Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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23.05.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Mai > 20.05.19-26.05.19


ERDBEERE

Die Erdbeere ist in Mitteleuropa die Königin der Beeren-Früchte. Dabei sind die roten, saftigen Früchte eigentlich gar keine Beeren, sondern eine Sammelnussfrucht. Wenn die heimischen Erdbeeren reif sind, weiß man, dass die warme Jahreszeit begonnen hat. Das köstliche Aroma der Erdbeeren hat dazu geführt, dass ihr Geschmack bei Marmelade, Fruchtjogurts, Eiscreme und Milchshakes bevorzugt wird, wenn auch oft in künstlicher Form. Frische Erd-beeren sind hingegen nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund und helfen gegen zahlreiche Beschwerden.
Die Erdbeeren sind eine Gattung in der Unterfamilie der Rosoideae innerhalb der Familie der  Rosengewächse. Zur Gattung Fragaria gehören ungefähr zwanzig  Arten, meistens in den gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel vorkommend, und verschiedene  Unterarten; daneben gibt es vielehybride Formen mit zahlreichen Kultursorten. Erdbeeren spielen mindestens seit der  Steinzeit eine Rolle in der menschlichen Ernährung. Die europäischen  Wald-Erdbeeren wurden während des Mittelalters auch flächig angebaut. Erst im 17. bzw. 18. Jahrhundert gelangten die beiden großfrüchtigen amerikanischen Arten – die  Scharlach-Erdbeere und die  Chile-Erdbeere – nach Europa. Aus deren  Kreuzung entstand um 1750 in der  Bretagne die Urform der  Gartenerdbeere, von der die meisten heute kultivierten Sorten abstammen. Aus botanischer Sicht zählt die Scheinfrucht einer Erdbeere nicht zu den Beeren, sondern zu den  Sammelfrüchten bzw. Sammelnussfrüchten oder nach anderer Auffassung zu den Sammelachänenfrüchten.  

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Stoffwechselprobleme
Heilwirkung:
adstringierend, blutreinigend, harntreibend
Anwendungsbereiche:
Blasengries, Blasensteine,  Gicht, Leberprobleme, Nierengrieß, Nierensteine, Rekonvaleszenz, Verstopfung
wissenschaftlicher Name:
Fragaria vesca
Pflanzenfamilie:
Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name:
Strawberry
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Kraut, Früchte
Sammelzeit:
Mai bis Juli

Anwendung

Erdbeeren kann man am besten frisch essen. Entweder einfach so naschen wie sie sind. Oder man schneidet sie in zwei Hälften, eventuell zuckern und wenn man es mag, Milch drübergießen. Auch ein frischer Erdbeere-Milchshake kann unvergleichlich lecker schmecken. Fertig gekaufte Erdbeerprodukte enthalten meistens keine echten Erdbeeren, sondern nur Aromastoffe, die an Erdbeeren erinnern.
Tee
Getrocknete Erdbeeren kann man als Tee trinken. So ein Tee muss ziemlich lange ziehen, etwa 15 Minuten, damit sich der Erdbeergeschmack möglichst gut entfalten kann.
Erdbeerblätter-Tee
Auch mit Erdbeerblättern kann man einen Tee zubereiten. Die Erdbeerblätter schmecken natürlich nicht so lecker nach Erdbeeren, eignen sich aber recht gut für Haustees.
Nahrungsmittel
Der fleischige Blütenboden wird als  Obst genutzt. Kommerziell angebaut werden verschiedene Sorten der  Gartenerdbeere. Erdbeeren zählen zu den  nicht-klimakterischen Früchten: Wenn sie unreif gepflückt werden, reifen sie nicht nach. Die Früchte können als  Rohkost verzehrt werden, auch als  Obstsalat, ggf. gezuckert und mit einer Portion Schlagsahne, oder sie können als  Tortenbelag dienen. Üblich sind auch die Herstellung von  Erdbeerkonfitüre oder die Zugabe zu  Eiscreme oder Fruchtjoghurt. Bekannt sind unter anderem auch die Verwendung für Bowle oder  Rumtopf. Als Konserve oder Tiefkühlkost sind die Früchte wegen ihrer weichen Konsistenz eher nicht geeignet.
Zierpflanze
Die Ziererdbeeren mit rosa Blüten sind Gattungshybriden aus einer Erdbeere und dem Sumpf-Blutauge. Diese Hybriden sind  dekaploid (acht Chromosomensätze von der Erdbeere und zwei vom Sumpf-Blutauge).

Beschreibung
Erdbeeren sind mehrjährige  krautige Pflanzen. Meist sind sie weich oder seidig behaart, mit dickem, schwach holzigem, fadenförmige Ausläufer treibendem „Wurzelstock". Die Ausläufer bewurzeln sich und bilden neue Rosetten aus. Die wechselständigen, grundständigen, langgestielten Laubblätter sind meist dreiteilig, seltener fünfteilig gefingert. Die Nebenblätter sind an der Basis des Blattstiels angewachsen. Erdbeeren tragen weiße, selten gelbliche Blüten, die nach dem Ende der Kälteperiode erscheinen. Sie stehen meist zu mehreren in  Trugdolden an der Spitze des aufrechten, armblätterigen Schaftes. Der Blütenbecher trägt fünf grüne Kelchblätter und fünf rundliche Kronblätter. Zwischen den eigentlichen Kelchblättern stehen fünf weitere, kleinere Nebenkelchblätter. Es sind viele Staubblättervorhanden. Auf dem aufgewölbten Blütenboden sitzen zahlreiche freie  Fruchtblätter. Bei der Reife bildet der Blütenboden eine saftig fleischige  Scheinbeere. Die Früchte im biologischen Sinn sind kleine gelblich bis rötliche, einsamige  Nüsschen an der Oberfläche der roten Scheinfrucht. Die Fruchtknoten bilden je ein Nüsschen aus, die durch das Wachstum der später markant roten Blütenachse während der Reifezeit auseinandergerückt werden. Tiere, die die auffällige Erdbeerfrucht essen, scheiden die kleinen hartschaligen Nüsschen, die sich auf dem Fruchtfleisch befinden, wieder aus, so dass die Nüsschen – soweit sie geeignete Standortbedingungen vorfinden – keimen können. In Europa sind es Säugetiere wie  Rotfuchs, Dachs, Igel,  Rötelmaus und  Siebenschläfer; Vögel wie  Amsel,  Hausrotschwanz, Rotkehlchen, Mönchsgrasmücke und Wirbellose wie Weinbergschnecke, einige  Käferarten und Tausendfüßer, die von den Früchten angelockt werden. Sie sind damit an ihrer Verbreitung beteiligt. Ameisen schleppen die Früchte sogar in ihre Baue, verfüttern das Fruchtfleisch an ihre Larven und tragen anschließend die verbliebenen Nüsschen wieder weg. Die Erdbeere benutzt allerdings nicht nur die Endochorie und Blastochorie als Ausbreitungsmechanismus. Früchte, die an den Stängeln verbleiben, vertrocknen nach einiger Zeit, wobei die Nüsschen herabfallen. Diesen Mechanismus bezeichnet man als  Barochorie.




HONIGKLEE

Der anmutige Honigklee, auch Steinklee genannt, schwingt sich leicht, wie eine Feder, über den steinigen Boden, auf dem er gerne wächst. Er ist ein wunderbares Heilmittel für das Blutgefäßsystem und den Lymphfluss. Selbst bei Migräne hat er eine hilfreiche Wirkung.
Steinklee, auch Honigklee genannt, ist eine  Pflanzengattung, die zur Unterfamilie der Schmetterlingsblütler innerhalb der Familie der  Hülsenfrüchtler gehört. Die etwa 20 Arten sind in  Eurasien verbreitet.

Steckbrief
Heilwirkung:
Blutergüsse, Blutfluss fördernd, chronische Bronchitis, Drüsenschwellungen, Furunkel, Gallen- und Magenbeschwerden, Gefäßwände heilend, Gelenkschmerzen, Geschwüre, Kopfschmerzen, Krampfadern, Migräne, Milchknoten, Ödeme, Offene Beine, Quetschungen, Rheumatische Schmerzen, Venenentzündungen, Verbesserung der Lymphzirkulation, Wundheilung
wissenschaftlicher Name:
Melilotus officinalis
Pflanzenfamilie:
Hülsenfrüchtler = Fabaceae
englischer Name:
Melilot
volkstümliche Namen:
Bärenklee, Mottenklee, Melilotenklee, Goldklee, Schotenklee, Mottenkraut
Verwendete Pflanzenteile:
Blühendes Kraut
Inhaltsstoffe:
Glykoside, Melilotin, Cumarin, Flavonoide, Melilotsäure, Benzoesäure, Schleim, Cholin
Sammelzeit:
Mai bis August

Anwendung
Drei Arten sind landwirtschaftlich bedeutsam: Weißer, Gelber und Indischer Steinklee. Im Feld dient Steinklee als  Weidepflanze, besonders auch als  Bienenweide und zur  Gründüngung. Aus geschnittenem Steinklee wird Heu oder Silage bereitet. Durch das beim Trocknen der Pflanzen freiwerdende Cumarin bekommt das Heu den typischen Heugeruch, beziehungsweise es duftet nach Waldmeister. Verdorbenes Heu und schlecht konserviertes Silofutter hingegen enthalten Dicumarol, ein Abbauprodukt des  Cumarins; Dicumarol ist giftig für das Vieh und führt zu äußeren und inneren Blutungen.  Der Echte oder Gelbe Steinklee bevorzugt steinige Standorte. Medizinisch verwendet werden die zur Blütezeit gesammelten oberirdischen Pflanzenteile vom Echten Steinklee, aber auch das Kraut vom Hohen Steinklee, der auf eher feuchten Plätzen (Wiesen) zu finden ist.
Honigklee wird vor allem äußerlich in Form von Auflagen, Kräuterkissen, Salben und Pflastern gegen Schwellungen, Entzündungen und Wunden eingesetzt. Innerlich als Tee oder Tinktur nimmt man ihn bei Bronchitis, Durchblutungsstörungen, Migräne und zur Verbesserung der Lymphzirkulation.

Pflanzenbeschreibung
Steinkleearten sind ein- bis zweijährige krautige Pflanzen. Die wechselständig und spiralig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die unpaarig gefiederte Blattspreite enthält nur drei Fiederblättchen. Die Ränder der Fiederblättchen sind gezähnt. Die Nebenblätter sind mit dem Blattstiel verwachsen. Die Blüten stehen in achselständigen, unverzweigten,  traubigen  Blütenständen zusammen. Es sind nur winzige  Tragblätter vorhanden. Die gestielten, zwittrigen Blüten sind  zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter sind glockenförmig verwachsen. Die mehr oder weniger ungleichen Kelchzähne sind deutlich kürzer als die Kronröhre. Die fünf gelben oder weißen Kronblätter stehen in der typischen Form der Schmetterlingsblüte zusammen. Das aus zwei Kronblättern verwachsene Schiffchen ist kürzer als die beiden Flügel. Neun der zehn  fertilen  Staubblätter sind untereinander röhrig verwachsen mit gleichgestaltigen  Staubbeuteln. Es ist nur ein oberständiges Fruchtblatt vorhanden mit ein bis fünf  Samenanlagen. Der Griffel ist dünn. Die  Bestäubung erfolgt durch  Hymenoptera, hauptsächlich durch Bienen. Die kleine Hülsenfrucht ist etwa so lang wie der Kelch und enthält ein bis vier Samen. Als Verbreitungseinheit dient die Frucht oder der Same.
Der zweijährige Honigklee wird normalerweise einen Meter hoch, wenn er sich besonders wohlfühlt jedoch auch bis zu zwei Meter. Er liebt trockene, steinige Böden und wächst daher an Wegrändern, auf Schutthalden und in Steinbrüchen. Das Besondere am Honigklee ist, wie leicht er sich über die Erde erhebt und zart luftig den Raum ergreift, ohne ihn auszufüllen. Die dreizählig befiederten Blätter stehen wechselständig. An diesen Blättern kann man erkennen, dass es sich um eine Kleeart handelt. Die gelben Blüten sind zu langen Trauben angeordnet. Sie duften süß, nach dem reichlichen Nektar, mit dem sie gefüllt sind. Doch erst nach der Ernte, beim Trocknen, entfaltet der Honigklee seinen ganz starken Duft. Denn erst dann wird das Cumarin frei. So ist es auch beim Waldmeister, der erst nach dem Verwelken beginnt zu duften. Es gibt übrigens auch einen weißen Honigklee, der außer der Blütenfarbe genau so aussieht, wie der gelbe Honigklee und auch so duftet, weil er genau so viel Cumarin enthält. Doch er hat weniger Flavonoide als der gelbe Honigklee, darum wird er in der Heilkunde nicht verwendet.



BACHBLÜTEN
Alles muss immer wie aus dem Ei gepellt aussehen (10 Crab Apple)
- Diese Menschen müssen immer alles wie aus dem Ei gepellt sein, ansonsten laufen sie unrund
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie dieses Verhalten abfangen


BACHBLÜTEN
Vorübergehende Rückschläge hauen einem um (12 Gentian)
- Diese Menschen hauen vorübergehende Rückschläge Sprichwörtlich um
- Mit der dementsprechender Bachblüte können solche Rückschläge einem nicht mehr umhauen  


ERNÄHRUNG
Hunger entsteht im Gehirn
Unser Essverhalten, wird auch durch physiologische Faktoren geregelt, die sicherstellen, dass unser Körper mit ausreichend Energie versorgt wird. Zentraler Regulator ist der Hypothalamus (ein Abschnitt des Zwischenhirn). Der Hypothalamus empfängt, wertet aus und reagiert auf vielfältige Signale, die sowohl Auskunft über den Energiezustand des Körpers (vor allen die Energievorräte) geben, als auch über Menge und Zusammensetzung der zugeführten Nahrung.


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