Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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23.06.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Juni > 19.03.17-25.06.17



EINJÄHRIGES BERUFKRAUT

Das einjährige Berufkraut ist in Europa ein relativ häufiges "Unkraut", das das Auge mit zahlreichen weiß-gelben Blüten erfreut, die an Gänseblümchen erinnern, mit dem Unterschied, dass das einjährige Berufkraut einen guten Meter hoch wird. Ursprünglich kam es als Zierpflanze aus Nordamerika und hat sich aus den europäischen Gärten davongestohlen und auch in der freien Natur breit gemacht. Als Zierpflanze ist es inzwischen fast verschwunden, doch wildwachsend ist es längst heimisch geworden. Als Heilpflanze ist das einjährige Berufkraut kaum bekannt, wohl weil man Zierpflanzen kaum Heilkräfte zutraut. Wenn man aber genauer nachforscht, entdeckt man durchaus Heilwirkungen beim einjährigen Berufkraut. Seine Hauptfähigkeiten liegen in der Linderung von Erkältungskrankheiten. Früher wurde das einjährige Berufkraut auch als Zauberpflanze zum Schutz kleiner Kinder eingesetzt.
Der Feinstrahl auch Weißes Berufkraut oder Einjähriges Berufkraut genannt, ist eine  Pflanzenart aus der Gattung Berufkräuter innerhalb der Familie der  Korbblütler. Sie stammt aus  Nordamerika und ist in vielen Gebieten der Welt ein  Neophyt, der seit dem 18. Jahrhundert als ehemalige Zierpflanze verwildert.  

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend, harntreibend, schleimlösend, schweißtreibend, tonisierend, Husten, Erkältungen, Halsentzündungen, Mundschleimhautentzündungen, Fieber, Rekonvaleszenz, Durchfall, Nierenschwäche, Rheuma,  Gicht, Ödeme, Hautentzündungen, Ekzeme
wissenschaftlicher Name: Erigeron annuus
englischer Name:
Eastern Daisy Fleabane
volkstümlicher Name:
Feinstrahl, weißes Berufkraut, (chinesisch: Yinian-peng)
Verwendete Pflanzenteile:
blühendes Kraut
Inhaltsstoffe:
Gerbstoffe, Gerbsäuren, Bitterstoffe
Sammelzeit:
Juni bis Oktober

Anwendung
Das einjährige Berufkraut gilt als Unkraut, denn sogar seinen Ruf als Zierpflanze in Gärten hat es verloren und kommt nur noch verwildert vor. Als Heilpflanze ist es nahezu unbekannt, denn als eingewanderte Pflanze hat es in Europa noch keine klassische Heilkräuter-Tradition. Die Heilwirkungen des einjährigen Berufkrauts sind auch so mild, dass es sich als Heilkraut nicht unbedingt aufdrängt. Und da es Europa ursprünglich als Zierpflanze erobert hat, hat man auch kaum nach Heilwirkungen gesucht. Aber es hat durchaus einige Heilwirkungen. In der chinesischen Heilkunde wird das auch erkannt, und auch manche Stämme der amerikanischen Ureinwohner nutzen das einjährige Berufkraut als Heilpflanze.
Erkältungskrankheiten
Dank seiner schleimlösenden, adstringierenden, tonisierenden und schweißtreibenden Eigenschaften kann man das einjährige Berufkraut bei die ganze Palette der Erkältungskrankheiten einsetzen. Dazu trinkt man einen Tee aus dem blühenden Kraut (ganze Pflanze). Es löst den Schleim bei Husten und fördert das Schwitzen, um die Wirkung des Fiebers zu verbessern, sodass Erkältungen besser ausheilen. Außerdem kann es Entzündungen des Rachens und des Mundraumes lindern. Jedoch ist die adstringierende Wirkung des einjährigen Berufkrauts sehr mild. Es gibt also erheblich wirksamere Kräuter für diese Aufgaben, z.B. Salbei. Nach einer Erkältung oder Grippe kann man das einjährige Berufkraut zur Stärkung des Allgemeinbefindens verwenden.
Durchfall
Das einjährige Berufkraut kann durch seine adstringierenden Eigenschaften bei Durchfall helfen.
Stoffwechsel-Wirkung
Da das einjährige Berufkraut harntreibend wirkt, stärkt es die Nierentätigkeit. Durch die gesteigerte Ausscheidung eventueller Giftstoffe kann man das einjährige Berufkraut bei Rheuma und Gicht einsetzen.
Äußerlich
Zur äußerlichen Anwendung kann man einen Tee aus dem einjährigen Berufkraut als Waschung, für Bäder und Umschläge bei Hautprobleme einsetzen. Man kann es beispielsweise gegen Ekzeme einsetzen.
Einsatz in der Küche
Die jungen Blätter des einjährigen Berufkrauts kann man als Wildsalat oder Wildgemüse verwenden. Sie haben einen milden Geschmack.

Geschichtliches
Früher wurde das einjährige Berufkraut, wie andere Berufkräuter, als Mittel gegen Verzauberung und bösen Blick verwendet. Vor allem Säuglinge sollten durch Bäder mit dem Tee vom einjährigen Berufkraut vor bösen Mächten geschützt werden. Wenn Babys viel schrien glaubte man früher nämlich, sie wären beschrien oder berufen, was auch zum Namen der Berufkräuter führte. Auch zur Überwindung von Hindernissen und für andere Zwecke wurde das einjährige Berufkraut in der Magie eingesetzt. Zur Heilung von Verrücktheit wurde früher empfohlen, das einjährige Berufkraut vor die Stirn zu binden. Außerdem wurde das einjährige Berufkraut und seine Gattungsbrüder früher zum Vertreiben von Flöhen verwendet, was ihm auch seinen englischen Namen "Fleabane" (Floh-Verbanner) eingebracht hat.

Pflanzenbeschreibung
Das einjährige Berufkraut kommt ursprünglich aus Nordamerika, ist aber schon längere Zeit auch in Europa heimisch, wo es als Zierpflanze eingeführt wurde und sich von selbst stark verbreitet hat, sodass es heutzutage eine häufige Pflanze ist. Es gehört zur Familie der Korbblütler. Das einjährige Berufkraut liebt lichte Wälder, Wiesen und Gartenbeete. Da die Wurzel bis zu 1m tief in die Erde wächst, kommt es auch mit trockenen Phasen relativ gut klar und kann als Pionierpflanze betrachtet werden. Im Frühjahr wächst zuerst eine bodennahe Rosette mit länglichen Blättern, die verkehrt eiförmig sind. Die Blätter werden zunehmend grösser und zeigen dann nach oben. Aus der Blattrosette wachsen schließlich verzweigte Stängel, die bis zu einen Meter hoch werden. An den Stängeln wachsen lanzettförmige Blätter mit Spitze. Ab Juni entfalten sie die zahlreichen Blüten, die in einer Schirmrispe angeordnet sind. Wenn sich die Knospen öffnen, sind die Zungenblüten noch hellviolett. Später werden sie meistens weiß. Die Blüten ähneln denen des Gänseblümchens oder der Kamille, sie bestehen innen also aus gelben Röhrenblüten, wenn auch flachen. Die weißen Zungenblüten sind sehr zahlreich und schmal, daher wohl auch der Name "Feinstrahl". Die Samen, die sich später bilden, ähneln Flöhen.
Vegetative Merkmale
Der Feinstrahl wächst als ein- oder zweijährige  krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 50 bis 100 Zentimetern. Der  Stängel ist selbständig aufrecht. Die  Laubblätter sind einfach mit gesägten bis fast glatten Blattrand.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Juni bis Oktober. In einem schirmrispigen Gesamtblütenstand sind zahlreiche  körbchenförmigen Teilblütenstände angeordnet, das endständige Blütenkörbchen wird hierbei von den seitlichen überragt. Die grünen Hüllblätter sind fast gleich lang und wenig behaart. Die weißen bis blasspurpurfarbenen Zungenblüten (Strahlenblüten) sind 4 bis 8 (bis 10) Millimeter lang und 0,6 bis 1 Millimeter breit. Die gelben  Röhrenblüten sind 2 bis 2,8 Millimeter lang. Der  Pappus der Röhrenblüten ist sehr kurz und einreihig.

Anbautipps
Die einjährige Pflanze kann man im zeitigen Frühjahr aussäen. Sie braucht kaum Pflege, weil sie sich auch in der Natur und sogar als Unkraut gut durchsetzen kann. Die Samen sammelt man am besten im Herbst aus Wildbeständen, denn sie gehören nicht zum typischen Angebot von Saatgutfirmen.

Sammeltipps
Das einjährige Berufkraut kann man während der Blütezeit sammeln. Dazu erntet man die ganze oberirdische Pflanze. Zu Sträußen gebündelt kann man sie an einem trockenen Platz aufhängen, damit sie zügig trocknen.




KAPUZINERKRESSE


Die Kapuzinerkresse ist anders als die meisten anderen Pflanzen, die hier wachsen. Zuerst fallen nur ihre kreisrunden Blätter auf, an denen man die Kapuzinerkresse schon von weitem erkennt. Wenn sie dann zwischen Hochsommer und Herbst ihre leuchtenden Blüten entfaltet, verliert man die interessante Blattform fast aus dem Auge, denn die Blüten sind so schön anzusehen, das man sich an ihnen kaum sattsehen kann. Obendrein ist die Kapuzinerkresse so schattenverträglich, dass sie auch dunkle Stellen unter Bäumen oder andere Schattenplätze mit Grün und kräftigen Farben erfüllen. Man kann sowohl die runden Blätter als auch die Blüten essen und mit dem leicht scharfen Geschmack seine Speisen würzen. Das ist nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund. Kapuzinerkresse hilft nämlich gegen Erkältung und Husten.
Die Kapuzinerkressen sind die einzige Pflanzengattung der Familie der Kapuzinerkressengewächse innerhalb der Ordnung der Kreuzblütlerartigen. Arzneipflanze des Jahres 2013 ist die Große Kapuzinerkresse. Im Englischen wird die Gattung gemeinhin als „Nasturtium" bezeichnet, wodurch es zu Verwechslungen mit der gleichnamigen Gattung der  Brunnenkressen, botanisch Nasturtium, kommen kann.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Erkältungen
Heilwirkung:
anregend, antibiotisch, blutreinigend, pilztötend, schleimlösend
Anwendungsbereiche:
Bronchitis, Grippale Infekte, Halsentzündung, Verstopfung, Infektion der Harnwege, Menstruationsfördernd
wissenschaftlicher Name:
Tropaeolum majus
englischer Name:
 Nasturtium
Pflanzenfamilie: Kapuzinerkressengewächse = Tropaeolaceae
andere Namen:
Gelbes Vögerl, Kapuzinerli, Salatblume
falsche Schreibweisen:
Kapuzienerkresse
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Blüten
Inhaltsstoffe:
Vitamin C, Senfölglykoside
Sammelzeit:
Juni bis August

Anwendung

Die Inhaltsstoffe der Kapuzinerkresse, wie zum Beispiel  Senföle, wirken unter anderem bei bestimmte Viren, Bakterien und Hefepilze. Äußerlich angewendet regen sie die Durchblutung an. Die Kapuzinerkresse kann gegen Schmerzen, zur Verbesserung der Wundheilung, bei Akne, bei Verdauungsstörungen sowie gegen Blasenentzündungen und Infekte der oberen Atemwege eingesetzt werden. Von Wissenschaftlern der  Universität Würzburg (Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde) wurde die Große Kapuzinerkresse mit Verweis auf die in ihr enthaltenen antibiotisch wirksamen Senföle zur „ Arzneipflanze des Jahres 2013" gewählt.
Kapuzinerkresse wird in erster Linie als gesundes Gewürz gegessen.
Innerlich
Kapuzinerkresse kann man bei Husten und Bronchitis einsetzen, weil sie schleimlösend wirkt. Außerdem hilft Kapuzinerkresse bei Hals- und Rachenentzündungen aufgrund der antibiotischen Eigenschaften der in ihr enthaltenen Senfölglykoside. Da sie auch das Immunsystem stärkt, weil sie viel Vitamin C enthält, ist die Kapuzinerkresse eine hervorragende Heilpflanze gegen Erkältungen. Mit ihren harntreibenden Eigenschaften in Kombination mit der Desinfektion kann sie auch gegen Probleme des Harnapparates helfen. Man wendet die Kapuzinerkresse jedoch nicht als Tee an, sondern würzt damit seine Speisen, um in den Genuss ihrer gesundheitlichen Fähigkeiten zu kommen.
Küche
Von der Kapuzinerkresse kann man sowohl die runden Blätter als auch die Blüten essen und sogar die Knospen lassen sich lecker einlegen. All diesen Pflanzenteilen gemeinsam ist der leicht scharfe würzige Geschmack, der ein wenig an Gartenkresse erinnert. Die beiden Pflanzenarten sind jedoch nicht miteinander verwandt. Die hübschen Blüten machen sich gut als Zierde in Salaten. Auch Nachtische lassen sich mit den Blüten hübsch garnieren, denn sie sind deutlich milder als die Blätter und daher auch für Süßspeisen geeignet. Die Blätter kann man kleingehackt in Salaten, Kräuterquark, Eierspeisen, auf Kartoffeln, auf Butterbrot und anderen Speisen einsetzen. Überall, wo man frisches, würziges Grün haben will, eignen sich die Blätter der Kapuzinerkresse.

Pflanzenbeschreibung

Es sind kletternde bis kriechende, saftige, ein- bis mehrjährige krautige Pflanzen. Die Stängel sind niederliegend oder kletternd. Manche Arten bilden Wurzelknollen (Beispiel: Knollige Kapuzinerkresse). Kletternde Arten besitzen berührungsempfindliche, windende Blattstiele. Die meist wechselständigen, manchmal im unteren Bereich gegenständigen Laubblätter sind gestielt. Die Blattspreite ist schildförmig, handförmig gespalten, tief gelappt bis gefiedert.  Nebenblätter sind vorhanden oder fehlen. Die meist einzeln in den Blattachseln stehenden  Blüten sind auffällig gefärbt, meist groß, zwittrig, zygomorph und gespornt. Der Blütenkelch besteht aus fünf Kelchblättern, von denen drei miteinander verwachsene einen langen Nektarsporn bilden. Die Blütenkrone besteht aus fünf freien, meist genagelten Kronblättern, wobei die beiden oberen kleiner als die unteren sind. Pro Blüte gibt es acht freie, fertile Staubblätter. Drei  Fruchtblätter sind zu einem oberständigen  Fruchtknoten verwachsen. Der Griffel endet in einer dreilappigen Narbe oder mit drei Narben. Die Bestäubung erfolgt meist durch Insekten. Es werden Spaltfrüchte gebildet, die in je drei Nüsschen oder Steinfrüchte zerfallen. Der Embryo ist gerade mit dicken, fleischigen Keimblättern (Kotyledonen) und ohne Endosperm. Die Benetzbarkeit der Blattoberfläche ist gering. Wasser perlt in Tropfen ab, wie es auch bei Lotosblumen beobachtet werden kann, und nimmt dabei auf der Oberfläche anhaftende Schmutzpartikel mit (Lotuseffekt).
Die Kapuzinerkresse stammt ursprünglich aus Süd- und Mittelamerika. Doch inzwischen ist sie in Europa heimisch geworden, wie auch in anderen gemäßigten Zonen der Erde. Man kann bei ihr also von einem Neophyten sprechen, einem pflanzlichen Einwanderer. Ihre Gattung bildet eine eigene Familie, die Familie der Kapuzinerkressengewächse. Kapuzinerkresse wächst bevorzugt auf relativ nährstoffreichem Boden und verträgt auch schattige Standorte. Die einjährige Pflanze wird bis zu 60 Zentimeter hoch, kann aber manchmal auch klettern und wird dann entsprechend höher. Aus den dicken, runden Samen sprießen im späten Frühjahr runde Stängel, an deren Ende nahezu kreisrunde Blätter wachsen. Die runde Form der Blätter ist eine Besonderheit unter den heimischen Pflanzen. Sie haben zudem Eigenschaften wie Lotusblätter, denn sie weisen Schmutz ab. Dreck wird einfach mit dem nächsten Tau oder Regen abgespült. Die orangefarbenen, roten oder gelben Blüten erscheinen zwischen Juni und Oktober. Diese Blüten sind etwa fünf Zentimeter groß und ausgesprochen dekorativ. Am hinteren Ende haben sie einen Sporn, der ein wenig an die Kapuzen von Mönchskutten erinnert. Diese Sporne haben der Pflanze den Namen Kapuzinerkresse eingebracht.



BACHBLÜTEN
Ich lasse mich leicht manipulieren (4  Centaury)
- Diese Menschen lassen sich von ihrer Umgebung allzuleicht beeinflussen und dadurch werden sie
 manipuliert
- Mit der dementsprechenden Bachblüten lassen sie sich nicht mehr so leicht von ihrer Umgebung
 beeinflussen


BACHBLÜTEN
Man möchte sich von allem zurückziehen, my home is my castle (34 Water Violet)
- Diese Menschen möchten am liebsten allein sein und ziehen sich zurück und bei ihnen kommt der Spruch
 komplett zur Geltung: my home is my castle
- Mit der dementsprechenden Bachblüte kommen diese Menschen aus sich heraus und ziehen sich kaum
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