Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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24.09.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > September > 23.09.19-29.09.19


YOHIMBE

Der Yohimbe ist ein im tropischen Westafrika (Kamerun, Kongogebiet) beheimateter, immergrüner Baum aus der Familie der Rötegewächse. Er wird bis zu 30 Meter hoch.

Steckbrief
Heilwirkung:
Blutdruck senkend, Potenz steigernd
wissenschaftlicher Name:
Pausinystalla yohimba
Verwendete Pflanzenteile:
Rinde

Anwendung
Ethnomedizinische Verwendung
Die indigene Bevölkerung Westafrikas setzen Auszüge der Yohimberinde seit langem als Aphrodisiakum und Potenzmittel ein. Einerseits soll es den Geschlechtstrieb verstärken, andererseits gegen organisch verursachte Erektionsstörungen wirken. Die Massai benutzen Yohimbe bei ihren Initiationsriten. Dabei werden Yohimbe-Rinde und Wurzelstücke einer Acokanthera-Art in frischem Rinderblut gekocht. Nach der Einnahme kommt es zu epilepsieartigen Starrkrämpfen. Zudem durchleben die Konsumenten grauenvolle Horrorvisionen und Angstzustände, was gelegentlich zu  Selbstverletzungen, Amokläufen und Todesfällen führt.
Verwendung in der westlichen Medizin
Yohimberinde wird als Ausgangsstoff für die industrielle Gewinnung des  Arzneistoffes Yohimbin verwendet. Yohimbinhaltige Tabletten werden zur Behandlung von Erektionsstörungen verwendet, bis in die 1980er Jahre wurde auch Bluthochdruck mit Yohimbin behandelt. Die für den Inhaltsstoff Yohimbin festgestellten Effekte auf die Potenz sind jedoch nicht für die Anwendung von Yohimberinde bzw. deren Zubereitungen beschrieben worden und können somit nicht übertragen werden. Yohimberinde ist als lose Teedroge in Apotheken erhältlich. Die früher in Deutschland käuflichen  Fertigarzneimittelmit Extrakten der Yohimberinde zur Potenzsteigerung hingegen gibt es nicht mehr im Markt; die Kommission E hat für Yohimberinde eine Negativmonografie ausgestellt aufgrund der unzureichend belegten Wirksamkeit und des nicht abschätzbaren Nutzen-Risiko-Verhältnisses. In den USA sind pharmazeutische Extrakte aus der Yohimberinde, auch in Kombi-nation mit anderen Pflanzenauszügen, frei verkäuflich und werden in Health Food Stores angeboten.




ZITWERWURZEL


Die Zitwerwurzel ist eine Verwandte des Ingwers und ist in den tropischen Regenwäldern Südasiens heimisch. Dort wird sie auch gerne als Gewürz und Heilmittel verwendet. Nach Europa kam die Zitwerwurzel erstmalig im sechsten Jahrhundert durch die Araber. Eine Zeitlang war sie hier sehr beliebt, doch inzwischen ist der Ingwer populärer. Man kann die Zitwerwurzel vorwiegend zur Stärkung der Verdauung anwenden. Die Zitwerwurzel, Zitwer oder Weiße Curcuma ist eine Pflanzenart aus der Gattung Curcuma in der Familie der Ingwergewächse. Die aus Indien stammende Safranwurz-Art wird vor allem in Ostasien als Heilpflanze verwendet.

Steckbrief
Heilwirkung: blutreinigend, krampflösend, Gallenschwäche, Leberschwäche, Magensaft fördernd, Blähungen, Koliken, Herzschwäche, Gegengift
wissenschaftlicher Name: Curcuma zedoaria
englischer Name: Zedoary
volkstümliche Namen: Giftheil, Zitwer
Verwendete Pflanzenteile: Wurzelstock
Inhaltsstoffe: Zingiberene, Ätherisches Öl, Alpha-Pinene, Curcumin, Harz, Sesquiterpene, Schleim

Anwendung
Aus der Pflanze wird eine Droge gewonnen. Die Droge, „Zedoariae Rhizoma“, besteht aus den getrockne-ten Rhizom-Wurzeln der Pflanze. Sie ähnelt der Kurkuma sehr und wird als Magen- Galle- und Lebermittel verwendet. Eine Überprüfung durch die Expertenkommission für pflanzliche Arzneimittel des deutsch-en Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte kam 1988 zu dem Ergebnis, dass eine Heilwirkung nicht wissenschaftlich ausreichend begründet sei; sie wurde deshalb als Negativmonographie in das DAB 10 ab 1991 nicht mehr aufgenommen. Dagegen ist die ebenfalls zum Pflanzengenus Curcuma Linn. Gehörende Curcuma longa L. und Curcuma xanthorrhiza Roxb., seit 1930 bzw. 1978 im Deutschen Arzneibuch enthalten. Das ätherische Öl wird bei der Parfum- und besonders in der Likörherstellung verwendet. Als Gewürz ist Zitwerwurzel heute jedoch nicht mehr bedeutsam: In Indien wird sie gelegentlich zum Einlegen von würzigen Pickles (Gemüse und Obst) und insbesondere in Indonesien auch für Currypasten verwendet. In Thailand werden die jungen Rhizome als sehr geschmackvolles Gemüse gegessen.
Verwechslungsgefahr: Die als Zitwerblüte bezeichnete Droge stammt nicht von Curcuma zedoaria, sondern vom Wurmsamen (Artemisia cina), einem giftigen russischen Beifußgewächs. Sie wurde früher in der Volksmedizin auch als Wurmmittel verwendet (Volksname: Wurmsamen). Aus dieser Droge wird der wurmtötende Stoff Santonin gewonnen und in der evidenzbasierten Medizin als Wurmmittel angewandt. Aufgrund ihrer Giftigkeit sollte sie nur in Fertigpräparaten oder äußerlich angewendet werden. Im Mittelalter wurde der Zitwer„wurzelstock“ auch mit dem sogenannten „Deutschen Zitwer“ verfälscht.
Achtung! Verwechslungsmöglichkeit. Der Name "Zitwer" wird auf deutsch für zwei ganz verschiedene Pflanzen verwendet.
Die giftige Zitwerblüte
Die asiatische Zitwerwurzel (hier beschrieben)
Außerdem wird manchmal der Kalmus "deutscher Zitwer" genannt.
Die Zitwerwurzel schmeckt ähnlich wie Ingwer, aber mit einem bitteren Nachgeschmack. Sie wird vorwiegend als Gewürz verwendet. In Indonesien wird sie als Gewürzpulver oder in Currys verwenden. In Indien eher als Pickels eingelegt oder frisch. Man kann die Zitwerwurzel jedoch auch als Heilpflanze verwenden, denn sie hat eine ausgeprägt stärkende Wirkung auf die Verdauungs-organe. Sie wurde Wöchnerinnen auch zur Stärkung nach der Geburt gegeben. Angeblich soll die Zitwerwurzel als Gegengift wirken. Man kann die Zitwerwurzel als Tee oder in Teemischungen trinken. Dazu übergießt man 1 TL des getrockneten Wurzelstocks mit kochendem Wasser und lässt den Tee 15 Minuten ziehen. Alternativ kann eine Tinktur mit der Zitwerwurzel ansetzen. Davon nimmt man drei mal täglich 10-50 Tropfen.

Pflanzenbeschreibung
Die Zitwerwurzel ist eine ausdauernde krautige Pflanze. Die duftende Pflanze bildet oberirdische Blattsprosse, die Wuchshöhen von bis 1 Meter erreichen. Es werden unterirdische, große und mehrmals verzweigte Rhizome als Überdauerungsorgane gebildet. Das essbare Rhizom („Wurzelstock“) ist im Inneren weiß und duftet ähnlich wie Ingwer oder Mango; es hat einen sehr bitteren Nachgeschmack. Der Blütenstand trägt rote und grüne Hochblätter und gelbe Blüten.
Die Zitwerwurzel ist ein Verwandter des Ingwers und der Kurkuma. Sie ist in Asien heimisch und wächst in tropischen und subtropischen Regenwald-Regionen. Der Wurzelstock der Zitwerwurzel ist groß und verzweigt. Die Blätter können bis zu einen Meter lang werden. Die Blüten sind gelb-rot. Die ganze Pflanze duftet stark.


BACHBLÜTEN
Man isoliert durch seine überkritische Haltung von seinen Mitmenschen (3 Beech)
- Diese Menschen isolieren sich durch ihre überkritische Haltung von ihren Mitmenschen
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie diese überkritische Haltung allmählich ablegen  

BACHBLÜTEN
Man reagiert eher die Wünsche anderer, als auf seine eigene (4 Centaury)
- Diese Menschen reagieren viel zu sehr auf die Wünsche ihrer Mitmenschen als auf ihre eigene
- Mit der dementsprechender Bachblüte bekommen können diese Menschen endlich auf ihre eigene Wünsche reagieren, als auf die der ihrer Mitmenschen  


ERNÄHRUNG
Veränderungen, die Auswirkungen auf die Nahrungsaufnahme im Alter haben
- Appetitverlust: im Alter wird ein Appetitverlust beobachtet, der eine unregelmäßiger Einnahme der Mahlzeiten zur Folge haben kann
- Nachlassen des Geschmacksinns: der Geschmackssinn ist bei älteren Menschen für alle vier Geschmacksrichtungen deutlich reduzieren
- Nachlassen des Geruchssinns: auch der Geruchssinn lässt im Alter nach, das sich wiederum nachteilig auf die Appetit und Nahrungsaufnahme auswirkt
- Verminderter Speichelsekretion, Mundtrockenheit, Schluckstörungen: die Nahrungsaufnahme kann auch durch die verminderte Speichelsekretion und dadurch bedingte Mundtrockenheit sowie Schluckstörungen verringert sein


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