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23.04.2020

tägliche News > April > 20.04.20 - 26.04.20
China
Die Pflanzengattung Chinarindenbäume gehört zur Familie der Rötegewächse. Die etwa 23 Arten sind ursprünglich in Zentralamerika (Costa Rica, Panama) und im westlichen Südamerika (Bolivien, Kolumbien, Ecuador, Peru, Venezuela, Brasilien) verbreitet. Sie gedeihen in den Bergregionen. Einige Arten und Hybriden werden in tropischen Gebieten zur Gewinnung des vor allem als Malariamittel bekannten Chinins weltweit angebaut.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Appetitlosigkeit, Fieber, Grippe, Herzschwäche, Malaria, Nicht in der Schwangerschaft und bei Magengeschwür anwenden! Verdauungsschwäche
wissenschaftlicher Name: Cinchona pubescens
Verwendete Pflanzenteile: Rinde
 
Anwendung
Aus Chinarinde (auch Cinchonae cortex oder Fieberrinde genannt) können bitter schmeckende Präparate hergestellt werden. Alexander von Humboldt nannte 1808 in seinen Ansichten der Natur neben Quina, als Bezeichnung für Chinarinde auch Cascarilla fina de Loxa und erwähnte die besondere Qualität der aus dem Städtchen Loxa stammenden Rinde der von ihm Cinchona Condaminea genannten Baumart.
Die Verarbeitung der Rinde
Der Chinarindenbaum stammt ursprünglich aus den Bergregionen des nördlichen Südamerikas und wird vor allem in Indien und im Kongobecken kultiviert. Die Rin-de des Gelben Chinarindenbaumes wurde früher wegen des darin enthaltenen Chinins als Medikament gegen Malaria und Fieber genutzt. Der Wirkstoffwurde erstmals im Jahre 1820 durch Pierre Joseph Pelletier und Joseph Bienaimé Caventou isoliert. Neben Chinin, das industriell extrahiert wird, ist auch Chinidin und Cinchonidin enthalten. Nicht alle Arten der Gattung der Chinarindenbäume enthalten den Wirkstoff jedoch gleichermaßen. Niederländer versuchten auf Java Cinchona calisaya anzubauen, während die Engländer in Indien versuchten, Cinchona succiruba zu kultivieren. Bei beiden Arten erwies sich jedoch, dass ihre Rinde den Wirkstoff nicht in einem ausreichenden Maße enthält, um eine Extraktion wirtschaftlich zu rechtfertigen. Cinchona ledgeriana dagegen hat eine Rinde, die durchschnittlich 13 Prozent Chinin hat. Sie wurde nach dem fehlgeschlagenen Versuch mit Cinchona calisaya von den Niederländern auf Java in Plantagen angebaut. Das aus der Rinde gewonnene Chinin hatte bis nach dem Zweiten Weltkrieg große wirtschaftliche und medizinische Bedeutung. Das Kina-Büro wachte seit 1922 über die Kontrolle und Förderung der Chinarindenproduktion, der Verteilung der Kontingente auf die Mitgliedsstaaten sowie die Aufrechterhaltung der Preisstabilität. Vor dem Zweiten Weltkrieg wurden jährlich 1500 Tonnen Chinin produziert. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Vernichtung von Chinarindenbaumplantagen zum Kriegsmittel. So fällte die japanische Armee zum Beispiel 20.000 Hektar der Chinarindenplantagen auf Java, sodass sich die Suche nach synthetisch hergestellten Ersatzstoffen verstärkte. Das ähnlich wirkende, aber mit schweren Nebenwirkungen einhergehende Atebrin war bereits 1928 durch die deutsche Firma I.G. Farben hergestellt worden. Chloroquin und Primaquin waren die ersten synthetisch erzeugten Wirk-stoffe gegen die Malaria, die das natürlich erzeugte Chinin seit dem Zweiten Weltkrieg ablösten. Aus dem Roten Chinarindenbaum wird ein Arzneimittel gegen Verdauungsbeschwerden wie Blähungen gewonnen. Außerdem kann der gewinnbare rote Farbstoff in seiner Wirkung ähnlich wie der Naturfarbstoff Henna verwendet werden.

Pflanzenbeschreibung
Erscheinungsbild und Blätter
Cinchona-Arten wachsen selten als Sträucher, meist als Bäume. Die Borke ist meist deutlich bitter. Bei den abgeflachten Knospen sind die Nebenblätter aufrecht und aneinander gedrückt. Die kreuzgegenständig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind gestielt. Die Blattspreite ist einfach. Es sind meist gut entwickelte Domatienan den Laubblättern vorhanden. Die interpetiolaren oder nur kurz um den Zweig verwachsenen Nebenblätter sind zungenförmig bis verkehrt-eiförmig und ganzrandig; sie fallen ab.
Blütenstände und Blüten
Endständig und oft auch in den Blattachseln der obersten Laubblätter stehen über einem Blütenstandsschaft die zymösen oder rispenförmigen Blütenstände in denen viele Blüten und Tragblätter enthalten sind. Die gestielten, duftenden Blüten sind zwittrig, radiärsymmetrisch, fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter sind verwachsen. Die fünf gelben, rosa-, purpurfarben bis roten oder manchmal weißen Kronblätter sind stielteller- oder trichterförmig verwachsen. Der Kronschlund ist innen kahl oder flaumig behaart und die Kronröhre ist außen oft deutlich fünfrippig. Die fünf Kronlappen besitzen dicht bewimperte bis zottig behaarte Ränder. Es ist ein Kreis mit fünf fertilen Staubblättern vorhanden; sie sind in der Kronröhre inseriert und überragen die Kronröhre nicht oder höchstens etwas. Die kurzen bis gut ausgebildeten Staubfäden sind kahl. Zwei Frucht-blätter sind zu einem unterständigen, zweikammerigen Fruchtknoten verwachsen. In jeder Fruchtknotenkammer befinden sich viele Samenanlagen in zentral-winkelständiger Plazentation. Der Griffel endet in zwei Griffelästen mit jeweils einer kopfigen bis linealen Narbe.
Früchte und Samen
Die eiförmigen bis zylindrischen oder ellipsoiden Kapselfrüchte sind meist septicidal und öffnen sich mit zwei Klappen von ihrer Basis aus; manchmal sind die Kapselfrüchte durch ein Septum loculicidal und dann öffnen sie sich vom oberen Ende ausgehend. Die steif papierartigen bis holzigen Kapselfrüchte besitzen oft Lentizellen, sind vom haltbaren Kelch umgeben und enthalten viele Samen. Die mittelgroßen Samen sind ellipsoid bis spindelförmig und etwa abgeflacht. Die Samen besitzen am Rand einen häutigen Flügel. Die Samen enthalten ein fleischiges Endosperm und die zwei Keimblätter (Kotyledonen) sind eiförmig.

Doldiger Milchstern t
Der doldige Milchstern kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und wurde wahrscheinlich wegen seines hübschen Aussehens in Mitteleuropa eingeführt wo er aus den Gärten entkam und sich wild verbreitete. In der Naturheilkunde wird der Milchstern kaum eingesetzt, weil er leicht giftig ist. Jedoch wird er in der Homöopathie und als Bachblüte benutzt.

Steckbrief
Heilwirkung: Nur äußerlich, weil giftig! Haarwuchs fördernd, Haar kräftigend
wissenschaftlicher Name: Ornithogalum umbellatum
Pflanzenfamilie: Liliengewächse = Liliaceae
englischer Name: Star of Bethlehem
volkstümlicher Name: Stern von Bethlehem
Verwendete Pflanzenteile: Zwiebeln
Inhaltsstoffe: Saponine, Cardenolide, Glykoside, Convallatoxin, Convallosid, Schleim
Sammelzeit: Frühherbst
Homöopathie: Manche Krebsformen
Bachblüte: Infos über die Bachblüte Star of Bethlehem

Anwendung
In der Pflanzenheilkunde wird der doldige Milchstern kaum angewandt, weil seine Glykoside giftig sind. Vor allem Tiere und Kinder können sehr unter Vergiftungs-erscheinungen beim Verzehr von Milchstern-Zwiebeln leiden. Prinzipiell dürfte die Wirkung der Milchstern-Zwiebel mit der Wirkung von Maiglöckchen vergleichbar sein, deren Glykoside herzwirksam sein sollen. Aber auch das Maiglöckchen wird kaum bei Herzbeschwerden angewandt, wohl weil die Glykoside des Fingerhuts wirksamer sind. In antiken Schriften wird zwar davon berichtet, dass die Zwiebeln des Milchsterns mit Genuss verspeist wurden, aber möglicherweise beziehen sich diese Angaben auf weniger giftige Sorten. Die äußerliche Anwendung des Milch-sterns ist jedoch nicht so riskant, daher kann man es durchaus wagen, den in Wasser gelösten Saft der Zwiebel zur Stärkung der Haare einzusetzen. In der Homöopathie wird eine potenzierte Zubereitung des Milchsterns gegen manche Krebsarten eingesetzt. Dieser Einsatzzweck sollte jedoch unbedingt mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden. Als Bachblüte ist der Milchstern unter dem Namen "Star of Bethlehem" sehr beliebt und soll bei der Bewältigung von alten Traumas helfen.
 
Pflanzenbeschreibung
Der doldige Milchstern ist eine Zwiebelpflanze, die im westlichen Mittelmeerraum heimisch ist. In Mitteleuropa wurde sie in Gärten angebaut und ist teilweise verwildert. Die Pflanze wird etwa 30 cm hoch. Ihre Blätter haben linzealische Form und sind weiß gestreift. Im April blühen die Blüten in einer doldigen Traube. Die sternartige Form hat der Pflanze den Namen Milchstern gegeben.

Bachblüten
Grenz-Situation, man fühlt sich innerlich völlig verloren, in hilfloser und totaler Isolation (30 Sweet Chestnut)
-        Diese Menschen fühlen sich in Grenz-Situationen innerlich völlig verloren, innerer hilflose und totaler Isolation  
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Situation meistern und fühlen sich nicht mehr in einer Isolation       
Bachblüten
Man sagt, dass ich fanatisch bin (31 Vervain)
-        Diese Menschen wird gesagt, dass sie fanatisch seien    
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie die fanatische Art ablegen           

Kochen mit Kräutern

Kräuter sorgen für Frische, Geschmack und Abwechslung in der Küche. Jedoch Kraut besitzt ein typisches Aroma.

Kräuter und Gemüse sind die Seele der Kochkunst. Mit Bedacht eingesetzt, machen sie ein Alltagsgericht zu einer wahren Gaumenfreude. Wichtig beim Kochen ist die Frische.  

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