Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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24.03.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > März > 18.3.19-24.3.19


PFENNIGKRAUT

Das Pfennigkraut, auch Münzkraut oder Pfennig-Gilbweiderich genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Gilbweiderich in der Unterfamilie der Myrsinengewächse innerhalb der Familie der Primelgewächse.

Steckbrief
Heilwirkung:
Blutungen, Durchfall, Ekzeme, Erkältung, Gicht, Husten, Magen-Darmbeschwerden, Rheuma, Staublunge, Wunden, eiternde Wunden
wissenschaftlicher Name:
Lysimachia nummularia
Verwendete Pflanzenteile:
Blühendes Kraut mit Wurzeln
Sammelzeit:
Juni und Juli

Anwendung
Es wird als Zierpflanze verwendet. Neben der grünen gibt es noch eine gelbe, optisch ansprechende Sorte, das Gelbblättrige Pfennigkraut.
Verwendung in der Pflanzenheilkunde
Im 16. Jahrhundert wurde die Pflanze »Egelkrut« genannt und als Wundheilmittel genutzt. Diese Indikation übernahm Hieronymus Brunschwig in sein im Jahre 1500 erschienenes Kleines Destillierbuch für sein »Egilkraut«, das er auch »Centum morbia« nannte. Er ergänzte die Indikation durch „rur" im Sinn von blutigem Durchfall. Unter den Vätern der Botanik war es zuerst Hieronymus Bock, der 1539 in seinem Kräuterbuch das »Egelkraut« - »Serpentaria minor« - »Hirundinaria« - »Pfennigkraut« - »Herba nummularia« beschrieb. Auch er charakterisierte die Pflanze als Wundheilmittel, beschrieb darüber hinaus auch ihre Verwendung bei Lungenkrankheiten. In seinem 1543 erschienenen Kräuterbuch übernahm Leonhart Fuchs die Ausführungen Bocks und fügte eine naturgetreue Abbildung der Pflanze hinzu. In Mitteleuropa spielt das Pfennigkraut in der Pflanzenheilkunde keine Rolle mehr. In Osteuropa wird es gelegentlich noch bei  Durchfall,  Rheuma, Blutungen und  Schwindsucht verwendet.

Beschreibung
Beim Pfennigkraut handelt es sich um eine immergrüne, kriechende, ausdauernde  krautige Pflanze, die auf geeigneten Böden rasenartig wächst. Sie erreicht eine Wuchshöhe von nur 5 Zentimetern. Die drüsig punktierten, gegenständig an den Stängeln angeordneten  Laubblätter bestehen aus einem kurzen Blattstiel und einer rundlichen oder elliptischen Blattspreite mit stumpfer Blattspitze. Die Länge der Blätter variiert zwischen 1,5 und 2,5 Zentimeter, die Breite beträgt 1,5 bis 2 Zentimeter. Die bis 30 Millimeter lang gestielten, leuchtend gelb gefärbten fünfzähligen Blüten entspringen einzeln den Blattachseln. Sie besitzen ein doppeltes  Perianth. Die unbehaarten, am Grund herzförmigen Kelchzipfel werden etwa 3 bis 5 Millimeter lang. Die Kronzipfel entwickeln eine Länge bis etwa 15 Millimeter. Obwohl die Blüten von Insekten bestäubt werden, sind die Blüten oft steril und bilden kaum Fruchtansatz aus. Die Samen der selten entstehenden  Kapselfrüchtewerden über Wasser und Menschen ausgebreitet. Die Pflanzenart breitet sich vorwiegend vegetativ aus. Sie bildet dazu bis zu 50 Zentimeter lange, überirdisch kriechende  Ausläufer, die sich an den Knoten bewurzeln und von der Mutterpflanze abtrennen. Diese sogenannte Blastochorie als überwiegende  Ausbreitungsformist im Pflanzenreich selten. Die blastochore Ausbreitung wird von den meisten Pflanzen – beispielsweise  Walderdbeeren – als ergänzende Ausbreitungsstrategie genutzt.




RETTICH

Schon im alten Ägypten wurde der Rettich als heilkräftige Nahrungspflanze geehrt. Die Erbauer der Pyramiden erhielten Rettich, Zwiebeln und Knoblauch als Nahrung, um gesund genug für die harte Arbeit zu sein. Heute wird der Rettich vorwiegend als Frühlingsgemüse und zusammen mit Bier und Brezeln angeboten. Hier sollte man zugreifen, denn mit dem Verzehr von Rettich stärkt man seine Gesundheit. Der Stoffwechsel wird angeregt, die Verdauung kommt in Gang und außerdem wird der Körper mit Vitamin C versorgt.
Bei Husten wirkt der Rettich schleim- und krampflösend.
Die Rettiche bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Kreuzblütengewächse. Es gibt etwa drei Arten, die überwiegend im Mittelmeerraum beheimatet sind. Mit dem als Gewürz verwendeten Meerrettich sind sie nicht näher verwandt.

Steckbrief
Heilwirkung:
antibakteriell, adstringierend, blutreinigend, fungizid, harntreibend, krampflösend, schleimlösend, Appetitlosigkeit, Blähungen, Husten, Keuchhusten, Krampfhusten, Heiserkeit, Leberschwäche, Gallenschwäche,  Gallensteine,  Gicht, Rheuma, Verstopfung, Verdauungsschwäche, Magenschwäche, Nierensteine, Vitamin-C-Mangel (Skorbut), Frühjahrsmüdigkeit, Ischias, Ödeme, Wassersucht, Arteriosklerose, Krebs (unterstützend, vorbeugend)
wissenschaftlicher Name:
Raphanus sativus
Pflanzenfamilie:
Kreuzblütler = Brassicaceae
englischer Name:
Radish
volkstümliche Namen:
Radi, Bierwurz, Bierrettich, Furzwurzel, Retwurzel
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel, Samen, Blätter
Inhaltsstoffe:
Raphanol, Senföle, Mineralstoffe, Magnesium, Vitamine, Enzyme, Glykobrassicin, Senfölglykoside, Linolensäure, Linolsäure, Bor, Brom, Fluor, Phosphor, Kobalt, Mangan, Schwefel, Zink
Sammelzeit:
Frühling bis Herbst

Anwendung
Man kann den Rettich einfach essen. Das ist die einfachste Möglichkeit, den Rettich einzunehmen. Dazu schneidet man ihn beispielsweise in dünne Scheiben. Diese Scheiben kann man einfach so essen, dem Salat beifügen oder auf Brot, beispielsweise Quarkbrot legen. Wenn man die Rettichscheiben salzt, wird der Rettichsaft aus den Scheiben gezogen und die Rettichscheiben schmecken milder. Bei der Salzugabe sollte man es jedoch nicht übertreiben und die gesamte Salzmenge berücksichtigen, die man an dem Tag zu sich nimmt. Der Rettich stärkt zwar die Verdauung, aber da er recht schwer verdaulich ist, ist er bei empfindlichem Magen oder Magenschleimhautentzündung nicht geeignet. Aus den Blättern kann man einen Tee zubereiten und über den Tag verteilt zwei bis drei Tassen trinken. Die Samen kann man als Senfsamen-Ersatz nehmen, mahlen, befeuchten und als Senfpflaster auftragen. Gegen Husten, aber auch bei Nierensteinen kann man Rettich-Sirup löffelweise einnehmen.
Rettichkur
Den Rettichsaft kann man als Kur einnehmen. Dazu reibt man den Rettich fein und presst ihn aus. Am Anfang trinkt man 100 ml Rettichsaft morgens auf nüchternen Magen. Diese Menge steigert man von Tag zu Tag bis man nach etwa drei Wochen auf 400 ml pro Tag kommt. Anschließend reduziert man die Menge allmählich wieder, bis man bei 100 ml angekommen ist. Solch eine Kur kann bei Gicht, Rheuma, Frühjahrsmüdigkeit, Verdauungsschwäche und chronischem Husten oder Keuchhusten helfen. Bei Krebs kann man sie unterstützend zur medizinischen Behandlung versuchen, sofern der Arzt diese Behandlung erlaubt.

Pflanzenbeschreibung
Rettich-Arten sind einjährige bis zweijährige krautige Pflanzen. Die Wurzeln sind dünn bis fleischig und es wird je nach Art und Kulturform eine Rübe ausgebildet, die in Größe, Form und Farbe bei den Sorten sehr unterschiedlich sein kann. Die oberirdischen Pflanzenteile sind selten kahl, meist flaumig oder borstig mit einfachen Trichomen behaart. Die aufrechten Stängelkönnen verzweigt sein. Die wechselständig grundständig und am Stängel verteilt angeordneten  Laubblätter sind lang bis sehr kurz gestielt. Die Blattspreiten sind leierförmig-gelappt bis fiederteilig. Der Blattrand ist gelappt bis gezähnt. Die Blütenstandsachse des anfangs schirmtraubigen Blütenstandes verlängert sich bis zur Fruchtreife meist stark und wird bald traubig. Ein Blütenstand enthält mehrere Blüten. Die zwittrigen  Blüten sind vierzählig. Die vier aufrechten, freien Kelchblätter sind schmal länglich, selten linealisch und das seitliche Paar besitzt undeutlich ausgebildete Säcke an ihrer Basis. Die vier freien, genagelten  Kronblätter sind breit verkehrt-eiförmig bis selten fast kreisförmig sowie stumpf oder gerundet und länger als die Kelchblätter. Die Farben der Kronblätter sind weiß bis creme-weiß, gelblich oder rosafarben bis rötlich-violetten meist mit dunkleren Nerven. Es sind sechs Staubblätter vorhanden mit länglichen bis länglichen-linealischen Staubbeuteln. Es sind vier Nektardrüsen vorhanden. Die meist zylindrischen, spindelförmigen, lanzettlichen oder eiförmigen, selten linealischen, länglichen oder ellipsoiden  Schoten oder  Schötchen besitzen zwei Segmente und öffnen sich bei Reife nicht.
Der Rettich ist eine Kulturpflanze, die vermutlich aus dem  Hederich gezüchtet wurde. Er ist verwandt mit dem Senf, Rüben und den Kohlarten. Es gibt viele Unterarten des Rettichs, mit roten, rosafarbenen, weißen oder schwarzen Wurzeln. Selbst das Radieschen gehört im weiteren Sinne zu den Rettichen. Je nach Sorte wird der Rettich im zeitigen Frühjahr gesät. Recht schnell sprießen die ersten Blätter, die sehr rauh sind. Die Wurzel verdickt sich und wird zum eigentlichen Rettich. Wenn man früh genug gesät hat und das Wetter mild ist, kann man schon zu Ostern die ersten roten Rettiche ernten. Andere Sorten sind erst im Herbst erntereif. Meist erst nach der Reife der Wurzeln blüht der Rettich mit geblichen, weißen oder violetten Blüten. Die weißen Blüten sind häufig violett gemasert. In den anschließend erscheinenden Schoten wachsen Samen heran. Diese Samen kann man als Ersatz für Senfkörner verwenden.



BACHBLÜTEN
Will andere überzeugen (31 Vervain)
- Diese Menschen wollen andere immer wieder überzeugen
- Mit der dementsprechender Bachblüte wollen nicht mehr ihre Mitmenschen überzeugen

BACHBLÜTEN
Ich kann andere gut unterdrücken (32 Vine)
- Diese Menschen können sie andere sehr gut unterdrücken
- Mit der dementsprechender Bachblüte kann das unterdrückende Verhalten abgestreift werden  

ERNÄHRUNG
7 magische Regeln für Ty 2 Diabetikern
- Übergewicht langsam, aber dauerhaft durch Kalorienreduktion abbauen
- Reichlich Bewegung
- Kohlenhydrat- und ballaststoffreich, aber zuckerarm essen
- Zucker durch Süßstoff ersetzen
- Pflanzliche Fette bevorzugen
- Kost nach Kalorien und nicht nach Broteinheiten
- Wenig Alkohol zu den Mahlzeiten oder besser verzichtet man auf Alkohol


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