Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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23.10.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Oktober > 23.10.17-29.10.17

JALAPE   
Die Jalape ist eine dekorativ blühende Rankpflanze, die in Mexiko heimisch ist. Früher wurde ihre Wurzel gerne als drastisch wirkendes Abführmittel verwendet, weil man damals an die heilsame Wirkung von starker Abführung glaubte. Heutzutage gilt die Jalape als giftig und wird medizinisch nicht mehr verwendet. Jalape ist eine Pflanzen art aus der  Gattung der  Prunkwinden aus der  Familie der  Windengewächse.

Steckbrief
Anwendungsbereiche: Achtung! Giftig.
Nur in Fertigpräparaten, homöo-pathisch oder äußerlich anwenden. Früher als Abführmittel verwendet
wissenschaftlicher Name:
Ipomoea purga
Pflanzenfamilie:
Windengewächse = Convolvulaceae
englischer Name:
Jalap bindweed
andere Namen:
Mexikanische Purgierwinde, Jalapenrinde
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel, Harz
Inhaltsstoffe:
Harz, Convolvulin, Jalapin, flüchtige Säuren, Glykoretine, Phytosterole, Cumarine, Mannit

Anwendung und Nebenwirkungen
Früher wurden die getrockneten Jalapewurzelknollen beziehungsweise das aus ihnen extrahierte  Harz (Jalapenharz) als stark, drastisch wirkende Abführmittelverwendet. Aufgrund der beträchtlichen Nebenwirkungen, wie z. B. krampfartige Schmerzen, wird die Anwendung heute nicht mehr empfohlen. Der Pharmakologe Paul Trendelenburg schrieb 1926: Die drastisch wirkenden Abführmittel „sind hauptsächlich während des 17. und 18. Jahrhunderts, als man an die heilende Wirkung starker Purgierungen völlig übertriebene Erwartungen knüpfte und nicht davor zurückschreckte, auch metallische Gifte wie die Stibiate zur dratischen Entleerung des Darmes zu verwenden, viel in Gebrauch gewesen. ... Die Japapenwurzel kam um 1620 aus Mexiko nach Europa. ... Nach hohen Dosen tritt schwerste blutige Gastroenteritis auf, die ... den Tod herbeiführen kann." Auch in der Homöopathie wurde das Harz verwendet.
Früher wurde die Wurzel der Jalapepflanze oder das daraus hergestellte Harz als starkes Abführmittel verwendet. Weil die Wirkung aber zu drastisch ist und starke, krampfartige Schmerzen als Nebenwirkungen haben kann, wird die Jalapenwurzel heutzutage nicht mehr als Heilpflanze verwendet. In hohen Dosen kann das Jalapenharz sogar zum Tod führen. Eine homöopathische Anwendung ist denkbar, wird auch hin und wieder praktiziert, ist im Allgemeinen aber nicht gebräuchlich.

Magische Anwendung
Die Jalapen steht in der Magie für Erfolg, Geldsegen, Glück und Liebe. Um die Jalape magisch zu nutzen, kann man die Wurzel mit Minzöl einreiben und in einem Beutel mit sich herumtragen. Dadurch sollen Geld, Erfolg und Liebe angezogen werden. Außerdem soll die Jalape vor Depressionen, Flüchen und Verhexungen schützen. Mit einem Ölauszug aus der Jalapenwurzel kann man ein magisches Salböl herstellen, mit dem man Gegenstände, z.B. Kerzen oder Beutel einreiben kann.

Geschichtliches
Um 1620 wurde die Jalapewurzel von Mexiko nach Europa eingeführt und als Heilpflanze verwendet. Im 17. und 18. Jahrhundert ging die Medizin davon aus, dass starkes Abführen (auch Purgieren genannt) eine ausgeprägte Heilwirkung bei zahlreichen Krankheiten hatte, ähnlich der Begeisterung für den Aderlass im Mittelalter. Daher waren stark abführende Heilpflanzen äußerst beliebt, selbst wenn sie schlimme Nebenwirkungen haben. Heutzutage sieht man Abführmittel deutlich skeptischer, weshalb unter anderem die Jalape als Heilpflanze völlig an Bedeutung verloren hat.

Pflanzenbeschreibung
Die Jalape ist eine  ausdauernde,  krautige Pflanze. Die 5 bis 11 cm langen  Laubblätter sind eiförmig bis breit eiförmig, dünn und häutig. Die  Blattspreite ist nach vorne spitz zulaufend oder selten zugespitzt, an der Basis herzförmig, der Blattrand ist ganzrandig. Die im Dezember blühenden  Blüten stehen einzeln oder zu zweit. Die unbehaarten Kelchblätter sind ungleich lang, erreichen 4 bis 9 mm Länge, ihre Form ist eiförmig, nach vorn abgestumpft und mit einer Spitze versehen. Die  Krone ist rot-violett bis rosa-violett gefärbt, die Kronröhre wird 7 bis 8 cm lang, der Kronsaum ist radförmig bis nahezu glockenförmig.
Jalape ist in Mexiko, Panama und Jamaika heimisch. Sie wächst bevorzugt in feuchten Bergwäldern. Die mehrjährige Pflanze wird mehrere Meter lang und rankt sich links herum. Sie hat eine knollige Wurzel, die viel Harz enthält. Die Blätter werden zwischen 5 und 12 Zentimeter lang. Sie sind herzförmig und an der Basis stark eingekerbt. Der Rand der Blätter ist glatt ohne Zacken oder Kerben. Die rot-violetten Blüten erscheinen ab Dezember. Sie sind trichterförmig und werden bis zu 8 Zentimeter lang.




ACKERWINDE t

Wie eine wunderschöne Zierpflanze rankt sich die Ackerwinde mit ihren zarten trichterförmigen Blüten an den Stängeln von Maispflanzen und anderen Ackerfrüchten hoch. Das freut das Auge des Laien und ärgert den Bauern. Die Volksheilkunde wendet die Ackerwinde gerne gegen Verstopfung, Gallenschwäche und Blähungen an. Auch übermäßige Menstruationsblutungen werden mit der Ackerwinde behandelt. Äußerlich kann man schlecht heilende Wunden und Geschwüre damit behandeln, was durch die hautreizende Wirkung der Ackerwinde jedoch eine fragwürdige Anwendungsweise ist.
Die Ackerwinde ist eine in Europa weit verbreitete Pflanze aus der Familie der Windengewächse.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Leicht giftig. Nur niedrig dosiert, in Teemischungen, homöopathisch oder äußerlich anwenden. harntreibend, Fieber, Blähungen, Verstopfung, Gallenschwäche, Menstruationsbeschwerden, Insektenstiche, Schlecht heilende Wunden, Geschwüre, Offene Beine
wissenschaftlicher Name: Convolvulus arvensis
Pflanzenfamilie: Windengewächse = Convolvulaceae
englischer Name: Field bindweed
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Blüten, Kraut, Wurzel
Inhaltsstoffe: Flavonoide, Gerbstoff, Gerbsäure, Glykoretine, Glykoside, Harzglykoside, Herzaktivierende Glykoside, Tannin, Alkaloide?

Anwendung
Die Ackerwinde enthält in ihren Blättern Herz-Kreislauf-Glykoside und ist deshalb eine altbekannte Heilpflanze. Außerdem enthält die Pflanze psychoaktive Alkaloide, wie sie früher beispielsweise in „Hexensalben“ verwendet wurden. Die Blüten bieten reichlich Nektar und Pollen für Bienen, Käfer und Schmetterlinge, insbesondere für den Windenschwärmer. Auch vom Vieh werden die Pflanzen als Bestandteil von Heu gerne gefressen. Die beiden heimischen Spiralhornbienen leben oligolektisch von der Ackerwinde.
Achtung! Leicht giftig. Ackerwinde nur niedrig dosiert, in Teemischungen, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
Die offizielle Phytotherapie benutzt die Ackerwinde nicht, aber in der traditionellen Volksheilkunde wird sie gerne eingesetzt. Die Hauptwirkung der Ackerwinde ist ihre abführende Wirkung. Doch man kann sie auch für andere Aufgaben einsetzen.
Wurzeln
Die Wurzeln und das Harz der Wurzel führen ab und treiben Galle und Harn. Man kann sie auch gegen Fieber einsetzen.
Blätter
Tee aus den Blättern führt auch ab, wenn auch leichter als die Wurzeln. Man nimmt sie auch gegen Blähungen und Bauchschmerzen. Zudem hilft ein Tee der Blätter bei Menstruationsbeschwerden und zu starke Menstruationsblutungen. Man kann ihn auch zum Auswaschen von Spinnenbissen verwenden.
Blüten
Wie die anderen Pflanzenteile wirken auch die Blüten gegen Verstopfung und Blähungen. Man kann sie ebenso gegen Fieber einsetzen. Äußerlich angewandt kann man schlecht heilende Wunden damit auswaschen. Als Umschlag wird sie auch bei offene Beine und Geschwüre angewandt. Diese Wirkung soll wohl durch die Durchblutungssteigerung aufgrund der Hautreizung eintreten. Das macht Ackerwindenumschläge zu einer heiklen Anwendung, die nicht unbedingt zu empfehlen ist. Von der Anwendung der herzwirksamen Glykoside bei Herzproblemen ist mir bisher nichts bekannt.

Pflanzenbeschreibung
Es ist eine windende, mehrjährige, krautige Pflanze. Sie bildet im Boden ein dichtes Netzwerk von knotig verdickten „Wurzelsträngen“ aus, die immer wieder neue Sprossen hervor treiben, selbst wenn man die Pflanze oberflächlich gejätet hat. Von der sehr ähnlich aussehenden Echten Zaunwinde unterscheidet sich die Ackerwinde durch die Blüten, die bei der Zaunwinde gut doppelt so groß wie bei der Ackerwinde werden können. Bei der Zaunwinde sind sie durchgehend strahlend weiß, während sie bei der Ackerwinde zartrosa oder bläulich getönt sein können und außen an den Nahtstellen der zusammengewachsenen Blütenblätter dunkle, keilförmig auf dem Blütenrand zulaufende Streifen besitzen. Die Blüte der Zaunwinde hat außen zwei deutlich ausgeprägte grüne Vorblätter, die bei der Ackerwinde fehlen. Die Blütezeit ist zwischen April und Oktober. Auch die Blätter unterscheiden sich bei beiden Arten: Bei der Zaunwinde sind sie eher rundlich, während sie bei der Ackerwinde länglich mit einer Spitze und zwei spitzen Ecken sind. Blütezeit ist von Juni bis September.
Die Ackerwinde ist in allen gemäßigten Zonen der Nord- und Südhalbkugel heimisch. Obwohl sie mit ihren trichterförmigen Blüten wunderschön aussieht, gilt sie als Unkraut, weil sie sich an den Nutzpflanzen hochrankt. Sie wächst bevorzugt auf Feldern, Gemüsebeeten, Wiesen und Brachflächen. Die mehrjährige Pflanze hat ein verzweigtes Wurzelnetz aus dem viele Triebe hervorsprießen. Die Stängel können sich innerhalb von ein bis zwei Stunden um eine andere Pflanze oder Stütze winden. Das tun sie, indem die Zellen auf der einen Seite schneller wachsen als auf der anderen Seite. Die Blätter sind vorne spitz und sehen aus wie Pfeile. Sie wachsen entlang des Stängels. Die Blüten sind trichterförmig und weiß, rosa oder zartblau. Sie werden etwa zwei Zentimeter groß. Sie blühen morgens bei Sonnenschein auf und verblühen bis mittags. Die Ackerwinde sieht ähnlich aus wie die Zaunwinde, hat aber deutlich kleinere Blüten.


BACHBLÜTEN
Man hat das Gefühl, sich von unreinen Gedanken reinwaschen zu müssen (10 Crab Apple)
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Diese Menschen haben das Gefühl sich von unreinen Gedanken reinwaschen zu müssen, dass es manchmal
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Übersteigerter Informationshunger (5 Cerato)
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Diese Menschen haben einen übersteigerten Informationshunger und saugen alles auf was ihnen in den
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