise gegen Ekzeme einsetzen.
Einsatz in der Küche
Die jungen Blätter des einjährigen Berufkrauts kann man als Wildsalat oder Wildgemüse verwenden. Sie haben einen milden Geschmack.

Geschichtliches
Früher wurde das einjährige Berufkraut, wie andere Berufkräuter, als Mittel gegen Verzauberung und bösen Blick verwendet. Vor allem Säuglinge sollten durch Bäder mit dem Tee vom einjährigen Berufkraut vor bösen Mächten geschützt werden. Wenn Babys viel schrien glaubte man früher nämlich, sie wären beschrien oder berufen, was auch zum Namen der Berufkräuter führte. Auch zur Überwindung von Hindernissen und für andere Zwecke wurde das einjährige Berufkraut in der Magie eingesetzt. Zur Heilung von Verrücktheit wurde früher empfohlen, das einjährige Berufkraut vor die Stirn zu binden. Außerdem wurde das einjährige Berufkraut und seine Gattungsbrüder früher zum Vertreiben von Flöhen verwendet, was ihm auch seinen englischen Namen "Fleabane" (= Floh-Verbanner) eingebracht hat.

Pflanzenbeschreibung
Das einjährige Berufkraut kommt ursprünglich aus Nordamerika, ist aber schon längere Zeit auch in Europa heimisch, wo es als Zierpflanze eingeführt wurde und sich von selbst stark verbreitet hat, sodass es heutzutage eine häufige Pflanze ist. Es gehört zur Familie der Korbblütler. Das einjährige Berufkraut liebt lichte Wälder, Wiesen und Gartenbeete. Da die Wurzel bis zu 1 m tief in die Erde wächst, kommt es auch mit trockenen Phasen relativ gut klar und kann als Pionierpflanze betrachtet werden. Im Frühjahr wächst zuerst eine bodennahe Rosette mit länglichen Blättern, die verkehrt eiförmig sind. Die Blätter werden zunehmend größer und zeigen dann nach oben. Aus der Blattrosette wachsen schließlich verzweigte Stängel, die bis zu einen Meter hoch werden. An den Stängeln wachsen lanzettförmige Blätter mit Spitze. Ab Juni entfalten sie die zahlreichen Blüten, die in einer Schirmrispe angeordnet sind. Wenn sich die Knospen öffnen, sind die Zungenblüten noch hellviolett. Später werden sie meistens weiß. Die Blüten ähneln denen des Gänseblümchens oder der Kamille, sie bestehen innen also aus gelben Röhrenblüten, wenn auch flachen. Die weißen Zungenblüten sind sehr zahlreich und schmal, daher wohl auch der Name "Feinstrahl". Die Samen, die sich später bilden, ähneln Flöhen.
Erscheinungsbild und Blätter
Erigeron-Arten sind ein- bis zweijährige oder ausdauernde  krautige Pflanzen, manche Arten sind immergrün. Die Stängel sind aufrecht oder niederliegend. Die Laubblätter sind stets wechselständig, bei vielen Arten stehen die Blätter in einer grundständigen Rosette. Die Blattspreiten sind ganz, gezähnt bis geteilt.
Blütenstände, Blüten und Früchte
Die  Blütenkörbchen stehen einzeln oder zu wenigen, selten zu mehreren. Der Durchmesser der Blütenkörbe ist 5 bis 35 Millimeter. Die Hüllblätter stehen in zwei oder drei Serien, eng und sind krautig bis trocken. Der Korbboden ist flach oder konvex, und nackt. Die Berufkräuter besitzen  Röhren- und  Zungenblüten. Außen stehen in einer oder mehreren Reihen die, selten fehlenden, meist 12 bis 350 Zungenblüten (Strahlenblüten) sind weiß bis rot-bräunlich gefärbt und fast doppelt so lang wie die Röhrenblüten und nach außen ausgebreitet; sie sind weiblich und fertil. Die 25 bis 450 Röhrenblüten (Scheibenblüten) sind zwittrig, fertil. Es sind meist wesentlich mehr Scheiben- als Strahlenblüten vorhanden. Die Kronröhre ist meist gelb und die fünf Kronlappen sind manchmal purpurfarben. Die Achänen-Früchte sind meist schmal ellipsoidisch bis eiförmig, manchmal zusammengedrückt. Der Pappus ist meist doppelt, die äußere Reihe meist schuppig oder auch fehlend, die innere Reihe fein. Sehr selten fehlt der Pappus ganz.

Anbautipps
Die einjährige Pflanze kann man im zeitigen Frühjahr aussäen. Sie braucht kaum Pflege, weil sie sich auch in der Natur und sogar als Unkraut gut durchsetzen kann. Die Samen sammelt man am besten im Herbst aus Wildbeständen, denn sie gehören nicht zum typischen Angebot von Saatgutfirmen.

Sammeltipps
Das einjährige Berufkraut kann man während der Blütezeit sammeln. Dazu erntet man die ganze oberirdische Pflanze. Zu Sträußen gebündelt kann man sie an einem trockenen Platz aufhängen, damit sie zügig trocknen.



BACHBLÜTEN
Regelmäßige und periodisch auftretende körperliche Krankheitserscheinungen können mit dieser Haltung einhergehen, Z.B. Migräne-Anfälle, Akneschübe, Anfallsleiden (7 Chestnut Bud)
- Diese Menschen leiden unter regelmäßigen und periodisch auftretenden körperlichen Krankheitserscheinungen, das mit Migräne-Anfälle, Akne-Schüben und Anfallsleiden einher gehen können
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie diese Sachen entgegenwirken


BACHBLÜTEN
Ich bin leicht gereizt (8 Chicory)
- Diese Menschen können und sind oft leicht gereizt
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Ihre Gereiztheit allmählich hinter sich lassen


ERNÄHRUNG
In einer Ernährungspyramide wird der Vitamin- und Mineralstoffversorgung so erläutert
6 Portionen: alkoholfreie Getränke
Täglich 1,5 Liter energiearmer Getränke
Bevorzugt: Wasser, Mineralwasser, ungezuckerte Früchte- und Kräutertees oder verdünnte Obst- und Ge-müsesäfte (1/3 Saft, 2/3 Wasser)
5 Portionen: Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte
Täglich 5 Portionen Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte
Tipps:
- 3 Portionen Gemüse (zum Teil roh) und / oder Hülsenfrüchte
- 2 Portionen Obst
Bevorzugt: saisonales und regionales Angebot


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