Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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23.04.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > April > 23.04.18-29.04.18


BRUNNENKRESSE
  
Die Brunnenkresse wächst in und an Bächen und Seen. Sie gedeiht nicht nur in der warmen Jahreszeit, sondern fast rund ums Jahr, was sie auch im zeitigen Frühling und Spätherbst zu einem wichtigen Vitaminspender macht. Mit ihren fleischigen, rundlichen Blättern sieht sie schon sehr saftig aus, was auch auf ihre Eigenschaft als Salatpflanze hindeutet. So sind Wildsalate und Kräuterquark denn auch der Haupteinsatzzweck der Brunnenkresse. In dieser Form kann sie Frühjahrsmüdigkeit lindern und Vitaminmangel beheben.
Die Echte Brunnenkresse oder Brunnenkresse, auch Wasserkresse genannt, ist eine als Gemüse verwendete Pflanzenart aus der Gattung der Brunnenkressen der Kreuzblütengewächse. Ihr Name ist in Bezug auf ihren Standort abgeleitet von mittelhochdeutsch brunne (Quelle, Quellwasser, Grundwasser, fließendes Wasser).

Steckbrief
Heilwirkung: anregend, antibakteriell, blutreinigend, harntreibend, schleimlösend, Husten, Bronchitis, Erkältung, Halsentzündung, Zahnfleischentzündungen, Vitamin C Mangel, Frühjahrskur, Verdauungsschwäche, Würmer, Gallen- und Blasensteinbeschwerden, Blutzucker senkend, Leichte Diabetes, Blasenentzündung, Nierenbeckenentzündung, Rheuma, Gicht, Epilepsie, Unreine Haut, Leichte Brandwunden, Ekzeme, Juckreiz
wissenschaftlicher Name: Nasturtium officinale
Pflanzenfamilie: Kreuzblütler = Brassicaceae
englischer Name: Watercress
volkstümliche Namen: Bachbitterkraut, Bachkresse, Bitterkresse, Bittersalat, Bornkassen, Kersche, Paderkerse, Wasserkresse, Wassersenf, Weiße Kresse
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe: Vitamin C, Antibiotika, Bitterstoff, Eisen, Arsen, Jod, Salicylate, Senföl, schwefelhaltiges ätherisches Öl, Zink
Sammelzeit: Vor allem: April und Mai, Aber auch: Ganzjährig

Anwendung
Da die Wirkstoffe der Brunnenkresse durch Trocknung weitgehend verloren gehen, wird sie fast nur frisch angewendet. Am besten nimmt man die Brunnenkresse als Salatgewürz zu sich. Da die Wirkstoffe in der Brunnenkresse jedoch scharf sind und die Schleimhäute reizen können, sollte man sie nicht täglich verwenden, sondern nur mit Pausen. Man kann auch den Frischsaft der Brunnenkresse einnehmen und zwar maximal dreimal täglich ein Teelöffel voll, verdünnt in einem Glas Wasser. So behutsam angewendet wirkt die Brunnenkresse belebend und blutreinigend. Sie stärkt die Verdauung und regt die Niere an. Verschleimung der Atemwege wird gelöst.
Achtung! In der Schwangerschaft sollte die Brunnenkresse nicht angewendet werden.
Verwendung
Küche

Die Echte Brunnenkresse besitzt einen frischen, leicht scharfen Geschmack, der durch das Senfölglykosid Gluconasturtiin verursacht wird. Er erinnert geschmacklich an die verwandte Gartenkresse. Verwendung findet Brunnenkresse wie Gartenkresse in Suppen und Salaten. Zum Garnieren von Sandwiches, zu Steaks und besonders schmackhaft mit rohem Spinat eignet sie sich eben-falls. Zum Trocknen und als Gewürz eignet sich Brunnenkresse nicht, weil sie dann fast keinen Geschmack mehr hat. Die Echte Brunnenkresse enthält Bitterstoffe, Gerbstoffe, Zucker, Ätherische Öle, Raphanol, Vitamine A, B1, B2, C und E und Mineralstoffe wie Eisen, Iod, Phosphor, Calcium. Sie war ehemals ein wichtiger Vitamin-C-Lieferant durch die schon im Winter mögliche Ernte.
Medizinische Bedeutung
Volksmedizin

Diese alte Heilpflanze gilt als Aphrodisiakum und appetitanregend, stoffwechselfördernd, harn- und wehentreibend. In der Naturheilkunde wird sie für die "Entschlackung" von Leber, Lunge und Magen empfohlen. Außerdem soll sie bei Zuckerkrankheit Diabetes mellitus helfen. Sie wird bei Frühjahrskuren und bei Rheuma verwendet. Äußerlich angewendet dient sie als Haartonikum und zur Teintklärung. Schon im 17. Jahrhundert galt die Brunnenkresse wegen ihres Vitamin-C-Gehaltes als geschätztes Mittel gegen Skorbut. Dass dies jedoch ein Irrtum war, ist schon durch die Tatsache bewiesen, dass Brunnenkresse, wie auch das ebenso verwendete Löffelkraut, nur an Land gegen Skorbut angewendet werden konnte, wo auch gleichzeitig frische und ausgewogenere Nahrung verfügbar war. Brunnenkresse ist auch wegen seiner blutreinigenden und blutaufbauenden Wirkung bekannt. Zusätzlich wird sie als entzündungshemmend für die Mundschleimhaut empfohlen.
Homöopathie
In der Homöopathie findet Nasturtium officinale Verwendung. Die zugeschriebene Wirkung besonders bei Harnwegsinfektionen ist wissenschaftlich jedoch nicht bestätigt.

Pflanzenbeschreibung
Die Brunnenkresse ist in Europa heimisch. Sie wächst an und in Flussufern und Seen. Angebaut wird sie häufig in Wasserbehältern. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 70cm lang. Die zentralen Stängel kriechen und bilden überall Wurzeln. Die dunkelgrünen Blätter sind rund gefiedert und fleischig. Ihre Oberfläche glänzt. Zwischen Juni und September blüht die Brunnenkresse mit kleinen weißen Blüten. Aus den Blüten entwickeln sich kleine Schoten. Nach der Blütezeit werden die Blätter härter, schärfer und nicht mehr so saftig. Zur späten Ernte muss man dann abwarten, bis neue Blätter austreiben. Zerriebene Blätter riechen scharf. Auch der Geschmack der Blätter ist scharf und leicht bitter.
Merkmale
Diese wintergrüne, ausdauernde krautige Pflanze ist eine Sumpf- bzw. Wasserpflanze. Sie hat hohle, runde Stängel, die zwischen 15 und 80, teils 90 Zentimeter lang sind und im Wasser liegen. Die Triebe sind kahl. Die rundlichen Wurzelblättchen treiben am unteren Ende. Die kleinen, grasgrünen, unpaarig gefiederten Laubblätter bestehen meist aus zwei bis vier (selten ein oder fünf) Fiederpaaren. An den Nodien treiben Adventivwurzeln aus. Dann entstehen vielblütige, lockere traubige Blütenstände. Die zwittrigen Blüten sind vierzählig. Die Blütenblätter sind länger als der Blütenkelch. Die weißen Kronblätter sind 3 bis 4 Millimeter lang. Sie hat sechs gelbe Staubbeutel. Nach der Blüte färbt sich der Trieb oft lila. Die Schoten sind 8 bis 20 Millimeter lang und 2 bis 3 Millimeter breit und enthalten deutlich sichtbar bis zu 60 Samen in zwei Reihen. Die Schote ist damit etwa gleich lang oder länger als der Fruchtstiel. Die Samen sind auf der Oberfläche wabenartig in etwa 25 Felder unterteilt. Die Tausendkornmasse beträgt 2,8 Gramm. Die Blütezeit beginnt Ende Mai, teils auch im Juni und dauert bis Juli. Die Früchte reifen von September bis Oktober.
Unterscheidung von ähnlichen Arten
Die Echte Brunnenkresse ist leicht mit dem an gleichen Standorten wachsenden Bitteren Schaumkraut zu verwechseln, das durch dessen violette Staub-beutel und die mit Mark gefüllten, nicht kriechenden Stängel sowie die nicht geöhrten Laubblätter zu unterscheidbar ist. Eine Verwechslung bei der Nutzung der Brunnenkresse als Salat ist aber unkritisch, da das Bittere Schaumkraut ungiftig ist und ähnliche Eigenschaften wie die Brunnenkresse hat. Verwandte Arten sind das Behaarte Schaumkraut, das Gewöhnliche Tellerkraut oder das Frühlings-Barbarakraut. Alle drei genannten Arten sind der Brunnenkresse sehr ähnlich und könnten zur Kultur ohne Wasseranstau verwendet werden.


CHINA

Die Pflanzengattung Chinarindenbäume gehört zur Familie der Rötegewächse. Die etwa 23 Arten sind ursprünglich in Zentralamerika (Costa Rica, Panama) und im westlichen Südamerika (Bolivien,  Kolumbien,  Ecuador, Peru, Venezuela, Brasilien) verbreitet. Sie gedeihen in den Bergregionen. Einige Arten und  Hybriden werden in tropischen Gebieten zur Gewinnung des vor allem als Malariamittel bekannten Chinins weltweit angebaut.

Steckbrief
Heilwirkung:
Appetitlosigkeit, Fieber, Grippe, Herzschwäche, Malaria, Nicht in der Schwangerschaft und bei Magengeschwür anwenden! Verdauungsschwäche
wissenschaftlicher Name:
Cinchona pubescens
Verwendete Pflanzenteile:
Rinde

Nutzung

Aus Chinarinde (auch Cinchonae cortex oder Fieberrinde genannt) können bitter schmeckende  Präparate hergestellt werden. Alexander von Humboldt nannte 1808 in seinen Ansichten der Natur neben Quina, als Bezeichnung für Chinarinde auch Cascarilla fina de Loxa und erwähnte die besondere Qualität der aus dem Städtchen  Loxa stammenden Rinde der von ihm Cinchona Condaminea genannten Baumart.
Die Verarbeitung der Rinde
Der Chinarindenbaum stammt ursprünglich aus den Bergregionen des nördlichen Südamerikas und wird vor allem in Indien und im Kongobecken kultiviert. Die Rinde des Gelben Chinarindenbaumes wurde früher wegen des darin enthaltenen  Chinins als Medikament bei  Malaria und  Fieber genutzt. Der Wirkstoffwurde erstmals im Jahre 1820 durch Pierre Joseph Pelletier und Joseph Bienaimé Caventou isoliert. Neben Chinin, das industriell extrahiert wird, ist auch Chinidin und Cinchonidin enthalten. Nicht alle Arten der Gattung der Chinarindenbäume enthalten den Wirkstoff jedoch gleichermaßen. Niederländer versuchten auf  Java Cinchona calisaya anzubauen, während die Engländer in Indien versuchten, Cinchona succiruba zu kultivieren. Bei beiden Arten erwies sich jedoch, dass ihre Rinde den Wirkstoff nicht in einem ausreichenden Maße enthält, um eine Extraktion wirtschaftlich zu rechtfertigen. Cinchona ledgeriana dagegen hat eine Rinde, die durchschnittlich 13 Prozent Chinin hat. Sie wurde nach dem fehlgeschlagenen Versuch mit Cinchona calisaya von den Niederländern auf Java in Plantagen angebaut. Das aus der Rinde gewonnene Chinin hatte bis nach dem  Zweiten Weltkrieg große wirtschaftliche und medizinische Bedeutung. Das  Kina-Büro wachte seit 1922 über die Kontrolle und Förderung der Chinarindenproduktion, der Verteilung der Kontingente auf die Mitgliedsstaaten sowie die Aufrechterhaltung der Preisstabilität. Vor dem Zweiten Weltkrieg wurden jährlich 1500 Tonnen Chinin produziert. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Vernichtung von Chinarindenbaumplantagen zum Kriegsmittel. So fällte die  japanische Armee zum Beispiel 20.000 Hektar der Chinarindenplantagen auf Java, sodass sich die Suche nach synthetisch hergestellten Ersatzstoffen verstärkte. Das ähnlich wirkende, aber mit schweren Nebenwirkungen einhergehende Atebrin war bereits 1928 durch die deutsche Firma  I.G. Farbenhergestellt worden. Chloroquin und Primaquin waren die ersten synthetisch erzeugten Wirkstoffe gegen die Malaria, die das natürlich erzeugte Chinin seit dem Zweiten Weltkrieg ablösten. Aus dem Roten Chinarindenbaum wird ein Arzneimittel bei Verdauungsbeschwerden wie Blähungen gewonnen. Außer-dem kann der gewinnbare rote Farbstoff in seiner Wirkung ähnlich wie der Naturfarbstoff Henna verwendet werden.


BACHBLÜTEN
Konstruktives Umgeben mit Aggressionen, loslassen (6 Cherry Plum)
-
Diese Menschen können nicht mit ihren Aggressionen umgehen bzw. loslassen    
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie mit den Aggressionen konstruktives Umgehen und
 können sie loslassen


BACHBLÜTEN
Ich bin schlecht lernfähig (7 Chestnut Bud)
-
Diese Menschen sind sehr schlecht lernfähig
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie wieder lernen und sind wieder lernfähig


ERNÄHRUNG
Hilfe bei Blähungen
-
Verzicht auf blähungsfördernde Lebensmittel
- In Ruhe und langsam Essen, gründlich kauen
- Üppige Nahrung vermeiden
- Ballaststoffanteil in der Nahrung langsam steigern (zur Gewöhnung)
- Sport und Bewegung
- Kreisende Massage um den Bauchnabel im Uhrzeigersinn
- Blähungsmildernde Gewürze verwenden: Kümmel, Anis, Zimt, Koriander, Frauenmantel, Wacholderbeeren


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