Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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24.05.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Mai > 20.05.19-26.05.19


KRIECHENDER GÜNSEL


Der kriechende Günsel ist eine hübsch aussehende, blau blühende Pflanze aus der Familie der Lippenblütler. Er ist relativ unbekannt und wird auch nur selten in unseren Gärten angebaut, obwohl er schön genug ist, um als Zierpflanze gelten zu können. Als Heilpflanze wirkt der kriechende Günsel beruhigend. Er wirkt bei Sodbrennen und Einschlafstörungen. Äußerlich angewandt kann man ihnen bei Wunden, zur Behandlung von Narben und Geschwüren einsetzen.
Der Kriechende Günsel ist eine Pflanzenart aus der Gattung Günsel innerhalb der Familie der Lippenblütler.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Verdauungsschwäche
Heilwirkung:
antibakteriell, beruhigend, entzündungshemmend, harntreibend, schmerzstillend
Anwendungsbereiche:
Mundschleimhautentzündung, Mandelentzündung, Magenübersäuerung, Sodbrennen, Magengeschwür, Schlaflosigkeit, Rheuma, Gicht, Gelenkentzündungen, Ödeme, Knochenbrüche, Wunden, Narben, Geschwüre, Ekzeme
wissenschaftlicher Name:
Ajuga reptans
Pflanzenfamilie:
Lippenblütler = Lamiaceae
volkstümliche Namen:
Kriech-Günsel
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter
Inhaltsstoffe:
Ätherische Öle, Ajugol, Ajugoside, Harpagid, Delphinidin, Aucubin, Gerbsäure
Sammelzeit:
Mai bis Juni

Anwendung
Kriechender Günsel kann man wahlweise als Tee oder als Tinktur anwenden. Erstaunlicherweise wird der kriechende Günsel kaum angewandt. Er ist wie ein weißer Fleck auf der Landkarte der vielfältig eingesetzten Lippenblütler. Warum ist so ist, ist mir völlig schleierhaft. Ob es daran liegt, dass der kriechende Günsel im Vergleich zu anderen Lippenblütlern weniger balsamisch duftet? Oder liegt es daran, dass der kriechende Günsel kein typischer Lippenblütler des Mittelmeerraums ist und daher nicht von den Mönchen im Mittelalter verbreitet wurde? Oder ist er vielleicht zu selten? Am Aussehen kann es jedoch auf keinen Fall liegen, denn der kriechende Günsel ist ausnehmend schön und fällt angesichts seiner Schönheit auch auf. So interessant wie der kriechende Günsel aussieht, vermutet man auch gleich Heilkräfte in ihm. Und dennoch ist er als Heilpflanze fast völlig unbekannt.
Tee
Für einen Kriechender Günsel-Tee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Kriechender Günsel mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschließend kann man wieder sechs Wochen lang Kriechender Günsel-Tee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Kriechender Günselwirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach.
Tinktur
Um eine Kriechender Günseltinktur selbst herzustellen, übergießt man die Blätter vom Kriechenden Günsel in einem Schraubdeckelglas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen.
Innerlich
Kriechender Günsel kann man innerlich, als Tee oder Tinktur bei vielerlei Verdauungsbeschwerden einsetzen. Speziell bei Sodbrennen und Magengeschwüre wird er gerne eingesetzt.  Außerdem hilft Kriechender Günsel gegen Entzündungen im Mundraum und im Rachen. Man kann ihn also auch gegen Angina verwenden. Da der kriechende Günsel beruhigend wirkt, kann man ihn auch bei Schlaflosigkeit und Nervosität verwenden. Mit seinen entzündungshemmenden, schmerzstillenden und harntreibenden Eigenschaften eignet sich der kriechende Günsel auch hervorragend zur Behandlung rheumatischer Entzündungsprozesse. Seine Wirkung ähnelt der Wirkung der afrikanischen Teufelskralle, denn beide enthalten den Wirkstoff Harpagid.
Äußerlich
Äußerlich kann man Kriechender Günseltee oder verdünnte Tinktur in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Mit dieser Art der Anwendung kann man schlecht heilende Wunden, Ekzeme und Geschwüre lindern. Kriechender Günsel hilft äußerlich eingesetzt auch zur Nachbehandlung von Narben.
Nutzung als Zierpflanze
Kriechender Günsel wird auch als Bodendecker unter lichten Sträuchern und Bäumen verwendet, besonders die Variante mit metallisch glänzendem dunkel-rotem Laub. Durch die langen Ausläufer wächst er oft auch in den Rasen und wird dann meistens als  Unkraut betrachtet. Außerdem gibt es Zuchtformen, die z. T. geflecktes Laub haben oder weniger ausbreitungsfreudig sein sollen.  
Nutzung als Heilpflanze
Der Tee des Kriechenden Günsel aus getrockneten blühenden Pflanzenteilen soll bei Rheuma, Magengeschwüre sowie  Angina helfen. Nach anderer Quelle kann man aus den oberirdischen Pflanzenteilen einen Aufguss bereiten. Getrunken soll dieser gegen Durchfall wirken, äußerlich angewendet bei  Hautentzündungen, Hämorrhoiden und  Schleimhautentzündungen.

Pflanzenbeschreibung
Die Kriechender Günsel ist in Europa heimisch. Er wächst bevorzugt an halb-schattigen oder schattigen Stellen, daher ist er oft im Wald und auf Waldlichtungen anzutreffen. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 30 Zentimeter hoch. Im Frühjahr treibt das verzweigt wachsende Wurzel-Rhizom zunächst glänzend dunkel-grüne Blätter aus. Von den Ausläufern des Rhizoms hat der kriechende Günsel vermutlich auch seinen Namen bekommen. Die Blätter sind am Rand leicht gewellt. Ab Mai wächst der Stängel des kriechenden Günsels in die Höhe und wird zum aufrechten Blütenstängel. Die violetten Lippenblüten erscheinen zwischen Mai und Juni. Manchmal sind die Blüten auch hellrosa, was eine Varietät des kriechenden Günsels darstellt.
Vegetative Merkmale
Der Kriechende Günsel ist eine ausdauernde  krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 10 bis 30 cm erreicht. Sie besitzt ein kurzes, kräftiges Rhizom und lange  Ausläufer, die sich an den Knoten bewurzeln. Der meist aufrechte  Stängel ist vierkantig, unten rot-violett überlaufen und im oberen Bereich ringsum flaumig behaart. Die Laubblätter sind in grundständigen Rosetten und gegenständig am Stängel verteilt angeordnet. Die gestielten Laubblätter sind eiförmig-spatelig und oberseits glänzend.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von April bis Juni, selten blühen einzelne Pflanzenexemplare auch noch später. Je drei bis sechs Blütenstände sind in seitenständigen  Scheinquirlen angeordnet. Die Tragblätter sind einfach. Die zwittrigen Blüten sind  zygomorph und fünfzählig mit doppelter  Blütenhülle. Die Blütenkronen sind meist blau gefärbt mit helleren Streifen, seltener rosafarben oder weiß. Eine Besonderheit der 1 bis 1,5 Zentimeter langen Blütenkronen ist die scheinbar fehlende, aber tatsächlich winzige Oberlippe. Typisch für Lippenblütler werden vierteilige  Klausenfrüchte gebildet, die in vier einsamige Teilfrüchte zerfallen (Bruchfrucht).




SCHLANGENKNÖTERICH

Der mehrjährige Schlangenknöterich reckt auf Feuchtwiesen seine zarten hellrosanen Blütenkolben in die Höhe. Wenn man ihn sieht, weiss man, dass es an der Stelle feucht ist. Man kann die Blätter als Wildspinat verwenden und aus den stärkereichen Wurzeln kann man Frikadellen zubereiten. Als Heilpflanze stärkt der Schlangenknöterich die Verdauung und hilft gegen Entzündungen im Mund.
Der Schlangen-Knöterich, auch Wiesen-Knöterich genannt, ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Knöterichgewächse gehört. Diese Art mit schlangenartig gewundener roter Grundachse wird auch Schlangenwurz und (Rote) Natterwurz genannt, obwohl unter diesem Namen auch  Drachenwurz und andere  Aronstabgewächse geführt wurden oder werden. Im Volksmund wird diese Pflanzenart wegen der Form des Blütenstandes auch „Zahnbürste" genannt. Wegen der Ähnlichkeit zu einer Schnittlauchblüte trägt die Pflanze auch den Namen „Lauchelchen". In Sachsen, aber auch im Harz ist die Pflanze unter dem Namen „Otterzunge" bekannt und wurde in Kriegszeiten als Spinatersatz oder in Suppen verwendet.

Steckbrief
Heilwirkung:
Blähungen, Durchfall, Mundschleimhautentzündung
wissenschaftlicher Name:
Polygonum bistorta
Pflanzenfamilie: Knöterichgewächse = Polygonaceae
volkstümliche Namen:
Schlangenwurz, Wiesen-Knöterich
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzelstock
Inhaltsstoffe:
Vitamin C, Oxalsäure
Sammelzeit:
Mai, aber auch den Rest des Jahres über

Verwendung
Frisch ist der Schlangen-Knöterich ein wertvolles  Viehfutter; er wird jedoch im  Heu wertlos, weil die Blätter zerbröseln. Der Schlangen-Knöterich wird auch als  Wildgemüse verwendet. Die stärkereichen Wurzeln, die auch  Vitamin C enthalten, kann man von September in den Winter in feine Scheiben geschnitten über Nacht in Wasser einlegen und dann mit Blattgemüse oder als Bratling verarbeitet essen. Von April bis August kann man die Blätter als Grundlage für Blattsalat, Spinat oder Blattgemüsegerichte verwenden. Da alle Teile aber auch viel Oxalsäure und Gerbstoffe enthalten, sollten davon nur kleinere Mengen verzehrt werden. Das verdickte, schlangenförmige Rhizom galt früher als Heilmittel (zuweilen als heimischer Ersatz für Arum dracunculus oder Dracunculus vulgaris) und wurde im Sinne der Signaturenlehre bei Schlangenbissen eingesetzt. Auf diesen Zusammenhang verweist auch der Name.

Pflanzenbeschreibung
Der Schlangen-Knöterich ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 100 cm erreicht, mit aufrechten, unverzweigten Stängeln. Das kräftige Rhizom ist s-förmig schlangenartig gewunden, davon leitet sich auch der deutsche Trivialname ab. Die  Blattspreite der Grundblätter ist oval bis länglich und wird bis 15 cm lang. Die Oberseite der  Laubblätter ist dunkelgrün, die Unterseite bläulich-grün. Die rosa-farbenen  Blüten sind 4 bis 5 mm lang und stehen in dichten zylindrischen Scheinähren, die etwa 2 bis 7cm lang werden. Die Blüte besitzt acht  Staubblätter und drei Griffel. Die  Nussfrüchte sind dreikantig.
Der Schlangenknöterich blüht von Mai bis Juli.  Fruchtreife ist von August bis September.



BACHBLÜTEN
Oft aus gefühlsarmem Elternhaus stammend als Kind gefühlsmäßig unterernährt (14 Heather)
- Diese Menschen stammen aus gefühlsarmem Elternhäusern und sind gefühlsmäßig unterernährt
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sich gefühlsmäßig wieder erheben

BACHBLÜTEN
Ich bin unbeherrscht (15 Holly)
- Diese Menschen können sehr unbeherrscht sein
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie das unbeherrscht sein zurücknehmen


ERNÄHRUNG
Hunger, Appetit Sättigung
- Hunger: ist ein trieb- oder Motivationszustand.
à wir essen! Um Hunger zu stillen ist es egal, ob die Nährstoffe aus einem belegten Brot, einem Müsli oder 2 Bananen kommen
- Appetit: Appetit ist im Gegensatz zu Hunger zielgerichtet, z.B. auf die duftende ofenfrische Pizza, die Würstchen vom Grill, … Ein Energiebedarf liegt hier nicht vor. Wer sich zu oft vom Appetit verlocken lässt, überschreitet leicht die empfehlenswerte Energiezufuhr.
- Sättigung: bei der Sättigung unterscheidet man 2 Stadien
Sättigung: Noch bevor die Nährstoffe resorbiert wurden. Die Sättigung beendet das Essen.                                          

Sattheit: Nahrungsbestandteile wurde vom Körper resorbiert und die Energiespeicher gefüllt.

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