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Tulsi-Basilikum
Diese Art des Basilikums kommt aus Indien und wird dort verehrt. Der Name Tulsi kommt aus dem Sanskrit und bedeutet: "Die Unvergleichliche". Es ist bei den Hindus die heiligste aller Pflanzen. Bei uns sind die verschiedenen Basilikumarten mehr als Gewürz in er guten südlichen Küche bekannt und dienen zur Verdauungsförderung und als Salzersatz. Die Pflanze hat nicht nur viele Heilwirkungen sondern stärkt auch das Immunsystem. Tulsi-Basilikum kann ohne weiteres als Zimmerpflanze gehalten werden.
Indisches Basilikum, auch Tulsi bzw. Tulasi, Königsbasilikum oder Heiliges Basilikum genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Basilikum innerhalb der Familie der Lippenblütler. Ihr natürliches Vorkommen ist im tropischen und subtropischen Asien sowie in Nord-Australien.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Abwehrschwäche
Heilwirkung: Pflanzenheilkunde: beruhigend, entspannend, immunsystemstärkend, verdauungsfördernd, Volksheilkunde: antiseptisch, beruhigend, blähtreibend, entspannend, immunsystemstärkend, krampflösend, schlaffördernd, verdauungsfördernd, wärmend, wurmtreibend  
Anwendungsbereiche: Pflanzenheilkunde: Tonikum, Immunsystem, Verdauung, Volksheilkunde: Angina, Antibiotika, Arthritis, Asthma, Bronchitis, Grippe, Hautkrankheiten, Heiserkeit, Insekten, nsektenstiche, Kehlkopfentzündung, Koliken, Kopfschmerzen, Krämpfe, Migräne, Mundschleimhautentzündung, Nebenhöhlenentzündung, Rheuma, Schmerzen, Stress, Tonikum, Überanstrengung, Unterleibsschmerzen
wissenschaftlicher Name: Ocimum sanctum L., Ocimum tenuiflorum
Pflanzenfamilie: Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name: Holy Basil
volkstümlicher Name: Heiliges Basilikum, Indisches Basilikum, Königsbasilikum, Tulassi, Tulsi, Tulsi-Basilikum
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Ganze Pflanze, Saft, Samen, Stängel
Inhaltsstoffe: ätherische Öle, Eugenol, Flavanoide, Gerbstoffe, Kaffeesäure, Kampfer, Methylchavicol, Pinen
Sammelzeit: April - November
Kontraindikation: Schwangerschaft, Stillzeit, Kleinkinder
Nebenwirkungen: Müdigkeit, bei Langzeitgebrauch vermutlich krebsfördernd
 
Anwendung
Tee
1TL getrocknetes Kraut auf 250ml Wasser. Kochendes Wasser über das Kraut gießen und 10 Minuten abgedeckt ziehen lassen, abseihen. 1-2 Tassen pro Tag helfen bei Verdauungsproblemen, Stress und stärken das Immunsystem.
Mundspülung
Die Mundspülung/Gurgeln mit dem Tee hilft bei Entzündungen im Mundraum und Heiserkeit.
Speisen
Die Blätter in Salaten und Speisen geben. Die Blätter vertragen es nicht, mitgekocht zu werden. Fördert die Verdauung, verhindert Blähungen und Völlegefühl.
Saft
Der frische Saft aus den Blättern oder die zerquetschten Blätter helfen bei Insektenstichen und Hautkrankheiten.
Samen
Die Samen sind ein Stärkungsmittel oder in einem Absud gekocht gegen Hautkrankheiten einsetzbar.
Öl
Das Öl vertreibt Insekten.  
Küche  
Im Ayurveda wird allgemein Tulsi als Tee eingesetzt, der pur oder in verschiedenen Mischungen wie z. B. mit Ingwer oder grünem Tee erhältlich ist. Tulsitee wird üblicherweise aus den drei verschiedenen Sorten Rama Tulsi, Krishna Tulsi und Vana Tulsi gewonnen. In der thailändischen Küche stellt Indisches Basilikum eine der Basilikum-Arten dar, die in der Gewürzmischung Horapa enthalten sein können. Sehr häufig ist es auch in gebratenem Fleisch wie pad gaprao oder in 'Country-style'-Curry enthalten. Generell werden Blätter der Pflanze erst gegen Ende des Kochvorgangs zugegeben, um ihr Aroma zu erhalten. Auch gefriergetrocknet kann man es verwenden.
Pharmakologie  
Für viele der pharmakologischen Wirkungen des Indischen Basilikums können das enthaltene Eugenol und andere antioxidativ wirksame Phenole und Flavonoideverantwortlich gemacht werden. Sowohl ätherisches Öl als auch Eugenol allein haben im Laborversuch anthelminthische Wirkung. In mehreren Laborstudien wurden antibakterielle Wirkungen von Indischem Basilikum, insbesondere gegen Staphylococcus aureus, bestätigt. Auch nachgewiesene radioprotektive Effekte sind mit Sicherheit auf antioxidative Mechanismen zurückzuführen. Zudem konnte in mehreren Versuchen (Tierversuche wie klinische Studien) gezeigt werden, dass die Pflanze eine Antistress-Wirkung hervorruft. Die Pflanze wirkt außerdem schmerzlindernd und gegen stressbedingten Bluthochdruck. Eine antidiabetische Wirkung des Saatöls aus Indischem Basilikum konnte dagegen nicht bestätigt werden. In einem Tierversuch mit Ratten wurden mit alkoholischem Extrakt aus der Pflanze die schädlichen neurologischen Effekte von Lärm verhindert. Zuletzt war wässriger Extrakt aus getrocknetem Indischem Basilikum in der Lage, bei Mäusen gewisse Koordinationsleistungen zu verbessern, was auf möglichen Einsatz als Nootropikum deutet.  
 
Geschichtliches
Seit tausenden von Jahren ist Basilikum nicht nur wichtige Heilpflanze, sondern auch Ritualpflanze. Es findet sich als Grabbeigabe bei den Ägyptern und in indischen Überlieferungen. Auch im Christentum hat Basilikum eine religiöse Bedeutung, zeitweise wurden aus Tulsi Rosenkränze hergestellt. In Europa ist Basilikum den meisten eher als gut schmeckende Ergänzung von Speisen bekannt geworden.  
 
Pflanzenbeschreibung
Das Indische Basilikum wächst als ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von bis zu 100 Zentimeter. Der gerade Stängel kann an der Basis verholzen und besitzt viele fein behaarte Zweige. Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattstiele sind 1 bis 2,5 Zentimeter lang. Die einfache Blattspreite ist bei einer Länge von 2,5 bis 5,5 Zentimetern und einer Breite von 1 bis 3 Zentimetern länglich mit dreieckiger Spreitenbasis, stumpfem oberem Ende und leicht gezähntem Blattrand. Die Laubblätter sind überall fein behaart, besonders aber an den Blattadern. In endständigen, 6 bis 8 Zentimeter langen ährigen Blütenständen stehen je sechs Blüten in Scheinquirlen zusammen. Die Hochblätter sind bei einer Länge sowie einer Breite von etwa 1,5 Millimeter herzförmig und zugespitzt. Die Blütenstiele sind 2,5 Millimeter lang. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die 2,5 Millimeter langen Kelchblätter sind glockenförmig verwachsen und der Kelch ist zweilippig. Die Kronblätter sind weiß bis rötlich. Die braunen Nüsschen sind mit 1 mal 0,7 Millimeter leicht eiförmig und leicht buckelig.
Das Tulsi-Basilikum ist in den Tropen und Subtropen von Asien und Australien heimisch. Sie wächst bevorzugt auf nährstoffreichen und lockeren Böden. Die mehrjährige Staude wird zwischen 50 und 100 Zentimeter hoch. Die spitzen elliptischen Blätter sind gegenständig angeordnet und haben einen aromatischen Duft. Die weißen bis purpurnen Blüten erscheinen zwischen Juni und September an kerzenförmigen Blütenständen. Aus den Tulsi-Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen.  
 
Anbautipps
Da die Pflanze keinen Frost verträgt: In Töpfen anpflanzen. Der Boden sollte nährstoffreich, humos und locker sein. Die Aussaat im Frühling auf die Erde und nur leicht andrücken (Lichtkeimer). Warm und feucht halten. Die Vermehrung über Stecklinge ist auch möglich. Die Pflanze kann im hellen Zimmer gehalten oder überwintert werden. Wird die Pflanze älter: ab und zu in geringen Mengen düngen. Bei der Ernte die Pflanze in Form schneiden. So kann man auch keinen kleinen Baum gestalten.  
 
Sammeltipps
Das Kraut kann man ab April ernten. Man kann es frisch verwenden oder trocknen. Aus dem Kraut vor der Blüte wird das Öl durch Wasserdampf-Destillation gewonnen. Im Herbst kann man die Samen ernten (diese bleiben einige Jahre nutzbar und keimfähig).

Arekpalme tt
Die Arekpalme ist in Indien und anderen asiatischen Ländern heimisch. Die Fächerpalme wird bis zu 24 Meter hoch. In Asien werden unreife Betelnüsse gerne gekaut, um das Wohlbefinden zu steigern. Dabei werden Zahnfleisch und Speichel rot gefärbt. Die Nüsse stärken auch die Verdauungsorgane und treiben Würmer aus. In ihrer Heimat gilt die Betelnuss auch als Liebesmittel.
Areca catechu ist eine Palmenart, die in weiten Teilen destropischen Pazifiks, Asiens und Teilen Ostafrikas wächst. Man nimmt an, dass die Palme auf den Philippinen entstanden ist aber in der Landwirtschaft weit verbreitet ist und in Südchina (Guangxi, Hainan, Yunnan), Taiwan, Indien, Bangladesch, den Malediven, Ceylon, Kambodscha, Laos, Thailand als eingebürgert gilt, Vietnam, Malaysia, Indonesien, Neuguinea, viele der Inseln im Pazifischen Ozean und auch in den Westindischen Inseln. Die Art hat viele gebräuchliche Namen einschließlich der Areca-Palme, Arekanusspalme, Betelpalme, Indische Nuss, Pinang-Palme. Diese Palme wird die gerufene Betel Baum , weil seine Frucht, der Arecanuß, oft entlang gekaut mit dem Betelblatt, ein Blatt von einer Rebe der Familie Piperaceen. Areca ist abgeleitet von einem lokalen Namen von der Malabarküste von Indien und Catechu ist von einem anderen malaiischen Namen für diese Palme, Caccu.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Adstringierend, Verdauungsschwäche, Durchfall, Würmer, Wechseljahresbeschwerden
wissenschaftlicher Name: Areca catechu
englischer Name: Betel nut
volkstümliche Namen: Arekanuss, Betelnuss-Palme, Catechu-Palme, Pinang
Verwendete Pflanzenteile: Nüsse
Inhaltsstoffe: Alkaloid, Arecolin, Arecain, Guvacin, Beta-Sitosterol, Diosgenin, Gallussäure, Schleim
 
Anwendung
Achtung! Giftig. Arekpalme nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
Die Arekanuss ist auch beliebt zum Kauen in einigen asiatischen Ländern, wie China, Taiwan, Vietnam, den Philippinen, Malaysia, Myanmar und Indien und dem Pazifik, vor allem in Papua-Neuguinea, wo es sehr beliebt ist. Kauen Arekanuss ist sehr beliebt in der Arbeiterklasse in Taiwan. Die Mutter selbst kann süchtig machen und hat direkte Verbindung zu Mundkrebs. Arekanüsse in Taiwan enthalten normalerweise künstliche Zusatzstoffe wie Kalksteinpulver. Der Extrakt von Areca catechu kann süchtig machen. Die Areca-Palme wird auch als Innenlandschaftsart verwendet. Es wird oft in großen Innenbereichen wie Einkaufszentren und Hotels verwendet. Es wird nicht Obst oder erreichen volle Größe. Drinnen ist es eine langsam wachsende, schwach wasser- und lichtstarke Pflanze, die empfindlich auf Spinnmilben und gelegentlich auch auf Wollläuse reagiert. In Indien werden die trockenen, abgefallenen Blätter gesammelt und in Einweg Palmblattplatten und -schalen heißgepresst .
 
Eigenschaften
Areca catechu wird für seine kommerziell wichtige Samenpflanze, die Arekanuss, angebaut. Tanjung Pinang, Pangkal Pinang Städte in Indonesien, indonesische Provinz Jambi (Jambi oder Jambe ist Areca auf Javanisch , Sundanesisch, Balinesen und Old Malay), Penang Island, vor der Westküste der Halbinsel Malaysia, Fua Mulaku auf den Malediven, Guwahati in Assam und Küstengebiete von Kerala und Karnataka in Indien, sind einige der Orte benannt nach einem lokalen Namen für Arekanuss. Tatsächlich gibt es in Indonesien und Malaysia zahlreiche Stadt- und Ortsnamen, die die Wörter pinang oder jambe verwende. Dies zeigt, wie wichtig Arekanuss in der austronesischen Zivilisation ist, besonders im heutigen Indonesien oder Malaysia .

Bachblüte
Ich fühle mich verkrampft (Beech)
- Diese Menschen fühlen sich fast ständig verkrampft
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Verkrampfung entgegenwirken
Bachblüte
Ich lasse mich leicht überreden (Centaury)
- Diese Menschen lassen sich zu leicht überreden
- Mit der dementsprechenden Bachblüte lassen sie sich nicht mehr so leicht überreden
Empfehlungen für die Lebensmittelauswahl – weniger geeignete Lebensmittel
Milch & Milchprodukte: Schlagobers, Rahm, Crème fraîche, Kondensmilch über 4% Fett, alle Rohmilchprodukte
Fleisch: fettes Fleisch, Innereien, Fleischkonserven
Fisch: Fischkonserven in Öl, Aal, Räucherlachs, Brathering, Fischsalate, panierter und frittierter Fisch
Wurst & Wurstwaren: fette Wurstsorten, z.B. Salami, Koch- und Bratwürste, geräucherter Schinken
Käse: Käse, Doppelrahmstufe, Schnittkäse, Vollfettstufe
Eier: Eigelb, roh
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