Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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24.05.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Mai > 22.05.17-28.05.17


ACKER-STIEFMÜTTERCHEN

Das Acker-Stiefmütterchen ist eine Pflanzenart aus der  Gattung Veilchen innerhalb der  Familie der  Veilchengewächse. Das Acker-Stiefmütterchen ist der winzige Bruder des  wilden Stiefmütterchens und des  Veilchens. Im Gegensatz zu diesen muss man sich beim Acker-Stiefmütterchen jedoch sehr weit runterbeugen, um die Schönheit der Blüte zu erkennen, die sehr klein ist. Man kann das Acker-Stiefmütterchen ähnlich anwenden wie seine Brüder, doch ist es als Heilpflanze weniger bekannt als diese.

Steckbrief
Heilwirkung:
Trockener Husten, Bindehautentzündung, Hautprobleme, Pickel
wissenschaftlicher Name:
Viola arvensis
Pflanzenfamilie:
Veilchengewächse = Violaceae
englischer Name:
Field pansy
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Inhaltsstoffe:
Flavonoide, Schleim, Violanthin, Violarvensin, Glykoside
Sammelzeit:
Mai bis Oktober

Anwendung
Die  Droge kann durch den Anteil an Salicylsäure bei Kopfschmerzen verwendet werden,  Saponine und Schleimsubstanzen können bei Hauterkrankungen helfen. In der  Volksmedizin soll es zudem Husten und Halsentzündungen lindern. Im Prinzip kann man das Acker-Stiefmütterchen wohl ähnlich einsetzen wie das  wilde Stiefmütterchen, aber seine Heilwirkungen werden kaum irgendwo erwähnt.
Innerlich
Bekannt ist, dass man das Acker-Stiefmütterchen gegen trockenen Husten einsetzen kann. Dazu bereitet man einen Tee aus dem blühenden Kraut.
Äußerlich
Zur äußerlichen Behandlung kann man Umschläge aus dem Tee des Acker-Stiefmütterchens anwenden. Damit kann man verschiedene Hautprobleme, unter anderem Akne, behandeln. Alternativ kann man Waschungen mit dem Tee vornehmen. Gegen Bindehautentzündung kann man die Augen mit Ackerstiefmütterchen-Tee spülen.

Pflanzenbeschreibung
Vegetative Merkmale
Das Acker-Stiefmütterchen ist eine krautige Pflanze, die Wuchshöhen von meist nur bis 20 Zentimetern erreicht. Diese Art ist im Gegensatz zu den meisten anderen Veilchen einjährig sommergrün. Nur selten tauchen auch zweijährige Populationen auf. Die ganze Pflanze ist nur locker kurz behaart. Es bildet keine unterirdischen  Ausläufer aus, es kommen z. T. bis 45 Zentimeter tiefe Wurzeln vor. Die Spreiten der größten  Laubblätter sind beiderseits fast immer mit fünf Kerben versehen. Die breit-eiförmigen Blattspreiten sind gesägt oder gekerbt. Die aufrechten Nebenblätter besitzen einen vergrößerten Endabschnitt, der der Blattspreite ähnelt.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von April bis Oktober. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph mit doppelter  Blütenhülle. Die hellgelbe Blütenkrone ist 8 bis 26 Millimeter lang. Das untere Kronblatt ist oft weißlich gefärbt und mit blauen Kerben versehen. Das Acker-Stiefmütterchen ist in Europa heimisch. Es wächst auf und neben Feldern, bevorzugt auf kalkreichen Böden. Die Pflanze ist sehr klein, nur zwischen acht und dreißig Zentimeter hoch. Das einjährige Acker-Stiefmütterchen hat einfache oder verzweigte Stängel. Daran wachsen wechselständige Blätter, die einen leicht gezähnten Rand aufweisen. Von April bis Oktober blüht das Acker-Stiefmütterchen. Die Blüten sind deutlich kleiner als die des wilden Stiefmütterchens. Auf den ersten Blick erkennt man gar nicht, dass es sich um ein Stiefmütterchen handelt. Aber die Blütenblätter haben die ty-pische Form und Anordnung der Veilchenfamilie. Sie sind gelb und hellgelb.




SZECHUAN-PFEFFER


Szechuanpfeffer, auch Japanischer Pfeffer, Chinesischer Pfeffer, Chinese prickly ash, Sichuan Pepper oder Anispfeffer, genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Rautengewächse. Er liefert ein pikant schmeckendes Gewürz und ist nicht mit dem  Schwarzen Pfeffer verwandt. Die Gattung Zanthoxylum, zu der die verschiedenen als Szechuanpfeffer bezeichneten Arten gezählt werden, gehört zur Familie der Rutaceae, ist also mit den Zitrusproanzen verwandt. Der Gattungsname lässt sich mit „Gelbholz" übersetzen und beschreibt so eines der charakteristischen Merkmale der Pflanzen; „Gelbholz" werden verschiedene Arten unterschiedlicher Gattungen genannt. Der Name Szechuanpfeffer leitet sich von der zentralchinesischen Provinz  Sichuan ab, wo er heimisch ist und gern in der Küche verwendet wird. Wie bei der Provinz sind verschiedene Schreibweisen wie Sichuan-, Sechuan- oder Szetschuanpfeffer gebräuchlich. Im deutschen Sprachraum werden auch die Namen Bergpfeffer, Chinesischer Pfeffer oder Japanischer Pfeffer gebraucht. Der rötliche Szechuanpfeffer wächst am chinesischen Gelbholzbaum. Diese Pflanze ist nicht mit dem schwarzen Pfeffer, stattdessen aber mit den Zitruspflanzen verwandt. Mit seiner zitronenartigen Schärfe ist er ein beliebtes Gewürz in der asiatischen Küche. Doch auch die chinesische Heilkunde benutzt den Szechuanpfeffer. Er wird für Verdauungsprobleme und Blasenerkrankungen verwendet.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Blasenentzündung, Magen-Darm-Schwäche
Heilwirkung:
antibakteriell, appetitanregend, blutdrucksenkend, fungizid,
harntreibend, magenberuhigend, verdauungsfördernd
Anwendungsbereiche:
Gallenschwäche, Magenkrämpfe, Verdauungsschwäche, Völlegefühl
wissenschaftlicher Name:
Zanthoxylum piperitum
Pflanzenfamilie:
Rautengewächse - Rutaceae
englischer Name:
Sichuan pepper
andere Namen:
Anispfeffer, Blütenpfeffer, Blumenpfeffer, Chinesischer Pfeffer, Fagara, Gelbholzbaum, Japanischer Pfeffer, Japanischer Bergpfeffer, Nan jiao (chinesisch), Nepalpfeffer, Sansho Pfeffer, Sechuanpfeffer, Sichuanpfeffer, Szetschuanpfeffer, Stachelesche, Zitronenpfeffer
Verwendete Pflanzenteile:
Früchte, Blätter
Inhaltsstoffe:
Ätherische Öle: Terpenen, Geraniol, Linalool, Cineol, Citronellal; Amide, Scharfstoffe, Flavonoide, Bitterstoffe
Sammelzeit:
August

Anwendung
Als Gewürz werden meistens die getrockneten und von den  Samen befreiten Samenkapseln verwendet. Die runden Kapseln sind von rotbrauner bis schwarzer Farbe und stark gerunzelt. Erntezeit der reifen Früchte des Szechuanpfeffers ist im August, die Früchte werden anschließend bei 40 bis 60°C getrocknet. Teilweise werden die Samenkapseln gemahlen und als Gewürzpulver verwendet. Meist werden jedoch die ganzen Samenkapseln verkauft und erst vor der Zubereitung der Gerichte selbst gemahlen. Charakteristisch ist der prickelnde Geschmack, der ein Gefühl der Taubheit auf Lippen und Zunge bewirkt. Die für dieses Empfinden verantwortlichen Stoffe sind verschiedene  Amide, die bis zu drei Prozent der Inhaltsstoffe der Samenkapseln ausmachen. Szechuanpfeffer wird oft fälschlicherweise als scharf bezeichnet. Dies rührt wahrscheinlich daher, dass er häufig in Gerichten verwendet wird, die auch  scharfen Paprika enthalten. Im Chinesischen wird die Geschmacksrichtung, die durch die Kombination von Szechuanpfeffer und scharfem Paprika entsteht, als málà d. h. „betäubend und scharf" bezeichnet. Diese Geschmacksrichtung gibt gerade der  Sichuan-Küche ihre selbständige Prägung. Szechuanpfeffer ist auch Bestandteil der Gewürzmischung  Fünf-Gewürze-Pulver. Unreife Früchte, Blätter und Blüten der Pflanze werden vor allem in der  japanischen Küche eingesetzt. Die jungen und frischen Blätter werden eingeweicht und mit  Miso-Paste vermischt als Kinome bezeichnet. Kinome wird oft als Garnierung auf Suppen und anderen Gerichten benutzt. Für die Würzpaste Misansho werden unreife Früchte mit Salz eingekocht. Diese Paste wird vor allem für die Zubereitung von Fisch verwendet, um den ggf. unangenehmen Fischgeruch zu mildern. Szechuanpfeffer findet auch in der  traditionellen chinesischen Medizin Verwendung. In Deutschland wird die Pflanze auch als  Bonsai gestaltet verkauft. In Samen, Früchten und Blättern der Art wurden  Antioxidantien nachgewiesen. Szechuan-Pfeffer kann man wahlweise als Gewürz oder als Tee anwenden. Außerdem hat man die Wahl zwischen den Samenkapseln und den Blättern, eventuell sogar den Blüten. Die häufigste Art, Szechuan-Pfeffer anzuwenden ist die Anwendung der Samen-kapseln als Gewürz in der asiatischen Küche.
Tee
Für einen Szechuan-Pfeffer- Tee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Szechuanpfeffer-Blätter mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und den Szechuan-Pfeffertee in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschließend kann man wieder sechs Wochen lang Szechuan-Pfeffer-Tee trinken. Durch die Pause werden eventuelle uner-wünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Szechuan-Pfeffer-Wirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach.
Küche
In der asiatischen Küche werden vor allem die Samenkapseln des Szechuanpfeffers, aber auch die Blätter verwendet. Beliebige Gerichte werden mit den Samenkapseln gewürzt. Man verwendet die Samenkapseln auch als Streuwürze zum Nachwürzen. Zusammen mit vier anderen chinesischen Gewürzen wird der Szechuanpfeffer zum Fünf-Gewürze-Pulver, einer beliebten Gewürzmischung. Die Blätter werden ähnlich wie Lorbeerblätter mitgekocht, beispielsweise in Soßen, Gemüse oder Suppen. In Japan werden die Blätter mit Misopaste vermischt. Daraus entsteht Kinome, eine Gewürzpaste.

Wirkung
Die im Szechuanpfeffer enthaltenen Amide bewirken beim Essen des Pfeffers ein Gefühl von Taubheit oder Prickeln auf den Lippen und im Mund. Das macht einen wesentlichen Teil seiner besonderen Würzwirkung aus, neben einem leicht scharfen und zitronigen Aroma. Das spezielle Prickelaroma des Szechuanpfeffers wird in China als Geschmacksrichtung "ma" bezeichnet. Die gesammelten Wirkstoffe des Szechuanpfeffers wirken appetitanregend und verdauungsfördernd, weshalb man ihn für diverse Verdauungsbeschwerden einsetzen kann. Außerdem wirkt der Szechuanpfeffer antibakteriell und pilzhemmend, was den Einsatz bei verschiedenen Infektionen nahelegt.

Anwendungsgebiete
Der Szechuanpfeffer wird vorwiegend innerlich eingesetzt. Dabei kann es ausreichen, seine Speisen mit dem Szechuanpfeffer zu würzen. Man kann ihn aber auch als Tee trinken, wenn man gezielt an seiner Heilwirkung interessiert ist. Weil er die Verdauung anregt kann man ihn für eine schwache Verdauung und auch gegen Gallenschwäche einsetzen. Bei Völlegefühl und Magendrücken kann er die Verdauung erleichtern. Ein in Asien beliebtes Anwendungsgebiet sind Blasenerkrankungen, unter anderem Blasenentzündungen. Auch bei hohem Blutdruck kann man den Szechuanpfeffer versuchen.
Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)
In der Chinesischen Medizin wird der Szechuanpfeffer traditionell eingesetzt. Seine Heilwirkungen werden dort wie folgt beschrieben: Szechuanpfeffer vertreibt Feuchtigkeit, Szechuanpfeffer wirkt wärmend, Szechuanpfeffer zerstreut Kälte

Geschichtliches
Der Szechuanpfeffer wird in seiner asiatischen Heimat schon sehr lange als Gewürz und Heilpflanze angewendet. Als die asiatische Küche immer beliebter wurde, kam der Szechuanpfeffer auch nach Europa. Hier wird er hauptsächlich als exotisches Gewürz benutzt. Wegen einer Zitrusfrucht-Erkrankung, dem bakteriellen Zitronenkrebs, war die Einfuhr des Szechuanpfeffers in den USA von 1968 bis 2005 verboten. Inzwischen wurde das Verbot gelockert, aber der Szechuanpfeffer muss vor der Einfuhr auf mindestens 70°C erhitzt worden sein.

Pflanzenbeschreibung
Zanthoxylum piperitum wachsen als  Sträucher, die oft stark bedornt sind; sie erreichen Wuchshöhen von bis 2 m und Pflanzendurchmesser von 2m. Zanthoxylum piperitum ist meist zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch), seltener kommen auch einhäusige (monözische) Pflanzen vor. Die Blüten erscheinen zwischen April und Juni und die Früchte sind in etwa im August ausgereift. Szechuan-Pfeffer ist in Ostasien heimisch. Man findet ihn in Zentralchina, Tibet, Japan und Korea. Angebaut wird er vor allem in der Provinz Sichuan, was ihm auch seinen Namen eingebracht hat. Auch in anderen Gegenden der Welt, z.B. Afrika, Amerika findet man den Szechuanpfeffer gelegentlich. Sogar in Mitteleuropa kann er angepflanzt werden, weil er winterhart ist. Der Strauch, an dem der Szechuanpfeffer wächst, heißt unter anderem Gelbholzbaum. Er wächst bevorzugt in bergigen Regionen. Er ist als Rautengewächse mit dem Zitronenbaum und Orangenbaum verwandt, nicht aber mit der Pfefferpflanze. Der Gelbholzbaum wird bis zu 2 Meter hoch. Seine Zweige haben häufig spitze Stacheln. Die Blätter sind eiförmig mit Spitze. Sie wachsen gegenständig an den Zweigen. Die Blüten sind zweihäusig, d.h. männliche und weibliche Blüten wachsen an verschiedenen Bäumen. Sie blühen zwischen April und Juni. Aus den Blüten entwickeln sich bis August die rötlichen Früchte bzw. Samenkapseln. Sie hängen zusammen in Rispen.

Anbautipps
Da der Szechuanpfeffer bzw. Gelbholzbaum winterhart ist, kann man ihn auch in Mitteleuropa anbauen. Am besten pflanzt man fertige Pflanzen, die im gut sortierten Fachhandel angeboten werden. Dort findet man auch Sorten, die nicht zweihäusig sind, sodass man nur eine Pflanze braucht, um Früchte zu erhalten. Der Gelbholzbaum braucht einen mindestens halbsonnigen Standort. Der Boden kann durchaus karg sein, denn der Gelbholzbaum ist anspruchslos.

Sammeltipps
Die Früchte des Gelbholzbaums können meistens im August geerntet werden. Nur die rötlichen oder bräunlichen Fruchtwände (Samenkapseln) schmecken aromatisch. Die eigentlichen schwarzen Samen schmecken nicht gut und sind körnig zwischen den Zähnen. Daher sollte man die Samen möglichst aussortieren. Dazu trocknet man die Früchte und rubbelt sie anschließend bis die Samen freiliegen und entfernt werden können. Die Blätter können ab April geerntet werden. Man kann sie frisch verwenden oder schonend im Halbschatten trocknen.



BACHBLÜTEN
Man bearbeitet innerlich wieder und wieder die gleichen Probleme, ohne zu einer Lösung zu kommen (35 White Chestnut)
- Diese Menschen verarbeiten pausenlos das gleiche Problem, ohne je zu einer Lösung zu kommen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie dieses Problem entgültig lösen


BACHBLÜTEN
Zwangsvorstellungen, Wahnideen (6 Cherry Plum)
- Diese Menschen haben ständig irgendwelche Zwangsvorstellungen bzw. auch Wahnideen, die sie nicht
 abschütteln können
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie sich von den Zwangsvorstellungen bzw. Wahnideen
 allmählich trennen


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