Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

24.11.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > November > 20.11.17-26.11.17


KLATSCHMOHN   

Im frühen Sommer sieht man die leuchtend roten Blüten des Klatschmohns schon von weitem, so kräftig ist seine Farbe. An manchen Stellen leuchten tausende der Blüten um die Wette, woanders kommt der Klatschmohn auch einzeln oder in kleinen Gruppen vor. Wenn Kinder liebevoll Blumensträuße mit dem Klatschmohn schmücken, ist die Enttäuschung meistens gross, wenn die hübschen Blütenblätter nach kürzester Zeit abgefallen sind. In der Volksheilkunde gilt der Klatschmohn als ein kleiner Bruder des echten Mohns, aber die beruhigende Wirkung der roten Blütenblätter ist sehr mild und wird von der Schulmedizin nicht anerkannt.
Der Klatschmohn, auch Mohnblume oder Klatschrose genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung  Mohn innerhalb der Familie der Mohngewächse.

Steckbrief
Heilwirkung:
beruhigend, erweichend, schleimlösend, schmerzlindernd, tonisierend, Husten, Nervosität, Schlaflosigkeit, Menstruationsfördernd, Furunkel, Hautprobleme
wissenschaftlicher Name:
Papaver rhoeas
englischer Name:
Common Poppy
volkstümliche Namen:
Blutblume, Feldmohn, Feuerblume, Feuer-Mohn, Flattermohn, Klatschrose, Kornrose, Schnalle, Wolder Mohn
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten
Inhaltsstoffe:
Alkaloid Rhoeadin, Anthocyanglykoside, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Saponine, Schleim, roter Farbstoff
Sammelzeit:
Mai bis Juni

Anwendung
In medizinischen Studien wurde keine "echte" Wirkung beim Klatschmohn festgestellt. Daher wird der Klatschmohn von der Schulmedizin nur als Schmuckdroge zur Verschönerung von Teemischungen eingesetzt. Die Volksheilkunde verwendet den Klatschmohn jedoch gern und spricht ihm beruhigende Wirkungen zu.
Innerlich als Tee
Er wird in Tees gegen Schlaflosigkeit und nervöse Unruhe eingesetzt. Auch bei Husten und Hustenreiz soll der Klatschmohn helfen. Er soll auch schmerzlindernd wirken.
Sirup
Bei Husten und Unruhezustände von Kindern wird aus dem Klatschmohn traditionell ein Sirup hergestellt.
Äußerlich
Den Tee des Klatschmohns kann man als Umschlag oder Waschung bei Hautprobleme und Furunkel anwenden.
Inhaltsstoffe und Giftigkeit
Im Klatschmohn können viele Alkaloide mit einem Gesamtgehalt von 0,11–0,12% nachgewiesen werden. Prinzipiell enthalten alle Pflanzenteile als Hauptalkaloid das schwach giftige Rhoeadin (Gehalt etwa 0,06 %), insbesondere der weiße Milchsaft. Weitere erwähnenswerte Inhaltsstoffe sind Allocryptopin, Berberin, Coptisin, Papaverin, Roemerin und Sinactin sowie Depside, Schleimstoffe, Gerbstoffe, Meconsäure und  Mecocyanin. Die Kronblätter wurden wegen ihrer Anthocyanine, Derivaten von Cyanidin und Pelargonidin, früher zur Herstellung roter Tinte verwendet. Alle Pflanzenteile sind giftig, besonders aber der Milchsaft. Die jungen Blätter vor der Blütezeit, Blütenkronblätter, die jungen grünen Früchte und Samen sind mäßig verwendet unbedenklich. Nach Verzehr größerer Mengen Samen kann es jedoch zu Magen-Darm-Beschwerden mit Bauchschmerzen kommen. Früher kamen bei Kindern häufiger Vergiftungen mit Klatschmohn vor, die zu Blässe, Müdigkeit, Bauchschmerzen und Erbrechen führen können. Anscheinend besitzt  Rhoeadin eine krampfanregende Wirkung.
Nehmen Wiederkäuer, Pferde und Schweine während der Blütezeit und Samenbildung zu großen Mengen Klatschmohn ein, kann es zu Vergiftungen kommen. Es zeigen sich folgende Symptome: zentralnervöse Erregung, Gastroenteritis, Unruhe, Schrecken, dann Raserei, epileptiforme Krämpfe und Bewusstlosigkeit.  

Nutzung
Speisepflanze
Roh verwenden kann man erstens die jungen Blätter vor der Blüte, zum Beispiel in Salaten. Sie schmecken etwa wie Gurken mit Haselnussgeschmack. Die roten Blütenblätter eignen sich als essbare Dekoration. Man kann auch die jungen, noch grünen Früchte essen. Die Blätter können wie Spinat gekocht werden, zum Beispiel mit gebratenen Schalotten und etwas  Rahm.
Heilpflanze
Als Drogen dienen die getrockneten Blütenblätter. Die roten Klatschmohnblütenblätter sind heute allein als  Schmuckdroge ohne Anspruch auf Wirksamkeit in Teemischungen verschiedener Indikationen enthalten. Früher nutzte man sie in Form eines Sirups gegen Husten und Heiserkeit und als Beruhigungsmittel für Kleinkinder, bei Schmerzen, Schlafstörungen und Unruhe. Da es keinen Beleg für die Wirksamkeit gibt, hat man diese Anwendungen aufgegeben.
Zierpflanze
Unter der Bezeichnung Seidenmohn sind Gartenformen von Papaver rhoeas in diversen Farbvarianten, besonders als gefüllte Sorten, im Handel. Es kann auch von Klatschmohnsamen ein Öl gewonnen werden, welches ähnliche Eigenschaften aufweist wie das vom  Schlafmohn (Mohnöl).

Pflanzenbeschreibung
Der Klatschmohn ist in Europa, Asien und Nordafrika heimisch. Inzwischen ist er weltweit anzutreffen, vor allem aber in gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel. Wie der Name schon sagt, gehört der Klatschmohn in die Familie der Mohngewächse, ist aber ein harmloser Vertreter dieser Familie. Er wächst vor allem an Wegrändern, an Böschungen und auf Schuttplätzen. Früher wuchs er auch viel auf Kornfeldern, aber durch die Unkrautbekämpfung ist er dort nahezu verschwunden. Der Klatschmohn ist ein- bis zweijährig. Er hat schmale Blätter. Im Frühling wächst ein dünner Stängel bis zu 80cm hoch. Der Stängel neigt dazu, im Wind stark zu schwanken. Zwischen Mai und Juni blüht die leuchtend rote Blüte mit dünnen Blütenblättern. Die Blüte verblüht nach wenigen Tagen und hinterlässt eine Kapsel, in der die Samen heranreifen.
Erscheinungsbild und Blatt
Der Klatschmohn ist eine sommergrüne, einjährige bis zweijährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 90 Zentimetern erreicht. In gegliederten und netzartig verbundenen Milchsaftröhren wird Milchsaft produziert. Der wenig verzweigte Stängel ist relativ dünn und behaart. Die rauen, borstig behaarten Laubblätter sind bei einer Länge von etwa 15 Zentimetern im Umriss lanzettlich, einfach bis doppelt fiederschnittig mit grob eingeschnittenen bis scharf gesägten Blattabschnitten.
Blüte, Frucht und Samen
Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli. Die Blüten stehen einzeln, endständig auf dem Stängel. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und vierzählig mit doppelter Blütenhülle. Die zwei behaarten Kelchblätter fallen beim Öffnen der Blütenknospe ab. Die Kronblätter sind in der Knospe unregelmäßig „zusammengeknautscht". Die mit einem Durchmesser von 5 bis 10 Zentimetern relativ großen Blütenkronen können in Größe erheblich variieren. Die vier scharlach- bis purpurroten, selten weißen oder violetten Kronblätterbesitzen im unteren Bereich einen großen schwarzen, oft weiß umrandeten Fleck, sind sehr dünn. Sie ähneln etwas knittrigem Papier und sind daher leicht zu erkennen. Es sind etwa 164 Staubblätter vorhanden. Die kurz kegelige Narbenscheibe besitzt meist 10 (5 bis 18) Narbenstrahlen.
Die typische, bei einer Länge von 10 bis 22 Millimetern bis zu doppelt so lange wie breite und an ihrer Basis abgerundete  Kapselfrucht enthält einige hundert Samen. Die Kapselfrucht ist durch zahlreiche „falsche Scheidewände" (Wucherungen der Samenleisten) in unvollständig gefächerte Porenkapseln (Streubüchsen) unterteilt. Die dunklen Samen (Mohnkörner) sind bei einem Durchmesser von bis zu 1 Millimeter sehr klein.

Sammeltipps
Die Blüten des Klatschmohns müssen gesammelt werden, sobald sie aufgeblüht sind. Sie müssen zügig getrocknet werden, damit die Farbe erhalten bleibt, was nur manchmal gelingt. Häufig werden die Blütenblätter beim Trocknen grau und sind nicht mehr als Schmuckblüten in Mischtees geeignet. Die milde Wirkung der Blütenblätter ist aber von der Färbung nicht beeinträchtigt.




HUFLATTICH


Der Huflattich ist so genügsam, dass er sogar auf reiner Braunkohle wächst. Im zeitigen Frühjahr gehört er zu den ersten Pflanzen, die ihre Blüten entfalten. Oft werden die gelben Huflattichblüten mit Löwenzahn verwechselt, doch beim genaueren Hinschauen erkennt man erhebliche Unterschiede, denn die Huflattichblüte wächst nicht nur auf einem geschuppten Stängel, sondern die Pflanze hat auch gar keine Blätter in der Blütezeit. Die hufeisenförmigen, weichen Blätter erscheinen erst, wenn die Blüten längst verschwunden sind. Sie riechen mild balsamisch und sind auf der Unterseite grau verfilzt. Der bevorzugte Einsatzzweck des Huflattichs in der Naturheilkunde sind Erkrankungen des Atmungsorgane vom einfachen Husten bis hin zum Asthma. Aber auch bei Hautprobleme hat der Huflattich viel zu bieten, denn er wirkt antibakteriell, entzündungshemmend und blutstillend.
Der Huflattich ist die einzige  Pflanzenart der Gattung Tussilago aus der  Familie der Korbblütler. Er gehört zu den ersten Frühjahrsblumen, deren Blüten vor der Entwicklung der Laubblätter erscheinen. Der Huflattich war in Deutschland die Heilpflanze des Jahres 1994. Er ist auch bekannt als Breit-, Brust- oder Eselslattich, Latten, Lette, Ackerlatsche, Kuhfladen, Esels- oder Rosshuf, Eselstappe, Fohlenfuß und Hufblatt.

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend, anregend, antibakteriell, blutstillend, entzündungshemmend, erweichend, schleimlösend, schweißtreibend, tonisierend, Asthma, Husten, Bronchitis, Reizhusten, Raucherhusten, Brustfellentzündung, Fieber, Erkältung, Heiserkeit, Kehlkopfentzündung, Augenentzündung, Ohren-entzündung, Frühjahrsmüdigkeit, Stoffwechsel anregend, Appetitlosigkeit, Magen-Darmkatarrh, Gastritis, Darmentzündung, Verstopfung, Durchfall, Nervenschmerzen, Nervensystem stärkend, Entzündete Wunden, Schlecht heilende Wunden, Unterschenkelgeschwür, Venenentzündung, Pickel, Furunkel, Ekze-me, Gesichtsrose, Leichte Brandwunden
wissenschaftlicher Name:
Tussilago farfara
Pflanzenfamilie:
Korbblütler = Asteraceae
englischer Name:
Coltsfoot
volkstümlicher Name:
Bachblümlein, Berglatschen, Brandlattich, Brustlattich, Fohlenfuß, Hoflörrich, Hufblatt, Labassen, Ladderblätter, Lehmblümel, Loambleamel, Märzblume, Ohmblätter, Rosshuf, Sandblümel, Sommertürl, Teebleaml, Tabakkraut, Zeitrösele
Falsche Schreibweisen:
Huflatich, Hufflatich, Hufflattich
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Blüten
Inhaltsstoffe:
Schleim, Ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoff, Gerbsäure, Hyperin, Inulin, Mineralstoffe,  Pyrrolizidinalkaloide, Salpeter, Saponine, Tannine, Taraxasterol, Violaxanthin, Zink
Sammelzeit:
Mai

Anwendung
Inhaltsstoffe sind unter anderem Polysaccharide, Schleimstoffe, Sterole, Bitterstoffe und Gerbstoffe. Der Huflattich gilt als bedeutsame  Heilpflanze bei Hustenreiz und wirkt schleimlösend. Als arzneilich wirksamster Teil werden die Blätter verwendet. Der Huflattich gehört zu den ältesten Hustenmitteln. Schon  Dioskurides, Plinius und Galenos empfehlen den Rauch der angezündeten Blätter bei Husten. Auch  Hildegard von Bingen weist auf die Heilkraft des Huflattichs bei Erkrankung der Atmungsorgane hin. Die Kommission E des ehemaligen Bundesgesundheitsamtes sah eine Wirksamkeit von Huflattichblättern gegeben bei 'akuten Katarrhen der Luftwege mit Husten und Heiserkeit' sowie 'akuten, leichten Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut', was die Zulassung als Arzneimittel in Deutschland begründete. Zubereitungen aus Huflattichblättern und -blüten enthalten mutagene und potentiell karzinogene Pyrrolizidinalkaloide (PA). Nach aktuellem Erkenntnisstand dürfen Huflattichblätterhaltige Arzneimittel - egal in welcher Darreichungsform – einen Grenzwert von 1 μg PA pro maximal deklarierter Tagesdosis nicht überschreiten. Der in der Kommission E-Monographie genannte Grenzwert von 10 μg PA ist damit nicht mehr gültig. Dies bedeutet, dass nur geprüfte Heilpflanzendrogen aus kontrollierten Kulturen mit reduziertem PA-Gehalt angewendet werden sollten. Im Fall von Huflattich wurden in den letzten Jahren PA-freie Sorten herausselektioniert, was die Herstellung von Huflattich-Arzneimitteln prinzipiell wieder erlaubt; die Pflanze findet jedoch derzeit keine Verwendung in der Medizin. Auch in Präparaten der Paramedizin ist kein Bestandteil der Tussilago farfara nachweisbar.
Huflattichtee oder Tinktur gegen Husten
Das Haupteinsatzgebiet für den Huflattich ist der Husten und all seine Verwandten. Mit seinen einhüllenden Qualitäten lindert er den hartnäckigen Reizhusten und löst den zähen Schleim. Auch bei Asthma hilft er, freier zu atmen, da er die Bronchien erweitert. Er kann als Tee oder Tinktur eingenommen werden. Beliebt sind auch Teemischungen, die je nach Art des Hustens zusammengestellt werden. Für einen trockenen Reizhusten eignet sich z.B. eine Mischung aus: Huflattich, Königskerze, Süßholz. Zu gleichen Teilen vermischen und als Aufguss zubereiten. In kleinen Schlucken trinken.
Huflattichtee für das Verdauungssystem
Tee aus Huflattichblättern fördert die Verdauung, lindert sowohl Verstopfung als auch Durchfall und wirkt gegen Entzündungen im Verdauungstrakt. Außerdem stärkt Huflattichtee den Appetit.
Huflattichtee bei Hautprobleme
Einen Aufguss der Huflattichblüten oder Blätter kann man in Form von Umschlägen oder als Waschung gegen vielerlei Hauterkrankungen verwenden. Da Huflattich entzündungshemmend, zusammenziehend und antibakteriell wirkt, hilft der Tee bei Ekzeme, schlecht heilende Wunden, bakterielle Entzündungen (z.B. Rotlauf), leichte Verbrennungen, Venenentzündung und Furunkel.
Fußbad gegen geschwollene Füße
Nach einem langen Tag auf den Beinen kann man seine geschwollenen Füße durch ein Fußbad mit Huflattich lindern.
Frischsaft gegen Ohrenschmerzen
Die Volksheilkunde verwendet frisch gepressten Saft aus den Blättern tropfenweise ins Ohr geträufelt gegen Ohrenschmerzen.
Kräutertabak
Früher wurde der Rauch von Huflattichblättern inhaltiert, um die Atmung zu erleichtern. Man kann die Blätter des Huflattichs auch als Kräutertabak verwenden oder mit normalem Tabak mischen, um eine leichtere Rauchmischung zu erhalten. Er schmeckt fein würzig und fördert die Tiefe der Atmung.
Blütenessenz
Aus den Blüten des Huflattichs kann man auch eine Blütenessenz herstellen, die für Pionierleistungen und die Fähigkeit sich selbst treu zu bleiben steht.

Pflanzenbeschreibung
Huflattich ist in Europa, Asien und Teilen von Afrika heimisch. In Nordamerika ist er eingebürgert. Der Huflattich wächst gern in Steinbrüchen, an Böschungen, Bahndämmen oder in den Bergen am Wegrand. Sein bevorzugter Boden ist ton- und lehmhaltig, daher kann er anzeigen, ob ein Boden Ton oder Lehm enthält. Selbst auf Braunkohle kann er wachsen, so genügsam ist er. Wichtig ist dem Huflattich auch ein sehr sonniger Standort. Er kann zwar auch im Halbschatten wachsen, aber dann sind seine Blätter nicht so wirksam. Eine Besonderheit des mehrjährigen Huflattichs ist, dass zuerst die Blüten aus dem nackten Boden wachsen und erst später die Blätter erscheinen. Die leuchtend gelben Korbblüten erscheinen im zeitigen Frühjahr zwischen März und April, ohne dass man Blätter sehen kann. Sie stehen auf schuppigen Stängeln, die weißlich oder rötlich sind. Gerne stehen die Blüten in Gruppen zusammen. Aus den Blüten entwickeln sich haarige Samenfahnen, die an die Pusteblumen vom Löwenzahn erinnern. Die Blätter wachsen erst ab März. Sie sind eckig-herzförmig und etwa handtellergross. Ihre Form erinnert an die Hufe von Pferden, was dem Huflattich auch den Namen gab. Oben sind die Blätter hellgrün und auf der Unterseite grauweiß und filzig behaart. Der Huflattich wächst als ausdauernde (perennierende) krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 10 bis 30 Zentimetern. Die langgestielten und grundständigen Laubblätter erreichen etwa 10 bis 20 Zentimeter Breite. Sie sind gezähnt und herz- oder hufförmig. Durch die weißfilzige Blattunterseite ist das stark-nervige Adernetz nicht deutlich sichtbar. Die Blätter, deren leicht bitterer Geschmack zusammenziehend wirkt, haben einen schwachen Geruch. Zeitig im Frühjahr erscheinen zunächst nur die korbförmigen  Blütenstände, die etwa 300 weibliche gelbe Zungenblüten und 30 bis 40 männliche gelbe Röhrenblüten enthalten. Erst nach deren Verblühen folgen die Blätter. Zur Blütezeit sind die Stängel lediglich mit braunen oder rötlichen, behaarten Schuppenblättern besetzt. Verblühte Stängel sind deutlich nickend. Die Blüten duften schwach honigartig und schmecken ähnlich wie die Blätter, jedoch etwas süßer.
Verwechslungsmöglichkeiten
Die Blätter des Huflattichs sind leicht mit den sehr ähnlichen Blättern der  weißen Pestwurz zu verwechseln. Die Huflattichblätter sind jedoch im Allgemeinen kleiner als die der Weißen Pestwurz und haben zahlreiche grüne Blattrandzähne. Bei der Pestwurz sind die Leitbündel im Querschnitt des Blattstiels unregelmäßig und nicht U-förmig angeordnet wie beim Huflattich.



BACHBLÜTEN
Ich bin ein sensibler Mensch (15 Holly)
-
Diese Menschen sind sehr sensibel
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen ihre sensible Art in den Griff bekommen


BACHBLÜTEN
Weil du verärgert bist (15 Holly)
-
Diese Menschen sind gegenüber ihren Umwelt sehr verärgert
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie dieses Verärgert sein überwinden


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü