Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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24.04.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > April > 22.04.19-28.04.19


GALLÄPFEL

Der rundliche Gallapfel, auch Eichengalle und Eichengallapfel genannt, ist eine  Pflanzengalle, die im Herbst an der Unterseite von  Eichenblättern, insbesondere von Quercus infectoria Olivier, vorkommt. Er entsteht durch abgelegte befruchtete Eier der Gemeinen Eichengallwespe. Im Inneren des Gallapfels befindet sich eine  Larve, aus der im Herbst dann das immer weibliche Insekt ausschlüpft, welches je ein unbefruchtetes Ei in den Vegetationskegel der Eichenknospe legt. Dieses überwintert dort und bildet ab dem Frühling Knospengallen, aus denen dann im Juni sowohl Männchen als auch Weibchen der Eichengallwespe schlüpfen. Die befruchteten Weibchen legen dann wieder Eier mit Hilfe des Legestachels in eine Blattader des Eichenblattes ab. Durch eine Abwehrreaktion der Eiche entsteht um die Legestelle die krankhafte Wucherung, die aufgrund der Kugelform Gallapfel genannt wird.

Steckbrief
Heilwirkung:
Durchfall, Frostbeulen, Mundschleimhautentzündung, Rachenentzündung
wissenschaftlicher Name:
Gallae
Verwendete Pflanzenteile:
Zellwucherungen der Galleiche

Anwendung
Der Gallapfel enthält unter anderem 55–65% Gallusgerbsäure und Gallussäure. Der Absudvon grob gemahlenen Galläpfeln liefert mit Eisensalzen tiefdunkle Verbindungen, die als schwarze  Tinte, genannt Eisengallustinte, heute noch bei der Unterzeichnung von Staatsverträgen verwendet wird, aber auch als  Gerbstoff für das Gerben von  Leder verwendet wurde. Auf den ehemaligen Standort einer auf die Verarbeitung von Galläpfeln spezialisierten Mühle weist der Name des Kaiserslauterer Stadtteils Galappmühle hin. Neben dem Gallapfel gibt es noch Wucherungen an Eichen, die ebenfalls durch die Eiablage der Gallwespe ausgelöst werden, die nicht kugelförmig sind, nur 25–28 % Gerbstoffe enthalten, Knopper (plural: Knoppern) genannt werden und auch gewerblich genutzt und als Rohstoff gehandelt wurden.




JUDENDORN

Die Chinesische Jujube, auch Chinesische Dattel (oder Kumul-Dattel), Rote Dattel oder Azufaifa genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der  Kreuzdorngewächse. Sie stammt aus Nord- und  Nordostchina und wird heute weltweit kultiviert. Sie bringt kleine, ovale und essbare Früchte hervor.

Steckbrief
Heilwirkung:
Bronchitis, Husten, beruhigend
wissenschaftlicher Name:
Zizyphus jujuba
Verwendete Pflanzenteile:
Früchte

Anwendung
In China wurden sie bereits im Shennong ben cao jing unter dem Namen Zao als wichtige Arzneidroge beschrieben. Dort, und davon abgeleitet in der weiteren Tradition, wurde den Jujubefrüchten zugeschrieben, dass sie die Verdauung kräftigen, nach überstandener Krankheit die Gesundheit festigen und bei regelmäßiger Einnahme lebensverlängernd wirken. In der  koreanischen Küche werden die Früchte Daechu genannt und für Tees und für die  Hühner-suppe Samgyetang verwendet. In der  taiwanischen Küche werden die Früchte ebenso für Suppen und Tees verwendet. Bereits in der Antike gelangte die Jujube ins Mittelmeer-gebiet.  Plinius berichtete über sie:
Gleichfalls fremd sind die Brustbeeren und die Tuberes, welche beide erst kürzlich, diese aus Afrika, jene aus Syrien nach Italien gekommen sind. Sextius Papinius, den ich als Consul gekannt habe, brachte sie zuerst zu uns in den letzten Lebensjahren des Kaisers Augustus und ließ sie im Lager auspflanzen. Sie gleichen mehr den Beeren als den Äpfeln, dienen aber den Wällen zur großen Zierde, denn sie reichen jetzt schon bis an die Dächer."  
Die positive Wirkung der Jujubenfrüchte auf die Brust und auf die Lungen wurde erstmals von Gargilius Martialis beschrieben und später von  arabischen Autoren bestätigt. Im 16. Jahrhundert waren die Früchte in Mitteleuropa bekannt als „Brustbeerlein" (Hieronymus Bock) oder „Rot-Brust-Beerlin" (Clusius und Dodoens). Bei Krünitz sind ausführliche Informationen über rote, schwarze und weiße Brustbeeren zu finden. Heute gilt die Jujube im Mittelmeergebiet, Süd-osteuropa und Kleinasien als eingebürgert, in Mitteleuropa gedeiht sie nur in Gebieten mit Weinbauklima, ihre Früchte reifen dort nur in Jahren mit vielen warmen Sommertagen. Besonders bekannt für die Ernte von "Brustbeeren" (ital. = giuggiole) ist das oberitalienische Städtchen  Arquà Petrarca bei Padua, in dem einmal jährlich im Herbst die "Festa delle Giuggiole" stattfindet. Dort werden verschiedene Produkte aus den Früchten hergestellt, wie etwa Schnäpse und Konfitüren. In getrockneter Form dienen die Früchte als Brustteebei Erkältungen; aus diesem Grunde sind sie bei  Apothekern häufig auch als Brustbeere bekannt.

Pflanzenbeschreibung
Die Chinesische Jujube ist ein  Baum oder seltener ein  Strauch, der Wuchshöhen bis zu 10 Meter erreicht. Er ist lang und kurz  bedornt oder ohne Dornen und lang verzweigt. Die  Borke ist braun bis grau-braun. Die Rinde junger, biegbarer Zweige ist purpurn-rot oder auch schon grau-braun und weich. Die  Nebenblät-ter sind zu zwei Dornen umgebildet oder fehlen ganz. Lange Dornen sind gerade und bis zu 3 Zentimeter lang. Kurze Dornen entwickeln sich an älteren Zweigen und sind umgebogen. Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli, die  Fruchtreife von August bis Oktober.
Blätter
Die wechselständigen Laubblätter sind 1 bis 6 Millimeter lang gestielt, an Jungtrieben auch bis zu 1 Zentimeter lang. Sie sind obseits kahl und unterseits spärlich behaart. Die eiförmigen bis eilanzettlichen, elliptischen oder rundlichen  Blattspreiten sind hellgrün und oberseits dunkelgrün. Sie sind zwischen 3 und 7 Zentimeter lang und 1,5 bis 4 Zentimeter breit und 3-nervig, papierartig mit leicht ungleicher, abgerundet bis stumpfer Basis. Der Blattrand ist fein gezähnt und die Spitze abgerundet bis stumpf, seltener spitz oder bespitzt.
Blütenstände und Blüten
Die Blüten stehen einzeln oder zu zweit bis acht in achselständigen, kurz gestielten  zymösen  Blütenständen. Die Blütenstiele sind zwischen 2 und 3 Millimeter lang. Die zwittrigen  Blüten sind fünfzählig, kahl und von gelb-grüner Farbe. Der  Diskus ist dick, fleischig und fünflappig. Die Kelchblätter sind breieiförmigen sowie mittig, adaxial gekielt und rundspitzig. Die spatel- und kapuzenförmigen, schmalen Kronblätter sind alternierend zu den Kelchblättern angeordnet und etwa so lang wie die Staubblätter die am Rand des Diskuses sitzen. Der Fruchtknoten ist halboberständig und leicht in den Diskus eingesenkt. Der zweiästige Griffel ist bis etwa zur Hälfte gespalten.
Früchte und Samen
Es werden rote bis rot-purpurne Steinfrüchte gebildet. Sie sind länglich bis schmal-eiförmig und zwischen 2 und 3,5 Zentimeter lang sowie 1,5 bis 2 Zentimeter im Durchmesser. Das  Mesokarp ist fleischig und dick. Es schmeckt mild-süß oder leicht säuerlich. Der hellbraune, runzlige Stein ist an beiden Enden spitzig bis abgerundet. Er enthält zwei Kammern und ist ein- oder zweisamig. Die orange-braunen Samen sind abgeflachtelliptisch und etwa 1 Millimeter lang und 0,8 Millimeter breit.



BACHBLÜTEN
Verfolgungsängste, Bestrafungsängste, Angst vor einer unsichtbaren Macht und Kraft (2 Aspen)
- Diese Menschen haben große Ängste vor Verfolgung und Bestrafung, sie haben auch Ängste vor einer unsichtbaren Macht und Kraft
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie diese Ängste in den Griff bekommen  

BACHBLÜTEN
Du willst tolerant sein, bist aber sehr kritisch (3 Beech)
- Diese Menschen wollen tolerant sein, sind jedoch sehr kritisch
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie tolerant sein und sind kaum kritisch


ERNÄHRUNG
Pflanzliches oder tierisches Eiweiß?
Ernährungswissenschaftlichen Untersuchungen werden verschiedenen Inhaltsstoffe wie beispielsweise Eisen und Zink mit tierischen Ursprungs besser resorbiert als von Lebensmittels pflanzliches Ursprungs. Auch dar Gehalt an den Vitamin A, D und B 12 liegt bei Fleisch höher als bei anderen Lebensmittel.


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