Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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24.12.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Dezember > 18.12.17-24.12.17


FLATTERBINSE

Die Flatter-Binse oder Flatter-Simse gehört zur Familie der Binsengewächse. Sie ist eine kennzeichnende Pflanze feuchter bis nasser Standorte.

Steckbrief
Heilwirkung:
blutreinigend, harntreibend
wissenschaftlicher Name:
Juncus effusus
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel

Verwendung
Die Flatterbinse wird als Zierpflanze für den Innen- und Außenbereich verwendet. Cultivare sind Spiralismit gedrehten Blättern, Aurius striatus mit gelb gestreiften Blättern, Golden Line und Pencil Grass. In Japan werden aus Flatter-Binsen, auf  japanisch
イグサ Igusa genannt, noch heute die geflochtenen Oberseiten der traditionellen Tatami-Matten mit Reisstrohkern gefertigt. Die benötigten Binsen werden im Frühjahr über Rhizomabschnitte vermehrt und ähnlich wie beim  Reisanbau auf bewässerten Feldern angebaut. Geerntet wird im August, wenn die Binsen etwa einen Meter hoch sind, also etwas länger als die klassische Breite eines Tatami von 85 bis 95 cm. Der Anbau erreichte sein Maximum mit 12.300  ha Anbaufläche Mitte der 1960er Jahre, geht seitdem aber stetig zurück, da der Bedarf an Tatami durch die zunehmend westliche Wohnweise in Japan immer weiter sinkt.

Beschreibung

Die Flatter-Binse ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 120 Zentimetern erreicht. Sie bildet oft große Horste. Die Stängelwachsen starr aufrecht. Sie sind rund und glatt, seltener leicht gestreift. Stängel und Blätter sind grasgrün und von einem nicht gekammerten Mark erfüllt. Die Stängel tragen nur ein den Blütenstand überragendes Blatt. Die basalen Blattscheiden sind rotbraun bis schwarzbraun, nicht glänzend und  spreitenlos. Der Blütenstand ist eine scheinbar seitenständige  Spirre. Diese ist locker ausgebrei-tet bis seltener kopfig zusammengezogen und vielblütig. Die drei äußeren der sechs zwischen 1,5 und 2,5 Millimeter langen Perigonblätter sind etwas länger als die inneren. Sie sind grünlich mit breitem Hautrand, eiförmig und zugespitzt und stets kürzer als die Frucht. Die Einzelblüten verfügen meist nur über drei Staubblätter, seltener sechs. Diese sind kürzer als die Staubfäden. Die drei  Narben stehen aufrecht. Die glänzend braune  Kapselfrucht ist dreikantig, oben etwas verbreitert und an der Spitze eingesenkt. Der  Griffel sitzt in dieser Vertiefung. Die Samen sind klein und hell rotbraun. Die Blütezeit der Flatter-Binse erstreckt sich von Juni bis August.




GÄNSEDISTEL


Gänsedisteln sind uns heutzutage bestenfalls als Unkraut bekannt, wenn wir sie überhaupt wahrnehmen. Wenn sie stehengelassen werden, dann wachsen sie zu stattlichen Pflanzen, die bis zu 1,50 hoch werden und im Frühsommer gelbe Blüten tragen. In der Antike und im Mittelalter waren die Gänsedisteln geschätzte Heilpflanzen, deren Milchsaft unter anderem gegen Kurzatmigkeit und verschiedene Hautprobleme eingesetzt wurde.
Die Gänsedisteln bilden eine  Pflanzengattung in der  Unterfamilie der Cichorioideae innerhalb der Familie der  Korbblütler. Weitere Trivialnamen sind Milchdisteln oder Saudisteln.

Steckbrief
Heilwirkung:
tonisierend, Fieber, Kurzatmigkeit, Magenbrennen, Leberschwäche, Menstruationsfördernd, Warzen, Hautentzündungen, Ausschläge
wissenschaftlicher Name:
Sonchus oleraceus, Sonchus asper
Pflanzenfamilie:
Korbblütler = Asteraceae
englischer Name:
Sow thistle
volkstümlicher Name:
Saudistel, Dänsedistel, Milchdistel
Verwendete Pflanzenteile:
Milchsaft, Blätter, Samen
Inhaltsstoffe:
Kautschuk, Taraxasterol, Eisen, Vitamin C

Anwendung
Die Gänsedistel wird heutzutage kaum als Heilpflanze verwendet. Weder die Schulmedizin noch die Volksheilkunde setzen sie ein. Früher war galt die Gänsedistel jedoch als wertvolle Heilpflanze und auch als Gemüse, weshalb sie sogar angebaut wurde. Plinius der Ältere im Altertum und der englische Kräuterkundige Culpepper empfehlen die Gänsedistel aufgrund ihrer großen medizinischen Tugenden.
Innerliche Anwendung des Milchsaftes
Der Milchsaft ist der heilkräftigste Teil der Pflanze. Man kann ihn verdünnt einnehmen. Er soll gegen Kurzatmigkeit, Leberschwäche und Magenbrennen helfen. Auch bei Fieber wurde er früher eingesetzt. Außerdem soll der verdünnte Milchsaft die Menstruation fördern.
Innerliche Anwendung der Blätter und des Stängels
Eine Abkochung der Blätter und des Stängels soll, laut Plinius, die Milchbildung fördern. Dieser Einsatzzweck hängt möglicherweise mit der Signaturenlehre zusammen, weil die Pflanze ja auch Milch produziert.
Äußerliche Anwendung
Unverdünnt kann man den Milchsaft auf Warzen auftragen, um sie zum Verschwinden zu bringen. Verdünnt als Umschlag soll er bei Entzündungen, Ausschläge und Hämorrhoiden helfen. Zusammen mit Pflanzenöl und etwas Salz wurde der Milchsaft der Gänsedistel früher gegen Ohrenentzündungen und sogar bei Taubheit verwendet. Dazu wurde die Mischung auf einen Wattebausch geträufelt und in den Gehörgang gesteckt.
Schönheitsmittel
Mit dem verdünnten Milchsaft wuschen sich die Frauen früher das Gesicht, um die Haut zu klären und dem Aussehen Glanz zu verleihen.
Einsatz in der Küche
Die Blätter wurden früher als spinatähnliches Gemüse oder in Suppen gekocht. Auch in Salaten wurden die Blätter der Gänsedistel verwendet.

Pflanzenbeschreibung
Die Gänsedistel ist heimisch in ganz Europa, Nord-Afrika und Nord- und West-Asien. Sie liebt nahrhaften Boden, der nicht zu trocken ist, und vor allem muss es sonnig sein, daher wächst sie gerne in Gärten, auf Äckern und an Wegrändern. Daher gilt die Gänsedistel als Unkraut, sogar als schwer zu bekämpfendes, denn ihre Wurzel wird bis zu einen Meter lang. Es gibt mehrere Arten der Gattung der Gänsedisteln, die jedoch alle die gleichen Heilwirkungen haben. Die ein- oder mehrjährige Wurzel treibt im Frühjahr eine Rosette langer, gezackter Blätter, bei denen man auf den ersten Blick nicht ganz sicher ist, ob es sich um eine Distel handelt oder nicht. Eine typische Distel ist es allerdings keinesfalls. Im Mai wächst ein dicker Stängel und wird bis zu 1,50m hoch. An seiner Spitze entwickeln sich mehrere Knospen. Aus den Knospen entfalten sich gelbe Korbblüten, die nur Röhrenblüten, aber keine Zungenblüten aufweisen. Der Stängel und die Blattadern enthalten einen weißen Milchsaft, der der heilkräftigste Teil der Pflanze ist.
Vegetative Merkmale
Gänsedistel-Arten sind einjährige, zweijährige oder ausdauernde  krautige Pflanzen, selten sind sie am Grund verholzt. Die Stängel stehen meist einzeln, sind verzweigt und hohl. Die Laubblätter sind am Rand borstig-stachlig gezähnt bis fiederteilig. Die Stängelblätter sind stängelumfassend. Alle Pflanzenteile enthalten  Milchsaft.
Generative Merkmale
In einem Gesamtblütenstand befinden sich wenige bis zahlreiche körbchen-förmige Teilblütenstände. Die Blütenkörbe enthalten nur  Zungenblüten. Die Hülle ist am Grund bauchig erweitert. Die Hüllblätter stehen in drei Reihen in dachziegelartiger Anordnung. Am Körbchenboden gibt es keine Spreublätter. Die Zungenblüten sind gelb. Gekocht ähnelt das Aroma dem des Mangoldes. Die Achänen sind zusammengedrückt, dabei an beiden Enden verschmälert, jedoch ohne Schnabel. Der Pappus besitzt einfache, raue Borsten in mehreren Reihen.


BACHBLÜTEN
Unausgeschöpfte Talente und Fähigkeiten (36 Wild Oat)
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Diese Menschen beklagen sich nie über ihren derzeitigen Zustand, da sie meinen dieser wäre normal

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