Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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23.07.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Juli > 22.07.19-28.07.19


KLEINBLÜTIGES WEIDENRÖSCHEN

Das kleinblütige Weidenröschen ist ein unscheinbares, mehrjähriges Kraut, das beim Auftreten in Gärten wohl meistens als Unkraut betrachtet wird. Als Heilpflanze war es lange Zeit weitgehend unbekannt, bis Maria Treben vor einigen Jahrzehnten seine heilkräftige Wirkung auf die Prostata bekannt machte. Seitdem ist das kleinblütige Weidenröschen eine sehr beliebte Heilpflanze geworden, denn gegen Prostatabeschwerden sind nicht viele Kräuter gewachsen.
Das Kleinblütige Weidenröschen ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Weidenröschen innerhalb der Familie der Nachtkerzengewächse. Es ist vor allem wegen seiner angeblichen Wirkung bei Prostataleiden bekannt.

Steckbrief
Heilwirkung:
antibakteriell, entzündungshemmend, Prostatabeschwerden, Blasenkrankheiten, Nierenkrankheiten
wissenschaftlicher Name:
Epilobium parviflorum
Pflanzenfamilie:
Nachtkerzengewächse = Onagraceae
englischer Name:
Willowherb
andere Namen:
Froweblüemli
falsche Schreibweisen:
Weideröschen
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Inhaltsstoffe:
Beta-Sitosterin, Flavonoide, Tannide
Sammelzeit:
Juli bis September

Anwendung
Das Kleinblütige Weidenröschen ist reich an  Flavonoiden; die meisten davon sind  Glykoside und ihr Gehalt in der Pflanze variiert um 1,5%. Nicht an Zucker gebundene Aglykone sind Myricetin, Quercetin und Kämpferol. Die Pflanze enthält zwischen 4 und 14%  Gerbstoffe, vor allem Tannine, die sich von der  Ellagsäure ableiten lassen ( makrocyclische  Ellagitannine), aber daneben auch einfachere  Gallotannine. Die Art enthält etwa 0,55% β-Sitosterol, einem Phytosterol. Darüber hinaus finden sich noch Caprylsäure,  Caprinsäure, Palmitinsäure und  Stearinsäure.
Das Weidenröschen war als Heilpflanze nahezu unbekannt, bis Maria Treben es in ihren Schriften und Vorträgen bekannt machte.
Prostata
Die Hauptwirkung des Weidenröschens ist sein günstiger Einfluss auf die Prostata. Laut Maria Treben kann man das Weidenröschen gegen Prostatavergrößerung und Prostataentzündung verwenden. Sogar gegen Prostatakrebs soll es helfen, worauf man sich natürlich nicht verlassen sollte. Bei so schweren Erkrankungen sollte man auf den Rat des Arztes hören.
Harnorgane
Auch gegen Beschwerden der Harnorgane soll das Weidenröschen helfen. So kann man es gegen Blasenentzündung versuchen.
Tee
Für einen Weidenröschentee übergießt man einen gehäuften Teelöffel des Weidenröschenkrautes mit einem Viertel Liter kochendem Wasser und lässt ihn fünf Minuten ziehen. Von diesem Tee trinkt man zwei Tassen pro Tag, je morgens und abends eine Tasse.
Küche
Die jungen Blätter des Weidenröschens kann man auch als Salat oder Gemüse verwenden. In manchen Gegenden werden sie auch als Schwarzteeersatz genutzt.
Verwendung als Heilkraut
In der Volksheilkunde schreibt man dem Kleinblütigen Weidenröschen einen günstigen Effekt bei Prostataleiden zu. Seltener wird auch berichtet, dass es bei Blasen- und Nierenerkrankungen helfe. Wissenschaftliche Versuche haben gezeigt, dass ein Extrakt aus der Pflanze antibakteriell wirkt und das Wachstum von Escherichia coli hemmt.

Geschichtliches
In Europa wurde das Weidenröschen früher verwendet, um den Blitz abzuwehren. Es gehörte auch zu den Bettstrohkräutern, die Wöchnerinnen nach der Geburt in die Matratze gestopft wurden, um das Befinden von Mutter und Kind zu verbessern. Ende des 19. Jahrhunderts (n. Chr.) war das Weidenröschen anscheinend noch in regelmäßigem Gebrauch als Heilpflanze, denn damals wurde es in Kräuterbüchern aufgeführt. Aber dann geriet es hierzulande völlig in Vergessenheit, bis Maria Treben es in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts aus der Versenkung holte. Anschließend wurde es zu einem beliebten Modeheilkraut. In manchen Indianerstämmen Nordamerikas benutzten die Schamanen das Weidenröschen zusammen mit anderen Pflanzen zum Räuchern oder Rauchen, um in eine Trance zu geraten, die ihnen bei der Heilung von Krankheiten helfen sollte.

Pflanzenbeschreibung
Das kleine Weidenröschen ist in den gemäßigten Zonen in Europa und Nordamerika heimisch. Es wächst bevorzugt an Ufern, in Auwäldern und Waldlichtungen, aber auch in Gärten und auf Schuttplätzen. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 60cm hoch. Sie überwintert mit einer bodennahen Rosette. Aus der Rosette wächst ein runder Stängel, an dem längliche Blätter wachsen, deren Rand leicht gezähnt ist. An der Spitze der Stängel erscheinen ab Juli winzige hellrosafarbene Blüten mit vier Blütenblättern, die in der Mitte eingekerbt sind. Die Blüten wachsen in Traubenform auf schmalen Schoten. Später springen die Schoten auf und entlassen Samen, die an baumwollartigen Fasern wachsen, ins Freie.
Vegetative Merkmale
Das Kleinblütige Weidenröschen ist eine  ausdauernde  krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 18 bis 100 (bis 160) Zentimetern erreicht. Die Sprossachse verzweigt sich im oberen Teil, der untere Teil ist zottig und grau gefärbt. Im oberen Teil der Sprossachse mischen sich kurze, drüsige Haare zwischen die Zotten. Die Laubblätter sind nicht gestielt und stehen wechselständig. Sie sind schwach gezähnt, mit 15 bis 60 Zähnen pro Seite, und abstehend behaart. Seltener sind die Blätter an der Pflanzenbasis kurz gestielt, der Blattstiel ist aber nie länger als 3 Millimeter. Die Blattform ist schmal elliptisch bis schmal lanzettlich, sie werden zwischen 3 und 12 Zentimetern lang und 0,5 bis 2,5 Zentimeter breit. Die Basis ist abgerundet, die Spitze angeschärft
Generative Merkmale
Der Blütenstand und die zwittrigen, radiärsymmetrischen Blüten stehen aufrecht. Die Blütenhülle ist vierzählig. Die Blüten sitzen an 0,5 bis 1,8 Zentimetern langen Blütenstielen. Die  Kelchblätter sind zwischen 2,5 und 6 Millimeter lang und gekielt. Die  Kronblätter sind 4 bis 8,5 Millimeter lang. Die Blütenfarbe variiert von hellrosa bis dunkelpurpurn. Die Narbe ist vierteilig. Jede Blüte trägt acht Staubblätter. Der Fruchtknoten ist unterständig und sehr lang und schmal. Die 3 bis 7 Zentimeter lange Kapselfrucht ist flaumig behaart oder sehr selten kahl. Nach der Reife springen die Früchte an vier Seiten sehr leicht auf und geben frei. Die braunen bis schwarzen Samen haben einen Durchmesser von 0,8 bis 1,1 Millimetern und tragen auffällige Samenhaare. Die Blütezeit liegt zwischen Juni und September. Die Früchte sind reif zwischen Juli und Oktober.

Zottiges Weidenröschen
Es gibt etliche Weidenröschenarten. Diejenigen mit kleinen, hellrosanen Blüten wirken ähnlich wie das eigentliche kleinblütige Weidenröschen. Andere Arten, wie beispielsweise das abgebildete zottige Weidenröschen, wirken nicht positiv auf die Prostata. Sie haben jedoch eine adstringierende Wirkung. Das zottige Weidenröschen wächst gerne an Ufern von Flüssen und Seen. Es hat relativ große und dunkelrosane Blüten.

Sammeltipps
Man sammelt das blühende Kraut ohne Wurzel. Dazu schneidet man das Kraut dicht über dem Boden ab. Man kann es zu Sträußen bündeln und an einem luftigen Ort trocknen lassen.




ROOIBOS

Der Roibusch-Tee ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden, weil er milder ist als Schwarztee und Kaffee. Dass er auch Heilkräfte hat, wissen jedoch nur wenige. Sogar eine Verlangsamung der Alterung wird ihm nachgesagt. Aber auch gegen Allergien kann man Roibusch-Tee einsetzen.
Rooibos (gesprochen „Roiboss" in zwei Silben; eingedeutscht Rotbusch) ist eine  Pflanzenart, die zur  Familie der Hülsenfrüchtler gehört. Sie gedeiht ursprünglich in den westlichen Bergregionen der südafrikanischen Provinz Westkap. Ausleseformen von Aspalathus linearis werden zur Gewinnung von Rooibostee angebaut. Dieser ist im  südlichen Afrika ein beliebtes  koffeinfreies Getränk.

Steckbrief
Heilwirkung:
entspannend, tonisierend, krampflösend, Übelkeit, Magenschmerzen, Magenkrämpfe, Allergien, Ekzeme, Asthma, Heuschnupfen, Alterserscheinungen (Anti Aging), Karies
wissenschaftlicher Name:
Aspalathus linearis
englischer Name:
Redbush, Redbos
volkstümlicher Name:
Roibusch, Rotbusch, Roiibusch, Rooibusch, Rotbuschsie, Roibos, Roiboos, Koopmans, Buschmanntee, Massaitee
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Stängel
Inhaltsstoffe:
ätherische Öle, Fluor, Aluminium, Vitamin C, Borneol, Kalk, Essigsäure, Eugenol, Flavonoide, Gallussäure, Gerbsäure, Eisen, Kaffeesäure, Kalium, Kupfer, Limonen, Linalool, Magnesium, Mangan, Natrium, Phenol, Rutin, Thymol, Zink
Sammelzeit:
Sommer

Anwendung
Den Roibusch kann man als Tee einfach so zum Genuss trinken. Da er weder Coffein enthält, putscht er nicht auf und entwässert auch nicht. Daher ist er auch für Kinder geeignet. Auch für den Einsatz in der Heilkunde eignet sich der Roibuschtee. Er wirkt entspannend, gibt Kraft und hilft gegen leichte Verdauungsbeschwerden. Auch bei Allergien kann man ihn versuchen. Da der Roibusch Fluor enthält, kann er auch gegen Karies vorbeugen.

Pflanzenbeschreibung
Der Rotbusch wächst in Südafrika und wurde dort schon immer gerne von den Ureinwohnern als Tee getrunken. Die Pflanze wird auch heute ausschließlich in Südafrika angebaut. Sie wird bis zu 2 Meter hoch und gehört zur Pflanzenfamilie der Hülsenfrüchte (wie Bohnen, Erbsen usw.). Die dünnen, nadelartigen Blätter sind weich und grün. Von Juli bis Oktober (das ist in Südafrika Frühling) blüht der Roibusch mit gelben Blüten. Erst wenn die Pflanze achtzehn Monate alt ist, kann sie geerntet werden.
Vegetative Merkmale
Bei Aspalathus linearis handelt es sich um einen sehr variablen  Strauch, der Wuchshöhen von 1 bis 2 Metern erreicht. Er besitzt aufrechte bis ausgebreitete, rutenartige Zweige, an denen sich dünne Ästchen befinden. Die Rinde junger Zweige ist oft rötlich. Die wechselständig und meist dicht zusammenstehenden  Laubblätter sind grün, etwa 1 mm dick und 1,5 bis 6 cm lang, besitzen etwa die Form von Kiefernnadeln, sind allerdings sehr weich. Es sind keine  Nebenblätter vorhanden.  
Generative Merkmale
Die Blütezeit liegt im südafrikanischen Frühling bis frühen Sommer. Die kurzen gestielten Blüten stehen einzeln oder in dichten Gruppen an den Enden der Zweige. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kronblätter sind gelb. Die relativ kleine Hülsenfrucht enthält meist einen oder zwei harte Samen.  



BACHBLÜTEN
Man unterdrückt wesentliche körperliche und emotionale Bedürfnisse (27 Rock Water)
- Diese Menschen unterdrücken wesentliche körperliche und emotionale Bedürfnisse
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie die unterdrückten körperliche und emotionale Bedürfnisse wieder wecken  


BACHBLÜTEN
Man fragt bei inneren Konflikt andere nicht um Rat, sondern versucht selbst, zu einem Entschluss zu kommen (28 Scleranthus)
- Diese Menschen fragen bei Konflikten ihre Mitmenschen nicht um Rat, sondern versuchen selbst, zu einen Entschluss zu kommen
- Mit der dementsprechender Bachblüte fragen sie um Rat


ERNÄHRUNG
Getreidearten
- Weizen
- Hafer
- Dinkel und Grünkern
- Mais
- Amaranth
- Reis (Wildreis)
- Roggen
- Gerste
- Hirse
- Buchweizen
- Quinoa


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