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Zitwerwurzel
Die Zitwerwurzel ist eine Verwandte des Ingwers und ist in den tropischen Regenwäldern Südasiens heimisch. Dort wird sie auch gerne als Gewürz und Heilmittel verwendet. Nach Europa kam die Zitwerwurzel erstmalig im sechsten Jahrhundert durch die Araber. Eine Zeitlang war sie hier sehr beliebt, doch inzwischen ist der Ingwer populärer. Man kann die Zitwerwurzel vorwiegend zur Stärkung der Verdauung anwenden. Die Zitwerwurzel, Zitwer oder Weiße Curcuma ist eine Pflanzenart aus der Gattung Curcuma in der Familie der Ingwergewächse. Die aus Indien stammende Safranwurz-Art wird vor allem in Ostasien als Heilpflanze verwendet.
Steckbrief
Heilwirkung: blutreinigend, krampflösend, Gallenschwäche, Leberschwäche, Magensaft fördernd, Blähungen, Koliken, Herzschwäche, Gegengift
wissenschaftlicher Name: Curcuma zedoaria
englischer Name: Zedoary
volkstümliche Namen: Giftheil, Zitwer
Verwendete Pflanzenteile: Wurzelstock
Inhaltsstoffe: Zingiberene, Ätherisches Öl, Alpha-Pinene, Curcumin, Harz, Sesquiterpene, Schleim
Anwendung
Aus der Pflanze wird eine Droge gewonnen. Die Droge, „Zedoariae Rhizoma“, besteht aus den getrockneten Rhizom-Wurzeln der Pflanze. Sie ähnelt der Kurkuma sehr und wird als Magen- Galle- und Lebermittel verwendet. Bis heute wird der unterirdische Teil der Pflanze in China als 莪朮 / (é zhú) und in Japan unter dem Namen ガジュツ (gajutsu) als Arzneibenutzt; in Deutschland wurde die Zitwerwurzel als Rhizoma Zedoariae 1926 ins DAB 6 als pflanzliches Arzneimittel aufgenommen. Eine Überprüfung durch die Expertenkommission für pflanzliche Arzneimittel des deutschen Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte kam 1988 zu dem Ergebnis, dass eine Heilwirkung nicht wissenschaftlich ausreichend begründet sei; sie wurde deshalb als Negativmonographie in das DAB 10 ab 1991 nicht mehr aufgenommen. Dagegen ist die ebenfalls zum Pflanzengenus Curcuma Linn. gehörende Curcuma longa L. und Curcuma xanthorrhiza Roxb., seit 1930 bzw. 1978 im Deutschen Arzneibuch enthalten. Das ätherische Öl wird bei der Parfum- und besonders in der Likörherstellung verwendet. Als Gewürz ist Zitwerwurzel heute jedoch nicht mehr bedeutsam: In Indien wird sie gelegentlich zum Einlegen von würzigen Pickles (Gemüse und Obst) und insbesondere in Indonesien auch für Currypasten verwendet. In Thailand werden die jungen Rhizome als sehr geschmackvolles Gemüse gegessen.
Verwechslungsgefahr: Die als Zitwerblüte bezeichnete Droge stammt nicht von Curcuma zedoaria, sondern vom Wurmsamen (Artemisia cina), einem giftigen russischen Beifußgewächs. Sie wurde früher in der Volksmedizin auch als Wurmmittel verwendet (Volksname: Wurmsamen). Aus dieser Droge wird der wurmtötende Stoff Santonin gewonnen und in der evidenzbasierten Medizin als Wurmmittel angewandt. Aufgrund ihrer Giftigkeit sollte sie nur in Fertigpräparaten oder äußerlich angewendet werden. Im Mittelalter wurde der Zitwer„wurzelstock“ auch mit dem sogenannten „Deutschen Zitwer“ verfälscht.
Achtung!   Verwechslungsmöglichkeit. Der Name "Zitwer"   wird auf deutsch für zwei ganz verschiedene Pflanzen verwendet.
Die   giftige Zitwerblüte
Die   asiatische Zitwerwurzel (hier beschrieben)
Außerdem wird   manchmal der Kalmus "deutscher   Zitwer" genannt.
Die Zitwerwurzel schmeckt ähnlich wie Ingwer, aber mit einem bitteren Nachge-schmack. Sie wird vorwiegend als Gewürz verwendet. In Indonesien wird sie als Gewürzpulver oder in Currys verwenden. In Indien eher als Pickels eingelegt oder frisch. Man kann die Zitwerwurzel jedoch auch als Heilpflanze verwenden, denn sie hat eine ausgeprägt stärkende Wirkung auf die Verdauungsorgane. Sie wurde Wöchnerinnen auch zur Stärkung nach der Geburt gegeben. Angeblich soll die Zitwerwurzel als Gegengift wirken. Man kann die Zitwerwurzel als Tee oder in Teemischungen trinken. Dazu übergießst man 1 TL des getrockneten Wurzelstocks mit kochendem Wasser und lässt den Tee 15 Minuten ziehen. Alternativ kann eine Tinktur mit der Zitwerwurzel ansetzen. Davon nimmt man drei mal täglich 10-50 Tropfen.
Pflanzenbeschreibung
Die Zitwerwurzel ist eine ausdauernde krautige Pflanze. Die duftende Pflanze bildet oberirdische Blattsprosse, die Wuchshöhen von bis 1 Meter erreichen. Es werden unterirdische, große und mehrmals verzweigte Rhizome als Überdauerungsorgane gebildet. Das essbare Rhizom („Wurzelstock“) ist im Inneren weiß und duftet ähnlich wie Ingwer oder Mango; es hat einen sehr bitteren Nachgeschmack. Der Blütenstand trägt rote und grüne Hochblätter und gelbe Blüten.
Die Zitwerwurzel ist ein Verwandter des Ingwers und der Kurkuma. Sie ist in Asien heimisch und wächst in tropischen und subtropischen Regenwald-Regionen. Der Wurzelstock der Zitwerwurzel ist groß und verzweigt. Die Blätter können bis zu einen Meter lang werden. Die Blüten sind gelb-rot. Die ganze Pflanze duftet stark.

Affodill tt
Affodill bildet eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Affodillgewächse aus der Familie der Grasbaumgewächse. Der Affodill ist in Südeuropa heimisch und wächst bevorzugt auf kalkreichen Böden. Er wird bis zu 1,20m hoch. Am Boden wächst eine Blattrosette mit schmalen, langen Blättern. Der unverzweigte Blütenstängel trägt eine Traube mit weißen Blüten. Aufgrund seiner leichten Giftigkeit wird der Affodill nur äußerlich angewandt.
Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Leicht giftig. Nur äußerlich anwenden. erweichend, Hautprobleme, Wundheilmittel
wissenschaftlicher Name: Asphodelus albus
Pflanzenfamilie: Affodillgewächse = Asphodelaceae
englischer Name: Asphodel
volkstümliche Namen: Weißer Affodil
Verwendete Pflanzenteile: Knolle
Anwendung
Achtung!   Leicht giftig. Affodill   nur niedrig dosiert, in Teemischungen, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
Pflanzenbeschreibung
Die Affodill-Arten sind meist ausdauernde, krautige Pflanzen mit einem verdickten Rhizom oder ein- bis zweijährige Pflanzen mit faserigen Wurzeln. Sie haben grundständige, rosettenartig angeordnete Laubblätter. Die Blüten stehen in Trauben oder Rispen zusammen. Die zwittrigen Blüten sind dreizählig. Die sechs Blütenhüllblätter sind weiß oder hellrosafarben. Im Gegensatz zu den Arten der Gattung Asphodeline haben die Blüten gleich lange Staubblätter. Es werden kugelige, lederige und dreifächerige Kapselfrüchte gebildet, welche die schwarzen tetraederförmigen Samen enthalten.

Bachblüten
Man lässt sich von Angehörigen gegen seine eigenen Überzeugungen zu weiteren Therapieversuchen überreden, ist dann bei kleinsten Rückschlägen enttäuscht (Gorse)
- Diese Menschen lassen sich von Angehörigen gegen ihren Willen zu Therapieversuchen überreden und sind bei kleinsten Rückschlägen enttäuscht
- Mit der dementsprechenden Bachblüte lassen sie sich nicht mehr zu Therapieversuchen überreden
Bachblüten
Die Gedanken kreisen nur um die eigenen Probleme, man nimmt sich sehr Wichtig (Heather)
- Diese Menschen nehmen sie sich sehr wichtig, da ihre Gedanken nur um ihre eigenen Probleme kreisen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte kreisen ihre Gedanken nicht mehr um ihre Probleme
Übersicht über Fettarten nach ihrer Herkunft
Fette pflanzlicher Herkunft
Aus Fruchtfleisch: OIiven, Palmfrucht, Kokosnuss
Aus Samen: Baumwolle, Erdnusspflanze, Färberdistel, Lein, Mohn, Ölpalme, Raps, Sesam, Sojabohne, Sonnenblume
Aus Keimen: Mais, Weizen
Fette tierischer Herkunft
Aus Milch: Rahm, Butter
Aus Gewebefett: Talg, Speck, Flomen (Schmalz), Tran (Körperöl)
Aus Organfett: Lebertran (Leberöl)
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