Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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23.08.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > August > 19.08.19-25.08.19


ELEMI

Elemi bezeichnet das Baumharz verschiedener Baumarten, welches in Medizin und Technik genutzt wird. Teilweise wird der Begriff auch als Bezeichnung der Bäume selbst verwendet.

Steckbrief
Heilwirkung:
Geschwüre
wissenschaftlicher Name:
Canarium luzonicum
Verwendete Pflanzenteile:
Harz

Nutzung

Canarium luzonicum sondert nach Einschneiden der Baumrinde einen hell-gelben, angenehm riechenden  Balsam ab, welcher im Kontakt mit der Luft aushärtet. Das Harz wird einerseits direkt verräuchert  Räucherwerk, andererseits wird daraus durch  Dampfdestillation auch das Elemi-Öl gewonnen. Dieses enthält vor allem: Terpineol, Elemicin, Elemol, Dipenten, Phellandren und Limonen. Der Duft ist durch den Limonengehalt waldig-zitronig, hat aber auch eine  Fenchel-Note. Elemi-Öl wurde im  Altertum in Ägypten zur  Einbalsamierung verwendet. In Europa wurde es seit dem 16. Jahrhundert häufig als Wundheil- und Räuchermittel und zur Bereitung von  Salben benutzt. Heutzutage wird es bei der Herstellung von Öllacken,  Seifen und Lacken eingesetzt sowie als Ersatz von Aquarellfarben benutzt. In der Parfümerie wird Elemi häufig in Fougère- und Koniferen-Kompositionen eingesetzt. Früher diente das Elemi-Harz in der römisch-katholischen Kirche häufig als Ersatz für Olibanum im Kirchen weihrauch.


Begriff
Die Herkunft des Begriffes wird unterschiedlich angegeben, einerseits von  arabisch
al-lāmi (das Glänzende), andererseits von griechisch ἐναίμον en-haimon (blutstillend). Letzteres bezieht sich auf die Nutzung des Harzes von Boswellia frereana→ Weihrauch (Baum), als blutstillendes Medikament in der  Antike, welches bei Plinius dem Älteren erwähnt wird, dieser führt ein Medikament dieses Namens an, das die Tränen des arabischen Olivenbaumes enthalten soll. Ebenfalls wird die bei Theophrast erwähnte Elemi-Pflanze dieser Spezies zugeordnet. Nachdem der Begriff im Mittelalter kaum auftaucht, wird er ab dem 16. und 17. Jahrhundert zunehmend für Harze aus Mittel- und Südamerika genutzt (Brasilianisches Elemi), aber auch Harze aus dem pazifischen Raum, die in dieser Zeit nach Europa importiert wurden, wurden mit diesem Begriff bezeichnet. Heute wird er fast ausschließlich für sogenannten „Manila-Elemi" verwendet.




GEISSRAUTE

In Auwäldern und an Flussufern findet man die rosane Geißraute oft verwildert. In Gärten und auf Feldern wird sie heutzutage seltener angebaut als früher. Die Geißraute ist eine alte Heil- und Futterpflanze. Sie wurde früher häufig zur Steigerung der Milchproduktion bei stillenden Frauen eingesetzt. Heutzutage wird die Geißraute vorwiegend wegen ihrer blutzuckersenkenden Wirkung geschätzt, aber diese Wirkung ist bislang nicht gesichert und daher mit Vorsicht zu genießen.
Die Geißraute, auch Echte Geißraute, Bockskraut, Fleckenkraut, Geißklee, Pockenraute, Suchtkraut, Ziegenraute genannt, ist die einzige in Mitteleuropa heimische Pflanzenart der Gattung Galega und gehört zur  Unterfamilie Schmetterlingsblütler innerhalb der Familie der  Hülsenfrüchtler.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Fördert die Milchbildung
Heilwirkung:
antibiotisch, harntreibend, schweißtreibend
Anwendungsbereiche:
Fieber,  Blasenentzündung, Blutzucker senkend, Diabetes
wissenschaftlicher Name: Galega officinalis, Accoromba tricolor, Callotropis tricolor, Galega bicolor
Pflanzenfamilie:
Hülsenfrüchtler = Fabaceae
englischer Name:
Goats Rue
volkstümliche Namen:
Bockskraut, Fleckenkraut, Geißklee, Pockenraute, Suchtkraut, Ziegenraute
Verwendete Pflanzenteile:
Blühendes Kraut
Inhaltsstoffe:
Galegin, Galuteolin, Bitterstoffe, Phytosterole, Flavonoide, Gerbstoffe, Saponine, Allantoin, Kaempferol

Anwendung
Madaus nennt es eine ungelöste Streitfrage, ob antike Ärzte die Pflanze kannten, doch sei sie in Italien bis ins frühe Mittelalter, in Deutschland bis ins 15. Jahrhundert anscheinend unbekannt geblieben. H. Bock und L. Fuchs erwähnten sie noch gar nicht, Gesner und Camerarius hingegen schon, um 1600 sei sie schon in vielen deutschen Gärten zu Heilzwecken kultiviert worden. Sie wurde besonders als harn- und schweißtreibend, gegen Würmer, Verdauungs- und Stoffwechselstörungen, Hautkrankheiten, Epilepsie und Vergiftungen empfohlen. Späteren Untersuchungen zufolge wirke der Inhaltsstoff Galegin ähnlich wie Guanidin gegen Diabetes mellitus, in geringerem Maße auch bei Diabetes insipidus. So empfehle Janson bei leichtkranken Diabetikern einen Tee aus Geißraute, Bohnenschoten und Dolden-Winterlieb.  Die  Droge heißt Galegae herba, Herba Galegae oder Herba Rutae capriariae; verwendet werden die getrockneten, während der Blütezeit gesammelten oberirdischen Pflanzenteile. Extrakte der Geißraute enthalten als wesentliche Inhaltsstoffe das Alkaloid Galegin, ein  Guanidin- Derivat, und ferner das Glykosid Galuteolin, Gerbstoffe, Saponine und Bitterstoffe. Untersuchungen belegen die milchfördernde und blutzuckersenkende Wirkung von Galega officinalis. Verwendet wird der Wirkstoff in der Homöopathie bei ungenügendem Milchfluss bei Wöchnerinnen. Die häufigste Art, Geißraute anzuwenden ist der Tee.
Tee
Für einen Geißraute tee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Geißraute mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschließend kann man wieder sechs Wochen lang Geißrautetee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Geißrautewirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach.
Milchbildungstee
Die milchfördernde Wirkung der Geißraute ist schon seit langer Zeit bekannt und wurde auch in letzter Zeit durch medizinische Studien bestätigt. Sogar der Gattungsname der Geißraute deutet auf die Förderung der Milchbildung hin. Das griechische "gala" kommt von "Milch" und "agein" von "treiben". Die Erhöhung der Milchmenge macht sich vor allem in den ersten Tagen nach der Geburt bemerkbar. Die Geißraute hilft also in Fällen, in denen die Milchbildung nur schwer in Gang kommt.
Blutzucker Senkung
Die Blutzucker senkende Wirkung der Geißraute wird erst in letzter Zeit aufmerksamer wahrgenommen. Daher ist die Geißraute in manchen Tees für die begleitende Diabetikerbehandlung enthalten. Die senkende Wirkung auf den Blutzucker ist jedoch noch nicht medizinisch untersucht. Daher sollte man sich keinesfalls auf die blutzuckersenkende Wirkung der Geißraute verlassen. Bei der Diabetesbehandlung sollte man sowieso seinen Blutzuckerspiegel im Auge behalten und pflanzliche Mittel nur als Ergänzung verwenden. Zur Senkung des Insulinbedarfs oder des Bedarfs an blutzuckersenkenden Medikamente kann man Heilpflanzen jedoch einsetzen, vor allem auch in Kombination mit körperlicher Bewegung und einer ausgewogenen Ernährung.
Futterpflanze
Früher wurde die Geißraute gerne als Futterpflanze für Weidetiere angebaut. Die Geißraute kann als Futter jedoch giftig wirken, im Extremfall sogar tödlich, sodass sie heutzutage nicht mehr als Futterpflanze verwendet wird.

Pflanzenbeschreibung
Die Geißraute ist in Europa und Asien heimisch. Früher wurde die Geißraute häufig als Heil-, Futter- und Zierpflanze angebaut. Aus den Gärten entkam die Geißraute oft und ist daher auch häufig verwildert zu finden. Die Geißraute wächst bevorzugt in Auwäldern, auf Wiesen und an den Ufern von Bächen und Flüssen. Sie liebt feuchten und lehmhaltigen Boden. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu einen Meter hoch. Sie hat dicke Wurzeln, die einer Rübe ähneln. Aus dieser Wurzel treiben im Frühjahr Stängel mit Riefen aus. Die unpaarig gefiederten Blätter stehen wechselständig an den Stängeln. Die Einzelblätter sind schmal und zwei bis vier Zentimeter lang. Die rosa-weißen Blüten blühen im Sommer und stehen in kerzenartigen Trauben. Wie bei vielen Hülsenfrüchtlern sind die Blüten asymetrisch geformt. Aus den Blüten entwickeln sich schotenartige Hülsen, die bräunliche, bohnenförmige Samen enthalten.
Vegetative Merkmale
Die Geißraute ist eine ausdauernde  krautige Pflanze. Sie bildet rübenartigen Wurzeln. Die bis zu 1 Meter hohen Stängel sind hohl und gerieft. Die wechselständigen Laubblätter sind unpaarig gefiedert. Die 9 bis 17 Fiederblättchen sind 3 bis 9 mm breit und streifennervig. Nebenblätter sind vorhanden.
Generative Merkmale
Die Blütezeit erstreckt sich in Europa von Sommer bis Herbst. Bis zu 50 Blüten stehen in einem dichten, gestielten traubigen Blütenstand. Die rosaroten, ins bläuliche tendierenden oder weißen, 9 bis 15 mm großen,  zygomorphen Blüten sind purpurfarben geädert. Die Blütenhülle besteht aus zwei kleinen Flügeln, einer Fahne und einem aus zwei verwachsenen  Kronblättern entstandenen Schiffchen. Die Blüte besitzt neun an den  Filamenten verwachsene  Staubblätter und ein freies Staubblatt. Das  Fruchtblatt ist oberständig. Die bis zu 3 Zentimeter lange  Hülsenfrüchte enthalten flache, braune Samen.


BACHBLÜTEN
Ich gehe Konflikten aus dem Wege (4 Centaury)
- Diese Menschen gehen prinzipiell den Konflikten immer wieder aus dem Wege
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie den Konflikt zu gehen und gehen sie nicht mehr aus dem Weg

BACHBLÜTEN
Kinder streichen in Klassenarbeiten, Richtiges wieder durch (5 Cerato)
- Diese Kinder streichen in deren Klassenarbeiten immer wieder das Richtige durch
- Mit der dementsprechender Bachblüte streichen sie keine Richtiges mehr durch  


ERNÄHRUNG
Toxische Schwermetalle
Wir unterscheiden folgende toxischen Schwermetalle
- Cadmium
- Blei
- Quecksilber


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