Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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24.10.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Oktober > 23.10.17-29.10.17


KARDAMOM

Kardamom ist ein asiatisches Gewürz, das zur Familie der Ingwergewächse gehört. Im Gegensatz zu anderen Ingwerverwandten wird beim Kardamom aber die Frucht genutzt und nicht der Wurzelstock. Kardamom schmeckt leicht scharf und balsamisch und wird in Mitteleuropa vor allem als Lebkuchengewürz. Auch im indischen Chaitee, der auch hierzulande immer beliebter wird, hat Kardamom einen festen Platz. Durch seine ätherischen Öle regt Kardamom die Verdauung an und wirkt Blähungen entgegen. Außerdem hat er eine entkrampfende Wirkung auf das Nervensystem und kann auch Frauenbeschwerden lindern.
Der Grüne Kardamom ist eine Pflanzenart aus der Familie der Ingwergewächse innerhalb der  einkeimblättrigen Pflanzen. Es gibt zwei Varianten dieser Art, die als Gewürz verwendet werden: Der Malabarkardamom und der weniger wertvolle Ceylonkardamom. Es werden meist die Samen verwendet, oft auch die gesamten getrockneten  Kapselfrüchte.

Steckbrief
Heilwirkung:
anregend, krampflösend, Husten, Asthma, Blähungen, Mundgeruch, Epilepsie, Menstruationsbeschwerden, Periodenkrämpfe, Wechseljahresbeschwerden
wissenschaftlicher Name:
Elettaria cardamomum
englischer Name:
Cardamom
Verwendete Pflanzenteile:
Früchte, Samen
Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl, Campesterol, Stigmasterol, Beta-Sitosterol, Borneol, Kampfer, Salicylate
Sammelzeit:
Oktober bis Dezember

Verwendung
Kardamom ist eine Gewürzart. Die Kapselfrüchte (Kardamomen) des Kardamoms werden kurz vor der Reife von Hand gepflückt, da sie sich ansonsten öffnen und so die Samen verloren gehen. In arabischen Ländern wird dem Kardamom eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt.
In der Küche
Die Samen enthalten ein  ätherisches Öl, das ihnen ein würziges, süßlich-scharfes Aroma verleiht. Da es leicht verfliegt, sollte man ganze Kapseln dem Kardamompulver – in dem auch meist die geschmacksneutralen Fruchtschalen mit vermahlen sind – vorziehen und die Samen erst bei Bedarf mörsern oder mahlen. Beim Mörsern drückt man den Stößel auf die Kapsel, bis sie aufspringt. Dann wird die Hülle entfernt und der Samen zerrieben. Guten Kardamom erkennt man an der frisch-grünen Farbe der Kapseln und der ölig-schwarzen Farbe der Samenkörner. Kardamomsamen sind ein verbreitetes  Gewürz in der asiatischen und arabischen Küche. Sie sind ein Hauptbestandteil indischer Masalas und des ihnen nachempfundenen  Currypulvers sowie von Masala chai. Das ayurvedische Konfekt  Laddu, das aus  Ghee-Butter hergestellt wird, enthält auch Kardamom. In der europäischen Küche findet das Gewürz hauptsächlich Verwendung in Weihnachtsgebäck wie  Lebkuchen und  Spekulatius, aber auch in  Wurstwaren, Likören, Schokolade und als Bestandteil von Gewürzmischungen. In Skandinavien ist Kardamom außerdem ein typischer Bestandteil süßer Backwaren (z. B. schwedische Kanelbulle oder finnische Pulla) und im Glühwein. Bei der Zubereitung von arabischem Mokka wird dem Kaffeemehl häufig Kardamom zugegeben. Trotz desselben Namens wird der sogenannte  Schwarze Kardamom ausschließlich für pikante Gerichte verwendet.
In der Medizin
Als Droge dienen die kurz vor der Reife geernteten Früchte mit den Samen der var. minuscula  Bork , die nur an der Malabarküste heimisch ist (Malabarkardamom). Wirkstoff ist ein  ätherisches Öl (ca. 7 %), das aus über 120 Verbindungen besteht, vor allem alpha- Terpinylacetat (etwa ein Drittel), Cineol (ebenfalls etwa ein Drittel), alpha-Terpineol, Limonen, Linalylacetat, Linalool, Hydroxyzimtsäure, fettes Öl und Stärke. Für arzneiliche Zwecke werden nur die von der Kapselhülle befreiten  Samen verwendet. Ihr  ätherisches Ölwirkt fördernd auf die Speichel-, Magen- und Gallensaftsekretion. In der Regel werden alkoholische Auszüge verwendet, bisweilen mit Kümmel und Fenchel kombiniert und in Fertigpräparaten bei Verdauungsbeschwerden, Blähungen und zur Anregung des Appetits eingesetzt. In manchen Mitteln ist Kardamom auch nur als Geschmackskorrigens enthalten.

Beschreibung
Elettaria cardamomum ist eine  ausdauernde krautige Pflanze und erreicht in der Regel Wuchshöhen von 2 bis 3 Meter, vereinzelt bis 5,5 Meter. Es wird ein starkes bewurzeltes  Rhizom als Überdauerungsorgan gebildet. Es sind viele lanzettliche Laubblätter vorhanden. Der Blütenstandsschaft wächst aus einem flach über dem Boden kriechenden Seitentrieb aus und erreicht Wuchshöhen von bis zu 1,5 Meter. Die Blüten stehen in einem  rispigen Blütenstand zusammen.Die zwittrigen, zygomorphen Blüten sind dreizählig mit doppelten Perianth. Das Labellum ist der auffälligste Teil der Blüte. Die dreifächerigen, strohigen  Kapselfrüchte sind von grünlich-gelblicher Farbe. In jedem Fruchtfach sitzen vier bis acht unregelmäßig geformte, grau- bis rötlichbraune  Samen.




BILSENKRAUT  ttt

Das Bilsenkraut ist eine klassische Nachtschattenpflanze, verwandt mit Tollkirsche und Stechapfel, die früher vielfach für magische Zwecke verwendet wurde, weil ihre Giftwirkung halluzinatorische Effekte beinhaltet. In homöopathischer Verdünnung kann das Bilsenkraut jedoch gegen Asthma, Schmerzen und etliche andere Beschwerden verwendet werden. Früher hat die Volksheilkunde auch ein Öl aus dem Bilsenkraut zubereitet, das als Einreibemittel gegen Schmerzen eingesetzt wurde.
Das Schwarze Bilsenkraut ist eine Pflanze aus der Gattung der Bilsenkräuter aus der Familie der Nachtschattengewächse.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Stark giftig. Nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden. Homöopathisch ab D4! beruhigend, blutreinigend, harntreibend, krampflösend, schmerzstillend, Asthma, Kitzelhusten, Fieber, Magenkrämpfe, Durchfall, Seekrankheit, Rheuma, Krämpfe, Nervosität, Schlaflosigkeit, Schmerzen (Einreibung)
wissenschaftlicher Name: Hyoscyamus niger
Pflanzenfamilie: Nachtschattengewächse = Solanaceae
englischer Name: Henbane
volkstümliche Namen: Appolonienkraut, Becherkraut, Hexenkraut, Hühnertot, Rasewurzel, Schlafkraut, Teufelsauge, Zahnwehkraut, Zigeunerkraut
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Samen
Inhaltsstoffe: Alkaloide, Hyoscyamin, Scopolamin, Atropin, Gerbstoff, Gerbsäure, Cumarine

Anwendung
Achtung! Stark giftig. Bilsenkraut nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.
Das Bilsenkraut war früher eine wichtige Heilpflanze, um starke Schmerzen zu lindern und schwere Entzündungen zu bekämpfen. Da das Bilsenkraut stark giftig ist, wird es heutzutage überhaupt nicht mehr als normale Heilpflanze eingesetzt. Nur in homöopathischer Zubereitung ab D3 wird Bilsenkraut noch verwendet. In dieser Form ist Bilsenkraut ungiftig. Als homöopathisches Mittel nimmt man Bilsenkraut gegen Schlafstörungen, Reizhusten, Durchfall und Krämpfe. In niedrigen Potenzen (D3 bis D6) kann man das homöopathische Bilsenkraut folgendermaßen dosieren: 3 mal täglich 5-20 Globuli oder Tropfen.

Geschichtliches
Im Mittelalter war das Bilsenkraut eine der wichtigsten Pflanzen der Hexen und Kräuterheilkundigen. Es wurde für Heilzwecke bei schweren Erkrankungen und als magische Pflanze verwendet. Wegen seiner berauschenden Wirkung soll Bilsenkraut sogar dem Bier beigegeben worden sein, um es stärker zu machen. Das Pils und die Stadt Pilsen sollen nach dem Bilsenkraut benannt worden sein.

Pflanzenbeschreibung
Die krautige Pflanze wird meist 30 bis 60 (in Extremfällen bis ca. 170) Zentimeter hoch. Die Wurzel ist spindelförmig und nach oben hin rübenförmig, der Stängel ist klebrig. Die Blätter sind länglich-eiförmig und grob buchtig gezähnt. Die Rosettenblätter sind gestielt, die Stängelblätter stängelumfassend. Bilsenkraut kann – je nach Zeitpunkt der Keimung – ein- oder zweijährig sein. Bei zweijährigen Pflanzen erscheint im ersten Jahr nur eine Blattrosette. Im darauffolgenden Jahr kommt die Pflanze dann zur Blüte. Den einjährigen Pflanzen fehlt oft der purpurne Blütenfarbstoff. Die trichterförmige Blüte ist schmutzig gelblich weiß und violett geadert. Die Blüten sind in den Blattachseln angeordnet. Die Frucht ist eine bauchige circa 1,5 Zentimeter lange Deckelkapsel, die vom Kelch umschlossen wird. Der Samen ist graubraun, grubig vertieft und circa 1 mal 1,3 Millimeter groß. Die Blütezeit erstreckt sich im Wesentlichen über die Monate Juni bis Oktober.
Das Bilsenkraut ist in Europa, Asien und in Afrika heimisch. Man findet es heutzutage jedoch nur noch selten. Am liebsten wächst das Bilsenkraut auf Schutthalden, an Mauern oder Unkrautfluren, also dort, wo der Boden gestört wurde. Der Boden sollte bevorzugt nährstoffreich sein. Das Bilsenkraut ist ein- oder zweijährig und wird bis zu 60 cm hoch. Die Blätter sind länglich und eiförmig und haben gezähnte Buchten. Sie sind fein behaart mit wenigen weißen Haaren. Zwischen Juni und Oktober erscheinen im oberen Bereich der Pflanze die Blüten. Die Blüten sind trichterförmig und weiß mit dunkelroter Maserung. Manchmal fehlt diese Maserung auch, vor allem bei einjährigen Pflanzen. Aus den Blüten entwickeln sich zwischen August und Oktober Kapseln, die zahlreiche kleine Samen enthalten


BACHBLÜTEN
Ich neige zu Neid (15 Holly)
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Diese Menschen neigen sehr leicht zu Neid
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie ihre Neidgefühle unter Kontrolle bringen


BACHBLÜTEN
Man möchte überholte Gefühlsbindungen aufrechthalten, z.B. Mutter-Kind-Verhältnis, Braut-Bräutigam-Verhältnis u.ä. (8 Chicory)
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Diese Menschen möchten/wollen überholte Gefühlsbindungen aufrechthalten wie z.B.
 Mutter-Kind-Verhältnis oder Braut-Bräutigam-Verhältnis oder ähnliches
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese überholte Gefühlsbindungen ablegen  


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