Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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24.08.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > August > 21.08.17-27.08.17


GROSSES HEXENKRAUT  

Das Große Hexenkraut wächst in dunklen feuchten Auwäldern. Im Dunkel des finsteren und feuchten Waldes leuchten die kleinen zartrosa Blüten weithin sichtbar. Hat man früher diese Blüten sehen können, so war das ein sicheres Zeichen dass man sich tief im Wald verirrt hatte. Der Name "Großes Hexenkraut" verspricht jede Menge Heilkräfte, hält in dieser Hinsicht aber wenig, ist es doch nur schwach harntreibend und blutstillend. Früher war das Hexenkraut ein wichtiges magisches Kraut, z.B. in Liebesdingen und zum Schutz gegen Zauber und Unheil.
Das Große Hexenkraut, auch Gewöhnliches Hexenkraut oder Gemeines Hexenkraut genannt, ist eine  Pflanzenart aus der Gattung der Hexenkräuter in der Familie der  Nachtkerzengewächse.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Wundbehandlung
Heilwirkung:
adstringierend, blutstillend, harntreibend
Anwendungsbereiche:
Volksheilkunde: Blutstillung, Diuretikum, Hautkrank-heiten, Wundbehandlung, Bachblüte: Ausstrahlung verbessernd, Konflikte lösend
wissenschaftlicher Name:
Circaea lutetiana L.
Pflanzenfamilie:
Nachtkerzengewächse = Onagraceae
englischer Name:
broadleaf enchanter's nightshade, enchanter's-nightshade
volkstümlicher Name:
Gemeines Hexenkraut, Großes Hexenkraut, Hexenkraut, Stephanskraut, Waldklette
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter
Inhaltsstoffe:
Gerbstoffe, Oxalate, Oxalsäure
Sammelzeit:
Frühling-Sommer

Anwendung
Selten wird das Große Hexenkraut als Zierpflanze in Gärten verwendet, eine ausgelesene Sorte ist ‘Caveat Emptor’, deren Laubblätter stark rosa gefleckt sind.
Salat
Die frischen Blätter einem Salat beigegeben wirken harntreibend.
Äußerlich
Frische zerquetsche Blätter als blutstillender Umschlag oder zur Behandlung von Hautkrankheiten.
Bachblüte
Eine  Blüten-Essenz aus den Blüten stärkt die Ausstrahlung, hilft Konflikte friedlich beizulegen.

Magie und Mythologie
Der lateinische Name kommt von Circe, eine Zauberin der griechischen Mythologie. Vielleicht dachte man an bezirzen (anziehen/einwickeln), so wie sich die Klettenfrüchte anheften. Frauen nutzten die frischen Blüten des Großen Hexenkrautes um anziehender auf Männer zu wirken. Das Große Hexenkraut wurde schon früher zu magischen Zwecken (Gegenzauber) eingesetzt, beispielsweise als Schutz für das Vieh. Es gibt auch eine Faustregel, die besagt, dass man sich verirrt hat, wenn man das Hexenkraut findet, weil es abgelegene Stellen bevorzugt. Das stimmt zumindest heutzutage nicht mehr, denn das Hexenkraut wächst an lauter leicht erreichbaren Stellen, die ganz in der Nähe von Orten und Häusern sind.

Geschichtliches
Selten als Heilpflanze, dafür umso öfter als Zauberpflanze genutzt. Heute nicht mehr als Heilpflanze eingesetzt.

Pflanzenbeschreibung
Das Große Hexenkraut ist in ganz Europa heimisch. Es wächst bevorzugt in feuchten Wäldern. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 20 und 60 Zentimeter hoch. Die eiformigen und lanzettlichen Blätter sind behaart und matt, zwischen 5 und 10 cm lang. Die weißen bis zartrosa Blüten erscheinen zwischen Juli und August. Die Blüten befinden sich an einem aufrechten Stängel an einer endständigen Traube. Die Blüten haben einen Durchmesser von etwa 4-8mm. Aus den Blüten entwickeln sich zwischen Spätsommer und Herbst die Samen. Die Samen sind eine stachelige Nußfrucht in Keulenform, die mit ihren Haken an vorbeistreifenen Menschen und Tieren hängen bleibt.
Vegetative Merkmale
Das Große Hexenkraut ist eine ausdauernde,  krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 20 bis 60, selten bis 75 Zentimetern. Am Rhizom finden sich hinfällige  Niederblätter, sowie in 10 bis 20 Zentimeter Tiefe kräftige, am Ende verdickte Ausläufer. Der aufrechte Stängel ist mit weichen Haaren besetzt. Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ungeflügelt. Die einfache Blattspreite ist herz- bis ei-förmig mit keilförmigen Spreitengrund, geschweift gezähnt, mattgrün, zumeist kahl, aber vor allem auf den Nerven flaumig behaart.
Generative Merkmale
Tragblätter fehlen am traubigen Blütenstand. Die Blüten sind weiß. Die zwei Kronblätter sind unverwachsen, mit 2 bis 3 Millimetern Länge eben so lang wie der drüsige Kelch, tief gekerbt und undeutlich genagelt. Es gibt zwei Staubblätter. Der Fruchtknoten ist unterständig. Die Narbe ist zweilappig. Die relativ kleine, verkehrt-eiförmige, zweifächrige Frucht ist eine mit borstigen Widerhaken versehene  Achäne (Klettfrucht) und enthält je zwei Samen.

Anbautipps
Im Frühling direkt an die gewünschte Stelle aussäen. Der Boden muss feucht und stickstoffhaltig sein, am besten Lehmboden. Die Pflanze mag Schatten und Halbschatten, wächst auch zwischen Bäumen.

Sammeltipps
Die Blätter können die ganze Zeit zwischen Frühling und Herbst geerntet. Für die innerliche Anwendung sind junge Blätter angenehmer.




SELLERIE  

Die Sellerie ist eine  Gattung in der Familie der Doldenblütler mit 30 Arten. Insbesondere die Echte Sellerie findet als Nutz- und Heilpflanze Verwendung.

Steckbrief
Heilwirkung:
blutreinigend, harntreibend, kreislaufstärkend, menstruationsfördernd, nervenstärkend, Appetitlosigkeit, Blähungen, Bronchitis, Brustentzündung, Brustkrämpfe,  Diabetes (unterstützend), Fettsucht, Frühjahrsmüdigkeit, Gicht, Hauterkrankungen, Husten, Lungenkatarrh, Magenschwäche, Milchstau, Rheuma, Wassersucht, Ödeme, Bluthochdruck
wissenschaftlicher Name:
Apium graveolens
Pflanzenfamilie:
Doldenblütler = Apiaceae
Verwendete Pflanzenteile:
Stängel, Blätter, Knollen
Sammelzeit:
Mai bis November

Nutzung
Als Gemüse und Heilpflanze wird vor allem  Echter Sellerie verwendet. Sellerie diente bereits im antiken Griechenland als Nahrungsmittel.

Beschreibung
Die Sellerie ist eine  ein- oder zweijährige, krautige Pflanze. Die Sprossachseist kahl, aufrecht, gezahnt und gerillt. Das Wurzelsystem besteht aus einer häufig verdickten Pfahlwurzel und dünnen Nebenwurzeln. Einige Arten bilden auch horizontal verlaufende  Rhizome aus, aus denen dünne Wurzeln austreiben. Die einfach gefiederten, wechselständigen Laubblätter sind gestielt mit häutchenartigen Blattscheiden. Die  Blütenstände sind lose bis annähernd kompakte, wenigstrahlige Dolden aus wenigen Einzelblüten. Sie sind für gewöhnlich kurz gestielt. Kelchzähne fehlen. Die Kronblätter sind weiß oder grünlich-gelb. Sie sind eiförmig bis fast rund, mit verjüngter, eingeschnittener Spitze. Die Griffel sind kurz und unten konisch verdickt. Die Spaltfrüchte sind kugelig oder ellipsoid und an beiden Enden abgerundet sowie seitlich eingedrückt. Sie sind deutlich 5-rippig. Die  Samen sind flach.



BACHBLÜTEN
Man fühlt den inneren Drang, mit jedem über sich zu reden (14 Heather)
-
Diese Menschen haben das Gefühl bzw. einen inneren Drang, mit irgendjemanden über sich zu reden
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie dieses Gefühl bzw. innerer Drang in den Griff bekommen


BACHBLÜTEN
Empfindlich gegen Unordnung in der Öffentlichkeit und im privaten Lebensbereich (10 Crab Apple)
-
Diese Menschen haben eine große Empfindlichkeit gegenüber Unordnung in der Öffentlichkeit und auch im
 privaten Lebensbereich
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie ihre Übermempfindlichkeit gegenüber Unordnung in den
 Griff bekommen


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