Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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24.05.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Mai > 21.05.18-27.05.18


WALDMEISTER  

Der Waldmeister wächst in lichten Laubwäldern und verströmt seinen zarten eigentümlichen Duft. Meistens finden wir ihn in größeren Familien. Er blüht ab Mitte April bis Anfang Mai mit zarten kleinen weißen Blüten. Dann ist die Zeit ihn zu ernten und ihn entweder für Tees zu trocknen oder zu einer Waldmeisterbowle zum Maifest zu verarbeiten. Der Waldmeister enthält Cumarin, das leicht beschwingt und in geringer Dosierung bei Kopfschmerzen und Migräne hilft. In höherer Dosierung kann Waldmeister auch Kopfschmerzen verursachen.
Der Waldmeister, auch Wohlriechendes Labkraut genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Labkräuter. Er gedeiht meist in Laubwäldern in den  gemäßigten Breiten  Eurasiens. Der bekannteste Inhaltsstoff des Waldmeisters ist das Cumarin. Waldmeister wird als Heil- und Würzpflanze beispielsweise für die Waldmeisterbowle verwendet.

Steckbrief
Heilwirkung:
beruhigend, blutreinigend, krampflösend, schweißtreibend, Verdauungsbeschwerden, Blasensteine, Herzschwäche, Kopfschmerzen, Migräne, nervöse Schlaflosigkeit, nervöse Unruhe, Nervenschmerzen, vermindert die Blutgerinnung, Gefäßstärkend, Venenschwäche, Ödeme, Menstruationsbeschwerden, Furunkel, Ekzeme, Schlecht heilende Wunden
wissenschaftlicher Name:
Asperula odorata (Galium odoratum)
Pflanzenfamilie:
Rötegewächse = Rubiaceae
englischer Name:
Woodruff
volkstümlicher Name:
Gliedkraut, Herzfreund, Leberkraut, Maiblume, Mai-chrut, Maikraut, Mösch, Teekraut, Waldmutterkraut, Waldtee, Wohlriechendes Labkraut
Verwendete Pflanzenteile:
das blühende Kraut
Inhaltsstoffe:
Cumarin, Asperulosid, Gerbstoffe, Bitterstoffe
Sammelzeit:
Mai - Juni

Anwendung
Waldmeister wird als Würzpflanze, etwa zur Herstellung von Waldmeisterbowle, Eiscreme oder Sirup verwendet. Er wird als Mottenbekämpfungsmittel, Volksarzneipflanze und in der Homöopathie eingesetzt. Waldmeister wirkt gefäßerweiternd, entzündungshemmend und krampflösend. Die Droge, das vor der Blüte gesammelte und getrocknete Kraut, heißt herba Asperulae odoratae oder Galii odoratae herba. Das typische Aroma verdankt der Waldmeister dem Cumarin. Der künstliche Geschmack nach Waldmeister, der vielen Lebensmitteln beigemengt ist, wird von  6-Methylcumarin erzeugt.
Waldmeister in Tees
Der Haupteinsatzzweck des Waldmeisters ist die Nutzung als Tee oder in Teemischungen bei Kopfschmerzen und Migräne. Dazu verwendet man das blühende Kraut. Den Waldmeister sollte man jedoch nicht überdosieren, denn sonst kann er Kopfschmerzen auslösen, also genau die Beschwerden, gegen die er eigentlich wirken soll. Da der Waldmeister beruhigend wirkt, kann man ihn auch bei Schlaflosigkeit und Unruhe verwenden. Die Blutgerinnung wird vom Cumarin vermindert, sodass das Blut besser fließt, aber im Fall von Wunden schlechter gerinnt. Diese Eigenschaft des Waldmeisters muss man berücksichtigen. Man kann Waldmeistertee auch zur Stärkung der Blutgefäße, speziell der Venen trinken. Dadurch hilft er, zusammen mit seiner Leber- und Nierenstärkenden Eigenschaft auch gegen geschwollene Füße. Weil der Waldmeister krampflösend wirkt, kann er Periodenkrämpfe lindern.
Duftkissen
Da beim Waldmeister der Duft eine wichtige Wirkung ausübt, kann man ihn auch in Duftkissen einarbeiten. Man kann den Waldmeister beispielsweise mit Steinklee, Salbei, Lavendel und anderen getrockneten Duftkräutern mischen. So ein Duftkissen eignet sich dazu, mit ins Bett genommen zu werden oder man kann es auch in den Kleiderschrank legen, um Motten fernzuhalten. Waldmeister gehört zu den Kräutern von "Mariae Bettstroh", d.h. er wurde früher Wöchnerinnen und ihrem Baby als Bettunterlage ins Bett gelegt, als Matratzen noch aus Stroh bestanden. Mit seinen beruhigenden und entkrampfenden Eigenschaften sollte es das Wohlbefinden von Mutter und Kind fördern.
Waldmeisterbowle
Zum ersten Mai wird gerne Maibowle aus Waldmeister zubereitet. Dafür nimmt man den Waldmeister vor der Blütezeit, denn dann duftet er stärker. Man nimmt eine Hand voll Waldmeister und lässt ihn anwelken. Das angewelkte Waldmeistersträußchen hängt man in einen Liter Wein und lässt ihn zwei Stunden ziehen. Zwei Esslöffel Zucker werden in etwas heißem Wasser angerührt und dann in den angesetzten Wein gegeben. Am Schluss gießt man noch eine Flasche Sekt dazu.

Pflanzenbeschreibung
Der Waldmeister kommt auf der ganzen Nordhalbkugel in gemäßigten Breiten vor. Er wächst bevorzugt in Buchenwäldern. Sein ausdauernder, dünner Wurzelstock treibt im Frühjahr mehrere Pflanzen aus. Die Pflanzen werden bis zu 30cm hoch. Sie haben in mehreren Etagen Blätterquirle, die aus zahlreichen länglichen Blättern bestehen. Die Blätter sind am Rand etwas rauh, an der Oberfläche jedoch glatt. Im Mai entfalten sich weiße, kleine, sternförmige Blüten mit je vier Blütenblättern, die in einer Trugdolde am oberen Ende der Pflanze blühen. Aus den Blüten entwickeln sich stachelige Kügelchen mit kurzen Haaren und daraus später kleine Nüsschen, die die Samen tragen. Durch die hakeligen Haare hängen die Samen im Fell von vorbeistreifenden Tieren fest und verbreiten sich so über größere Strecken. Im frischen Zustand duftet der Waldmeister kaum, man muss das gepflückte Kraut erst anwelken lassen, bevor sich der typische Waldmeisterduft entfaltet.
Vegetative Merkmale
Waldmeister wächst als überwinternd grüne, ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 5 bis 50 cm. Dieser Hemikryptophyt bildet unterirdisch kriechende, dünne, mehr oder weniger lange  Rhizome als Überdauerungsorgane, mit denen sich der Waldmeister auch vegetativ vermehren kann. Ihre aufrechten, unverzweigten, vierkantigen Stängel sind glatt und kahl, außer an den Knoten, die kurz steif behaart sind. Die zu sechst bis acht in Quirlen am Stängel stehenden  Blätter sind sitzend bis zu einem Millimeter lang gestielt. Die einfache, einadrige Blattspreite ist länglich-lanzettlich oder schmal-elliptisch mit einer Länge von meist 15 bis 50 (6 bis 65) mm, einer Breite von meist 4,5 bis 15 (3 bis 17) mm und einem Länge/Breite-Verhältnis von etwa 4:1. Die Spreite verschmälert sich am Grund spitz bis keilförmig, die Spitze ist zugespitzt oder stumpf mit abrupter Stachelspitze. Der flache Blattrand ist rau. Die Blattflächen sind weitgehend kahl; es können vorwärtsgerichtete Mikrohaare auf der Oberseite und an der Mittelrippe der Unterseite vorhanden sein. Die Blätter werden beim Trocknen papierartig.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht je nach Standort von April bis Mai oder Juni. Einige bis viele Blüten stehen in einem endständigen, zymösen Blütenstand zusammen. Es können laubblattähnliche Tragblättervorhanden sein. Die Blütenstiele weisen eine Länge von 1 bis 4 Millimeter auf. Die kleinen, zwittrigen  Blüten sind  radiärsymmetrisch und vierzählig. Der  Kelch ist nur  rudimentär ausgebildet. Die vier weißen oder bläulich-weißen, kahlen, 4,5 bis 6,5 mm langen und 3 bis 7 mm breiten Kronblätter sind auf etwa der Hälfte ihrer Länge mehr oder weniger breit trichterförmig verwachsen. Die Kronlappen sind dreieckig-spatel-förmig mit spitzem oberen Ende. Es ist nur ein Kreis aus meist vier fertilen Staubblättern vorhanden, die in der Kronröhre inseriert sind. Zwei  Frucht-blätter sind zu einem unterständigen, etwa 0,8 mm langen, ellipsoidischen bis verkehrt-eiförmigen, kurz steif behaarten  Fruchtknotenverwachsen, der eine  Samenanlage je Fruchtknotenkammer enthält. Die zwei Griffel sind bis oben hin frei mit je einer kopfigen Narbe. Es ist ein Diskus vorhanden. Die trockene Spaltfrucht zerfällt in zwei einsamige Teilfrüchte. Die 2 bis 3 mm langen, eiförmigen bis fast kugeligen Teilfrüchte sind mit 1 bis 1,2 mm langen, hakigen Borsten besetzt. Mit den Borsten klammern sich die Teilfrüchte als Klettfrüchte an Fell, Gefieder oder auch Kleidungsstücken fest und können so weit ausgebreitet werden. Die Früchte reifen zwischen Juni und September.




ACKER-STIEFMÜTTERCHEN

Das Acker-Stiefmütterchen ist der winzige Bruder des wilden Stiefmütterchens und des Veilchens. Im Gegensatz zu diesen muss man sich beim Acker-Stiefmütterchen jedoch sehr weit runterbeugen, um die Schönheit der Blüte zu erkennen, die sehr klein ist. Man kann das Acker-Stiefmütterchen ähnlich anwenden wie seine Brüder, doch ist es als Heilpflanze weniger bekannt als diese.
Das Acker-Stiefmütterchen ist eine Pflanzenart aus der Gattung Veilchen innerhalb der Familie der  Veilchengewächse.

Steckbrief
Heilwirkung:
Trockener Husten, Bindehautentzündung, Hautprobleme, Pickel
wissenschaftlicher Name:
Viola arvensis
Pflanzenfamilie:
Veilchengewächse = Violaceae
englischer Name:
Field pansy
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Inhaltsstoffe:
Flavonoide, Schleim, Violanthin, Violarvensin, Glykoside
Sammelzeit:
Mai bis Oktober

Anwendung
Die Droge kann durch den Anteil an Salicylsäure bei Kopfschmerzen verwendet werden, Saponine und Schleimsubstanzen können bei Hauterkrankungen helfen. In der Volksmedizin soll es zudem Husten und  Halsentzündungen lindern. Im Prinzip kann man das Acker-Stiefmütterchen wohl ähnlich einsetzen wie das  wilde Stiefmütterchen, aber seine Heilwirkungen werden kaum irgendwo erwähnt.
Innerlich
Bekannt ist, dass man das Acker-Stiefmütterchen bei trockenen Husten einsetzen kann. Dazu bereitet man einen Tee aus dem blühenden Kraut.
Äußerlich
Zur äußerlichen Behandlung kann man Umschläge aus dem Tee des Acker-Stiefmütterchens anwenden. Damit kann man verschiedene Hautprobleme, unter anderem Akne, behandeln. Alternativ kann man Waschungen mit dem Tee vornehmen. Bei Bindehautentzündung kann man die Augen mit Ackerstiefmütterchentee spülen.

Pflanzenbeschreibung
Das Ackerstiefmütterchen ist in Europa heimisch. Es wächst auf und neben Feldern, bevorzugt auf kalkreichen Böden. Die Pflanze ist sehr klein, nur zwischen acht und dreißig Zentimeter hoch. Das einjährige Acker-Stiefmütterchen hat einfache oder verzweigte Stängel. Daran wachsen wechselständige Blätter, die einen leicht gezähnten Rand aufweisen. Von April bis Oktober blüht das Ackerstiefmütterchen. Die Blüten sind deutlich kleiner als die des wilden Stiefmütterchens. Auf den ersten Blick erkennt man gar nicht, dass es sich um ein Stiefmütterchen handelt. Aber die Blütenblätter haben die typische Form und Anordnung der Veilchenfamilie. Sie sind gelb und hellgelb.
Vegetative Merkmale
Das Ackerstiefmütterchen ist eine  krautige Pflanze, die Wuchshöhen von meist nur bis 20 Zentimetern erreicht. Diese Art ist im Gegensatz zu den meisten anderen Veilchen  einjährig sommergrün. Nur selten tauchen auch zweijährige Populationen auf. Die ganze Pflanze ist nur locker kurz behaart. Es bildet keine unterirdischen  Ausläufer aus, es kommen z. T. bis 45 Zentimeter tiefe Wurzeln vor. Die Spreiten der größten Laubblätter sind beiderseits fast immer mit fünf Kerben versehen. Die breit-eiförmigen Blattspreiten sind gesägt oder gekerbt. Die aufrechten  Nebenblätter besitzen einen vergrößerten Endabschnitt, der der Blattspreite ähnelt.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von April bis Oktober. Die zwittrigen  Blüten sind  zygomorph mit doppelter  Blütenhülle. Die hellgelbe Blütenkrone ist 8 bis 26 Millimeter lang. Das untere Kronblatt ist oft weißlich gefärbt und mit blauen Kerben versehen.



BACHBLÜTEN
Alles ist hoffnungslos (30 Sweet Chestnut)
-
Diese Menschen glauben, dass alles hoffnungslos ist  
- Mit der dementsprechenden Bachblüte werden sie frohen Mutes und es erscheint ihnen nicht mehr
 hoffnungslos   


BACHBLÜTEN
Ich bin ausgelaugt, weil ich zu engagiert für eine Sache bin (31 Vervain)
-
Diese Menschen sind komplett ausgelaugt, da sie für eine Sache zu sehr engagiert sind
- Mit der dementsprechenden Bachblüte engagieren sie sich zwar, jedoch nur bis zu einem gewissen Grad und
 sind deswegen nicht mehr ausgelaugt


ERNÄHRUNG
Fleischdefinition
Unter Fleisch versteht man alle Teile von warmblütigen Tieren, frisch oder zubereitet, die für den menschlichen Genuss geeignet sind.
Laut Lebensmittel-Codex Fleischbeschaugesetz fallen sogenannte Schlachtabfälle z.B. Blut, Innereien ebenfalls darunter, was subjektiv oft als abstoßend empfunden wird – objektiv betrachtet handelt es sich um ernährungsphysiologisch genauso hochwertige Fleischbestandteile.
Im allgemeinen Sprachgebrauch wird unter Fleisch die quergestreifte Skletettmuskulatur mit eingebettete Fett und Bindegewebe verstanden.


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