Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

23.10.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Oktober > 21.10.19-27.10.19


WOLFSMILCH
tt

Viele verschiedene Euphorbium-Arten wachsen weltweit. Sie sehen auch sehr unterschiedlich aus, aber gemeinsam ist ihnen, dass sie faszinierend aussehen, zum zweimal hinschauen. Wenn es Pflanzen mit magischen Kräften gäbe, dann würden die Euphorbium-Arten, auch Wolfsmilch genannt, mit Sicherheit dazugehören. Alle Wolfsmilch-Arten enthalten einen Milchsaft, der giftig ist. Dieser Milchsaft reizt die Haut, lässt sie schmerzhaft anschwellen und wirkt innerlich eingenommen abführend bis hin zu giftig. Auch die Samen der Wolfsmilch wirken abführend und giftig.
Die Kreuzblättrige Wolfsmilch ist eine Pflanzenart in der Gattung Wolfsmilch aus der Familie der Wolfsmilchgewächse.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Antibakteriell, harntreibend, Verstopfung, Hautreizend, Warzen, Hühneraugen, Gegen Behaarung
wissenschaftlicher Name: Euphorbia lathyris, Euphorbia cyparissias, Euphorbia resinifera
Pflanzenfamilie: Wolfsmilchgewächse = Euphorbiaceae
englischer Name: Spurge
volkstümliche Namen: Zypresseneuphorbie, Dullkraut, Milchkraut, Giftmilch, Hexenmilch, Teufelsmilch, Krätzekraut, Krötengras, Spechtwurzel, Springwurzel, Springwolfsmilch, Vierzeilige Wolfsmilch, Warzenkraut
Verwendete Pflanzenteile: Milchsaft
Inhaltsstoffe: Hautreizende Harze, Ingenol, Bitterstoff, Euphorbon, Kautschuk

Anwendung
Die Pflanzen sind in der Regel zweijährig, mit einigen Formen und/oder an einigen Standorten manchmal auch einjährig. Als Zierpflanze ist die Kreuzblättrige Wolfsmilch vor allem wegen ihrer fraktalen Wuchsform beliebt. Die ihr nachgesagte Wirkung gegen Wühlmäuse ist bedingt zutreffend. Zumindest im engeren Umkreis von etwa 3 – 4 Meter Radius scheinen Wühlmäuse aber auch Maulwürfe Abstand zu nehmen. Wegen des außergewöhnlich hohen Ölsäuregehalts ihrer Samen hat die Kreuzblättrige Wolfsmilch das Interesse der Oleochemie geweckt. Früher wurden ihre Samen, wie die mehrerer weiterer Arten, als Abführmittel genutzt, führten jedoch in höherer Dosierung zu schweren Vergiftungen und manchmal sogar zum Tod. Mit dem Entzündungen hervorrufenden Milchsaft wurden früher auch Warzen und Hühneraugen behandelt.

Achtung! Giftig. Euphorbium nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden.

Den Milchsaft der Wolfsmilch kann man auf Warzen oder Hühneraugen auftragen. Die verhärteten Hautstellen werden durch den Saft weggeätzt. Auch Haare an unerwünschten Stellen verschwinden durch den Milchsaft.
Achtung! Der Milchsaft ist ätzend und reizt die Haut!
Die Samen und der Milchsaft werden in der Volksheilkunde gegen Verstopfung verwendet. Die Wirkung reicht von einer normalen Abführwirkung bei Einnahme weniger Samen bis hin zu einer starken purgativen Wirkung, bei der auch Erbrechen auftritt. Früher wurde die Wolfsmilch zur Abtreibung benutzt, aber das war nur von wenig Erfolg gekrönt und endete oft in schwerer Vergiftung bis hin zum Tod.
Achtung! Bei hoher Dosierung kann der Genuss des Samen sogar zum Tod führen!
Aufgrund der Giftigkeit sollte man von einer innerlichen Verwendung der Wolfsmilch absehen.

Pflanzenbeschreibung
Die Kreuzblättrige Wolfsmilch ist eine immergrüne, zweijährige, krautige Pflanze die Wuchshöhen von bis zu 1m erreichen kann, meist jedoch kleiner bleibt. Üblicherweise ist der bis zu 2cm dicke Stängel unverzweigt bzw. verzweigt nur nach einer Verletzung. Die ungestielten, kreuzweise gegenständigen Laubblätter sind am Grunde linealisch, bis 15cm lang und weisen einen charakteristischen Mittelnerv auf. Weiter oben am Stängel werden die Blätter kürzer und dreieckig. Im zweiten Lebensjahr wird über einem Wirtel aus vier Blättern ein endständiger Blütenstand, eine zwei- bis vierstrahlige Scheindolde gebildet. Die Hochblättersind gelblich grün bis gelb. Die Nektardrüsen der Cyathien sind gelb bis (selten) purpurn, etwa halbkreisförmig und tragen außen zwei horn- bis keulenförmige Fortsätze mit meist verbreiterten Enden. Die glatten, dreikammerigen Kapselfrüchte haben einen Durchmesser von 8 bis 10 mm. Die abgeflacht eiförmigen, 4 bis 6 mm langen Samen tragen ein Anhängsel. Die Blütezeit reicht je nach Standort von Juni bis August.
Kreuzblättrige Wolfsmilch
Die Kreuzblättrige Wolfsmilch stammt aus der östlichen Mittelmeer-Region ist aber inzwischen auch in Mittel-europa heimisch. Sie ist ganzjährig grün. Im zeitigen Frühjahr wächst der Stängel mit langen, lanzettlichen Blättern, die kreuzförmig vom Stängel abstehen. Im Spätsommer verästelt sich die Wolfsmilch auf einer Höhe von etwa einem Meter und bildet gelbgrüne Blüten.
Zypressen-Wolfsmilch
Die Zypressenwolfsmilch hat feine fiederartige Blätter, die direkt am Stamm wachsen. Die Blüten sind leuchtend gelb.



ALPENVEILCHEN
tt

Das Alpenveilchen ist eine Pflanzengattung mit mehreren Arten. Es gibt das wilde Alpenveilchen und auch die bekannte Zimmerpflanze. Das wilde Alpenveilchen steht unter Naturschutz und ist giftig. Früher wurde es als Abführmittel benutzt. In homöopathischer Verdünnung kann man es auch gegen Rheuma, Gicht und Schmerzen einsetzen.
Die Alpenveilchen oder Zyklamen sind eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Myrsinengewächse innerhalb der Familie der Primelgewächse. Zu dieser Gattung zählen etwa 22 Arten, von denen die meisten Arten im Mittelmeerraum heimisch sind. Nur eine Art, das Europäische Alpenveilchen ist in den Alpen, nach denen die Gattung im Deutschen benannt ist, weit verbreitet. Die bekannte Topfpflanze ist das Zimmer-Alpenveilchen das seine Heimat in Kleinasien hat, von wo es im 17. Jahrhundert nach Europa eingeführt wurde.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Verstopfung, Gicht, Rheuma, verschiedene Schmerzzustände
wissenschaftlicher Name: Cyclamen purpurescens
Pflanzenfamilie: Myrsinengewächse = Myrsinaceae; Früher: Primelgewächse = Primulaceae
englischer Name: Cyclamen
volkstümliche Namen: Erdbrot, Erdscheibe, Saubrot
Verwendete Pflanzenteile: Knolle
Inhaltsstoffe: Saponinglycoside, Cyclamin, Triterpen

Anwendung
Achtung! Giftig.
Alpenveilchen nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
Das Alpenveilchen wird zwar traditionell in der Volksheilkunde der Alpen als Heilpflanze eingesetzt, in der normalen Heilpflanzenkunde spielt es jedoch keine Rolle. Da es giftig ist, sollte man mit der Einnahme der Alpenveilchenknollen sehr zurückhaltend sein. Man sollte sie, wenn überhaupt, nur äußerlich oder in homöopathischer Verdünnung anwenden.

Pflanzenbeschreibung
Cyclamen-Arten sind ausdauernde krautige Pflanzen, die scheibenförmigen und namensgebenden Knol-len als Überdauerungsorgane ausbilden. Die gestielten Laubblätter sind einfach und haben oft eine helle Zeichnung auf der Blattoberfläche. Alpenveilchen tragen auf Stielen stehende einzelne Blüten, die zwar nach unten hängen, deren Kronblätter jedoch stark nach oben gebogen sind. Ihre Farbe reicht von Weiß über Rosa bis Purpurrot. Die Kapselfrüchte werden mit zunehmender Reife durch Wachsen und Einkrümmen des Stieles in den Boden versenkt. Die Kapseln öffnen sich erst, wenn sie sich in der Erde befinden. Blätter und Knolle sind u. a. wegen ihres Gehalts an Cyclamin, einem Saponin giftig. Das Alpenveilchen ist im Mittelmeerraum und in Kleinasien heimisch. Es wächst gerne in Gebirgswäldern. Es ähnelt der Zimmerpflanze, ist jedoch kleiner als diese. Das Alpenveilchen hat rosafarbene Blüten, die insgesamt nach unten hängen, deren Blütenblätter aber nach oben zeigen.

Achtung! Die Pflanze ist geschützt.


BACHBLÜTEN
Man erwartet von seiner Umgebung volle Zuwendung (8 Chicory)
- Diese Menschen erwarten von ihrer Umgebung vollste Zuwendung und fordern es sogar  
- Mit der dementsprechender Bachblüte können diese Menschen sich diese Erwartung zurücknehmen  

BACHBLÜTEN
Man ist mit den Gedanken ganz wo anders (9 Clematis)
- Diese Menschen sind mit den Gedanken komplett wo anders, aber nur nicht in der Gegenwart
- Mit der dementsprechender Bachblüte können mit den Gedanken in der Gegenwart bleiben


ERNÄHRUNG
Lebensmittelauswahl beim Stillen – geeignete Lebensmittel
Speisefett: kaltgepresste pflanzliche Fette, z.B. Rapsöl, Olivenöl, Butter
Reis/Teigwaren: Vollkornnudeln, „al dente" gekochte Hartweizengrieß-Nudeln, Naturreis, parboiled Reis
Getreideprodukte: ungesüßtes Müsli, Vollkorn-Haferflocken, Vollkorngrieß, Getreidevollkornprodukte
Süßungsmittel/Süßwaren: deutlich eingeschränkt: Vollrohrzucker, Honig, Marmelade, Dicksaft
Fertigprodukte und -gerichte: wenn durch die Analyse des Nährwertes und durch überprüfen der Zuaten die Eignung gewährleistet ist
Gewürze: Küchenkräuter und Gewürze jeglicher Art, Knoblauch (wenn verträglich), Zwiebeln (wenn verträglich), Salz, Essig, Zitrone


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü