Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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23.07.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Juli > 17.07.17-23.07.17


GOLDMELISSE

Die Goldmelisse ist als Zierpflanze aus Nordamerika in unsere Gärten eingewandert. Man kann einen wohlschmeckenden Haustee aus dem Kraut der Goldmelisse zubereiten. Auch als Gewürz kann man sie verwenden. Der Tee der Goldmelisse wirkt leicht beruhigend und hilft gegen Übelkeit und Husten. Äußerlich angewandt kann man ihn zur Wundbehandlung einsetzen.
Die Goldmelisse, auch Indianernessel oder Scharlach-Monarde genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Monarda in der Familie der  Lippenblütler.

Steckbrief
Heilwirkung:
anregend, beruhigend, harntreibend, schleimlösend, schweißtreibend, Husten, Bronchitis, Fieber, Erkältung, Magenschwäche, Blähungen, Übelkeit, Würmer,  Kopfschmerzen, Migräne, Schlaflosigkeit, Menstruation regelnd, Wechseljahresbeschwerden, Wunden, Schlecht heilende Wunden, Hautreizend
wissenschaftlicher Name:
Monarda didyma
Pflanzenfamilie:
Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name:
Monarda
volkstümliche Namen:
Indianernessel, Monarde, Pferdeminze, Riesenbal-sam, Scharlach-Indianernessel
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut, Blüten
Inhaltsstoffe:
Ätherische Öle, Thymol, Carvacrol, Cymen, Geraniol, Linalol, Camphene, Gerbsäure, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Beta-Sitosterol, Valeriansäure
Sammelzeit:
Juni bis September

Anwendung
Die Goldmelisse wird als  Zierpflanze genutzt. Die Wildform wird selten, gezüchtete Sorten zerstreut für Rabatten, Staudenbeete und als Schnittblumen verwendet. In Nordamerika wird diese Art darüber hinaus als Heil- und Duftpflanze genutzt. Sie ist seit 1737 oder 1756 in Kultur. Die zahlreichen Sorten sind entweder Abkömmlinge von Monarda didyma oder von Hybriden aus Monarda didyma und Monarda fistulosa. Sie unterscheiden sich in Blütenfarbe, Wuchshöhe und Mehltauresistenz, ein Teil der Sorten hat auffällige Hochblätter. Die Blätter können frisch und gegart gegessen werden. Mit den Blättern kann man Nachspeisen würzen. Aus den frischen und getrockneten Blättern und Blütenständen kann man guten Tee („Oswego Tea") aufgießen. Die Oswego-Indianer kannten eine Teezubereitungsart. Ende des 18. Jahrhunderts boykottierten amerikanische Kolonisten den aus England eingeführten Tee. Sie tranken Oswego-Tee. Sehr gut eignen sich die duftenden Blätter zum Aromatisieren von Tee und Obstsalat. Auch zum Garnieren finden sie Verwendung. Es gibt medizinische Anwendungen für die  Droge.
Die Goldmelisse kann man für Heilzwecke und zum Genuss anwenden. Da sie ähnliche ätherische Öle enthält wie der  Thymian ist auch ihr Wirkungsspektrum ähnlich wie Thymian, wenn auch milder.
Tee
Zur Zubereitung eines Goldmelissen-Tees übergießt man einen bis zwei Teelöffel des frischen oder getrockneten Krauts oder der Blüten oder Blätter mit einer Tasse kochendem Wasser. Lass den Tee fünf bis zehn Minuten ziehen und seih ihn dann ab.
Atmungsorgane
Goldmelissen-Tee hilft bei Husten und Erkältung. Er löst den Schleim und befreit den Atem. Da die Goldmelisse schweißtreibend wirkt, hilft sie auch bei Fieber.
Verdauungsorgane
Die Goldmelisse stärkt die Verdauung und lindert Blähungen. Man kann auch Übelkeit damit behandeln.
Nervensystem
Tee aus Goldmelisse hilft bei Kopfschmerzen und Migräne. Er hilft auch bei Einschlafstörungen.
Frauenheilkunde
Da die Goldmelisse eine Substanz enthält, die dem Östrogen ähnelt, kann man sie zur Regulierung des Menstruationszyklus und gegen Wechseljahresbeschwerden einsetzen.
Äußerlich
In hoher Konzentration wirkt die Goldmelisse hautreizend, als normal konzentrierter Tee fördert sie jedoch die Durchblutung der Haut. Man kann den Goldmelissen-Tee als Waschung, Umschlag oder für Teilbäder nehmen und damit schlecht heilende Wunden behandeln.
Genuss-Tee
Der Goldmelissen-Tee ist wohlschmeckend und wird daher auch gerne als Haustee getrunken.
Küchengewürz
Aufgrund des würzigen Geschmacks der Goldmelisse kann man sie auch als Gewürz in der Küche verwenden. Man kann sie überall dort einsetzen, wo man auch Thymian oder Minze benutzen kann, beispielsweise in Salat, Gemüsegerichten und Fleischgerichten.

Geschichtliches
Die Oswego-Indianer in Nordamerika tranken Tee aus der Goldmelisse zum Genuss und als Heiltrunk gegen verschiedene Beschwerden. Als die weißen Kolonialherren nach der Boston-Tea-Party 1773 vorübergehend keinen Schwarztee hatten, begannen auch sie Tee aus der Goldmelisse zu trinken.
In Europa wurde die Goldmelisse später als Zierpflanze eingeführt.

Pflanzenbeschreibung
Die Goldmelisse ist eine  ausdauernde krautige Pflanze mit einem  Rhizom, die Wuchshöhen von 80 bis 150 Zentimeter erreicht. Die Pflanze duftet nach Zitrone. Die aufrechten Stängel sind vierkantig. Die gegenständigen Laubblätter sind einfach, rau, und nur kurz gestielt. Die  Blattspreite weist eine Länge von 15 cm und eine Breite von 5cm auf. Der Blattrand ist gesägt. Etwa 30 Blüten stehen in terminalen  Blütenständen mit roten Hochblättern zusammen. Die zwittrigen  Blüten sind zygomorph und fünfzählig. Der Kelch ist 10 bis 14 Millimeter lang und am Schlund kahl oder nur schwach behaart. Die rote, behaarte Krone ist 30 bis 45 Millimeter lang. Die Kronenoberlippe ist kahl oder nur spärlich behaart. Es sind nur zwei  Staubblätter vorhanden. Der Griffel endet mit zwei Narbenästen. Die Blütezeit reicht von Juni bis September.
Die Goldmelisse ist in Nordamerika heimisch, was ihr im deutschsprachigen Raum auch den Namen "Indianernessel" eingebracht hat. Weil sie sehr attraktive rote Blüten hat, wurde die Goldmelisse in europäischen Gärten eingeführt. Sie bevorzugt feuchten aber gut drainierten Boden und ist auch mit Halbschatten zufrieden, wenngleich ihr volle Sonne lieber ist. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 1,50 Meter hoch. Der Stängel hat einen viereckigen Querschnitt. Die eiförmig, spitzen Blätter der Goldmelisse wachsen gegenständig am Stängel. Am Rand sind die Blätter leicht gezähnt. Zwischen Juni und September blühen die roten Blüten am oberen Ende der Stängel. Nach und nach entfalten sich rote Lippenblüten und geben der Indianernessel ein unverwechselbares Aussehen.

Anbautipps
Normalerweise wird die Goldmelisse durch Ausläufer des Wurzelstocks vermehrt. In der Praxis hat das zur Folge, dass man die Goldmelisse meistens als fertige Pflanze erhält. Diese Pflanzen kann man ins Freiland pflanzen. Der Boden sollte gut entwässert werden, damit sich keine Staunässe bildet, aber die Goldmelisse braucht dennoch viel Wasser. Am besten pflanzt man die Goldmelisse an einen sonnigen Standort, aber sie kommt auch mit Halbschatten klar. Die Goldmelisse ist winterhart und als Staude sehr langlebig.

Sammeltipps
Während der Blütezeit kann man entweder die Blüten oder das ganze oberirdische Kraut abschneiden. Wenn man das ganze Kraut erntet, dann kann man es zu Sträußen bündeln und kopfüber an einem schattigen, luftigen Ort aufhängen. Wenn man die Blüten sammelt, legt man sie auf einen mit Gaze bespannten Rahmen oder auf ein Stück Küchentuch und lässt sie an einem schattigen Ort trocknen.




MUSKATELLER-SALBEI


Der Muskateller-Salbei ist ein großer Verwandter des Salbeis, er wird bis 1,5 Meter groß. Er riecht stark aromatisch, balsamisch, würzig mit einer Zitronennote, daher wird die Pflanze nicht nur zu Heilzwecken, sondern auch als Gewürz und Aromamittel eingesetzt. Die Anwendung ähnelt dem echten  Salbei.
Der Muskatellersalbei, auch Muskat-Salbei, Römischer Salbei, Scharlei oder Scharlauch genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Salbei in der Familie der  Lippenblütler. Die drüsigklebrige Pflanze verströmt einen gewürzartigen Duft, worauf der deutsche Trivialname Bezug nimmt.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Appetitlosigkeit, Magen-Darm-Beschwerden
Heilwirkung:
antibakteriell, adstringierend, krampflösend, menstruationsfördernd, schmerzstillend, tonisierend, verdauungsfördernd
Anwendungsbereiche:
Appetitlosigkeit, Augenkrankheit, Verdauungsschwäche, Blähungen, Diarrhöe, Durchfall, Frauenkrankheiten, Menstruationsbeschwerden, Gastritis, Krämpfe, Schmerzen, Zahnfleischentzündungen
wissenschaftlicher Name:
Salvia sclarea L.
Pflanzenfamilie:
Lamiaceae = Lippenblütler
englischer Name:
Clary, Clary Sage
volkstümlicher Name:
Gartenscharlach, Muskat-Salbei, Muskateller-Salbei, Römischer Salbei, Stinkender Salbei, Wetterdamm
Verwendete
Pflanzenteile: Blätter, Blüten
Inhaltsstoffe:
ätherische Öle, Buttersäure, Caryophyllenoxid, Gerbsäure, Kampfer, Limonen, Linalool, Myrcen, Nerolidol, Rosmarinsäure, Sclareol, Terpinolen
Sammelzeit:
April-Juli (Blätter) und Juni-August (Blüten)
Kontraindikation:
Nicht in der Schwangerschaft

Anwendung
Tee
Für einen Muskateller-Salbei-Tee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Muskateller-Salbei-Blüten/-Blätter mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschließend kann man wieder sechs Wochen lang Muskateller-Salbei-Tee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Muskateller-Salbei-Wirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach. Als Mundspülung z.B. bei Zahnfleischentzündung kann man den Muskateller-Salbei-Tee beliebig oft einsetzen.
Tinktur/Elixier
Wird aus Muskateller-Salbei, Poleiminze, Fenchel, Honig, Wein hergestellt. Nach dem Essen und vor dem Schlafen werden jeweils 20 ml getrunken. Als Kur zieht sich das einige Wochen hin und ist gut für den Magen und den Darm.
Äußerlich
In Massageölen, Salben und Cremes. Sehr gut für die Haut, gegen Hautunreinheiten und kleineren Hautentzündungen.
Küche
Junge frische Blätter und Blütentriebe machen (Süß)speisen und Getränke aromatischer und leichter verdaulich. Die frischen und zarten Blüten eignen sich zum garnieren von Speisen.

Geschichtliches
Hildegard von Bingen empfahl ein Muskateller-Salbei-Elixier zur Heilung von Magen- und Darm-Krankheiten und Appetitlosigkeit. Zeitweise benutzten Winzer den Muskateller-Salbei um schlechten Wein in einen schmackhaften Wein zu verwandeln. Da der Muskateller-Salbei verdauungsfördernd ist, wird er auch anderen Getränken (z.B. Likören) zugesetzt.

Pflanzenbeschreibung
Der Muskatellersalbei ist eine immergrüne, zweijährige bis ausdauernde krautige Pflanze mit  pleiokormer Pfahlwurzel. Die Pflanze erreicht Wuchshöhen von 50 bis 110 Zentimeter. Im ersten Jahr wird die Blattrosette ausgebildet, im zweiten Jahr entwickelt sich der Blütenstand. Die Spreite der großen  Laubblätter ist einfach und  herzeiförmig gestaltet sowie grau behaart.  Die violett und rosafarbenen Tragblätter der  Scheinquirle sind länger als der Kelch. Die Blütenstandsachsen sind mit einfachen Haaren und Drüsenhaaren (Muskatellergeruch) besetzt. Die zwittrigen Blüten sind  zygomorph. Der Kelch ist breit herzförmig, am Rand kurz bewimpert, lila, weinrot oder weiß. Die Kelchzähne sind begrannt und stechend. Die  Krone ist 20 bis 28 Millimeter lang, hellblau, rosa oder lila. Die Kronröhre hat innen auf der Bauchseite eine kleine Schuppe. Die Blütezeit reicht von Juni bis Juli.
Der Muskateller-Salbei ist in den warmen Regionen Europas, Nordafrika und bis in den Orient heimisch. Er wächst bevorzugt an sonnigen und sandigen Orten ohne starken Winterfrost. Die zweijährige Pflanze wird bis zu 150 Zentimeter hoch. Die Blätter sind filzig, breit und herzförmig. Die weiß-violetten, rosa oder hellblauen Blüten erscheinen an kerzenartigen Blütenständen zwischen Juni und August. Die Pflanze riecht angenehm nach Orangen oder Grapefruits. Manche Frauen mit empfindlicher Nase finden dass die Pflanze nach Schweiß oder ungewaschenen Füßen riecht, was auf die kleine Menge an Buttersäure in der Pflanze zurückzuführen ist, daher auch der Name "Stinkender Salbei".

Anbautipps
Aussaat im Sommer oder Herbst. Der Samen bleibt etwa 3 Jahre keimfähig. Bei starkem Frost (etwa -15°C) oder zu nassen Wintern geht die Pflanze ein. Daher ist es empfehlenswert im ersten Jahr die Pflanze im Topf zu kultivieren und an hellem frostfreiem Ort zu überwintern. Im Frühling kann man dann die dann anspruchlose Pflanze in den Garten setzen und im Frühsommer blüht sie. Der Muskateller-Salbei mag einen durchlässigen, sonnigen und sandigen Boden. Ist der Boden zu trocken muss man die Pflanze gießen.

Sammeltipps
Blätter, die getrocknet werden sollen, direkt vor der Blüte ernten. Die blühenden Sprossspitzen vor der Verarbeitung anwelken oder antrocknen lassen.



BACHBLÜTEN
Ich bin herrschsüchtig (8 Chicory)
-
Diese Menschen sind sehr herrschsüchtig und es muss immer nach ihrem Kopf gehen und sehen nicht ein,
 dass es auch anders gehen kann
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen diese Herrschsucht allmählich Herr werden
 und sehen ein, dass es auch anders gehen kann


BACHBLÜTEN
Man nimmt unbewusst Gesten, Formulierungen und sogar Meinungen einer stärkeren Persönlichkeit an (4 Centaury)
-
Diese Menschen nehmen unbewusst diverse Gesten, Formulierungen, auch sogar verschiedene Meinungen
 einer dominanten Person an     
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen von dieser starken Persönlichkeit abnabeln
 und können wieder sich selbst werden


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