Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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23.05.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Mai > 21.05.18-27.05.18


ROTKLEE

Jedes Kind kennt den Klee, weil es sich erhofft, auf der Suche nach vierblättrigen Kleeblättern das Glück zu finden. Das Glück durch Klee finden aber vor allem die Tiere, die ihn besonders gerne fressen. Aber auch in der Heilkunde findet der Klee immer mehr Bedeutung, vor allem der Rotklee, denn er enthält Isoflavone, die in den  Wechseljahren bei den Östrogenmangel helfen. Außer dieser Anwendung ist der Klee für die Verdauungsorgane und die Blutreinigung hilfreich.
Der Wiesenklee, auch Rotklee genannt,
ist eine Pflanzenart aus der Gattung Klee in der Unterfamilie der  Schmetterlingsblütler innerhalb der  Familie der Hülsenfrüchtler.

Steckbrief
Heilwirkung:
blutreinigend, Appetitlosigkeit, Gicht, Leberschwäche, Rekonvaleszenz, Rheuma, Verstopfung, erweichend,  Wechseljahresbeschwerden, Östrogenmangel, Hitzewallungen
wissenschaftlicher Name:
Trifolium pratense
Pflanzenfamilie:
Hülsenfrüchtler = Fabaceae
englischer Name:
Clover
volkstümliche Namen:
Rotklee, Weißklee, Wiesenklee, Fleischklee, Feldknoppern, Futterklee, Himmelsbrot, Honigklee, Hummellust, Steyrerklee, Sügerli, Zuckerblümli, Zuckerbrot
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Inhaltsstoffe:
Isoflavone, Proteine, Gerbstoffe, ätherisches Öl, Glykoside, phenolische Substanzen
Sammelzeit:
Mai bis September

Anwendung
Der Wiesenklee ist eine eiweißreiche Futterpflanze und wird in Deutschland seit dem 11. Jahrhundert angebaut, Kleekulturen waren aber erst nach 1750 verbreitet. Durch die  Symbiose mit stickstofffixierenden Bakterien (Knöllchenbakterien) ist er als Bodenverbesserer und als Vorfrucht für andere Kulturpflanzen sehr gut geeignet; für die Imkerei wurden Sorten mit kürzerer Kronröhre herausgezüchtet. Gemischt mit anderen Kleesorten und  Gräsern wird er als  Kleegras zur  Gründüngung und als Alternative zu  Mais in Biogasanlagenverwendet.
Die wichtigste Anwendung des Rotklees ist wohl als Tee zum hormonellen Ausgleich in den  Wechseljahren. Erst vor wenigen Jahren ist diese Einsatz-möglichkeit des Rotklees entdeckt worden. Als Tee eignet sich der Rotklee zur Förderung der Lebertätigkeit, der Verdauung und zur Gallensaftproduktion. Der Weißklee wirkt als Tee blutreinigend. Auch in der Rekonvaleszenz können beide angewandt werden. Ansonsten eignen sich Rot- und Weißklee für Teeumschläge gegen rheumatische Schmerzen und Milchdrüsen-Entzündung.

Pflanzenbeschreibung
Der Wiesenklee wächst bevorzugt auf Wiesen und an den Rändern von Äckern. Als Futterpflanze wird er sogar angebaut. Zum Leidwesen vieler Gartenbesitzer wächst der Klee auch häufig unbeabsichtigt auf den Rasenflächen. Dabei stellt der Klee eigentlich recht hohe Ansprüche an den Standort, aber anscheinend werden diese Ansprüche auf vielen Rasenflächen aufs Beste erfüllt. Der Boden muss nährstoffreich und fett sein. Staunässe mag die Kleepflanze nicht. In Bodennähe wächst eine Blattrosette, aus der die bis zu 50 cm hohen Stängel wachsen. Die typischen Blätter sind dreigliedrig, in seltenen Fällen auch viergliedrig. Die vierblättrigen Kleeblätter sollen angeblich Glück bringen, daher sind sie sehr begehrt. Zwischen Mai und September blüht der Wiesenklee in roten oder weißen Köpfchen. Diese Kleeblüten enthalten viel Nektar und sind daher bei Bienen beliebt.
Vegetative Merkmale
Der Wiesenklee ist eine ein- bis zweijährige oder überwinternd grüne, ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 15 bis 80 Zentimeter erreicht. Der aufrechte oder aufsteigende Stängel ist kahl bis dicht angedrückt behaart. Die wechselständig und spiralig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ist 1,8 bis 8,6 Zentimeter lang. Die Blattspreite ist dreiteilig gefiedert, auch gefingert genannt. Die beiderseits fein behaarten Blättchen sind bei einer Länge von 18 bis 60 Millimeter sowie einer Breite von 8 bis 35 Millimeter eiförmig bis elliptisch mit rundlichen Grund und im oberen Bereich länglich; sie weisen einen helleren Fleck in der Mitte auf. Der Rand der Blättchen ist glatt. Die eiförmigen bis lanzettlichen  Nebenblätter sind mit dem Blattstiel verwachsen, der freie Teil ist grannenartig, viel kürzer als der verwachsene untere Teil und kahl oder behaart.  
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von April/Mai bis Oktober. Es werden vielblütige, kugelige bis eiförmige ährige  Blütenstände gebildet, die eine Länge von 1 bis 2 Zentimetern und einen Durchmesser von 2 bis 3 Zentimetern aufweisen. Der Blütenstand ist meist von den obersten Stängelblättern umhüllt. Die zwittrigen  Blüten sind  zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter sind verwachsen. Die zehnnervige Kelchröhre ist nur wenig behaart. Die ungleichen Kelchzähne sind gewimpert. Einzelne der fünf roten Kronblätter sind verwachsen. Die Krone besitzt die typische Form einer Schmetterlingsblüte und ist 10 bis 18 Millimeter lang. Das einzelne Fruchtblatt ist oberständig. Die Hülsenfrucht ist 1,5 bis 4 Millimeter lang und bis zu 1 Millimeter breit und enthält ein bis zwei Samen.




SANIKEL

Die Pflanzengattung Sanikel gehört zur Familie der Doldenblütler. Die etwa 40 Arten haben ihre Hauptverbreitung in  Nordamerika und  Ostasien. Der  Wald-Sanikel ist die einzige in Europa heimische Art und gilt als Tertiär relikt.

Steckbrief
Heilwirkung:
Blähungen, Durchfall, Geschwüre, Hautausschläge, Husten, Magenbeschwerden, Menstruationsbeschwerden, Mundschleimhautentzündungen, Nicht überdosieren! Quetschungen, Zahnfleischentzündungen, Zerrungen, blutreinigend
wissenschaftlicher Name:
Sanicula Europaea
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut, Wurzel
Sammelzeit:
Mai bis Juli, Herbst

Beschreibung
Vegetative Merkmale
Sanikelarten sind niedrige, schlanke, niederliegende oder aufrecht wachsende zweijährige oder ausdauernde krautige Pflanzen ohne Behaarung. Sie wachsen verzweigend oder aufrecht, gerade und unverzweigt aus einem kurzen Wurzelstock oder direkt aus spindelförmigen oder knollenförmigen  Wurzeln. Die  Sprossachse ist meist verzweigt, die Anordnung der Verzweigungen ist sehr unterschiedlich. Die  Laubblätter sind gestielt oder fast sitzend. Die membranartig dünne bis beinahe lederartige Blattspreite ist handförmig oder fiederspaltig geteilt bis mehrfach zusammengesetzt. Die einzelnen Blattteile sind unterschiedlich gezähnt, gelappt, fiederspaltig geteilt oder ganzrandig. Die Blattspindel ist kahl oder beflügelt.  
Blütenstände und Blüten
Die  Blütenstände bestehen aus einfachen kopfförmigen Dolden, die zymös oder traubig angeordnet sind. Der Hüllkelch besteht aus ganzrandigen oder gelappten Tragblättern, die sowohl länger als auch kürzer als die Dolden sein können. Die Dolden sind zweigeschlechtig oder eingeschlechtig, wobei dann nur männliche Blüten gebildet werden. Die Blüten stehen an Blütenstielen oder sind fast sitzend. Dabei werden die rein männlichen Blüten oft auffallend durch Blütenstiele hervorgehoben und fallen früh ab oder sind beständig. Die  Blüten sind weiß, grünlich-weiß, grünlich-gelb, gelb, rot, lila, blau oder violett. Die Kelchblätter sind borstenförmig, linealisch-lanzettlich oder abgestumpft eiförmig und beinahe einzeln stehend bis stark miteinander verwachsen. An der reifen Frucht sind die Kelchblätter geschnäbelt oder durch die Bewehrung der Früchte verdeckt. Der Rand der spatelförmigen bis eiförmigen Kronblätter ist gebuchtet, die Spitze ist eingeengt und eingebogen. Der  Griffel ist entweder kürzer als die Kelchzipfel oder verlängert, abstehend, zurückgebogen oder geschraubt. Das  Stylopodium fehlt oder ist abgeflacht und scheibenförmig.
Früchte und Samen
Die Früchte sind länglich-eiförmig bis kugelförmig und seitlich etwas abgeflacht. Die Früchte sind dicht mit  Stacheln, Ährchen, Schuppen oder Knöllchen besetzt. Die Stacheln sind an der Basis oftmals verbreitert oder knollig, gerade oder mit einem Haken versehen. Rippen sind nur ansatzweise vorhanden. Das Karpell ist beinahe drehr und oder lateral oder dorsal abgeflacht. Die Ölstriemen können groß oder klein sein, in regelmäßiger oder unregelmäßiger Anordnung stehen. Es befinden sich drei bis zu einer Vielzahl Ölstriemen unter der dorsalen und lateralen Oberfläche und meist zwei an der Kommissur. Die Samenoberfläche ist glatt, konkav oder faltig, verstärkende Zellen fehlen.


BACHBLÜTEN
Meine Gedanken sind sprunghaft (28 Scleranthus)
.
Diese Menschen sind ihre Gedanken sehr sprunghaft und können nicht bei einem Gedanken
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie das Sprunghafte ihrer Gedanken eindämmen und bleiben
 leichter bei einer Sache


BACHBLÜTEN
Ich leide unter den Folgen eines Unfalls (29 Star of Betlehem)
-
Diese Menschen leiden unter den Folgen eines Unfalls
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Folgen endlich überwinden   


ERNÄHRUNG
Tierische Lebensmittel
In den letzten Jahrzehnten ist der Verzehr tierischer Lebensmittel stark gestie-gen. Nachteile eines hohen Fleischkonsums:
- Erhöhte Eiweißaufnahme          
- Erhöhte Fettaufnahme
Beides geht einher mit einer gesteigerten Aufnahme an Cholesterin und gesättigten Fettsäuren, die vielfach Ursachen der sogenannten Zivilisationskrankheiten sind:
- Herz-Kreislauferkrankungen (Blutdruck)
- Erhöhte Blutfettwerte (Triglyceride, LDL-Cholesterin)
- Gicht (Purine, als Bestandteile von Fleisch und Innereien. Harnsäure-Konzentration im Blut steigt. Gicht und
 Harnsäure)
- Adipositas (Übergewicht)


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