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Besenginster
Der Besenginster, genauer Gewöhnlicher Besenginster genannt, ist eine Pflanzenart in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler. Obwohl der Besenginster den Wortbestandteil „-ginster“ im Trivialnamen trägt, gehört er nicht zur Gattung Ginster, sondern zur Gattung Geißklee.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Herzrhythmusstörungen, Förderung der Wasserausscheidung, Wehen fördernd
wissenschaftlicher Name: Sarothamnus scoparius
Sammelzeit: September, Oktober
  
Anwendung
Sonstige Verwendung
Der Name deutet auf die einstige Verwendung als Besenreisig hin. Der Besenginster dient als Winterfutter für Hasen und Rehe. Er wird auch als Bodenverbesserer (Knöllchenbakterien) und als raschwüchsiger Bodenfestiger eingesetzt. Kulturformen mit abweichender Blütenfarbe werden als Ziersträucher genutzt. Emil Gött versuchte die Fasern der Pflanze wirtschaftlich zu verwenden, sie erwiesen sich jedoch als zu schwach.
 
Pflanzenbeschreibung
Der Besenginster ist ein winterkahler, auch sommerkahler Strauch (Rutenstrauch), der Wuchshöhen von 1 bis 2 Metern erreicht, selten auch ein kleiner, bis zu 3 Meter hoher Baumstrauch. Er besitzt lange, besenförmig dichtstehende, fünfkantige grüne Zweige. Die wechselständigen, dreiteiligen Laubblätter haben verkehrt-eiförmige Teilblättchen und sind seidigbehaart.
Die Blütezeit reicht von Mai bis Juni. Die Blüten stehen gehäuft einzeln an Stielen in den oberen Zweigteilen. Die zwittrigen Blüten sind bei einer Länge von bis zu 2,5 Zentimetern zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kronblätter sind goldgelb. Alle zehn Staubblätter sind zu einer Röhre verwachsen. Es werden Hülsenfrüchte gebildet.

Koriander
Der Echte Koriander ist eine Pflanzenart in der Familie der Doldenblütler. Er wird als Gewürz- und Heilpflanze verwendet.
Koriander ist sowohl Kraut als auch Gewürz. Denn Koriander ist eine der Petersilie ähnliche Pflanze und wird dementsprechend oft verwechselt. Als Gewürz in der Küche werden die Samen vom Koriander verwendet. Koriandersamen schmecken leicht nussig und einen eher gewöhnungsbedürftigen Geschmack.
Frisch zerstossener Koriander passend zu vielen Gerichten. Besonders zu gebratenen Fleischgerichten oder Kohlgemüsen und Hülsenfrüchten. Koriander kommt auch als Brotgewürz zur Verwendung. Koriander soll auch gesundheitlich positive Eigenschaften besitzen. Vor allem soll es den Magen- und Darmbereich entkrampfen und nervenberuhigend sein. Koriander in gemahlener Form, kommt auch in verschiedenen Gewürzmischungen vor, wie z.B. Garam Masala. Koriander sollte immer stets frisch zerstossen werden.
Mit seinen Verwandten teilt er auch die Wirkung, die in erster Linie die Verdauung stärkt.
Aus der indischen Küche und ihren Currys ist der Koriander nicht wegzudenken, und auch im nahen Osten wird Koriander gerne zum Kochen verwendet.
Das Aroma frischer Blätter und Samen ist jedoch nicht Jedermanns Sache. Getrocknet duftet und schmeckt der Koriander aber deutlich milder und für die meisten Menschen angenehmer.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Verdauungsschwäche, Völlegefühl
Heilwirkung: antibakteriell, appetitfördernd, carminativ, fungizid, krampflösend, milchbildend, verdauungsfördernd
Anwendungsbereiche: Appetitlosigkeit, Blähungen, Durchfall, Husten, Magen-Darm-Entzündung, Magenkrämpfe, Magenschwäche, Menstruationskrämpfe, Mundgeruch, Reizdarm, Reizmagen, Verstopfung, Völlegefühl
wissenschaftlicher Name: Coriandrum sativum
Pflanzenfamilie: Doldenblütler - Apiaceae
englischer Name: Coriander
andere Namen: Arabische Petersilie, Asiatische Petersilie, Chinesische Petersilie, Indische Petersilie, Echter Koriander, Gartenkoriander, Gewürzkoriander, Hochzeitskügelchen, Kaliander, Klanner, Krapfenkörner, Schwindelkorn, Schwindelkraut, Stinkdill, Wandläusekraut, Wanzendill, Wanzenkraut, Wanzenkümmel
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Samen (Früchte), ätherisches Öl
Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl: Linalool, Geraniol, Pinen, Limonen, Terpinen, Borneol; Petroselinsäure, Palmitinsäure, Ölsäure, Gerbstoff, Flavonoide, Cumarine, Sitosterin, Kaffeesäurederivate
 
Anwendung
Koriander kann man wahlweise als Tee, als Tinktur oder als Küchenkraut an-wenden. Die häufigste Art, Koriander medizinisch anzuwenden ist der Tee.
Tee
Für einen Koriandertee kann man wahlweise getrocknete Blätter oder zerstoßende Samen verwenden. Die Wirkung der beiden Pflanzenteile ist vergleichbar.
Tee aus Korianderblättern
Für den Tee übergiesst man ein bis zwei Teelöffel getrocknete Korianderblätter mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschlie-ßend abseihen und den Koriandertee in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich.
Tee aus Koriandersamen
Für einen Tee aus Koriandersamen zerstößt man zunächst die Samen, am besten in einem Mörser. Dann macht man eine sanfte Abkochung. Dazu setzt man ein bis zwei Teelöffel Samen mit einer großen Tasse Wasser auf den Herd und bringt das Wasser zum Kochen. Sobald das Wasser kocht, nimmt man den Topf vom Herd und lässt den Tee noch etwa 10 Minuten ziehen. Anschließend abseihen und den Koriandertee in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschliessend kann man wieder sechs Wochen lang Koriander-Tee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Koriander-Wirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach.
Tinktur
Um eine Koriander-Tinktur selbst herzustellen, übergießt man zerstoßene Koriandersamen oder Blätter in einem Schraubdeckelglas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen etwa eine Woche ziehen. Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein. Man kann sie auch bei aktuem Bedarf, z.B. nach schweren Mahlzeiten einnehmen. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen. Wer will, kann die Tinktur auch aus der carminativen Teemischung zubereiten.
Wirkung
Die medizinische Wirkung des Korianders wurde wegen ihrer guten Nachweisbarkeit sogar von der Kommission E bestätigt. Diese staatliche Kommission empfiehlt den Koriander bei Appetitlosigkeit und Dyspepsie. Die Wirkung des Korianders beruht in erster Linie auf seinen ätherischen Ölen. Sie stärken den Appetit und die Verdauung. Außerdem werden Krämpfe gelindert. Darum eignet sich der Koriander für Verdauungsbeschwerden nahezu aller Art. Darmgase werden ausgeleitet und Krämpfe der Verdauungsorgane werden gelindert. Außerdem wird der Appetit gestärkt. Koriander hat auch eine antibiotische Wirkung, die sehr ausgeprägt ist.
 
Korianderkraut
Das kräftige, durch den hohen Aldehydgehalt bestimmte und als moschusartig, zitronenähnlich oder auch „seifig“ empfundene Aroma gibt dem frischen Korianderkraut einen unverwechselbaren Charakter, der in Europa und Asien von vielen Menschen als gewöhnungsbedürftig empfunden wird, während Koriander in anderen Regionen wie Südostasien oder Chile zu den gewöhnlichen Gartenkräutern zählt und häufig Verwendung findet. Die fiedrigen Blätter von älteren Pflanzen können gehackt in Soßen oder Füllungen untergemischt werden und sind auch als Garnierung beliebt. Koriandergrün wird auch in Salaten verarbeitet oder zu Käse-, Fleisch- oder Fischgerichten gereicht.  
Koriandersamen
Die als „Koriandersamen“ bezeichneten (getrockneten) Früchte sollten kurz angeröstet und nach Möglichkeit immer frisch gemahlen werden; sonst überwiegen die schwerflüchtigen Bitterstoffe schnell die leichtflüchtigen Aromastoffe, und die damit gewürzten Speisen werden bitter statt aromatisch. Gemahlene Samen werden zum Würzen von Brot, Kleingebäck, Kohlgerichten, Hülsenfrüchten und Kürbis verwendet. Koriander ist Bestandteil von Gewürzmischungen wie Currypulver, Currypaste und Lebkuchengewürz. Tatsächlich wird der größte Teil der Korianderproduktion in Currypulver verarbeitet. Häufig wird Koriander mit Kreuzkümmel (Cumin) kombiniert. Koriander wird auch für Likör verwendet. Neben salzigen Speisen wie Fleisch, Wurst, Soße, Gemüse und Marinaden kann Koriander auch für Kompott verwendet werden. Eine Biersorte, die in Sachsen-Anhalt und Sachsen beheimatete Gose, ist mit Koriander gewürzt. Die Samen können auch als Tee aufgebrüht werden.
Koriander als Heilkraut
Der Naturheilkunde ist Koriander als Heilkraut bekannt, auch wenn es heute nur noch recht selten verwendet wird. Der Grund liegt einfach darin, dass für die meisten Beschwerden meist bessere Heilpflanzen verfügbar sind, die eine Nutzung des Krauts somit in den Hintergrund fallen lassen. In der Vergangenheit wurde Koriander durchaus häufig als Heilkraut genutzt. In mittelalterlichen Kräuterbuchern wurde die Pflanze u.a. als Magenstärkungsmittel, für Wurmkuren, zur Steigerung der Fruchtbarkeit oder gegen Menstruationsstörungen empfohlen. Äußerlich wurde das Kraut u.a. zur Wundbehandlung oder bei Gliederschmerzen eingesetzt. Verwendung fand jedoch nie frisches Kraut oder Samen, sondern meist in Essig oder Wein gesottene Pflanzenteile. In den meisten naturheilkundlich orientierten Kräuterbüchern findet man kaum Hinweise auf die Verwendung von Koriander. Allerdings spielt das Kraut heute in der traditionellen Medizin Indiens und Irans eine große Rolle, wo es meist für Beschwerden im Magen-Darm-Trakt sowie bei Schlaflosigkeit genutzt wird. Tatsächlich enthält die Pflanze viele medizinisch interessante Inhaltsstoffe, die die Nutzung als Heilpflanze möglicherweise rechtfertigen und sogar gegen härtere Krankheiten eine mögliche Lösung darstellen können. Vor allem die Samen und die Blätter enthalten zahlreiche ätherische Öle sowie Cumarine, Phenolsäuren und Sterole.
Koriander-Honig
Einen Koriander-Honig kann man gegen Husten zubereiten. Dazu zerstößt man Koriander-Samen mit dem Mörser oder dem Mixer. Die zermahlenen Koriander-Samen werden mit Honig vermischt. Diese Honigmischung kann man als Hustensirup verwenden.
Küche
In der Küche kann man sowohl die Samen als auch das frische Kraut verwenden.
In Europa und im nahen Osten spielen die Samen eine größere Rolle in der Küche. Kurz angeröstet und zerkleinert kann man den Koriander als Gewürz für Brot, Kleingebäck, Gerichten mit Kohl, Gemüsesuppen und Bohnengerichten verwenden. In Asien, aber auch Südamerika wird vor allem das frische Kraut verwendet, ähnlich wie hierzulande die Petersilie, was dem Koriander auch den Namen Indische Petersilie eingebracht hat. Die Indische Küche kann man sich ohne Koriander kaum vorstellen. Koriander ist Teil des Curry-Gewürzpulvers und auch Teil fast aller frischen Curries. Der Duft und Geschmack der frischen KorianderPflanze gefällt aber nicht Jedem. Diesem Geruch hat der Koriander auch den Namen "Wanzenkraut" zu verdanken. Manche hassen das Koriander-Aroma und machen deshalb einen Bogen um die indische Küche. Man kann sich aber an den speziellen Geschmack gewöhnen. Im getrockneten Zustand ist der umstrittene Aspekt des Koriander-Geschmacks verflogen. Kraut und Samen (richtiger: Früchte) sind vielfach genutzte Küchengewürze. Der Geruch/Geschmack der beiden ist sehr verschieden; sie können einander nicht ersetzen. So sind auch die Gegenden unterschiedlich, in denen Kraut und Samen stark genutzt werden. Während in Europa der Samen die größere Rolle spielt, werden in der südamerikanischen und in der südostasiatischen Küche, aber auch im südlichen Portugal, speziell im Alentejo und in der Algarve, vor allem die grünen Pflanzenteile verwendet. In der indischen Küche werden sowohl Samen als auch Blätter vielfach verwendet. In Thailand nutzt man die Wurzeln wie die der Petersilie bzw. Wurzelpetersilie.

Nebenwirkungen
Nebenwirkungen und Wechselwirkungen sind beim Koriander nicht bekannt. Es kann höchstens zu einer leichten Lichtempfindlichkeit kommen, wenn man Koriander-Pflanzensaft äußerlich anwendet. Es gibt manche Menschen, die allergisch auf den Koriander reagieren. Vor allem Menschen, die auch unter anderen Allergien leiden, sind relativ häufig von einer Koriander-Allergie betroffen.
 
Magische Anwendung
Der Koriander ist eine beliebte Pflanze für Liebeszauber und Liebsbeutel. Für einen Liebestrank werden reife Koriandersamen zerstoßen und dem Wein beigegeben. In einen Liebesbeutel füllt man mehrere Kräuter, u.a. Koriander, und legt ihn beispielsweise unter das Kopfkissen. Auch in Beuteln werden die Koriandersamen am Körper getragen, um Kopfschmerzen zu lindern. Bei dieser magischen Anwendung kommt vermutlich die Wirkung der ätherischen Öle zum Zuge. In China wird der Koriander als Symbol der Unsterblichkeit betrachtet.
 
Geschichtliches
Erste Nachweise des Korianders gibt es schon von 23.000 in einer Höhle in Israel. Danach findet man ihn wieder vor etwa 8.000 Jahren. Anscheinend wurde er auch damals schon als Kultur- und Heilpflanze verwendet und wuchs nicht wild.
Auch heute findet man den Koriander nicht als Wildpflanze, höchstens in verwilderter Form.
Sowohl im alten Indien, im Römischen Reich, als auch im klassischen Ägypten und Babylon wird der Koriander schon als Heilpflanze verwendet. Sogar aus dem alten China findet man Hinweise auf die medizinische Nutzung des Korianders.
Im Mittelalter wurde der Koriander dann allmählich auch in Mitteleuropa eingeführt. Dazu trugen natürlich die zahlreichen Klöster und ihre Klöstergärten bei.
Seit Karl dem Großen (747 bis 814) findet man schriftliche Hinweise auf die Verwendung des Korianders. Er wurde in der Liste der Heilpflanzen in der Schrift "Capitulare de villis vel curtis imperii" aufgeführt. Diese Pflanzenliste war Teil einer Verordnung, die vorschrieb, wie die königlichen Landgüter bestellt werden sollten. Die Heilpflanzenliste mit 73 Pflanzen zeigen deutlich, welche Heilkräuter damals als besonders wichtig betrachtet wurden.
Auch nach Nordamerika wurde der Koriander eingeführt, nachdem es entdeckt wurde.
 
Pflanzenbeschreibung
Der Koriander ist im Mittelmeerraum und im nahen Osten heimisch. Die einjähri-ge Pflanze wird bis zu 80 Zentimeter hoch. Im Frühjahr treibt die Wurzel zunächst die jungen Blätter aus. Sie sind dreigeteilt, breit und am Rande gezackt. Sie erinnern ein wenig an Blatt-Petersilie. Sobald die Pflanze höher wächst verändern sich die Blätter drastisch. Sie sind fein gefiedert und sehr dünn. Zwischen Juni und Juli erscheinen die Blüten. Sie wachsen in einer Doppeldolde, sind also innen fein unterteilt und außen etwas gröber. Die Blüten sind weiß mit einem Hauch von Rosa. Aus den Koriander-Blüten entwickeln sich zwischen Juli und September die fast kugelrunden Samen. Die Samen sind gelb-braun. in frischem Zustand riechen sie unangenehm nach Wanzen. Dieser Geruch verliert sich aber, wenn die Samen getrocknet werden.
Koriander ist eine typische einjährige Kräuterpflanze, die je nach Standortbedingungen Wuchshöhen zwischen 30 und 130 cm erreichen kann. Die Wurzel der Pflanze hat eine hellbraune bis nahezu weißliche Hauptwurzel mit nur wenigen Seitenwurzeln. Bei genauerer Betrachtung erinnert die Korianderwurzel etwas an die Wurzeln von Petersilien oder wilden Möhren. Die gesamte Pflanze duftet aufgrund der aromatischen ätherischen Öle sehr auffallend. Häufig kann ein leichter wanzenartiger Geruch erkannt werden.
Die Blätter des Korianders haben je nach Alter eine unterschiedliche Form. Während die älteren Korianderblätter typisch fiedrig und deutlich gekerbt sind, wirken die jungen Blätter rundlich und leicht gestelzt. Sie haben eine deutlich sattgrüne bis hellgrüne Färbung. Die Unterseite der Blätter ist meist durch eine wachsähnliche Schicht gekennzeichnet. Der hohle Stängel ist leicht gerippt, steht aufrecht und hat eine grüne Färbung, die sich zur Blütezeit ins rötlich-violette umfärben kann. Die Stängel bilden meist zahlreiche Seitenstängel aus, so dass der Koriander sehr verastet aussieht.
Zur Blütezeit, die meist von Anfang Juni bis Mitte August dauern kann, bildet der Koriander typische Doldenblüten aus. Jede einzelne Blüte enthält fünf weiße bis cremefarbene Kronblätter, die etwa drei bis fünf rosafarbene bis selten weiße Blütennarben enthalten.
Im Anschluss an die Blüte entstehen die charakteristischen kugeligen hellbraunen Korianderfrüchte, die meist einen Durchmesser zwischen 4 und 6 mm haben. Sie enthalten gleichzeitig die gelbbraunen bis hellbraunen Samen, die im Gegensatz zu den Blättern einen eher zitrusartigen Geruch aufweisen.
 
Anbautipps
Der Koriander ist eine einjährige Pflanze. Daher kann man ihn am besten aus Samen anziehen. In mitteleuropäischen Gärten gedeiht der Koriander recht gut, die Samen schaffen es aber nur in besonders warmen Gebieten auszureifen. Im heimischen Garten kann man also vorwiegend die Blätter und das Kraut des Korianders anziehen, weniger die Samen. Als Boden eignet sich am besten leichter, durchlässiger Boden. Am liebsten wächst der Koriander in der vollen Sonne oder im Halbschatten. Im Frühjahr sät man Koriander-Samen in Reihen mit etwa 25 cm Abstand. Nach der Keimung dünnt man die Reihen so aus, dass nur etwa alle 15cm eine Pflanze stehenbleibt. In der Wachstumsphase muss der Koriander ausreichend gegossen werden
 
Sammeltipps
Wenn man den Koriander im eigenen Garten kultiviert, kann man ihn ernten. Die jungen, breiten Blätter kann man ernten, sobald sie sprießen. Dazu schneidet oder pflückt man sie ab. Das blühende Kraut kann man zur Zeit der Blüte abschneiden. Für den Einsatz in der Küche verwendet man Blätter oder Kraut am besten frisch. Als Tee ist es besser, wenn man den Koriander vorher trocknet, weil der Geruch dann angenehmer ist. Das Wanzenaroma verliert sich bei der Trocknung. Die Trocknung sollte zügig aber schonend erfolgen, am besten im Halbschatten. Zur Samenreife gelangt der Koriander in Mitteleuropa nur in ausgesprochen warmen Gegenden. Wenn man reife Samen hat, schneidet man am besten das ganze Kraut ab und stellt es trocken in Gefäße, wie in eine Vase. Das ist besser als die Samenernte im Freiland, weil dort zu viele Samen auf den Boden fallen. Nach ein paar Tagen lösen sich die Samen von selber von den Pflanzen und man kann sie abschütteln. Die Samen werden schonend aber zügig getrocknet, damit man sie aufbewahren kann.

Bachblüte
Ich bin leicht beeindruckbar durch Meinungen anderer (Cerato)
- Diese Menschen sind durch die Meinungen anderer sehr leicht beeindruckbar
- Mit der dementsprechender Bachblüte lassen sie sich nicht mehr so leicht beeindruckbar
Bachblüte
Man ringt um seine Selbstbeherrschung (Cherry Plum)
- Diese Menschen ringen um ihre Selbstbeherrschung
- Mit der dementsprechenden Bachblüte wird die Selbstbeherrschung gestärkt
Empfehlungen für die Lebensmittelauswahl – weniger geeignete Lebensmittel
Speisefett: Schmalz, Mayonnaise, gehärtete Margarine
Getreideprodukte: gesüßte Frühstückscerealien, helle Mehle (Type 405), Stärkemehl
Reis & Teigwaren: geschälter Reis
Süßungsmittel & Süßwaren: Nougat-Nuss-Creme, Konfekt, Nougat, Schokolade, Marzipan, Bonbon, Eiscreme und Diätsüßwaren (Süßstoff)
Fertigprodukte & -gerichte: fettreiche und eihaltige Puddingdesserts, Fertigtopfencremen, Milchprodukte mit Früchten und Zucker, Müslimischungen, Diätprodukte, fettreiche Fertiggerichte
Gewürze: fettreiche Salatdressings, Tomatenketchup, Fertigsaucen
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