Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

23.06.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Juni > 18.06.18-24.06.18


WEGRAUKE


Die Wegrauke wächst, wie der Name schon sagt, an Wegrändern und als Unkraut in Feldern und Gärten. Sie ist eine von diesen gelb blühenden Kreuzblütlern, bei denen man auf den ersten Blick gar nicht weiß, welche es nun ist. Erst bei genauerer Betrachtung kann man die Wegrauke identifizieren. Als Heilpflanze ist die Wegrauke heutzutage nahezu unbekannt. Früher wurde sie in der Volksheilkunde jedoch gerne verwendet. Das Kraut der Wegrauke kann man bei Kehlkopfentzündung verwenden. Man kann die jungen Blätter und die Samen auch als Küchengewürz einsetzen.

Steckbrief
Heilwirkung:
belebend, blutstillend, harntreibend, schleimlösend, Bronchitis, Husten, Kehlkopfentzündung, Stimmbandentzündung, Magenschwäche, Verstopfung, Skorbut, Herzschwäche
wissenschaftlicher Name:
Sisymbrium officinale
Pflanzenfamilie:
Kreuzblütler = Brassicaceae
englischer Name:
Hedge mustard
volkstümliche Namen:
Raukensenf
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Inhaltsstoffe:
Gerbsäure, Vitamin C
Sammelzeit:
Juni bis September

Anwendung
Tee
Einen Tee aus der Wegrauke sollte man mit dem frischen Kraut zubereiten, denn getrocknet sind die wirksamen Inhaltsstoffe nahezu verschwunden. Man übergießt zwei Teelöffel des Wegraukenkrautes mit kochendem Wasser und lässt den Tee fünf Minuten ziehen.
Sängerkraut
Früher wurde die Wegrauke viel von Sängern verwendet, die ihre Stimme verloren hatten. Die Wegrauke soll helfen, Stimmbandentzündungen zu lindern.
Atemwege
Man kann die Wegrauke bei Husten und andere Erkrankungen der Atemwege einsetzen. Die Wegrauke löst den Schleim und erleichtert die Atmung.
Küche
Die jungen Triebe kann man als Gewürz in Salaten und Gemüse verwenden. Den Samen der Wegrauke kann man auch als Gewürz verwenden. Er hat ein würziges senfartiges Aroma. Getrocknet kann man ihn pulverisieren und wie Senfpulver verwenden.
Verwendung als Gewürzpflanze
Man kann die jungen Blätter und die Samen auch als Küchengewürz einsetzen.  
Den Samen der Wegrauke kann man als Gewürz verwenden. Sie haben ein würziges senfartiges Aroma. Die frischen gehackten Blätter verleihen Gerichten einen pikanten, kresseartigen Geschmack. Getrocknet kann man sie pulverisieren und wie Senfpulver verwenden. Die Sammelzeit ist von Juni bis September.
Anwendung als Heilpflanze
In der Volksmedizin wurde die Wegrauke als Tee verwendet. Die Wegrauke wurde auch als Sängerkraut bezeichnet, weil der Tee gegen Stimmbandentzündungen eingesetzt wurde. Wegrauke wird in der  Pflanzenheilkunde als Heilmittel bei Heiserkeit nach Erkältungen eingesetzt. Als Heilpflanze ist die Wegrauke heutzutage nahezu unbekannt.

Pflanzenbeschreibung
Die Wegrauke ist in Europa heimisch und kommt häufig vor. Die einjährige Pflanze wächst bevorzugt auf nährstoffreichen Böden an warmen Stellen. Man findet sie an Wegen, als Gartenunkraut, auf Schutt, Dämmen und an Ufern. Die Wegrauke wird 30 bis 60 cm hoch. In Bodennähe wächst eine Blätterrosette mit fiederteilig gelappten Blättern. Weiter oben werden die Blätter schmaler und kleiner. An den Rändern sind die Blätter gesägt. Ab Mai blühen die kleinen, gelben Blüten an den verzweigten Stängeln. Die Blüten haben vier Blütenblätter und werden etwa drei mm groß. Aus den Blüten entwickeln sich schmale Schoten,
die eng am Stängel stehen.
Vegetative Merkmale
Die Wegrauke ist eine einjährige  krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 70 Zentimetern erreicht. Die Wegrauke ist aufrecht wachsend mit sparrig ab-stehenden, aber bogenförmig aufwärts gerichteten Seitenäste. In einer grundständigen Blattrosette stehen fiederteilig gelappte Laubblätter und großem Endabschnitt zusammen. Weiter oben werden die Blätter schmaler und kleiner. Die Blattränder sind gesägt.
Generative Merkmale
Ab Mai bis in den  Frühsommer, bis August reicht die Blütezeit. Die anfangs schirmtraubigen später  traubigen  Blütenstände befinden sich an den verzweigten Stängeln. Die relativ kleinen, zwittrigen  Blüten sind vierzählig. Es sind vier grüne Kelchblättervorhanden. Die vier gelben Kronblätter sind von 2 bis 4 Millimeter lang. Es sind sechs  Staubblätter vorhanden. Eng dem Stängel angedrückt stehen die schmalen, behaarten Schoten sind 8 bis 20 Millimeter lang. Der Fruchtstiel ist 2 bis 3 Millimeter lang und fast so dick wie die Schoten. Die Samen haben die Maße: 1 bis 1,3 × 0,5 bis 0,6 Millimeter.




ACKER-SKABIOSE


Die in Europa und Asien heimische Acker-Skabiose wächst bevorzugt auf nährstoffreichen Wegrändern und Wiesen. Die Knospen der Blüten sehen etwas bizarr aus, woran man die Witwenblume gut von anderen Pflanzen unterscheiden kann. Die rosafarbenen Blüten sind weniger auffällig. Früher war die Ackerskabiose eine angesehene Heilpflanze. Man versuchte sogar, sie gegen die Pest und Epilepsie einzusetzen. Heutzutage ist die Ackerskabiose als Heilpflanze eher unbekannt, obwohl sie eine günstige Wirkung auf die Atmungsorgane und die Haut ausüben kann.

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend, blutreinigend, harntreibend, Halsentzündung, Husten, Infektionen, Epilepsie, Hautprobleme, Flechten, Furunkel, Pickel, Seborrhoisches Ekzem
wissenschaftlicher Name:
Knautia arvensis
Pflanzenfamilie:
Kardengewächse = Dipsacaceae
englischer Name:
Field Scabious
volkstümliche Namen:
Feld-Witwenblume, Acker-Witwenblume, Wiesen-Knautie, Wiesen-Witwenblume, Wiesenknautie, Witwenblume
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Inhaltsstoffe: Bitterstoff, Gerbstoff, Gerbsäure
Sammelzeit:
Sommer

Anwendung
Blattextrakte wurden früher bei Hauterkrankungen und Ekzemen verwendet. Die Medizin verwendet die Pflanze bei den genannten Indikationen nicht, da keine Wirksamkeit nachgewiesen werden konnte. Die Homöopathie sieht Entzündungen der Atemwege und Verdauungsschwäche als Anwendungsgebiete. Man kann die getrocknete Ackerskabiose als Tee trinken oder als selbstgemachte Tinktur einnehmen.

Pflanzenbeschreibung
Die Ackerskabiose ist eine häufige Wiesenpflanze in Mitteleuropa.
Vegetative Merkmale
Die Ackerwitwenblume ist eine sommergrüne,  ausdauernde  krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 80 Zentimetern erreicht. Es ist ein  Rhizom als Überdauerungsorgan vorhanden. Ihr  Stängel ist rückwärts mit steifen Härchen versehen. Die gegenständigen Laubblätter sind meist fiederspaltig und erscheinen matt graugrün. Es sind keine Nebenblätter vorhanden.
Generative Merkmale
In rau behaarten, leicht gewölbten, köpfchenförmigen Blütenständen, die eine gemeinsame Hülle umgibt, sind keine Spreublätter enthalten. Die Blütenköpfchen enthalten bis zu 50 Blüten. Neben Pflanzenexemplaren mit zwittrigen Blüten gibt es auch rein weibliche Exemplare; es liegt also  Gynodiözie vor. Die  Blüten sind vier- oder fünfzählig. Ihr Kelch ist mit acht bis 16 Borsten versehen. Die Kronblätter sind zu einer bis zu 9 Millimeter langen Kronröhre verwachsen, die in vier oder fünf Kronzipfel endet. Es sind zwei bis vier freie  Staubblätter vorhanden. Der Pollen ist rötlich. Der Griffel endet in zwei Narben. Der unterständige, einfächrige  Fruchtknoten enthält nur eine  Samenanlage. Die  Achänenbesitzen einen bleibenden Kelch.



BACHBLÜTEN
Ich bin sehr besitzergreifend (Heather)
-
Diese Menschen können sehr besitzergreifend sein
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie die besitzergreifende Art ablegen


BACHBLÜTEN
Ich bin sehr leicht beeinflussbar (Holly)
- Diese Menschen sind sehr leicht von jedem und allem beeinflussbar
- Mit der dementsprechenden Bachblüte werden sie kaum mehr beeinflussbar


ERNÄHRUNG
Wer oder was ist überhaupt ein Vegetarier?
Nach den Grundsätzen der Internationalen Vegetarier-Union sind „Vegetarier alle, die keine Nahrungsmittel zu sich nehmen, die von getöteten Tieren stammen. Das schließt Fische, Weich- und Schalentiere genauso ein, wie tierische Fette, z.B. Fett, Rinder- und Schweinefett."
Das Wort „Vegetarismus" kommt vom lateinischen „vegetus", das „ganz, gesund, frisch oder lebendig" bedeutet, wie z.B. in den alten lateinischen Ausdruck homo vegetus – ein Körperlich und geistig gesunder Mensch.


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü