Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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24.10.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Oktober > 22.10.18-28.10.18


GRÜNE NIESWURZ
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Die grüne Nieswurz ist eine Pflanze der mittleren Berghöhen, vor allem in den westlichen Alpen ist sie heimisch. Die grünen Blüten erscheinen zwischen März und April, also meist deutlich später als die der verwandten Nieswurze. Die ganze Pflanze ist stark giftig. Früher wurden die Niesreiz auslösenden Wurzeln gegen Geisteskrankheit und Herzschwäche eingesetzt, doch die Giftigkeit verhindert heutzutage ihre Verwendung, außer in homöopathischer Verdünnung.
Die Grüne Nieswurz ist eine Pflanzenart in der Familie der Hahnenfußgewächse. Diese giftige Pflanze wurde früher als Heilpflanze eingesetzt.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Stark giftig. Nur homöopathisch anwenden. Läuse
wissenschaftlicher Name: Helleborus viridis
Pflanzenfamilie: Hahnenfußgewächse = Ranunculaceae
englischer Name: Green hellebore
volkstümliche Namen: Bärenfuß, Feuerkraut, Feuerwurz, Läusekraut, Lenzrose, Schelmwurz, Teufelskraut, Wolfszahn, Wrangblume
Verwendete Pflanzenteile: Wurzeln, Wurzelstock
Inhaltsstoffe: Digitalis-Glykoside, Helleborein, Helleborin, Saponine, Cyclopamin

Anwendung
Achtung! Stark giftig.
Die Nieswurz wird nicht medizinisch angewendet
Aufgrund der Giftigkeit eignet sich die grüne Nieswurz nicht für die Behandlung mit der frischen Pflanze. Einige andere Nieswurzarten wurden früher gegen Herzschwäche und Wahnsinn eingesetzt. Die grüne Nieswurz galt jedoch als zu schädlich für die medizinische Anwendung. Sie wurde jedoch als äußerliches Mittel gegen Läuse und andere Insekten verwendet. Daher nannte man sie und ihre Schwester, die stinkende Nieswurz, auch Läusekraut. Obwohl eine homöopathische Anwendung der grünen Nieswurz denkbar wäre, wird sie im Allgemeinen nicht homöopathisch angewendet. Stattdessen ist ihre Schwester, die Christrose (schwarze Nieswurz) ein beliebtes homöopathisches Mittel. In der Volksheilkunde wird die grüne Nieswurz hin und wieder gegen Herzschwäche, Verstopfung, Epilepsie und psychische Probleme eingesetzt. Ihre Wirkung ist jedoch noch giftiger als die der schwarzen Nieswurz. Daher ist von der Anwendung der grünen Nieswurz stark abzuraten. Die giftige Grüne Nieswurz wurde früher als Heilpflanze kultiviert. Unter anderem wurde aus dem getrockneten „Wurzelstock“ ein Niespulver gewonnen, was auch der Grund für den deutschen Trivialnamen Grüne Nieswurz ist. Helleborus viridis wurde in der Medizingeschichte oft wie Helleborus niger benutzt. Sie wird aufgrund ihrer ungewöhnlichen Blütenfarbe als Zierpflanze verwendet.

Giftwirkung
Bei Vergiftung mit der Nieswurz kommt es zu Erbrechen, Durchfall, Schwindel, Ohrensausen und Herzklopfen mit verlangsamten Puls. In schweren Fällen kann es zum Delirium bis hin zum Tod kommen. Im Vergiftungsfall sollte man sofort den Notarzt zu Hilfe rufen. Als Erste-Hilfe-Maßnahme sollte man Erbrechen hervorrufen und Aktivkohle geben. Nach dem Erbrechen kann ein starker Wermut-Tee zusätzlich helfen.

Pflanzenbeschreibung
Die Grüne Nieswurz ist eine sommergrüne, ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von meist 20 bis 40, aber selten bis zu 60 Zentimetern erreicht. Der Stängel ist bis zum Blütenstand kahl. Die Laubblätter sind in langen Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die handförmig geteilten Blattspreiten sind sieben- bis neunteilig mit gesägten Abschnitten. Die Laubblätter gehen fließend über die Hochblätter in die Blütenhüllblätter, bei welchen es sich eigentlich um die Kelchblätter handelt, über. Im Gegensatz zur Schneerose hat die Grüne Nieswurz meist zwei grundständige Blätter, die nicht überwintern. Die Blütezeit reicht von März bis Mai. Die halb hängenden Blüten haben eine hell- bis gelbgrüne Farbe, sind flach ausgebreitet und 4 bis 6 Zentimeter groß. Die Grüne Nieswurz bringt je Blüte zwei bis fünf vielsamige Balgfrüchtehervor.

Verwechslungsmöglichkeit
Hier werden Nieswurze der Gattung "Helleborus" beschrieben. Es gibt auch den weißen Germer, der auch "Nieswurz" genannt wird. Der Germer gehört jedoch zu einer ganz anderen Pflanzenfamilie. Beide Pflanzengattungen sind stark giftig.

Die grüne Nieswurz wächst vorwiegend in bergigen Gegenden. Man findet sie vorwiegend in den westlichen und südlichen Alpen. Dort gedeiht sie vorwiegend in lichten Wäldern der mittleren Höhen. In Gärten wird sie hin und wieder wegen ihrer interessanten grünen Blüten angepflanzt. Sie sind in Deutschland wildwachsend so selten, dass sie unter Naturschutz stehen. Die grüne Nieswurz ist winterhart und mehrjährig. Sie werden bis zu 25 cm hoch. Die Blätter der Nieswurz sind groß, gestielt und gefingert. Die grüne Nieswurz blüht im Frühjahr mit grünen Blüten. Die Blütenfarbe hat ihr ihren Namen gegeben. Alle Teile der grünen Nieswurz sind stark giftig.


KONDURANGO

Der Kondurangostrauch ist eine Pflanzenart aus der Familie der Hundsgiftgewächse. Bestandteile der Pflanze werden traditionell als  Arzneimittel verwendet.

Steckbrief
Heilwirkung:
Appetitlosigkeit, Magensaft anregend, Rekonvaleszenz, Verdauungsschwäche
wissenschaftlicher Name:
Marsdenia cundurango
Verwendete Pflanzenteile:
Rinde

Anwendung
Der Kondurangostrauch findet in der Phytomedizin als Bitterdroge Verwendung. Der  Rindenauszug  wird da-bei als Stomachikum bei Appetitlosigkeit eingesetzt. Als gebräuchliche Einzeldosis wird ein Kaltwasserauszug von 1,5g der Droge auf 1 Teetasse angegeben. Bei unsachgemäßer Anwendung sind  Vergiftungserscheinungen möglich. Je nach Dosis reichen die Symptome von  Erbrechen und  Krampfanfällen bis hin zur Lähmung des Respirationszentrums. Erste Symptome treten bei subkutaner und stomachaler Anwendung erst nach mehreren Stunden auf, intravenös bereits nach einer viertel bis halben Stunde. Die letale Dosis für Hunde und Katzen wird mit 0,02 – 0,024g Condurangin/kg Körpergewicht bei intravenöser Verabreichung angegeben. Traditionell wurde die Pflanze von den Ureinwohnern Südamerikas auch als  Heilmittel bei  Schlangenbissen verwendet.

Pflanzenbeschreibung
Die Pflanze wächst als Kletterstrauch und erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 9m bei einem  Stammdurchmesser von bis zu 60 cm. Der Stamm von älteren Exemplaren verholzt. Die  Rinde ist grau-braun mit stellenweise weißen Flecken. Die Blätter wachsen  kreuzgegenständig und sind  spießförmig. Sie sind stark behaart bei einer Länge von 8 – 10 cm und Breite von 5 – 8 cm.  Die  Blüten sind glockenförmig und 5-zählig. Aus ihnen entwächst eine  Balgfrucht deren  Samen mit Haarschöpfen versehen sind.  



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ERNÄHRUNG
Allgemeine Aspekte der Ernährung bei Säuglingen
Die "falsche" Ernährung
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- kann zu einer Wasseransammlung führen
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- kann die Darmschleimhaut des Kindes schädigen und den Grundstein für lebenslange Verdauungsbeschwerden legen
- kann Allergien
- kann eine gesunde körperliche und geistige Entwicklung behindern


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