Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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23.05.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Mai > 22.05.17-28.05.17


WALDERDBEERE

Die Wald-Erdbeere, auch Monatserdbeere genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Erdbeeren innerhalb der Familie der  Rosengewächse. Die Wald-Erdbeere dient dem Menschen schon lange als Nahrung, wie auch die botanische Artbezeichnung ausdrückt (vesca = essbar). Sie wird außerdem als Heilpflanze verwendet und wurde in der mittelalterlichen Malerei als Symbolpflanze häufig abgebildet. Als weiterer  Trivialname ist Buscherdbeere belegt.

Steckbrief
Heilwirkung:
Blasen- und Nierengrieß, Durchfall
wissenschaftlicher Name:
Fragaria vesca
englischer Name:
Strawberry
Sammelzeit:
Mai bis August

Inhaltsstoffe
Erdbeerblätter enthalten kondensierte Gerbstoffe, Ellagitannine wie Peduncluagin und Agrimoniin, sowie Flavonoide und Leukoanthocyane. Ascorbinsäure ist nur in geringen Mengen und ätherisches Öl nur in sehr geringen Mengen vorhanden.

Pflanzenheilkundliche Verwendung
In der Antike war die Erdbeere als Heilpflanze unbekannt. In den mittelalterlichen Kräuterbüchern wird sie jedoch aufgeführt, wobei vor allem das Kraut und die Wurzeln therapeutisch verwendet wurden. Große Beachtung fand sie in der Volksmedizin und im Volksglauben. Aufgrund des Gerbstoffgehaltes werden Erdbeerblätter als Heilmittel bei Durchfall verwendet. Die jüngeren Erdbeerblätter werden auch als Ersatz für Schwarzen Tee verwendet. Zur Teebereitung wird ein Gramm fein geschnittene  Droge mit kochendem Wasser übergossen und nach fünf bis zehn Minuten abgeseiht. Bei Durchfall soll mehrmals täglich eine Tasse getrunken werden.  In der aktuellen Ausgabe des  Deutschen Arzneimittel Codex 2008 sind Erdbeerblätter als Fragariae folium monographiert. Das Bundesgesundheitsamt beurteilt die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit wie folgt:
„Da die Wirksamkeit bei den beanspruchten Anwendungsgebieten nicht aus-reichend belegt ist, kann eine therapeutische Anwendung nicht befürwortet werden. Gegen eine Anwendung als Fülldroge in Teemischungen bestehen keine Einwände. Die Anwendung von Erdbeerblättern als Teedroge ist im Übrigen dem Lebensmittelbereich zuzuordnen."
Carl von Linné, der berühmte schwedische Botaniker, der im 18. Jahrhundert lebte, soll sich durch eine Kur mit Erdbeerblättertee und frischen Walderdbeeren von der Gicht befreit haben.

Verwendung als Nahrungsmittel
„Die Köch seind der Erdbeeren auch gewar worden, machen gute Müßlein darauß", schrieb  Hieronymus Bock über die Walderdbeere. Aus archäologischen Funden weiß man, dass Walderdbeeren schon lange zu den von Menschen gesammelten Früchten gehören. In der Antike wurden sie von römischen Dichtern gepriesen. Ovid, Plinius und Vergil haben dieser Pflanzenart bereits Zeilen gewidmet. Im Mittelalter wurden Walderdbeeren ab dem 14. Jahrhundert großflächig angebaut, ohne jedoch die Fruchtgröße merklich steigern zu können. Die Entdeckung der großfrüchtigeren Chile-Erdbeere und die darauffolgende Kreuzung mit der amerikanischen Scharlach-Erdbeere führten dazu, dass die Walderdbeere seit dem  18. Jahrhundert fast nicht mehr kultiviert wurde. Später züchtete man wieder mit der Walderdbeere, wodurch als Kulturform der Walderdbeere die Monatserdbeere entstand. Mit Walderdbeeren werden auch heute noch gelegentlich Konfitüren und Marmeladen aromatisiert. Die grünen Kernchen der Früchte enthalten einen Bitterstoff, der erst nach ein paar Minuten beim Kochen zum Vorschein kommt. Konfitüre ausschließlich aus Walderdbeeren kann dadurch bitter schmecken.

Beschreibung und Ökologie
Vegetative Merkmale
Die Wald-Erdbeere ist eine wintergrüne,  mehrjährige  krautige Pflanze. Sie erreicht Wuchshöhen von meist 5 bis 25 Zentimetern und ist damit im Wuchs kleiner als die Gartenerdbeere. Die Laubblätter stehen in einer grundständigen Rosette zusammen.
Generative Merkmale
Die Blüten erscheinen in den Monaten April bis Juni und im Laufe des Sommers reifen diese heran. Bei ausreichend starkem Sonneneinfall tragen ein-zelne Pflanzen auch bis zum Winterfrost Blüten und Früchte. Die Stängel tragen jeweils nur wenige Blüten. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig. Jeweils fünf kleine Außenkelchblätter umgeben eine Blüte. Ein zweiter, alternierender Kreis wird von den eigentlichen  Kelchblättern gebildet. Die Blüte hat fünf weiße Kronblätter. Es sind etwa 20 gelbe Staubblätter vorhanden. Die Fruchtblätter haben eine gelbgrüne Farbe. Die Blüten sind vorweiblich, womit eine Selbstbestäubung verhindert wird.


STROPHANTUS ttt

Strophanthus ist eine Pflanzengattung aus der Unterfamilie Apocynoideae in der Familie der Hundsgiftgewächse.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Stark giftig. Nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden. Herzschwäche
wissenschaftlicher Name: Strophanthus hispidus
Pflanzenfamilie: Hundsgiftgewächse = Apocynaceae
Verwendete Pflanzenteile: Samen

Anwendung
Achtung! Stark giftig. Strophanthus nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.

Geschichte
Die in Zentralafrika heimischen Strophanthus-Arten fanden zunächst nur zur Herstellung von Pfeilgiften Verwendung. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts erkannte der Afrikaforscher David Livingstone (1813-1920) die pulsverlangsamende Wirkung dieser Droge. In den Jahren 1887-1890 stellte Sir Thomas Richard Fraser (1841-1920) fest, dass es sich beim Wirkstoff der Srophanthus-Arten um ein Glykosid handelt. Die Isolierung des ersten amorphen Strophanthins gelang Catillon 1888. Im Jahr 1905 setzte Albert Franckel (1864-1938) das aus Strophanthussamen gewonnene k-Strophanthin als intravenöses Therapeutikum ein, das bis heute wegen seines schnellen Wirkungseintritts in der Akutmedizin verwendet wird.

Beschreibung
Die Strophanthus-Arten sind verholzende Pflanzen: sie wachsen als Sträucher oder kleine Bäume, meist in Waldgebieten; Sie können jedoch auch als Lianen an Bäumen klettern und so bis zu den Baumwipfeln wachsen. Die gegenständigen Laubblätter sind einfach. Die zwittrigen Blüten sind fünfzählig. Die fünf Kronblätter sind röhrig verwachsen. Die fünf Kronzipfel sind bei manchen Arten sehr lang.



BACHBLÜTEN
Du hast Kontaktprobleme (34 Water Violet)
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BACHBLÜTEN

Man wirkt auf andere leichtgläubig bis einfältig, sogar dumm (5 Cerato)
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