Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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24.04.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > April > 24.04.17-30.04.17


Storchenschnabel  

Die Storchschnäbel oder Geranien sind mit 380 bis 430 Arten die artenreichste Gattung der Pflanzenfamilie der Storchschnabelgewächse. Sie sind auf allen Kontinenten verbreitet. Arten und Sorten der Gattung Geranium werden mindestens seit dem 16. Jahrhundert als Zierpflanzen kultiviert und Arten und vor allem Sorten sind in zahllosen Gärten und Parks anzutreffen.
Der Storchschnabel ist ein Verwandter der Geranie, was uns die hübschen, aber kleinen Blüten beweisen. Im Unterschied zur Geranie riecht er jedoch ziemlich herb, sodass er auch oft "stinkender Storchschnabel" genannt wird. In der Heilkunde hilft uns der Storchschnabel bei Problemen der Haut und des Verdauungssystems.

Steckbrief

Heilwirkung:
Blutungen, Durchfall, chron. Magenentzündung, Hautleiden, Geschwüre, Ausschläge, Offene Beine, Mund- und Rachenentzündung, Nasenbluten, wunde Brustwarzen (bei Stillenden), Stoffwechsel anregend
wissenschaftlicher Name:
Geranium robertianum
englischer Name:
Herb Robert
volkstümliche Namen:
Stinkender Storchschnabel, Storchenschnabel, Ruprechtskraut, Robertskraut, Gottensgnadenkraut, Warzenkraut, Orvale
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Inhaltsstoffe:
Bitterstoff, Geraniin, Gerbstoffe, ätherisches Öl
Sammelzeit:
April bis September

Anwendung

Zwar wird Geranium bereits in den antiken Schriften erwähnt, es handelt sich dabei jedoch nicht um Storchschnabelarten. Hildegard von Bingen dagegen erwähnt, ebenso wie Paracelsus, das Ruprechtskraut eindeutig als Heilpflanze. Vermengt mit Weinraute und Poleiminze sollte es das Herz stärken und fröhlich machen. In zahlreichen mittelalterlichen Heilpflanzenbüchern wie beispielsweise denen von Hieronymus Bock und Tabernaemontanus wird das Ruprechtskraut ebenfalls erwähnt - genauso wie gelegentlich der Blutrote Storchschnabel. Auch in der Volksmedizin wurden diese Pflanzen bei Gelbsucht, Blutungen, bösartigen Geschwüren sowie äußerlich bei Flechten und Hautausschlag eingesetzt. Ein Tee des Ruprechtskrautes sollte bei Kinderlosigkeit helfen. Auch heute wird das Ruprechtskraut noch den Heilpflanzen zugerechnet. Die in der Pflanze enthaltenen Gerbstoffe mit ihren adstringierenden und entzündungshemmenden Wirkungen erklären einige Indikationen wie beispielsweise die Empfehlung, Tee des Ruprechtskrautes zum Spülen und Gurgeln bei Entzündungen im Rachenraum zu verwenden. Ebenso erweist sich Geranium als gutes Mittel bei Ohrenschmerzen, indem man sich ein frisches Blatt der Pflanze in das Ohr steckt und es dort solange wirken lässt bis der Schmerz verschwindet.
Das in der Homöopathie verwendete Mittel Geranium odoratissimum wird dagegen nicht aus Storchschnabelarten hergestellt, sondern aus dem Storchschnabelgewächs Pelargonium odoratissimum.
Der Storchschnabel kann man ganz normal als Tee verwenden. Dazu benutzt man das Storchenschnabelkraut. Auch als Tinktur, Wein oder Pulver kann man ihn einsetzen und hat ihn dann jederzeit bequem zur Hand. Äusserlich eignet er sich besonders als Frischsaft. Wenn die frische Pflanze jedoch nicht vor-handen ist (z.B. im Winter), dann kann man stattdessen einen Tee verwenden.

Pflanzenbeschreibung

Die deutsche Bezeichnung „Storchschnabel“ erscheint beim ersten Blick auf die blühende Pflanze unverständlich. Der Fruchtstand erklärt jedoch den Namen: Die länglichen, eigentümlich gestalteten Fruchtgrannen erinnern an den Schnabel des Storches. Die botanische Bezeichnung Geranium basiert ebenfalls auf der Form der Fruchtstände; sie lässt sich auf das griechische Wort "géranos" (Kranich) zurückführen. Im Deutschen wurde die Pflanze Storchschnabel frü-her auch Kranichschnabel genannt.
Die Pflanze

Storchschnabel-Arten sind überwiegend ausdauernde, seltener ein- oder zweijährige krautige Pflanzen, wenige Arten sind Halbsträucher oder Sträucher. Sie enthalten ätherische Öle. Storchschnabel-Arten wachsen buschig oder horst-artig. In freier Natur sorgen die großen Blätter der Geranien und ihre häufig  starke Breitenausdehnung dafür, dass sie im Vergleich zu konkurrierenden Pflanzenarten an ihrem Standort verhältnismäßig viel Nährstoffe und Wasser erhalten. Wie alle Familienmitglieder der Storchschnabelgewächse haben Storchschnabel-Arten gelenkartig verbundene Stängel, die häufig Drüsenhaare haben. Einige Arten wie beispielsweise der Balkan-Storchschnabel sind nahezu immergrün, andere wie der Basken-Storchschnabel bilden während ihrer Blüte-zeit große, rundliche „Laubhügel“ aus, die während des Winterhalbjahrs verrotten.
Die Blätter

Die wechsel- oder gegenständigen, gestielten Laubblätter sind je nach Art unterschiedlich gestaltet. Bei einigen Arten gleicht das Blatt der bei den Pelargonien-Arten vorkommenden runden Form, bei den meisten Arten ist es jedoch fünfteilig und jeder Blattlappen stark eingekerbt. Stark geteilte Laubblätter hat beispielsweise Geranium purpureum; bei dieser Art ist jedes Blatt in fünf Lappen unterteilt, die Teilung reicht dabei bis zur Blattachse. Zusätzlich ist jedes Blatt an der Spitze gelappt. Diese Blattform, die für viele der Geranium-Arten typisch ist, bezeichnet man botanisch als tief fiederspaltig. Bei den meisten Arten sind die Laubblätter einfarbig dunkelgrün, bei nur wenigen Arten treten unterschiedliche Grüntöne in der Blattfarbe auf. Die dunkelsten Laubblätter hat die auf Neuseeland und Tasmanien beheimatete Art Geranium sessiliflor
um. Bei einigen Sorten dieser Art wurde die ungewöhnliche Blattfärbung noch vertieft, sie ist fast dunkelviolett. Nebenblätter sind vorhanden.
Die Blüten

Die Blüten stehen selten einzeln, meist zu zweit. Es ist in der Regel ein langer Blütenstiel vorhanden. Dies ermöglicht den Geranien an ihren natürlichen Standorten eine Konkurrenz zu den meist anderen, gleich hoch wachsenden Pflanzenarten von denen sie umgeben sind und auf diese Weise ihre Bestäubung sicherstellen. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf grünen, freien und häufig behaarten Kelchblätter weisen stets eine vorspringende Spitze auf. Die Kelchblätter schließen zuerst die Blütenknospe ein. Wenn sich nach der Bestäubung aus der Blüte die Frucht entwickelt, vergrößern sich die Kelchblätter und schützen den Ansatz der entstehenden großen Frucht. Die fünf freien Kronblätter sind bei manchen Arten genagelt. Die Farbe der Blütenkronblätter der Storchschnabelarten reicht von Weiß über Rosa und Purpurrot bis zu einem leuchtenden Blau. Bei vielen Arten und Sorten ist eine deutliche Maserung der Kronblätter erkennbar. Es sind zwei Kreise mit je fünf Staubblättern vorhanden, sie sind alle fertil; bei den anderen Gattungen der Familie ist ein Teil der Staubblätter zu Staminodien reduziert. Die Ränder der Staubfäden sind behaart. Die meist fünf Nektarien des Diskus alternieren mit den Kronblättern, selten sind sie zu einem Ring vereinigt. Fünf Fruchtblätter sind zu einem oberständigen Fruchtknoten ver-wachsen. Der Griffel endet in fünf Narben.  

Die Blütenformel lautet:

Jedes einzelne Blütenkronblatt ist im Gegensatz zum Kelchblatt bei der überwiegenden Zahl der Arten am Ende abgerundet. Die Blütenform dagegen kann je nach Art unterschiedlich sein. Bei den Blüten des Wald-Storchschnabels handelt es sich um Scheibenblumen, die Blütenform des in Laub- und auf Schuttplätzen wachsenden Ruprechtskrautes bezeichnet man dagegen als Trichterblumen. Dementsprechend sind auch unterschiedliche Insekten an der Bestäubung beteiligt. Die Blüten des Wald-Storchschnabels mit dem leicht zugänglichen Nektar werden von Schwebfliegen, Bienen und Tagfaltern besucht. An den Nektar des Ruprechtskrauts dagegen gelangen nur langrüsselige Bienen- und Schmetterlingsarten.
Die Frucht

Sowohl der wissenschaftliche Name Geranium als auch der deutsche Name Storchschnabel bezieht sich auf die Form der langgestielten Frucht, in der man den Kopf und den langgestreckten Hals eines Storchs oder eines Kranichs erkennen kann. Die Frucht wird aus sehr langen Fruchtblättern gebildet, die nur am Grunde zwei Samenanlagen tragen. Von diesen entwickelt sich nur eine, während der obere, sterile Teil als „Schnabel“ auswächst. Botanisch handelt es sich um eine Spaltfrucht, da sich diese bei Reife in ihre fünf Fruchtfächer aufspaltet. Die Samen werden bei allen Arten durch das explosionsartige Aufplatzen des austrocknenden Schnabels verbreitet. Beim Wald-Storchschnabel beispielsweise rollen sich die fünf Fruchtfächer plötzlich von der Mittelsäule sowie voneinander ab und nach oben ein. Der Samen wird dabei katapultartig bis zu 3 Meter weit fortgeschleudert. Geranien zählen mit diesem Ausbreitungsmechanismus zu den sogenannten Austrocknungsstreuern. Beim Ruprechtskraut lässt sich außerdem auch die Herpochorie beobachten. Während die Herpochorie bei der Küchenschelle und der nah verwandten Gattung der Reiherschnäbel eine Strategie zur Nahausbreitung ist, dient sie hier dazu, den Diasporen optimale Startbedingungen zu verschaffen: nachdem der Samen des Ruprechtskrautes über den oben beschriebenen Mechanismus explosionsartig bis zu sechs Meter weit fortgeschleudert wurde, bohren sich die Samen mittels hygroskopischer Bewegungen in die Erde. Das ist darauf zurückzuführen, dass sich die Samen bei feuchten Wetter ausdehnen und bei trockenem Wetter wieder zusammenziehen.
Der Storchschnabel ist eine einjährige Pflanze, die häufig wild als Unkraut wächst. Man kann ihn jedoch einfach im Garten anbauen. Er wird bis zu 50 cm hoch und hat reich verzweigte, teilweise rötliche Stängel. Die dreieckigen Blätter sind drei- bis fünfteilig fiederschnittig gelappt. Blätter und Stängel sind weich behaart. Die kleinen, aber hübschen Blüten sind rosafarben bis violett. Jede Blüte hat fünf Blütenblätter, die in der Mitte durch eine dunklere Linie geziert werden. Den Namen hat der Storchschnabel von seinen Fruchtknoten, die wie spitze Schnäbel aussehen.



Kondurango

Marsdenia cundurango ist eine Pflanzensorte der Gattung Marsdenia mit dem gemeinsamen Namen Condurango. Es ist heimisch nach Peru und Ecuador in Südamerika. Mars cundurango ist bekannt, enthalten Conduritol, ein Cyclitol oder cyclisches Polyol.  

Steckbrief

Heilwirkung:
Appetitlosigkeit, Magensaft anregend, Rekonvaleszenz, Verdauungsschwäche
wissenschaftlicher Name:
Marsdenia cundurango
Verwendete Pflanzenteile:
Rinde

BACHBLÜTEN
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