Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

24.11.2019

täglichen News


LABKRAUT

Das Klettenlabkraut kennen die meisten nur daher, dass sich die kleinen Kletten beim Spazierengehen an ihren Hosen festsetzen. Als Heilpflanze ist es eher unbekannt - zu unrecht, denn es leistet wertvolle Dienste für unsere Gesundheit, vor allem für die Haut und das Verdauungssystem. Außer dem Klettenlabkraut kann man auch das echte Labkraut als Heilkraut verwenden.
Das Echte Labkraut, auch Gelbes Waldstroh, Liebfrauenbettstroh, Liebkraut, Gliedkraut, Gelb-Labkraut genannt, ist eine  Pflanzenart aus der Gattung Labkräuter innerhalb der Familie der Rötegewächse. Sie ist in  Eurasien verbreitet.

Steckbrief
Heilwirkung: Hautleiden, Flechten, Ekzeme, Fingernagelgeschwür, Hautunreinheiten, Zungenentzündung, Magenentzündung, Darmentzündung, Wasserstauungen, harntreibend, Blasenentzündung, Nierensteine, Nierengries, Blasensteine, Blasengries, Übergewicht
wissenschaftlicher Name: Galium aparine
englischer Name: Clivers
volkstümliche Namen: Klabergras, Klebgras, Klimme, Hafta, Wundkraut, Zaunkleber
Verwendete Pflanzenteile:
Blühendes Kraut
Inhaltsstoffe: Glykosid, Saponine, Rubichlorsäure, Zitronensäure, Galitann-säure, Alizarinthypus, Asperulosid, Spurenelemente
Sammelzeit: Juni bis August

Anwendung
Äußerlich für Hautprobleme wird das Labkraut am besten als Frischsaft angewendet. Den frischen Saft kann man auf die betroffene Stelle träufeln und antrocknen lassen. Falls Frischsaft nicht verfügbar ist, kann man das Klettenlabkraut auch als Tee verwenden. Mit dem Tee kann man die betroffene Stelle spülen oder man legt eine Kompresse auf. Innerlich trinkt man das Klettenlabkraut als Tee. In der Volksheilkunde wird der Tee sogar empfohlen, um herannahende epileptische Anfälle zu verhindern. Die Früchte wurden früher als Gerinnungsmittel zur Käseherstellung verwendet und geröstet kann man sie sogar als Kaffeeersatz benut-zen.  Wie andere Galiumarten enthält das Echte Labkraut das Labferment, das bei der  Käseherstellung genutzt wird. Heute hat man allerdings andere Quellen für das Labferment. Doch für die Herstellung von englischem  Chesterkäse wird das Kraut noch heute genutzt. Die Farbstoffe der Blüten geben dem Chesterkäse seine gelblich-orange Farbe und sind verantwortlich für den besonderen Geschmack. In Schottland wird das Echte Labkraut noch heute als Färbemittel verwendet; die Wurzeln färben rot, die Blüten gelb. Die blühende Pflanze ist auch zum Aromatisieren und Gelbfärben von Getränken geeignet. Das Echte Labkraut wird als  Zierpflanze und in Wildpflanzengärten verwendet. Es lässt sich zur Kultur auch vegetativ durch „Wurzelausläufer" vermehren.
Verwendung als Heilmittel
Als pharmazeutische Droge dient das getrocknete, zur Blütezeit gesammelte Kraut. Wirkstoffe sind:  Flavonoide, Iridoid- Glykoside, wie  Asperulosidund Monotropein; weiterhin, Chlorogensäure, in Spuren  Anthrachinon-Derivate; im frischen Kraut ist auch ein dem Labenzym ähnliches Protein, das Milch zur Gerinnung bringt. Anwendungen: Das Echte Labkraut wird vor allem in der Volksmedizin genutzt. Im Vordergrund stehen die harntreibenden Eigenschaften des Krauts, das man als Tee bei geschwollenen Knöcheln und bei Katarrhen der Harnwege gibt, auch äußerlich wird es gelegentlich noch eingesetzt bei schlecht heilenden Wunden. Hierbei muss aber hervorgehoben werden, das es bisher keine Belege für die Wirksamkeit bei diesen Indikationen gibt.

Pflanzenbeschreibung
Bei den Labkräutern gibt es zwei heilkräftige Arten mit etwa gleichem Wirkungsspektrum. Verbreiteter ist das Klettenlabkraut mit seinen weißen Blüten, das echte Labkraut, erkennbar an den gelben Blüten, ist sogar noch heilkräftiger. Das Klettenlabkraut wird über einen Meter hoch, wenn es sich irgendwo festhalten kann. Es hält sich durch "Klimmen" und nicht durch Ranken fest, d.h. es hat keine Ranken, sondern haftet mit seinen waagrechten Zweigen und den winzigen Stachelchen überall leicht fest. Dadurch erweckt es auch den Eindruck der Klebrigkeit. Die Blätter sind schmal und stehen vom Stängel ab wie kleine Quirle. Den ganzen Sommer über blüht das Klettenlabkraut mit sternförmigen kleinen Blüten. Aus den Blüten entstehen die Kletten, die an Kleidern und Tierfell haften, um von Mensch und Tier verbreitet zu werden. Das gelb blühende echte Labkraut hat im Gegensatz zum Klettenlabkraut umgerollte Blätter.
Vegetative Merkmale
Das Echte Labkraut wächst als  ausdauernde  krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von meist 20 bis 70 Zentimetern, selten bis zu 1 Meter. Es werden unter- und oberirdische  Ausläufer gebildet. Die aufrechten oder aufsteigenden bis niederliegenden, rundlichen  Stängel sind abstehend kurz behaart und besitzen oben vier erhabene Leisten. Die  Laubblätter sind zu sechst bis zwölft im  quirl angeordnet. Die Blattspreiten sind bei einer Länge von 15 bis 25 Millimetern sowie einer Breite von etwa 1 Millimeter schmal linealisch, nadelförmig, gefurcht, am Rand zurückgerollt und einnervig oder undeutlich nervig sowie unterseits weichhaarig.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Mai bis September. Die Blüten sind  rispigen Blütenständen angeordnet. Die relativ kleinen Blüten riechen intensiv nach Honig. Die gold- bis zitronengelbe Krone ist radförmig; die Kronzipfel sind kurz bespitzt, nicht grannenspitzig. Die Frucht ist glatt.




MÄUSEDORN


Der Mäusedorn ist ein kleiner immergrüner Halbstrauch aus dem Mittelmeerraum. Der Name geht auf die Nutzung zur Bekämpfung von Mäusen und Ratten zurück. Die stacheligen Zweige sollten Mund und Magen der Nager schädigen. Oft findet man Trockengestecke aus Mäusedorn-Zweigen mit ihren roten Beeren im Herbst oder Früh-Winter im Handel. Medizinisch wird die Wurzel genutzt, sie hilft gegen viele Formen der Venenleiden. Die Wirkstoffe stärken das venöse Stützgewebe indem der Abbau von Elastin reduziert oder gestoppt wird. Für viele Menschen sind Mäusedorn-Produkte besser verträglich als die der  Rosskastanie.
Der Stechende Mäusedorn, auch Stacheliger Mäusedorn oder Dornmyrte genannt, ist eine Pflanzenart, die zu den Spargelgewächsen gehört. Sie ist vor allem rund um das Mittelmeer sowie bis Vorderasien heimisch und wurde zur  Arzneipflanze des Jahres 2002 gekürt.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Beinschmerzen, Hämorrhoiden, Venenleiden
Heilwirkung:
Beeren: abführend, Wurzel: antiexsudativ, antiphlogistisch, blutreinigend, diuretisch, entzündungshemmend, harntreibend, kapillarabdichtend, ödemhemmend, venenstärkend, venentonisierend
Anwendungsbereiche:
Beinschmerzen, Beinschwere, Besenreiser, Couperose, Frostbeulen,  Gallensteine,
Gelbsucht, Hämorrhoiden, Harnröhrenentzündung, Juckreiz, Krampfadern, Nierenerkrankungen, Nierensteine, Sonnenbrand, venöse Insuffizienz, Wadenkrämpfe
wissenschaftlicher Name: Ruscus aculeatus L
Pflanzenfamilie:
Ruscaceae = Mäusedorngewächse
englischer Name:
Box-Holly, Butcher's broom
volkstümlicher Name:
Mäusedorn, Stachelmyrte, Stechender Mäusedorn, Stechmyrte
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel
Inhaltsstoffe: ätherische Öle, Benzofurane, Campesterol, Gerbstoffe, Harze, Lignocersäure, Neoruscogenin, Ruscin, Ruscosid, Saponine, Sitosterol, Triterpene
Sammelzeit: September-Oktober
Nebenwirkungen:
Magenbeschwerden (Selten)
Gegenanzeigen:
Vorsicht bei Bluthochdruck

Anwendung
Der Stechende Mäusedorn war bereits  Plinius (XVI) als Nahrungsmittel und Spargelersatz bekannt, auch im Tessin wurden die Triebe noch in der Neuzeit gegessen. Aus den Zweigen machte man Besen. Der Stechende Mäusedorn wurde in Deutschland im Winter seiner dekorativen Wirkung wegen gern in Gestecken verwendet, in Südtirol fand er als Grabeinfassung Gebrauch.  
Tee
1 Teelöffel Wurzel in 250 ml kaltes Wasser geben. Aufkochen und 5-10 Minuten ziehen lassen. 2x täglich getrunken stärkt die Venen.
Fertigpräparate
Es gibt viele Fertigpräparate (Cremes, Kapseln,...) in der Apotheke. Meistens wird eine Behandlung über mehrere Monate hinweg durchgeführt.
Beeren
Die Beeren wurden früher als Abführmittel gegessen.
Creme
Mit einem Ölauszug und einer Tinktur aus der Wurzel des Mäusedorns kann man eine Creme gegen Krampfadern, Besenreiser und Hämorrhoiden zubereiten. Die Creme wird am besten als Lanolin-Creme zubereitet. Als Zutaten braucht man: 30ml Mäusedorn-Ölauszug, 15g Lanolin anhydrid (Wollwachs ohne Wasser), 4g Bienenwachs, 30ml Mäusedorn-Tinktur, 10-50 Tr ätherische Öle nach Wahl, z.B. Wacholder-Öl

Geschichtliches
Hatte man früher Probleme mit Mäusen oder Ratten, so hat man Mäusedorn-Zweige auf die Nahrungsmittel gelegt. Büscheln von Mäusedorn-Zweigen wurden als Topfreiniger genutzt. Zeitweise diente der geröstete Samen des Mäusedorns auch als Kaffee-Ersatz. Die frischen zarten Triebe kann man auch als Spargelersatz kochen. Heute wird die Wurzel zu Fertigarzneimitteln wie Cremes und Kapseln verarbeitet.

Pflanzenbeschreibung
Der Stechende Mäusedorn ist ein immergrüner, zwischen 20 und 80, selten bis zu 90 Zentimeter hoher  Halbstrauch. Bei den scheinbaren Blättern der Pflanze handelt es sich um sogenannte  Phyllokladien, flächig verbreiterte  Kurztriebe. Sie sind zweizeilig angeordnet, länglich und starr mit einer deutlichen Nervatur, bis zu 2,5 Zentimeter lang und verjüngen sich zu einer schmalen, stechenden Stachelspitze. Die eigentlichen Blät-ter der Pflanze sind klein, schuppenartig, bräunlich häutig und dreieckig bis lanzettlich. Blütezeit ist von März bis Mai. Die Blüten und Früchte stehen einzeln auf den Phyllokladien, welche aus den Achselknospen der Schuppenblätter hervorgehen. Die Blütenhülle ist klein, bis zu 2 Millimeter breit und grünlich-weiß, die inneren Blütenhüllblätter sind deutlich kleiner als die äußeren. Der Mäusedorn ist in Westeuropa, Südwest-Asien und im Mittelmeerraum heimisch. Er wächst bevorzugt in Gebüschen, trockenen und felsigen Böden oder Hängen. Die mehrjährige Pflanze ist ein immergrüner Halbstrauch und wird zwischen 10 und 80 Zentimeter hoch. Die Blätter sind lederig, haben eine stechende Spitze und sind etwa 2-3 cm lang. Es gibt männliche und weibliche Pflanzen, sehr selten eine Pflanze mit beiden Geschlechtern. Die Blüten erscheinen zwischen Januar und April und sind 2-3 mm groß. Aus den Mäusedornblüten entwickeln sich rote kugelige Beeren, die von August bis März an der Pflanze zu finden sind. Der Wurzelstock ist dick und fleischig.

Anbautipps
Die Pflanze ist anspruchslos und kann aus Samen selbst aufgezogen werden. Am besten im frühen Frühling in Töpfen aussäen, wenn es noch Kälteperioden gibt. Der Topf ist deshalb empfehlenswert, weil die Keimzeit 1 Jahr betragen kann. Die im Topf gewachsenen Pflanzen setzt man im Frühsommer ins Freie. Der Mäusedorn verträgt Temperaturen bis -25° C, lediglich längere Staunässe verträgt sie nicht. Es gibt eine besondere Sorte Namens "Sparkler" zu kaufen, die beide Geschlechter auf einer Pflanze hat.

Sammeltipps
Die ausgebrabenen Wurzen von Erde und Nebenwurzeln befreien. In der Sonne oder im Dörrofen (bei 40°C) trocknen. In luftigem Behältnis (z.B. Stoffbeutel) aufbewahren.



BACHBLÜTEN
Durchbruch, Neubeginn, Geburt (33 Walnut)
- Diese Menschen haben einen Durchbruch bzw. Neubeginn vor sich, wissen nicht wie sie es schaffen sollen
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie den Neubeginn ohne Probleme über die Bühne bringen

BACHBLÜTEN
Offenheit, Demut zulassen von Nähe (34 Water Violet)
- Diese Menschen haben keine Offenheit, Zulassen von Nähe ist ihnen komplett fremd
- Mit der dementsprechender Bachblüte wird ihre Offenheit gestärkt und das Zulassen von Nähe wird ihnen wieder zur Gewohnheit


ERNÄHRUNG
Auf das Gewicht achten und in Bewegung bleiben (Regel 10)
Ausgewogene Ernährung, viel körperliche Bewegung und Sport (30-60 Minuten am Tag!) gehören zusammen. Mit dem richtigen Körpergewicht fühlen sie sich wohl und fördern ihre Gesundheit.


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü