Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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24.01.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Jänner > 22.01.18-28.01.18

GEWÜRZUMACH

Der Gerber-Sumach, auch Gewürz-Sumach, Sizilianischer Sumach oder Färberbaum genannt, ist eine  Pflanzenart aus der Gattung Sumach innerhalb der Familie der  Sumachgewächse.

Steckbrief
Heilwirkung:
Bettnässen, Magen-Darmbeschwerden, Reizblase
wissenschaftlicher Name:
Rhus aromatica
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzelrinde

Nutzung
Gerber-Sumach roús hatte spätestens im 3. Jahrhundert v. Chr. in der gesamten griechischen Küche der Ägäisregion seinen Platz als ein beliebtes Gewürz gefunden und musste aus Syrien importiert werden, obwohl die Bäume in der gesamten Mittelmeerwelt wuchsen. Solon schrieb ein Gedicht über seine kulinarischen Freunde Sumach und Silphion (von dem nur nicht miteinander verbundene Fragmente erhalten sind) über das Leben im Luxus. Spätestens im 4. Jahrhundert v. Chr. war Sumach in Athens Küche in Gebrauch. Die Blätter dienten zum Gerben von  Lederund als Haarfärbemittel. Mit der Rinde wurde Wolle gefärbt. Bis heute sind die getrockneten, gemahlenen Steinfrüchte, Sumak genannt (vermutlich von  aramäisch summaq für dunkelrot), als säuerliches Gewürz vor allem in der türkischen, arabischen, kurdischen und  persischen Küche beliebt. Zu qualitativ hochwertigem „Sumak" wird kein Salz hinzugefügt, vor allem werden die Steinfrüchte nicht zermahlen, Bitterstoffe würden sonst freigesetzt. Es wird nur die dünne Schicht Fruchtfleisch abgeschabt und anschließend getrocknet, beispielsweise unter starker Sonneneinstrahlung. Natürlich ist dieser viel teurer und aus diesem Grund selten im Handel erhältlich. Meist bekommt man nur den (durch die Kerne) dunklen Sumak, dabei hat die eigentliche Reinform eine hellrote Farbe. Salz wird in erster Linie von den Händlern zur schnelleren Trocknung (Entzug von Wasser) und zur Steigerung des Gewichtes beigemischt. In der Reinform ist das Gewürz durchaus ergiebig.
Er wird meist großzügig über Salate, Fleischgerichte (beispielsweise  Lahmacun) und Reisgerichte gestreut oder wie schon im antiken Rom zu einem intensiv roten Sud verkocht, der – mit  Tamarindevergleichbar – Gerichten zugegeben wird. Zudem ist er Bestandteil von Gewürzmischungen wie dem  Zatar. Eine eng verwandte Art diente den Ureinwohnern Nordamerikas als Grundlage für ein saures Getränk. Der sauer- adstringierende Geschmack der Früchte beruht auf verschiedenen Fruchtsäuren wie Äpfel-, Zitronen-, Bernstein-, Malein-, Fumar- und Ascorbinsäure, Tanninen und ätherischen Ölen. Die Farbe geht auf  Anthocyan-Pigmente zurück.

Beschreibung
Der Gerber-Sumach wächst als Strauch oder kleinerer Baum. Die Laubblätter sind gefiedert. Der Gerber-Sumach ist zweihäusig getrenntgeschlechtig. Die traubigen Blütenstände enthalten viele Blüten. Die kleinen Steinfrüchte verfärben sich bei Reife tief violettrot.



KAMPFER

Der Kampferbaum, auch Kampferlorbeer genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Lorbeergewächse.

Steckbrief
Heilwirkung:
Husten, Muskelschmerzen, Muskelkater, Rheuma, Knieschmerzen, Schleimbeutelentzündung, Rückenschmerzen, Kreuzschmerzen, Hexenschuss, Arthrose
wissenschaftlicher Name:
Cinnamomum camphora
Pflanzenfamilie:
Lorbeergewächse = Lauraceae
Verwendete Pflanzenteile:
ätherisches Öl

Nutzung
Seine Heimat hat der Kampferbaum in Ostasien (Japan, Korea, Vietnam). Er wird auch in  Sri Lanka und  Ostafrika sowie in  Brasilien in größerem Maße angebaut. Aus Pflanzenteilen des Kampferbaumes wird das ätherische Ravintsaraöl gewonnen. Der Gehalt an Kampfer ist im Holz der unteren Stammabschnitte am größten.


Beschreibung
Erscheinungsbild, Rinde und Blatt
Der Kampferbaum wächst als immergrüner Baum, der Wuchshöhen bis zu 30 Meter und Brusthöhendurchmesser (BHD) von etwa 3 Meter erreicht. Alle Pflanzenteile riechen stark nach  Campher und enthalten auch mehr oder weniger viel Kampfer. Die gelblich-braune Borke schält sich in unregelmäßigen und longitudinalen Stücken ab. Die Rinde der stielrunden Zweige ist bläulich und kahl. Die breit eiförmigen Endknospen besitzen breit ovale bis fast kreisförmige Schuppen. Die wechselständig an den Zweigen angeordneten  Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der kahle, schlanke Blattstiel ist 2 bis 3cm lang. Die mit einer Länge von 6 bis 12 cm und einer Breite von 2,5 bis 5,5 cm eiförmig-elliptische Blattspreite ist fast ledrig. Die Blattoberseite ist grün bis gelb-grün gelb-grün und glänzend, die Blattunterseite ist oder gelb-grün und bereift. Beide Blattflächen sind kahl oder die Unterseite ist spärlich flaumig behaart solange sie jung ist.
Blütenstand und Blüte
Die Blütezeit reicht von April bis Mai. Seitenständig auf einem 2,5 bis 4,5 cm Blütenstandsschaft steht ein 3,5 bis 7cm großer rispige Blütenstand. Blütenstandsschaft und Blütenstandsachse sind kahl oder grau bis gelb-braun flaumig behaart, besonders an den Knoten. Die kahlen Blütenstiele sind 1 bis 2 mm lang. Die zwittrigen  Blüten sind etwa 3 mm groß. Die grün-weißen oder gelblichen Blütenhüllblätter sind kahl oder außen flaumig behaart und innen dicht flaumig behaart. Die Blütenhüllblätter sind etwa 1mm langen, verkehrt-konisch Röhre verwachsen. Die freien Bereiche der Blütenhüllblätter sind mit einer Länge von etwa 2mm elliptisch. Es sind neun fertile, 2mm lange Staubblätter mit flaumig behaarten Staubfäden vorhanden. Der mit 1mm Länge eiförmige Fruchtknoten ist kahl. Der Griffel besitzt eine Länge von etwa 1mm.
Frucht
Die purpurfarbene bis fast schwarze, fleischige Frucht ist mit einem Durchmesser von 6 bis 8 mm eiförmig oder fast kugelig. Die haltbaren Blütenhüllblätter umhüllen die Frucht napfartig; dieser längs gerillte Napf besitzt eine Länge von etwa 5mm, an der Basis einen Durchmesser von etwa 1mm und im gestutzten oberen Bereich einen Durchmesser von etwa 4mm. Die Früchte reifen zwischen August und November.



BACHBLÜTEN
Ich bin voller Zorn (15 Holly)
-
Diese Menschen sind so voll mit Zorn, dass sie gar nicht anders können
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen ihren Zorn zügeln und können ihn auch los
 werden


BACHBLÜTEN
Ich halte mich für unattraktiv (19 Larch)
-
Diese Menschen halten sich von Haus aus unattraktiv
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen sehen, dass sie sehr wohl attraktiv sind


ERNÄHRUNG
Nährstoffe  
Energieliefernde HAUPT- und Makronährstoffe
KOHLENHYDRATE                EIWEISS (PROTEIN)
FETT                                 ALKOHOL (NICHT LEBENSNOTWENDIG)

NICHT energieliefernde Mikronährstoffe
VITAMINE                                  MINERALSTOFFE
SEKUNDÄRE PFLANZENSTOFFE      WASSER
ANTINUTRITIVE INHALTSSTOFFE


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