Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

23.07.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Juli > 23.07.18-29.07.18


BRAUNELLE

Die kleine Braunelle, auch Brunelle genannt, ist in Europa weit verbreitet. Sie wächst auf feuchten Wiesen bis in die Höhe von 2000 Meter, ist also auch im Mittelgebirge häufig anzutreffen. Da die Braunelle aber so klein ist, sie wird gerade einmal zwanzig Zentimeter hoch, muss man genau hinschauen, um sie zu entdecken. Dank ihrer ätherischen Öle und Gerbstoffe kann sie sowohl gegen Atemwegserkrankungen und Probleme der Verdauungsorgane helfen. Früher wurde sie vor allem gegen Diphterie eingesetzt.
Die Kleine Braunelle, auch Gemeine Braunelle oder Gewöhnliche Braunelle ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Braunellen in der Familie der Lippenblütler. Sie ist vom mediterranen bis zum borealen Europa und bis nach Ostasien weitverbreitet.

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend, antibakteriell, blutstillend, harntreibend, krampflösend, tonisierend, Fieber, Halsentzündung, Angina, Blähungen, Magenschwäche, Würmer, Bluthochdruck, Menstruationsbeschwerden, Wechseljahresbeschwerden, Wunden, Hautentzündungen
wissenschaftlicher Name:
Brunella vulgaris, Prunella vulgaris
Pflanzenfamilie:
Lippenblütler = Lamiaceae
volkstümliche Namen:
Brunelle, Kleine Prunelle
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Inhaltsstoffe:
Alkaloid, Ätherische Öle, Bitterstoff, Cumarine, Cyanidin, Flavonoide, Gerbstoff, Gerbsäure, Hyperosid, Kaempferol, Beta-Sitosterol, Stigmasterol
Sammelzeit:
Mai bis Oktober

Anwendung
Die Kleine Braunelle (lateinisch früher auch als consolida minor bezeichnet) wurde im Mittelalter zur Behandlung der Diphtherie (Bräune-Krankheit), welche Verfärbungen im Rachen hervorruft, verwendet. Junge, nicht-blühende Pflanzenteile können auch als Salat oder als Gewürz verwendet werden.  Die Kleine Braunelle enthält Gerbstoffe (Tannin), Flavonoide, Terpene (1,8-Cineol, Campher), Triterpene (Ursolsäure), Saponine und andere wirksame Bestandteile. Sie wird im asiatischen Raum als traditionelle Heilpflanze bei verschiedenen Beschwerden angewandt. In Europa ist sie mittlerweile weniger bekannt. Eventuelle adstringierende Anwendungen sind durch die enthaltenen Gerbstoffe erklärbar, und die bekannten Terpene wirken natürlich genauso wie in anderen ätherischen Ölen. Die in der Kleinen Braunelle enthaltene Rosmarinsäure ist die Ursache für ihre Anwendung in der Kosmetikindustrie, die sie in Präparaten zum Schutz der Haut vor Ultraviolett-Strahlung verarbeitet. Zubereitungen aus der Fruchtähre sind bei Mäusen immunsuppressiv. Andererseits konnte in einer Labor-Studie von 1986 einem Inhaltsstoff der Kleinen Braunelle, dem  Polysaccharid Prunellin, eine gewisse Aktivität gegen das HI-Virus belegt werden und in einer anderen Labor-Studie die Wirksamkeit gegen  Herpes simplex-Stämme gezeigt werden, die gegen Aciclovir resistent waren.  
Früher Diphetriemittel
Früher war die kleine Braunelle ein wichtiges Heilmittel gegen Diphterie, die damals häufig und sehr gefürchtet war. Die Diphterie wird auch "Halsbräune" genannt, was der Braunelle wahrscheinlich ihren Namen eingebracht hat. Heutzutage ist die Diphterie hierzulande selten geworden und dank starker Medikamente hat sie ihren Schrecken verloren.
Halsentzündungen
Die Braunelle ist aber immer noch eine Heilpflanze, die man gegen Halsentzündungen einsetzen kann. Dazu bereitet man aus dem Kraut der Braunelle einen Tee und trinkt ihn in kleinen Schlucken. Auch Gurgeln mit dem Tee ist hilfreich bei Entzündungen des Rachenraums. Für den Tee übergießt man ein bis zwei Teelöffel des Krautes mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt den Tee zehn Minuten ziehen. Abseihen und dann trinken.
Hoher Blutdruck
Außerdem senkt die Braunelle den Blutdruck, was ein weiteres wichtiges Einsatzgebiet für diese Pflanze ist. Vor allem eines, das in unserer Zeit besonders wichtig ist, weil der Bluthochdruck zu einer häufigen Gesundheitsgefahr geworden ist.
Verdauungsschwäche
Dank ihrer krampflösenden Eigenschaften und der Bitterstoffe hilft die Braunelle auch gegen Probleme der Verdauungsorgane. Sie lindert Blähungen und Magenkrämpfe.
Frauenbeschwerden
Da die Braunelle östrogenähnliche Substanzen enthält, müsste sie auch gegen Menstruationsbeschwerden und Probleme der Wechseljahre helfen. Sie kann möglicherweise dank ihrer Substanz Stigmasterol den Eisprung fördern.
Äußerlich
Äußerlich in Form von Waschungen, Bädern oder Umschlägen kann der Braunellentee bei Wunden und Entzündungen der Haut helfen.

Pflanzenbeschreibung
Die kleine Braunelle ist in Mitteleuropa heimisch. Sie wächst auf Wiesen, wobei sie sowohl auf Halbtrockenrasen als auch auf Moorwiesen vorkommt. Außerdem kommt sie auf Waldlichtungen und an Ufern vor. Sie liebt stickstoffhaltigen Lehmboden, der ausreichend feucht ist. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 20cm hoch. Man muss sich also stark herunterbeugen, um die Pflanze genau in Augenschein nehmen zu können. Die eiförmigen, länglichen Blätter wachsen gekreuzt gegenständig direkt am Stängel. Zwischen Mai und Oktober blüht die kleine Braunelle. Einige violette Lippenblüten wachsen an einem dicken, rötlichen Blütenstand, der an einen Kolben erinnert.
Erscheinungsbild und Blatt
Die Kleine Braunelle ist eine immergrüne, meist ausdauernde krautige Pflanze. Sie bildet wurzelnde oberirdische Ausläufer aus, mit denen sie sich auch vegetativ vermehren kann. Der 5 bis 30 Zentimeter lange  Stängel ist aufsteigend und spärlich behaart. Die gegenständig angeordneten  Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die einfache Blattspreite ist elliptisch oder eiförmig, mit ganzem oder gekerbtem Rand.
Blütenstand, Blüte und Frucht
Die Blütezeit reicht von Juni bis Oktober. Der dicht gedrängte  Blütenstand ist 1 bis 4 Zentimeter lang und sitzt meist unmittelbar oberhalb des obersten Laubblattpaares. Die Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die Kelchoberlippe endet in drei sehr kurzen Zähnen, deren mittlerer viel breiter ist als die seitlichen, die Kelchunterlippe in zwei lanzettlichen, spitzen Zähnen. Die etwa 7 bis 15 Millimeter langen  Kronblätter sind blauviolett, nur ganz selten weißlich gefärbt. Selten kommen Pflanzenexemplare nur mit weiblichen Blüten vor, bei denen die Krone deutlich kleiner ist und den Kelch kaum überragt.
Die  Klausenfrucht zerfällt in vier Klausen.




ERBSEN

Die Erbse, auch Gartenerbse oder Speiseerbse genannt, ist eine  Pflanzenart aus der  Gattung  Erbsen in der  Unterfamilie Schmetterlingsblütler innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler. Ursprünglich aus  Kleinasien stammend, ist die Erbse seit Jahrtausenden eine wichtige  Nutzpflanze. Sie enthält viel  Protein und wird als  Gemüse und als  Tierfutter verwendet.

Steckbrief
Heilwirkung:
Ausschläge, Geschwüre
wissenschaftlicher Name:
Pisum sativum
Pflanzenfamilie:
Schmetterlingsblütler = Faboideae
Verwendete Pflanzenteile:
Mehl der Samen
Sammelzeit:
Juni bis September

Verwendung
Der größte Teil der Trockenerbsen wird in der Tierernährung als Erbsenschrot verfüttert, ebenso Erbsenfuttermehl aus der Nahrungsmittelproduktion und Erbsenkleie als Rückstand in der Schälmüllerei. Auch Erbsenstroh wird wegen seines hohen Nährstoffgehalts verfüttert. Die Erbse wird als Grünfutter und -dünger verwendet. Für die menschliche Ernährung fanden ursprünglich ebenfalls Trockenerbsen Verwendung, die hauptsächlich als Mus zubereitet wurden. Heute noch verbreitet ist die Erbsensuppe. Im 19. Jahrhundert entstand die Erbswurst. Getrocknete Erbsen werden als ganze Erbsen (mit Samenschale) oder als halbe Erbsen (deren Samenschale entfernt wurde) benutzt. Heute werden Erbsen in Mitteleuropa hauptsächlich grün zubereitet. Häufig finden Erbsen in Form von Konserven und tiefgekühlt Verwendung; seltener frisch, da Erbsen nicht besonders lange haltbar sind und rasch an Geschmack verlieren. Im Gegensatz zu früher wird sie als Gemüsebeilage verwendet, weniger als Hauptnahrungsmittel. Gekeimte Erbsen könnten nach Untersuchungen von Urbano 2005 die Nährstoffe besser verdaulich machen. Züchtungen der Markerbse werden als nachwachsende Rohstoffe für die Gewinnung von Stärke eingesetzt, z. B. zur Herstellung biologisch abbaubarer Folien.  

Beschreibung
Erscheinungsbild und Blatt
Die Erbse ist eine einjährige, krautige Pflanze. Das Wurzelsystem ist in der oberen Bodenschicht stark verzweigt und kann in geeigneten Böden eine Tiefe von 1 Meter erreichen. Die niederliegenden oder kletternden Stängel werden 0,5 bis 2 Meter lang und sind einfach oder am Grund verzweigt, hohl, kantig, kahl und bläulich-grün. Die Laubblätter besitzen ein bis drei Fiederpaare und verzweigte Blattranken. Die  Fiederblätter sind eiförmig bis breit-elliptisch, gerundet, ganzrandig (oder entfernt gezähnt). Sie sind 2 bis 7 Zentimeter lang und 1,5 bis 4 Zentimeter breit. Die  Nebenblätter sind mit 4 bis 10 Zentimetern relativ groß und breit halb-herzförmig. Am unteren Rand sind die Nebenblätter entfernt gezähnt bis ausgebuchtet und am Grund haben sie meist einen violetten Punkt. Die  Spaltöffnungen befinden sich auf der Ober- und Unterseite der Blattspreite.  
Blütenstand und Blüte
Ein bis drei Blüten stehen in einem traubigen Blütenstand und die Blütenstandsachse endet oft in einer  Granne. Der Blütenstiel ist 5 bis 10 Millimeter lang. Die zwittrigen Blüten sind  zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter sind glockig verwachsen und am Rücken ausgesackt. Die Kelchzähne sind eiförmig-lanzettlich. Die unteren Kelchzähne sind etwa dreimal so lang wie die Kelchröhre, sowie schmaler und länger als die oberen. Die 15 bis 36 Millimeter lange Blütenkrone hat den typischen Aufbau von Schmetterlingsblüten. Bei der Unterart Pisum sativum subsp. sativum ist die Fahne weiß, bei der Unterart Pisum sativum subsp. elatius ist die Fahne blasslilafarben und die Flügel sind dunkelpurpurfarben.
Frucht und Samen
Die Hülsenfrüchte sind 3 bis 12 Zentimeter lang, 1 bis 2,5 Zentimeter dick und je nach Sorte grün, gelb oder bräunlich, selten schwarz. Die Hülsenfrüchte enthalten vier bis zehn Samen, die wie die Pflanze Erbsen genannt werden. Die Samen weisen einen Durchmesser von 3 bis 9 Millimetern auf und sind je nach Sorte unterschiedlich gefärbt. Das  Hilum ist bei einem Durchmesser von etwa 2 Millimetern elliptisch bis kreisrund.



BACHBLÜTEN
Ich bin ein unbeständiger Mensch (Wild Oat)
-
Diese Menschen können sehr unbeständig sein
- Mit der dementsprechenden Bachblüte werden sie allmählich beständiger


BACHBLÜTEN
Ich fühle mich elend (Wild Rose)
-
Diese Menschen fühlen sich ständig elendig
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie das elendige allmählich hinter sich lassen


ERNÄHRUNG
Eigenschaften der Fette
Fett ist in Wasser unlöslich, jedoch löslich in Alkohol, Benzin und Äther
Fett ist leichter als Wasser, es schwimmt
Brennendes Fett kann nicht mit Wasser gelöscht werden, da es auf dem Wasser schwimmend weiter brennt
Fette haben einen höheren Siedepunkt als Wasser (200-300°C)
Die Art der Fettsäuren bestimmt der Schmelzpunkt (Konsistenz) und die Verdaulichkeit. Weiche und flüssige Fette sind leichter verdaulich
Flüssige Fett bestehen überwiegend aus einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren
Feste Fette bestehen überwiegend aus langkettigen, gesättigten Fettsäuren
Feste Fette haben einen höheren Schmelzpunkt und sind schwer verdaulich


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü