Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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24.07.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Juli > 22.07.19-28.07.19


STECHPALME
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Als Weihnachtsschmuck ist die Stechpalme sehr bekannt. Mit ihren leuchtend roten Beeren bringt sie natürliche Farbe in Weihnachtssträuße und -kränze. Früher wurde die Stechpalme auch als Heilmittel, vor allem gegen Fieber, eingesetzt, aber da die Beeren eine umstrittene Giftwirkung aufweisen, wird sie nur noch wenig verwendet. Stattdessen hat die Stechpalme als Bachblüte "Holly" Karriere gemacht.
Die Stechpalmen, auch Hülsen (Hülsdorn, Stechhülsen), Winterbeeren, Christdorn, oder (in Österreich) auch Schradler genannt, sind die einzige Pflanzengattung der Familie der Stechpalmengewächse innerhalb der  Bedecktsamigen Pflanzen. Einige Arten und Sorten sind Zierpflanzen für Parks und Gärten. Die Zweige mit den roten Früchten werden in Großbritannien, in Frankreich und Nordamerika als Weihnachtsdekoration verwendet und werden zunehmend auch in Mitteleuropa populär.

Steckbrief
Heilwirkung:
Geschichtliche Nutzung: harntreibend, Gicht, Rheumatismus, Durchfall, Fieber, Grippe, Bronchitis, Epilepsie
wissenschaftlicher Name:
Ilex aquifolium
englischer Name:
Holly
volkstümlicher Name:
Hülse, Hulste
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter
Inhaltsstoffe:
Bitterstoff Ilicin, Farbstoff Illixanthin, Gerbstoffe, Wachs, Gummi, Kalisalze, Ilexsäure, Glykosid
Sammelzeit:
Juni bis August
Bachblüte:
 Infos über die Bachblüte Holly

Anwendung
Da die Giftwirkung der Stechpalme umstritten ist, wird sie in der gängigen Naturheilkunde kaum eingesetzt. Nur in der Schweiz und als homöopathische Zubereitung findet sie Verwendung. Die Giftwirkung bezieht sich aber vorwiegend auf die Beeren. Manche Quellen besagen, die Beeren seien in größeren Mengen ungenießbar, andere warnen vor gefährlichen Vergiftungen, vor allem bei Kindern. Auf alle Fälle sollte man seinen Kindern wohl verbieten, die Beeren zu essen. Die Blätter enthalten jedoch sehr viel weniger der Stoffe, denen eine Giftwirkung nachgesagt wird. In der Volksheilkunde werden sie als Abkochung bei fieberhaften Erkältungen und Grippe eingesetzt. Außerdem sollen sie eine ausgeprägte harntreibende Wirkung haben, was auch ihre Wirkung bei Rheuma und Gicht erklären würde. Als Bachblüte "Holly" steht die Stechpalme für die Liebe.

Pflanzenbeschreibung
Die Ilex-Arten sind sommer- oder immergrüne Bäume und Sträucher, die Wuchshöhen von 2 bis 25 m erreichen. Die meist wechselständig, selten gegenständig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind meist gestielt. Die oft ledrigen, manchmal pergamentartigen bis häutigen Blattspreiten sind einfach. Die Blattränder sind glatt oder gesägt bis dornig. Die relativ kleinen Nebenblätter sind haltbar oder früh vergänglich und hinterlassen eine schwielige Narbe.
Sie sind zweihäusig getrenntgeschlechtig. Die Blüten sind klein und unscheinbar und haben neben den Blütenhüllblättern nur einen Staubblattkreis und vier verwachsene Fruchtblätter. Der Fruchtknoten ist oberständig. Die roten, braunen bis schwarzen, selten grün bleibenden, Steinfrüchte enthalten je einen bis zehn Samen.
Die Stechpalme wächst in Gegenden, wo die Winter mild sind und die Sommer feucht. So wächst sie in einigen Landstrichen Europas, in anderen ist es ihr zu kalt. Sie ist der nahezu einzige Vertreter einer großen Pflanzenfamilie in gemäßigten Breiten. Ihre Brüder wachsen in den Tropen, beispielsweise der  Matebaum in Paraguay. Häufig wird sie in Gärten und Parks kultiviert. Selten wächst sie jedoch auch wild oder verwildert. Die Wildform ist streng geschützt, weil sie so selten ist. Die Stechpalme ist ein strauchartiger Baum und wird bis zu 15m hoch. Sie hat glänzende Blätter mit dornigen Zacken an den Rändern. Die Blätter bleiben das ganze Jahr über grün, weshalb sie auch gerne als Winterschmuck verwendet werden. Ältere Stechpalmen haben häufig auch Blätter ohne Dornen, vor allem an den Zweigspitzen, wo die unscheinbaren weißen Blüten im Mai sprießen. Da die Stechpalme zweihäusig ist, gibt es zwei unterschiedliche Ausprägungen. Nur an den weiblichen Pflanzen wachsen leuchtend rote Beeren. In seltenen Fällen kommt es zum Geschlechtswandel.
Die immergrünen Blätter werden in der Weihnachtszeit und am Palmsonntag als Schmuck verwendet. Dem Einsatz am Palmsonntag verdankt die Stechpalme auch ihren Namen. Die Namen "Hülse" und "Hulste" stammt wohl aus dem Altdeutschen. "Ilex" stammt aus dem Lateinischen und erinnert an die Eiche. "Aquifolium" deutet auf die Stacheln an den Blättern hin.




WIESEN-ALANT

Der Wiesen-Alant ist ein kleinerer Verwandter des  Alants und kommt an feuchten Wiesen und Ufern vor. Die Blüten der mehrjährigen Staude sind gelb. Die Pflanze wird zur Schleimlösung und bei Verdauungsproblemen eingesetzt. Die Unterart Inula britannica chinensis (Xuan Fu Hua) wird in der asiatischen Medizin genutzt.
Der Wiesen-Alant ist eine Pflanzenart aus der Gattung  Alante innerhalb der Familie der  Korbblütler.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Verdauung
Heilwirkung:
antibakteriell, antiseptisch, blutreinigend, galleproduzierend, harntreibend, magenstärkend, schleimbildend, schleimlösend, verdauungsfördernd, wundheilend
Anwendungsbereiche:
Abführmittel, Verstopfung, Blähungen, Krebs, Stoffwechselkrankheiten, Tonikum, Wunden
wissenschaftlicher Name:
Inula britannica L.
Pflanzenfamilie:
Korbblütengewächse = Asteraceae
englischer Name:
British Yellowhead, Meadow Fleabane
volkstümlicher Name:
Wiesen-Alant, Wiesenalant
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Blüten
Inhaltsstoffe:
Inulin
Sammelzeit:
Juli-September
Nebenwirkungen:
Allergien und Hautreizungen

Anwendung
Tee
1 Teelöffel Blüten mit 250ml kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen, hilft gegen Verdauungsprobleme und ist schleimlösend.
Umschläge
Umschläge mit dem Tee helfen bei Hautentzündungen und Hautunreinheiten.

Geschichtliches
Der Wiesen-Alant wird seit vielen Jahrhunderten als Färbemittel und Heilpflanze eingesetzt. In der chinesischen Medizin wird eine Unterart genutzt. Im Vergleich zum nun kultivierten Alant hat der Wiesen-Alant allerdings keine große Bedeutung erlangen können. Mittlerweile ist der Wiesen-Alant in einigen Gegenden von Europa sehr selten geworden.

Pflanzenbeschreibung
Der Wiesen-Alant ist in Europa heimisch. Er wächst bevorzugt auf Feuchtwiesen und an Ufern. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 25 und 80 Zentimeter hoch. Die Blätter sind lanzettlich und etwa 3 mm breit und können 10 cm lang werden. Die gelben Blüten erscheinen zwischen Juli und September. Die Blütenköpfe haben einen Durchmesser von 30 bis 50 mm. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Spätherbst die Samen.
Vegetative Merkmale
Der Wiesen-Alant ist eine sommergrüne, ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 60 Zentimetern erreicht. Die einfachen Laubblätter sind eilanzettlich bis schmal-lanzettlich geformt und häufig leicht gezähnelt. Die oberen und mittleren Stängelblätter sind stängelumfassend oder sind mit einem schwach herzförmigem Spreitengrund sitzend. Die Blattunterseite ist dicht seidig behaart und dichtdrüsig.
Generative Merkmale
An jeder Pflanze befinden sich in einem  schirmtraubigen Gesamtblütenstand ein bis vier  körbchenförmige Blütenstände, die einen Durchmesser von 3 bis 5 Zentimetern aufweisen. Die äußeren und mittleren  Hüllblätter sind lang behaart und gleich lang. Alle Blüten des Wiesen-Alants sind tief-gelb. Die charakteristischen äußeren zygomorphen Zungenblüten sind länger als die inneren radiärsymmetrischen  Röhrenblüten. Die  Achäne ist behaart.

Anbautipps
Aussaat im Herbst oder Frühling direkt ins Freiland. Der Boden sollte feucht sein.

Sammeltipps
Das Kraut mit den Blüten ernten und gebündelt an einem luftigen und schattigen Ort trocknen. Von der getrockneten Pflanze die Blüten und Blätter abstreifen.



BACHBLÜTEN
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- Mit der dementsprechender Bachblüte gehen sie kaum auf die Barrikaden  


BACHBLÜTEN
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- Mit der dementsprechender Bachblüte laufen sie nicht mehr Gefahr, ihre Fähigkeiten zu Missbrauchen


ERNÄHRUNG
Getreideerzeugnisse
- Brot und Backwaren
- Frühstückscerealien
- Teigwaren
- Reis
- Kartoffeln


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